In Europa und vielen außereuropäischen Ländern hat sich der GSM (Global System for Mobile
Communication)-Standard in der Mobilkommunikation durchgesetzt. Er erlaubt die Anmeldung deutscher DHandys in den ausländischen Netzen, vorausgesetzt, es besteht ein Abkommen, ein "Roaming-Vertrag" von TMobil (D1) bzw. Mannesmann Mobilfunk (D2) mit den jeweiligen Netzbetreibern.
Nord- und Südamerika sowie Japan setzen jedoch eigene, zum GSM-Standard nicht kompatible Standards für
die mobile Kommunikation mit höheren Sendefrequenzen ein. Dies führt bislang zu recht umständlichen
Lösungen für deutsche Mobilfunkteilnehmer, die auch in den USA oder Japan erreichbar sein wollen. So muß
ein D1-Teilnehmer, damit er in Japan unter seiner Telefonnummer angerufen werden kann, ein japanisches
Mobiltelefon bei T-Mobil mieten. Bei einem Anruf wird das D1-Netz dann kurzzeitig mit dem japanischen
Mobilfunknetz verbunden.
Weltweit arbeiten daher Unternehmen wie Nokia, Ericsson, Philips oder Siemens an der Entwicklung eines
neuen Standards unter dem Namen UMTS - Universal Mobile Telecommunications System, der auf GSM
aufbaut und mit dem weltweit in mobilen Breitbandnetzen zwei Megabyte pro Sekunde transportiert werden
können. Die geplante neue Mobilfunkgeneration soll ab dem Jahr 2002 zum Einsatz kommen.
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