„Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war“, schrieb Kleist am 21. November 1811 an seine Schwester Ulrike, kurz bevor er Suizid beging. Foto: picture alliance
Ärztliche Fallbeispiele und gängige Behandlungsmethoden werden in Kleists Werk literarisch verarbeitet.
Heinrich von Kleist lebte in einer Zeit, die nicht nur von politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen geprägt war, sondern auch von bedeutenden Entwicklungen auf den Gebieten der Geistes- und Naturwissenschaften. Hinsichtlich der Konzeption vieler Figuren sowie Thematiken seiner Dichtung zeugt Kleists Werk von einer reflektierten Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen medizinischen und anthropologischen Diskussionen; literarisch werden ärztliche Fallbeispiele und gängige Behandlungsmethoden verarbeitet.
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Nach abgeschlossener Militärzeit, Studienbeginn und Verlobung bricht Kleist im August 1800 von Frankfurt/M. zu einer mehrmonatigen Reise auf, die einem „hohen und sehr ernsten Zwecke“ (1) dienen soll. Sie führt über Leipzig, Dresden, Zwickau und Berlin bis nach Würzburg. Kleists Briefkorrespondenz mit seiner Verlobten Wilhelmine von Zenge (1780–1852) ist das einzige Zeugnis von Kleists psychischer Verfassung in dieser Zeit und seinem literarischen Heranwachsen. Zwar hält sich Kleist bezüglich seines Aufenthaltsmotivs in Würzburg bedeckt, umso ausführlicher beschreibt er aber die Stadt und ihre Bewohner. Neben einer abschätzenden Schilderung der dortigen Lesebibliothek, an der man „den Grad der Cultur einer Stadt und überhaupt den Geist ihres herrschenden Geschmacks schneller und doch zugleich richtiger kennen lernen“ kann, dem „Läuten der Glocken“, das ihn „unaufhörlich an die katholische Religion, wie das Geklirr der Ketten den Gefangnen an seine Sklaverei,“ (2) erinnert, lobt er in einem Brief vom 13. September 1800 (3) das „vom Fürstbischof Julius (Echter) im 16. Jahrhundert gestiftete“ gleichnamige Hospital als „eine der vortrefflichsten Anstalten“. Es sei „ein Product der wärmsten Menschenliebe“, das Hilfe im Falle „gänzliche(r) Hülfslosigkeit“ biete und sich – im Gegensatz zum „ganzen Hochstift“ – durch „religiöse Toleranz“ auszeichne.
Das „verteufelte Übel“ der Onanie
Auf seine beeindruckende Beschreibung des äußeren Gebäudekomplexes, „ein Haus, wie ein Schloß“, folgt der Rundgang durch die einzelnen Häuser, von denen jedes „eine eigne Art von Kranken“ beherbergt. Zuletzt die Konfrontation mit den Patienten im „Haus für Unheilbare“. Die Aufnahmebücher des Spitals verzeichnen seit 1583 den Zugang von Geisteskranken, für die separate Abteilungen ausgebildet wurden. Vor allem der seit 1798 dort wirkende Spitalarzt Dr. Anton Müller (1755–1827) wurde durch seinen Einsatz für eine geordnete Irrenpflege und -behandlung in ganz Bayern berühmt. „Bei den Verrückten sahen wir manches Ekelhafte, manches Lächerliche, viel Unterrichtendes und Bemitleidenswertes. Ein paar Menschen lagen übereinander, wie Klötze, ganz unempfindlich, und man sollte fast zweifeln, ob sie Menschen zu nennen wären.“
