TECHNIK
Radiologie: iPad-App für die Bildübertragung
Dtsch Arztebl 2011; 108(36): A-1872 / B-1596


Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) nutzt seit kurzem eine App zur drahtlosen campusweiten Übertragung von radiologischen Bildern und Befunden auf iPads. Damit könnten die Ärzte jederzeit auf dem gesamten Klinikgelände Bilder aus radiologischen Untersuchungen abrufen, sagte MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg. „Mit der App können sich Ärzte noch schneller absprechen und wir unsere Patienten am Krankenbett noch besser informieren.“
Die neue Technologie, die auf der Entwicklung des „Visage Thin Client Server“ beruht, wurde im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie als Pilotprojekt eingeführt (www.mh-hannover.de/radiologie.html). Die Bildqualität des iPad genügt höchsten Ansprüchen. Durch eine intelligente Bildkompression sind die Ladezeiten für die Bilder einer Untersuchung relativ kurz. Dennoch müssen die drahtlosen Netzwerke hohen Ansprüchen genügen. Ein besonderes Augenmerk liegt daher auf der Sicherheit der Datenübermittlung. Jedes mobile Gerät muss sich bei einem Server anmelden, der die Rechtmäßigkeit der Anmeldung überwacht und unzulässige Anmeldungen zurückweist. Die Daten werden verschlüsselt übertragen. Die MHH will die Integration smarter IT-Geräte weiter vorantreiben. EB
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