44 Artikel im Heft, Seite 23 von 44

THEMEN DER ZEIT

Ethnisch-kulturelle Vielfalt und psychosomatische Rehabilitation: Transkulturelle Kompetenz

PP 11, Ausgabe Januar 2012, Seite 29

Gissendanner; Scott Stock; Ngassa Djomo, Katja; Schmid-Ott; Gerhard

Foto: dapd

Dargestellt werden die Besonderheiten von Menschen mit Migrationshintergrund in Bezug auf Prävalenzen, Diagnostik und Behandlung in der psychosomatischen Rehabilitation.

Die deutsche Gesellschaft wird ethnisch-kulturell immer vielfältiger. Die Zahl der Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund hat 2009 erstmals die 16 Millionen erreicht und wird voraussichtlich weiter steigen (1). Diese ethnische, kulturelle, sprachliche und religiöse Heterogenität stellt das deutsche Gesundheitswesen vor neue Chancen und Herausforderungen. In den letzten Jahren wurden Beiträge zu den Themen ethnisch-kulturelle Vielfalt, demografische Entwicklung und Zukunftsperspektiven der gesundheitlichen Versorgung publiziert (26), auch im Kontext der Psychiatrie (79). Die psychosomatische Rehabilitation ist jedoch kaum erwähnt worden. Dies passt zu der Beobachtung, dass die Rehabilitation (in der Somatik wie in der Psychosomatik) im wissenschaftlichen Diskurs in Deutschland immer noch wenig Resonanz findet (10, 11), auch wenn die stationäre psychosomatische Rehabilitation ein gründlich beforschtes Gebiet ist (12).

Anzeige

Die psychosomatische Rehabilitation verdient jedoch besondere Beachtung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung. Sie verdient Aufmerksamkeit nicht nur wegen ihrer quantitativen Bedeutung für die Patientenbehandlung mit circa 16 000 Betten in den Rehabilitationskliniken (Belegung nach § 111 SGB), im Gegensatz zu etwa 2 500 Betten in den psychosomatischen Akutkrankenhäusern beziehungsweise -abteilungen (Belegung nach § 108 SGB), sondern auch wegen der Behandlungserfolge dieser Einrichtungen in Bezug auf klinische und sozialmedizinische Parameter (13, 14) einschließlich Langzeitkatamnesen (15) sowie wegen der Bedeutung der („transkulturellen“) Kommunikation für die Heilung psychischer beziehungsweise psychosomatischer Störungen.

Funktionale Gesundheit

Die psychosomatische Rehabilitation basiert auf dem holistischen Ansatz der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) (16, 17). Hier wird das Konzept der „funktionalen Gesundheit“ betont, verstanden als die Wechselwirkungen zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen eines Patienten (kodiert in der ICD-10) und umwelt- und personenbezogenen Kontextfaktoren. Eine erfolgreiche psychosomatische Rehabilitation setzt daher eine intensive Kommunikation zwischen allen Mitgliedern eines interdisziplinären Behandlungsteams und dem Patienten voraus. Auch die Aktivierung von Selbsthilfepotenzialen durch Gruppentherapie und Selbsthilfegruppen nach einem stationären Aufenthalt und Hilfe zur Prävention im Sinne einer patientenorientierten Medizin sind zentraler Bestandteil der (psychosomatischen) Rehabilitation geworden (1820). Die Anforderungen an die kommunikativen Fähigkeiten aller Beteiligten an die Behandlung sind ohnehin hoch, kulturelle Vielfalt kann diese Anforderungen steigern.

Vier relevante Thesen aus dem sogenannten Human Diversity Management ethnisch-kultureller Vielfalt werden im Sinne einer Gleichstellung und Gleichbehandlung aller Menschen bei gegebener Verschiedenheit (21, 22) in der psychosomatischen Rehabilitation im Folgenden zusammengefasst und diskutiert. Diese sind partiell auch für andere Bereiche der Medizin bedeutsam.

  • These 1: Migranten haben eine deutliche Präsenz in den Einrichtungen der psychosomatischen Rehabilitationsleistungen.