Es folgt die Begegnung mit einem „lateinisch harangieren(den), überstudierte(m) Professor“, einem Mönch, sich selbst als Verfälscher von Gottes Wort geißelnd, und einem aus Verdruss verrückt gewordenen Kaufmann. „Aber am Schrecklichsten war der Anblick eines Wesens, den ein unnatürliches Laster wahnsinnig gemacht hatte. – Ein 18jähriger Jüngling (. . .)“. Hinter diesem „unnatürlichen Laster“ verbirgt sich im zeitgenössischen Sprachgebrauch eine der zur damaligen Zeit verabscheuungswürdigen sexuellen Praktiken – die Onanie. Mittels Aufzählung der drohenden Symptome zeichnet Kleist in medizinischer Lehrbuchmanier ein geradezu abschreckendes Bild des Verfalls des Patienten, „der noch vor Kurzem blühend schön gewesen sein soll“. Nunmehr „mit nackten, blassen, ausgedorrten Gliedern, mit eingesenkter Brust, kraftlos niederhangendem Haupte“, einem „todtenweiße(m) Antlitz“ und „sterbende(m), erlöschende(m) Auge“. Fazit: „sein ganzes Leben nichts als eine einzige, lähmende, ewige Ohnmacht.“
Auch die Berliner Charité wurde zum Schauplatz in Kleists literarischem Werk. Foto: picture alliance
Das Phänomen der Onanie ist jedoch nicht nur Gegenstand zahlreicher medizinischer und psychologischer Schriften. Mittel zur Bekämpfung dieses „verteufelten Übels“ ist, neben Penisring oder Einreibung mit Brechweinsteinsalbe, die Verbreitung von furchterregenden Mythen und Legenden. Kleist schließt sich dem zeitgenössischen pädagogischen Diskurs an, unter anderen dem seines Philosophielehrers Christian Ernst Wünsch (1744–1828); dieser geht in seinen „Kosmologischen Unterhaltungen für die Jugend“ 1780 auf solche „schändlichen Ausschweifungen“ ausführlich ein und warnt eindringlich vor der „schrecklichen Zerstörung des Leibes“, die sich vor allem in einem Abfaulen „ganzer Glieder, vorzüglich aber derjenigen, mit welcher sie meisten gesündiget haben“ (4) offenbare. Kleists moralische Sentenz: „O lieber tausend Tode, als ein einziges Leben wie dieses! So schrecklich rächt die Natur den Frevel gegen ihren eigenen Willen! O weg mit diesem fürchterlichen Bilde.“ (5, 6, 7, 8)
Neben dem Julius-Spital in Würzburg wird auch die Berliner Charité einmal Schauplatz in Kleists literarischem Werk, namentlich in der vom 1. Oktober 1810 bis 30. März 1811 von ihm herausgegebenen Tageszeitung „Die Berliner Abendblätter“. Anlass ist ein lokaler Vorfall, über den der Polizeipräsident dem König einen amtlichen Rapport erstattet: „Polizei-Ereigniß vom 7. October. Ein Arbeitsmann, dessen Name noch nicht angezeigt ist, wurde gestern in der Königsstraße vom Kutscher des Professors Grapengießer übergefahren. Jedoch soll die Verwundung nicht lebensgefährlich sein.“ (9) Kleist schlüpft für seine Anekdote Charité-Vorfall in der Ausgabe des „Berliner Abendblattes“ vom 13. Oktober 1810 in die Rolle jenes fiktiven Berichterstatters, der sich autorisiert, „den Mann (das Unfallopfer) selbst über diesen Vorfall vernommen“ (10) zu haben, und berichtet von dessen Aufenthalt in der Charité. Der untersuchende Arzt, „Geheimrath Hr. K.“, diagnostiziert die Verletzungen – die beiden Beine des Mannes verkrümmt und blutend, das linke Auge geplatzt, die linke Rippenhälfte des Kranken verstümmelt – als Folge des aktuellen Unfalls. Stattdessen muss er sich von dem Verletzten sagen lassen, ihm seien – jedes Mal vom „Doctorwagen“– die Beine bereits vor fünf, das Auge vor vierzehn, die Rippen vor sieben Jahren ab-, aus- und zusammengefahren worden. Zu guter Letzt stellt sich heraus, dass ihm infolge des erneuten Zusammenstoßes der linke Ohrknorpel in den Gehörgang hineingefahren war. Der Berichterstatter schließt mit der Überzeugung: „Falls er sich vor den Doktoren, wenn er auf der Straße geht, in acht nimmt, kann er noch lange leben.“ Nicht zu überhören die Ironie, mit der sich Kleist über die „Doctoren“, von denen Charité-Direktor Christoph Wilhelm Hufeland, der untersuchende Arzt, Obermedizinalrat Kohlrausch, und Unfallverursacher Professor Grapengießer zu seinem Bekanntenkreis zählten, lustig macht (5, 11).
