BRIEFE
Bundeswehrreform: Nicht nötig
Dtsch Arztebl 2011; 108(50): A-2723 / B-2224 / C-2239

Für eine Streitkraft von circa 180 000 Soldaten und Soldatinnen, vornehmlich junge, gesunde Leute, sind in Zukunft circa 2 100 Ärzte vorgesehen, das heißt, ein Arzt für circa 85 Soldaten (m/w). Das müsste doch eigentlich genug sein. Der niedergelassene Arzt versorgt mehrere Hundert Patienten – vom Säugling bis zur Uroma – mit einem wesentlich umfangreicheren Krankheitsspektrum.
Oder gibt es in der Bundeswehr doch viel mehr Kranke, als man nach dem Altersdurchschnitt annehmen sollte (Burn-out, PTBS)?
Auf jeden Fall erscheint mir das Verhältnis ein Arzt (m/w) auf circa 90 mögliche Patienten durchaus ausreichend.
Dr. med. Hans Bär, 78464 Konstanz
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.