Entgegen früherer Thesen lassen neuere Studien und Entwicklungen den Rückschluss auf eine quantitative Unterversorgung von allen Migrantengruppen in der psychiatrischen beziehungsweise psychosomatischen Rehabilitation nicht zu. Die Zahl der Patienten mit Migrationshintergrund in psychosomatischen Behandlungen, die über die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im Jahr 2008 versorgt wurden, entsprach fast genau ihrem Verhältnis im Einzugsgebiet (23). Ein Gleichstand zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund wurde für die stationäre Psychiatrie im gesamten Bundesgebiet in 2004 beobachtet (24), auch wenn der Anteil der Migranten in forensischen Abteilungen höher war im Verhältnis zu anderen Einrichtungen. Die Aufnahme in eine Behandlung erfolgt offenbar bei vielen Migranten erst im späteren Chronifizierungsverlauf.

Es deutet nichts darauf hin, dass die bewährten Therapiewege bei Migranten regelhaft nicht greifen. Nur sind Migranten in stationären Einrichtungen oft stärker belastet und in fortgeschrittenerem Chronifizierungsstadium. Foto: Picture Alliance

Wegen der Heterogenität der Migrantenpopulation und der Dynamik in der Leistungsnachfrage sind keine robusten Aussagen zu treffen. Die Prävalenzraten psychischer Erkrankungen steigen insgesamt seit einigen Jahren an (25). Neue stationäre und ambulante psychosomatische Kliniken mit muttersprachlichen – meist türkischen – Angeboten werden eröffnet. Die Krankheitsbilder der zweiten Generation von Migranten gleichen sich der übrigen Gesellschaft an (8, 26).

Trotzdem ergab eine umfassende Auswertung aller medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen der Rentenversicherung 2006 bis 2008, dass „die Staatsangehörigkeit ein relevanter Einflussfaktor für die Inanspruchnahme von Rehabilitation wegen psychischer Erkrankungen“ bleibt, vor allem, weil türkische Staatsbürger Rehamaßnahmen öfters, Südeuropäer seltener in Anspruch nehmen (27). Und es gibt für Menschen mit Migrationshintergrund spezifische Hindernisse zur Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen. Sprachbarrieren und Informationsdefizite sind nach wie vor zentral. Präventive Leistungen aller Art werden häufiger von der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund in Anspruch genommen (28, 29).

Kulturelle Unterschiede tragen wohl auch zu unterschiedlichem Inanspruchnahmeverhalten bei. Zum Beispiel ist die Erwartung, dass eine psychiatrische Behandlung positive Effekte bringen kann, bei ethnisch-deutschen Aussiedlern pessimistischer als bei einheimischen Deutschen (30). Ängste, wegen der Inanspruchnahme einer psychosomatischen Rehabilitation im Umfeld ausgegrenzt zu werden (31), spielen eine Rolle bei Migranten, insbesondere bei Männern (3033).

  • These 2: Die Prävalenzen psychosomatischer Indikationen sind bei Migranten anders verteilt als bei Menschen ohne Migrationshintergrund.

Epidemiologische Studien zeigen bei fast allen Migrantengruppen erhöhte Raten psychischer Störungen auf, aber die Daten geben kein einheitliches Bild zu Prävalenzen bestimmter Krankheitsbilder wieder (34, 35). Auf der Grundlage kleinerer Stichproben oder in Bezug auf bestimmte Gruppen wird eine häufigere Inzidenz von Depressionen, Angststörungen, somatoformen Störungen und Schizophrenie vermutet. Bermejo und Kollegen fanden ausgeprägte Unterschiede bei affektiven Störungen (Gesamtprävalenz 24,9 Prozent bei Migranten versus 18,2 Prozent bei der einheimischen Gesamtpopulation) und bei somatoformen Störungen (24,1 versus 15,4 Prozent) (36). Eine Stichprobe türkischer Patienten in psychosomatischer Behandlung in einer Einrichtung bestätigte eine häufigere Prävalenz von somatoformen Störungen und Depressionen bei Migranten, „während bei den deutschen Patienten das Erschöpfungssyndrom deutlich öfter diagnostiziert wird“ (37).

Eine Analyse mit einer größeren Stichprobe konnte aber keine Unterschiede der Raten bezüglich psychischer Störungen finden, womöglich weil die Faktoren Geschlecht, Alter, Partnerschaft und Erwerbstätigkeit kontrolliert wurden (38). Das deutet darauf hin, dass migrationsrelevante Krankheitsprofile durchaus vorhanden sind, aber nur für spezifische Gruppen, wie zum Beispiel eine erhöhte Prävalenz depressiver Störungen bei Frauen der ersten Generation (35).

  • These 3: Menschen mit unterschiedlicher kultureller Sozialisation bringen unterschiedliche subjektive Theorien zur Krankheit und Gesundheit mit. Diese haben Auswirkungen auf die Diagnose und Rehabilitation psychosomatischer Krankheiten.