Galvanismus, Magnetismus und Mesmerismus sind die Modetrends der Zeit, von denen man sich neben der Heilung körperlicher Gebrechen auch die Ergründung verborgener psychischer Geheimnisse verspricht. Experimente führen zu künstlich erzeugten Zuständen von Trance und Somnambulismus, in denen vor allem Patientinnen ihr Innerstes offenbaren. In Ermangelung einer eigenen Universität geben Gelehrte und Publizisten in Dresden an verschiedenen Lokalitäten öffentliche Vorlesungen, die im Anschluss publiziert werden. Neben Adam Müllers (1779–1829) „Vorlesungen über die deutsche Wissenschaft und Literatur“ sowie „Vorlesungen über die dramatische Kunst“ spricht Gotthilf Heinrich Schubert (1780–1860) über die „Nachtseite der Naturwissenschaft“.
Kleist ist nicht nur begeisterter Rezipient von dessen Ausführungen im Grenzgebiet zwischen Psychologie, Parapsychologie, Philosophie und Medizin, sondern sucht auch wiederholt das Gespräch mit dem Dresdner Arzt. Dessen Beobachtungen der somnambulen „jungen 12jährigen Rathsherren Tochter, von welcher der Heilbronner Gmelin (1789) erzählt“ (12), namentlich die Heilbronnerin Lisette Kornacher (1773–1858), Patientin des mit Hypnose arbeitenden Arztes Eberhard Gmelin (1751–1809), dient als medizinische Fallgeschichtsvorlage für Kleists „Käthchen von Heilbronn“ (1808) (13). Nach diesem Mädchen, das sich in jenem Zustand befand, „wo sie nur die Stimme der mit ihr in Beziehung gesetzten Personen verstund“, konzipiert Kleist eine bedingungslos liebende, nur die Stimme ihres „hohen Herrn“ hörende, unter Holunderzweigen träumende „Somnambüle“. Mit nachtwandlerischer Sicherheit folgt Käthchen der Weissagung ihres Traumes, offenbart Graf Wetter von Strahl ihr inneres Wissen und wandert unangefochten von allen Gefahren durchs Leben (5, 7).
Der Prinz von Homburg im somnambulen Wahne
„Einen sinnverwirrten Träumer“ (14) finden wir auch in der Figur des Prinzen von Homburg im gleichnamigen Drama von 1810 vor. Dessen Einführung im ersten Akte laut Regieanweisung als „halb wachend, halb schlafend“, damit beschäftigt, sich träumend „seiner eigenen Nachwelt gleich“ im Schlossgarten einen Lorbeerkranz zu winden, liest sich wie die Beschreibung Karl Friedrich Pockels’ „Mittelbewußtseins (. . .) einem Zustande, der zwischen dem Wachen und dem Schlafen fällt“ (15). In diesem sind die Betroffenen zu erstaunlichen Handlungen fähig, sie bewegen sich sicher, reagieren auf Zurufe, antworten auf Fragen, aber erinnern sich im Nachhinein an nichts. So ergeht es auch dem Prinzen von Homburg – Opfer des neckenden Spiels der kurfürstlichen Gesellschaft. Am nächsten Morgen auf dem Schlachtfeld angekommen, in dem von ihm selbst beschriebenen Zustand „zerstreut – geteilt“, führt er die ihm anvertraute Reiterei entgegen dem Befehl zu früh zum Angriff. Damit trägt er zwar entscheidend zum Siege bei, verletzt jedoch gleichzeitig das Gesetz militärischen Gehorsams und damit die staatliche preußische Ordnung. In seinem somnambulen Wahne hat er bei der Befehlsübergabe mechanisch jede Order wiederholt, ohne sie jedoch geistig aufzunehmen (6, 7).
