BRIEFE
Plagiate: Mit Geduld zu einer guten Betreuung
Dtsch Arztebl 2011; 108(39): A-2032 / B-1732 / C-1714

Vielen Dank für die Darstellung des Umgangs mit Plagiaten an den medizinischen Fakultäten. Hierzu folgende Anmerkungen: Als Promovend der Charité war es für mich einerseits obligat, eine Erklärung an Eides statt in die Dissertationsschrift einbinden zu lassen. Dass die Mehrzahl der Fakultäten darauf verzichtet, hat mich erstaunt und ist unverständlich.
Andererseits muss ich für den akademischen Hochschulbetrieb eine Lanze brechen: Allen Negativbeispielen zum Trotz, die ich bezüglich einer adäquaten Betreuung der Promotion im Kommilitonenkreis erlebt habe, ist es doch mit einiger Geduld möglich, ansprechende Promotionsthemen in Verbindung mit einer guten Betreuung zu finden, wenn man nur sucht!
Zu guter Letzt eine Kritik an der Anzeigenabteilung des DÄ: In der Ausgabe 20 fanden sich immerhin zwei der von Ihnen zu Recht kritisch betrachteten Anzeigen zur „Literaturrecherche“. Wasser predigen und Wein zu trinken half noch nie der Glaubwürdigkeit . . .
Dr. med. Elmar Borsdorff, 12357 Berlin
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