Das Verständnis und die Konstruktion von somatischer und psychischer Gesundheit beziehungsweise Krankheit ist Teil der jeweiligen soziokulturellen Prägung. Dies gilt auch für die Beschreibung von Symptomen (39). So wurde bei Migranten türkischer Herkunft eine verstärkte Tendenz zur Schmerzbetonung, Emotionalisierung sowie zur Identifikation externer Krankheitsursachen wie „Schicksal“ oder „Gottes Wille“ beobachtet (40). Für die Rehabilitation besonders relevant ist der Befund, dass Migranten oft eine tendenziell passivere Einstellung gegenüber ärztlichem Personal mitbringen; auch wurde der Wunsch nach mehr somatisch-orientierten und genderspezifischen Therapien beobachtet (37).

Ebenfalls wichtig sind persönliche Ressourcen, die in einer Therapie für die Heilbehandlung aktiviert werden können. Migranten haben oft einen engeren Familienzusammenschluss und leben häufiger mit einem Ehepartner (37). Die Religion spielt wohl bei Krankheit eine wichtigere Rolle für Migranten als für einheimische Deutsche – eine These, die in einzelnen Studien bestätigt wird (41).

Da die Zusammensetzung von Therapiegruppen zum Therapieerfolg beiträgt, sind die Fragen inter- essant, wie Patienten mit und ohne Migrationshintergrund darauf reagieren, wenn sie gemeinsam behandelt werden und ob sie anders auf Klinikpersonal mit Migrationshintergrund reagieren.

  • These 4: Migranten gehören zu den „schwierigen“ Patienten, die weniger von der psychosomatischen Rehabilitation profitieren und einer besonderen psychosozialen Beratung bedürfen.

Migranten profitieren im Durchschnitt weniger von einer psychosomatischen Heilbehandlung als Deutsche ohne Migrationserfahrung (42). Bei Verallgemeinerungen auf Basis dieser Beobachtung ist allerdings Vorsicht geboten: Wenn sozioökonomische Faktoren konstant gehalten werden, spielt der Migrationshintergrund eine nachgeordnete Rolle (23). Therapieerfolg in der Rehabilitation hängt von vielen Faktoren ab, darunter vom Grad der körperlichen Beschwerden bei der Aufnahme, Alter, Entlassungsdiagnose, Behandlungsdauer, Therapiemotivation, gegebenenfalls Rentenwunsch und ob eine ambulante Psychotherapie im Katamnesezeitraum durchgeführt wird.

Migranten, vor allem aus der ersten Generation, treten oft in fortgeschrittenerer Phase der Chronifizierung in den Einrichtungen der stationären Rehabilitation an (23). Bei Menschen türkischer Herkunft beispielsweise ist die psychosoziale Gesamtbelastung im Vergleich zu einer deutschen Stichprobe höher. Daraus ergibt sich eine negative Auswirkung auf den Therapieerfolg (42).

In der Regel scheinen die wichtigsten Effekte aber schichtspezifisch, nicht migrationsspezifisch zu sein – zum Beispiel die Ausübung körperlich anstrengender Tätigkeiten in sogenannten unteren Sozialschichten oder Arbeitslosigkeit (43, 44). Es sind vor allem „die Lebens- und Arbeitsbedingungen“ vor Ort, die zu psychischen Störungen führen (45), auch wenn die Migration an sich besondere Stressfaktoren auslösen kann (43, 46). Spezifische Stressoren sind eine empfundene Entwurzelung, prekäre Arbeits- und Wohnsituationen, Gefühle der Ohnmacht, Rollen- und Identitätskonflikte, Zukunftsängste und in Einzelfällen Traumata (47, 48).

Ein geringerer Wissensstand über den eigenen Körper und weniger ausgeprägte Sprachfähigkeiten – wieder Merkmale der sogenannten unteren Sozialschicht – können negative Auswirkungen auf den Therapieerfolg haben, weil die Selbst- und Mitbestimmungsmöglichkeiten im Kontakt mit dem Behandlungsteam beeinträchtigt sind.