Ob es möglich sei, dass „eine Schlafende dergestalt stupriert werden könne, daß die ganze Handlung ohne ihr Vorwissen vollendet werden mag?“ (16), so fragte – aufgrund einer Reihe von unerklärlichen Schwangerschaften, in die Frauen im Zustand der Bewusstlosigkeit geraten waren – der Mediziner Johann Daniel Metzger (1739–1805). Vor dem Hintergrund dieses gerichtsmedizinischen Diskurses im 18. Jahrhundert erscheint auch „Die Marquise von O.“ (1808) nur auf den ersten Blick als bizarre und konstruierte Erzählung. 1798 berichtet das „Berlinische Archiv der Zeit“ von der Schändung einer Scheintoten, die neun Monate nach ihrem Erwachen ein uneheliches Kind zur Welt bringt.
Kleists Protagonistin ist eine adelige Witwe mit zwei Kindern. Bei der Erstürmung der väterlichen Zitadelle während des zweiten Koalitionskrieges (1799–1802) in Italien durch russische Truppen und „eben, unter den schändlichsten Mißhandlungen“ dieser, lässt der Autor sie zu „Boden sinken (. . .), als von dem Zetergeschrei der Dame herbeigerufen, ein russischer Offizier erschien“ (17). Einige Wochen später: Ihr Körpergefühl deutet auf eine Schwangerschaft hin, die sie jedoch mit ihrem Bewusstsein nicht in Einklang bringen kann. Eine anschließende Fremddiagnostik erfolgt durch Arzt und Hebamme. Diese wird geleugnet, „da nicht sein kann, was nicht sein darf“.
Auffallend im 18. Jahrhundert ist die Diskrepanz zwischen dem auf der einen Seite medizinisch-juristischen Diskurs, in dem man verstärkt zu einer differenzierten Tatbestandsbetrachtung einer Vergewaltigung im Zustand der Bewusstlosigkeit tendiert, und literarischen Darstellungen, die den Topos von der weiblichen Ohnmacht als geschlechtsspezifische Verhaltensstrategie und Flucht vor moralischer Verantwortung bedienen. Die Mediziner in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts konzentrieren sich auf die Untersuchung der physiologischen Aspekte der Ohnmacht, bezeichnen sie als ernsthaftes Symptom einer Krankheit oder einer starken Gemütsbewegung. Die die Marquise umgebenden Personen, Vater, Mutter und Hebamme repräsentieren die herkömmliche rechtsmedizinische Position, nach der bestimmte Zustände, wie Bewusstlosigkeit, Ohnmacht und Schlaf, im Hinblick auf die Möglichkeit einer Vergewaltigung mit äußerster Skepsis zu betrachten sind.
Kleist will solch einen unwahrscheinlichen, „ungeheurere(n) Vorfall“ und gleichzeitig doch möglichen erzählen. Bei seiner Protagonistin handelt es sich, was die Klärung der gynäkologisch-rechtsmedizinischen Frage angeht, um eine ungewöhnlich couragierte junge Frau. Zu einer Zeit, in der die medizinischen Mittel, wie Blutgruppenvergleiche und genetische Tests, noch Zukunftsmusik waren und man lediglich aufgrund von Ähnlichkeiten oder Heranziehen der Geschlechtspartner der letzten 210 bis 285 Tage (Allgemeines Landrecht) den Vater ermitteln konnte, verfolgt sie eine andere Strategie. Sie lässt den Vater des ungeborenen Kindes per Zeitungsannonce suchen und nimmt damit ihre Geschicke selbst in die Hand. Der werdende Vater, der russische Obristleuntnant Graf F., versucht derweil durch hartnäckige Befragung herauszufinden, ob „die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben begangen“ habe, eine Schwangerschaft verursacht habe (18, 19).
