Derzeit nutzen 74,7 Prozent der Deutschen das Internet – das bedeutet eine Steigerung um 2,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings gibt es immer noch knapp 18 Millionen Menschen über 14 Jahre, die nicht online sind. Das ist ein Ergebnis des elften „(N)ONLINER“-Atlas der Initiative D21 (www.nonliner-atlas.de). Die Nichtnutzung zeigt sich entlang bestimmter soziodemografischer Faktoren. Experten gehen daher davon aus, dass ohne gezielte Förderung der Offliner die Zuwachsraten künftig weiter abnehmen.
Der jährliche
Überblick über die
Welt der Online und
Offliner
Der Studie zufolge ist der typische Onliner eher männlich, 41,5 Jahre alt, berufstätig, lebt in einem Haushalt mit zwei bis drei Personen und hat ein Haushaltsnettoeinkommen von etwa 2 380 Euro. Der typische Offliner ist dagegen weiblich, 66,8 Jahre alt, nicht (mehr) berufstätig, lebt in einem Haushalt mit ein bis zwei Personen und hat ein Haushaltsnettoeinkommen von circa 1 560 Euro. Frauen nutzen das Netz zu 68,9 Prozent, Männer zu 80,7 Prozent. Die Generation 50plus nimmt erstmals die 50-Prozent-Marke und liegt bei einem Online-Anteil von 52,5 Prozent. Die über 70-Jährigen sind am wenigsten internetaffin: Nur 24,6 Prozent dieser Altersgruppe nutzen das Internet. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen gibt es den „Offliner“ hingegen kaum noch, hier sind 97,3 Prozent online.
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Internetnutzung ist auch immer eine Kostenfrage: je höher das Nettohaushaltseinkommen, desto höher die Nutzung. Derzeit surfen nur 53 Prozent der Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1 000 Euro im Netz. Im Vergleich dazu ist die Einkommensschicht zwischen 2 000 und 3 000 Euro zu 83,1 Prozent online und der Teil der Bevölkerung mit mehr als 3 000 Euro Einkommen sogar zu 92,3 Prozent. EB
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