Andere Ausdrucksformen

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass erstens die allgemeine, hohe Nachfrage an Rehabilitationsleistungen in der Psychosomatik nicht wegen der gestiegenen soziokulturellen Diversität sinken wird. Zweitens deutet nichts darauf hin, dass die bewährten Therapiewege bei Migranten regelhaft nicht greifen, nur sind Migranten in stationären Einrichtungen oft stärker belastet und in fortgeschrittenerem Chronifizierungsstadium. Drittens sind die typischen Störungen aller Patientengruppen, von kleingruppenspezifischen Mustern abgesehen, fast identisch. Allerdings tragen unterschiedliche soziokulturelle Erfahrungen zur Ursache dieser Störungen bei. Viertens bringen in der Behandlung manche Migranten andere Erwartungen mit, drücken ihre Emotionen und ihr Befinden anders aus und greifen auf andere Ressourcen bei der Heilung zurück.

Unterschiede erkennen

Eine höhere transkulturelle Kompetenz ist wünschenswert, und zwar für alle Mitglieder des Behandlungsteams wie auch für den Patienten. Die Behandler müssen keine Intimkenner aller möglichen fremden Kulturen sein. Es reicht zunächst, einige typische Unterschiede im Blick zu halten, wie zum Beispiel das Gefühl der kollektiven Verantwortung in familienorientierten Gesellschaften, das ganz spezifische Formen der inneren psychischen Konflikte hervorbringt (49). Ansätze zur Behandlung von Patienten mit eingeschränktem Vokabular und eine Sensibilität für migrationsspezifische Stressoren sind auch wichtig. Die Bedeutung eines ausreichenden Nachsorgeangebots, zum Beispiel das Intensivierte-Rehabilitationsnachsorge(IRENA )-Konzept der Deutschen Rentenversicherung Bund, rückt ebenfalls ins Blickfeld (50). Ärzte und Therapeuten können die Einschränkungen der Patienten nur zu einem bestimmten Teil kompensieren. Sie können aber auf jeden Fall beachten, welche diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zur Genesung ihrer Patienten am effektivsten beitragen und welche Ressourcen beim Patienten vorhanden sind. Für das Behandlungsteam bedeutet dies eine Erweiterung des Horizonts bei der Suche nach typischen Ressourcen für die langfristig wirkende Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit sowie bei der Genesung und Prävention psychischer Störungen.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2011; 108(50): A 2709–12

Anschrift für die Verfasser
Prof. Scott Stock Gissendanner, Ph.D.,
Berolina Klinik GmbH & Co. KG, Bültestraße 21, 32584 Löhne

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit5011

Berolina Klinik GmbH & Co. KG, Löhne: Prof. Stock Gissendanner, Ph.D., Prof. Dr. med. Schmid-Ott,

Step gGmbH, Hannover: Ngassa Djomo, M.A.

Beleuchtet werden die Besonderheiten von Menschen mit Migrationshintergrund in Bezug auf Prävalenzen, Diagnostik und Behandlung in der psychosomatischen Rehabilitation.