Obduktionsbefund bei Kleist: ein „Sanguino cholericus“
Am 21. November 1811 begeht Kleist zusammen mit Henriette Vogel (1780–1811) Suizid. Paradoxerweise wird er selbst Studienobjekt und pathologisches Fallbeispiel. So urteilten die beiden Ärzte Physikus Dr. Sternheim und Chirurg H. Greiff aufgrund ihres Obduktionsbefundes („. . .viel verdickte schwarze Galle“) abschließend: „Nach diesen Anzeichen finden wir uns veranlaßt, gestützt auf Physyologischen Principia zu folgern, daß Denatus dem Temperamente nach ein Sanguino cholericus in Summo gradu gewesen, und gewiß harte hypochondrische Anfälle oft habe dulden müssen, (. . .). Wenn sich nun zu diesem excentrischen Gemüthszustand eine gemeinschaftliche Religionsschwärmerey gesellte, so läßt sich hieraus auf einen kranken Gemüthszustand des Denati von Kleist schließen.“ (20).
Sandra Krämer M. A.
skraemer@smd.uni-ulm.de
@Literatur im Internet: www.aerzteblatt.de/lit4711
1.
Brief vom 16. August 1800. In: Reuß R, Staengle P (Hrsg.): Heinrich von Kleist – Sämtliche Werke. Brandenburger Ausgabe. Band IV/1 Briefe 1, März 1793– April 1801; 188.
2.
Brief vom 14. September. In: Reuß R, Staengle P (Hrsg.): Heinrich von Kleist – Sämtliche Werke. Brandenburger Ausgabe. Band IV/1 Briefe 1, März 1793– April 1801; 293–4.
3.
Brief vom 13. September 1800. In: Reuß R, Staengle P (Hrsg.): Heinrich von Kleist – Sämtliche Werke. Brandenburger Ausgabe. Band IV/1 Briefe 1, März 1793– April 1801; 286 ff.
4.
Wünsch CE: Kosmologische Unterhaltungen für die Jugend. Band 3, Leipzig 1780; 533 ff.
5.
Breuer I: Kleist Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart, Weimar 2009.
6.
Kosenina A: Literarische Anthropologie – Die Neuentdeckung des Menschen. Berlin 2000.
7.
Schulz G: Kleist. Eine Biographie. München 2007.
8.
Wendehorst A: Das Juliusspital in Würzburg. Band 1, Kulturgeschichte. Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 400jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung, Würzburg 1976.
9.
Kleist von H: 7. Berliner Abendblatt. In: Reuß R, Staengle P (Hrsg.): Band II/7 Berliner Abendblätter. Berlin 1997; 40.
10.
Kleist von H: 12. Berliner Abendblatt. In: Reuß R, Staengle P (Hrsg.): Band II/7 Berliner Abendblätter. Berlin 1997; 63.
11.
Krämer S: 300 Jahre Berliner Charité – Ein Krankenhaus avanciert zum Literarischen Schauplatz. In: Jahrbuch für Literatur und Medizin Band 4, Heidelberg 2010; 81–7.
12.
Schubert GH: Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaft. Dresden 1808. Nachdruck Darmstadt 1967; 344.
13.
Kleist von H: Das Käthchen von Heilbronn (1808). In: Reuß R, Staengle P (Hrsg.): I/6.
14.
Kleist von H: Prinz Friedrich von Homburg (1810). In: Reuß R, Staengle R (Hrsg.): I/8.
15.
Moritz KP, Pockels KF, Maimon S (Hrsg.): Gnôthi sauton oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde als ein Lesebuch für Gelehrte und Ungelehrte. Berlin 1785, Band 7: 62.
16.
Metzger JD: Kurzgefasstes System der gerichtlichen Arzneiwissenschaft. Königsberg, Leipzig 1793; 411–2.
17.
Kleist von H: Die Marquise von O. (1808). In: Reuß R, Staengle P(Hrsg.): II/2.
18.
Künzel C: Vergewaltigungslektüren: Zur Codierung sexueller Gewalt in Literatur und Recht. Frankfurt, New York 2003.
19.
Strauch C: Weiblich, trefflich, nervenkrank. Geschlechterbeziehungen und Machtdispositive. Heinrich von Kleists Werk im medizinisch-anthropologischen Diskurs der Zeit um 1800. Nürnberg-Erlangen 2004.
20.
Minde-Pouet G: Kleists letzte Stunden. Teil I: Das Aktenmaterial. In: Schriften der Kleist-Gesellschaft Band 5. Berlin 1925, Nachdruck Amsterdam 1970; 49.
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