Scott Stock Gissendanner, Katja Ngassa Djomo, Gerhard Schmid-Ott

1.
Statistisches Bundesamt, Bevölkerung und Erwerbstätigkeit: Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2009, Fachserie 1, Reihe 2.2. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt; 2010.
2.
Knipper M, Bilgin Y: Medizin und ethnisch-kulturelle Vielfalt: Migration und andere Hintergründe. Dtsch Arztebl 2010; 107(3): A 76–9. VOLLTEXT
3.
Razum O, Geiger I, Zeeb H, Ronellenfitsch U: Gesundheitsversorgung von Migranten. Dtsch Arztebl 2004; 101(43): A 2882. VOLLTEXT
4.
Gesundheitswesen nicht auf demografische Entwicklung vorbereitet. Dtsch Arztebl Nachrichten 25. August 2009.
5.
Psychotherapeutische Versorgung von Migranten mangelhaft. Dtsch Arztebl Nachrichten 6. Oktober 2010.
6.
Jachertz N: Gesundheitliche Versorgung: Beskes beklemmende Prognose. Dtsch Arztebl 2011; 108(12): A 630. VOLLTEXT
7.
Schouler-Ocak M: Suizide junger Migrantinnen verhindern. Dtsch Arztebl 2010; 107(22): A 1121. VOLLTEXT
8.
Schouler-Ocak M, Schepker R, Bretz HJ, et al.: Patienten mit Migrationshintergrund in stationär-psychiatrischen Einrichtungen. Unterschiede zwischen erster und zweiter Generation: Bundesweite Umfrage der Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Migration“ der Bundesdirektorenkonferenz. Nervenarzt 2010; 81: 86–94. CrossRef MEDLINE
9.
BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung. Projekt Suizidraten und Suizidprävention bei türkischen Frauen in Berlin – Medienaufklärungskampagne „Beende Dein Schweigen, nicht Dein leben“ – „Hayatýna deðil, suskunluðuna son ver“. http://psy-ccm.charite.de/forschung/international_mental_health/ag_migrationsforschung/.
10.
Korsukéwitz C: Rehabilitation: Eine Fülle guter Studien. Dtsch Arztebl 2010; 107(37): A 1754. VOLLTEXT
11.
Schmid-Ott G: Vorwort. In: Schmid-Ott G, Wiegand-Grefe S, Jacobi C, Paar G, Meermann R, Lamprecht F (eds.): Rehabilitation in der Psychosomatik – Versorgungsstrukturen, Behandlungsangebote, Qualitätsmanagement. Stuttgart: Schattauer Verlag 2008; VII–VIII.
12.
Steffanowski A, Löchmann C, Schmidt J, Wittmann WW, Nübling R: Meta-Analyse der Effekte stationärer psychosomatischer Rehabilitation. Bern: Hans Huber; 2007.
13.
Schuntermann MF: Grenzen der ICD und Ansatz der ICF. In: Schmid-Ott G, Wiegand-Grefe S, Jacobi C, Paar G, Meermann R, Lamprecht F (eds.): Rehabilitation in der Psychosomatik – Versorgungsstrukturen, Behandlungsangebote, Qalitätsmanagement. Stuttgart: Schattauer Verlag 2008; 9–20.
14.
Paar GH, Bückers R, Kriebel R: Sozialmedizin. In: Schmid-Ott G, Wiegand-Grefe S, Jacobi C, Paar G, Meermann R, Lamprecht F (eds.): Rehabilitation in der Psychosomatik – Versorgungsstrukturen, Behandlungsangebote, Qualitätsmanagement. Stuttgart: Schattauer Verlag 2008; 331–64.
15.
Wittig U, Merbach M, Siefen RG, Brähler E: Beschwerden und Inanspruchnahme des Gesundheitswesens von Spätaussiedlern bei Einreise nach Deutschland. Gesundheitswesen 2004; 66: 85–92. CrossRef MEDLINE
16.
Üstün TB, Chatterji S, Bickenbach J, Kostanjsek N, Schneider M: The international classification of functioning, disability and health: a new tool for understanding disability and health. Disabil Rehabil 2003; 25: 565–671. CrossRef MEDLINE
17.
Schmid-Ott G, Stock C, Böhm D, Calliess IT, Kobelt A: Inpatient Psychosomatic Rehabilitation including the aspects of the International Classification of Functioning, Disability, and Health (ICF). The International Encyclopedia of Rehabilitation 2010. http://cirrie.buffalo.edu/encyclopedia/en/article/306/.
18.
Walter U, Bramesfeld A, Plaumann M: Prävention und Gesundheitsförderung. In: Schmid-Ott G, Wiegand-Grefe S, Jacobi C, Paar G, Meermann R, Lamprecht F (eds.): Rehabilitation in der Psychosomatik – Versorgungsstrukturen, Behandlungsangebote, Qualitätsmanagement. Stuttgart: Schattauer Verlag 2008; 21–6.
19.
Korsukéwitz C: Die Bedeutung von Patienten-Selbstverantwortung und Selbsthilfe. Prävention und Rehabilitation 2003; 15: 81–6.
20.
Janssen P, Joraschky P, Tress W: Leitfaden Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag 2006.
21.
Spallek J, Razum O: Gesundheit von Migranten: Defizite im Bereich der Prävention. Med Klin 2007; 102: 451–6. CrossRef MEDLINE
22.
Fuchs, H: Menschen mit Behinderungen. Inklusion als neuer Maßstab. Dtsch Arztebl 2009; 106(50): A 2506. VOLLTEXT
23.
Kobelt A, Winkler M, Göbber J, Pfeffer W, Petermann F: Hängt die subjektive Prognose der Erwerbstätigkeit vom Migrationsstatus ab? Z Pschiatr Psych Ps 2010; 58(3): 189–97.
24.
Koch E, Hartkamp N, Siefen RG, Schouler-Ocak M: Patienten mit Migrationshintergrund in stationär-psychiatrischen Einrichtungen. Nervenarzt 2008; 79: 328–39. CrossRef MEDLINE
25.
Bühring P: Die Schwelle ist niedriger geworden. Dtsch Arztebl PP 12 Dezember 2007: 552. VOLLTEXT
26.
Glaesmer H, Wittig U, Brähler E, Martin A, Mewes R, Rief W: Health care utilization among first and second generation immigrants and native-born Germans: a population-based study in Germany. Int J Public Health 2010; November 1 (Epub ahead of print). doi 10.1007/s00038–010–
0205–9. CrossRef MEDLINE
28.
Zeeb H, Baune BT, Vollmer W, Cremer D, Krämer A: Gesundheitliche Lage und Gesundheitsversorgung von erwachsenen Migranten – ein Survey bei der Schuleingangsuntersuchung. Gesundheitswesen. 2004 Feb; 66(2): 76–84. CrossRef MEDLINE
29.
Spallek J, Zeeb H, Razum O: Prevention among immigrants: the example of Germany. BMC Public Health 2010; 10: 92. doi: 10.1186/1471–2458–10–92. CrossRef MEDLINE
30.
Ditte D, Schulz W, Schmid-Ott G: Einstellung gegenüber der Psychotherapie in der russischen Bevölkerung und in der Bevölkerung mit einem russischen/sowjetischen kulturellen Hintergrund in Deutschland – Eine Pilotstudie. Nervenarzt 2006; 77: 64–72. CrossRef MEDLINE
31.
Schmid-Ott G, Jäger B: Stigmatisierung durch eine Psychotherapie bzw. eine psychosomatische Behandlung in Deutschland im Jahre 2006 – Eine Bestandsaufnahme. In: Neises M, Schmid-Ott G (eds): Gender, kulturelle Identität und Psychotherapie. Lengerich: Pabst Science Publishers 2007; 144–51.
32.
Calliess I, Schmid-Ott G, Akguel G, Jäger B, Ziegenbein M: Einstellung zur Psychotherapie bei jungen türkischen Migranten in Deutschland, Psychiatr Prax 2007; 34: 1–6.
33.
Ngassa Djomo, K: Migration und Marginalisierung – Eine Untersuchung am Beispiel homosexueller HIV-positiver Männer türkischer Herkunft. Stuttgart: ibidem-Verlag 2009.
34.
Mewes R, Rief W: Sind somatoforme Beschwerden und Kausalattribution bei türkischen Migranten durch den kulturellen Hintergrund oder den Migrationsprozess bestimmt? Z Med Psychol 2009; 18: 135–9.
35.
Sieberer M, Maksimovic S, Ersöz B, Machleidt W, Ziegenbein M, Calliess I: Depressive symptoms in First- and second-generation migrants: A cross-sectional study of a multi-ethnic working population. Int J Soc Psychriatr. 2011 Aug 29 (Epub ahead of print) DOI: 0020764011418418, 29. August 2011. CrossRef MEDLINE
36.
Bermejo I, Mayninger E, Kriston L, Härter M: Psychische Störungen bei Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zur deutschen Allgemeinbevölkerung. Psychiatr Prax. 2010; 37(5): 225–32. CrossRef MEDLINE
37.
Göbber J, Pfeiffer W, Winkler M, Kobelt A, Petermann F: Stationäre psychosomatische Rehabilitationsbehandlung von Patienten mit türkischem Migrationshintergrund. Spezielle Herausforderungen und Ergebnisse der Behandlung. Z Pschiatr Psych Ps 2010; 58(3): 181–7.
38.
Glaesmer H, Wittig U, Brähle E, Martin A, Mewes R, Rief W: Sind Migranten häufiger von psychischen Störungen betroffen? Eine Untersuchung an einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Allgemeinbevölkerung. Psychiat Prax 2009; 36: 16–22. CrossRef MEDLINE
39.
Kirmayer L, Sartorius N: Cultural Models and Somatic Syndromes. Pychosom Med 2007; 69: 832–40. CrossRef MEDLINE
40.
Kizilhan J: Interaktion von Krankheitswahrnehmung und Krankheitsbewältigung bei türkischstämmigen Patienten – Eine vergleichende Studie. Verhaltensmedizin & Verhaltenstherapie 2008; 29(4): 352–66.
41.
Rösler S, Reuter L: Subjektive Krankheitsannahmen von Patienten in einer psychosomatischen Klinik. Ein deutsch-türkischer Vergleich. Unveröffentlichte Diplomarbeit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2008.
42.
Mösko M, Schneider J, Koch U, Schulz H: Beeinflusst der türkische Migrationshintergrund das Behandlungsergebnis? Ergebnisse einer prospektiven Versorgungsstudie in der stationären Rehabilitation von Patienten mit psychischen/psychosomatischen Störungen. Psychother Psych Med 2008; 58: 176–82.
43.
Brucks U: Migration und psychische Erkrankung. psychoneuro 2007; 30(4): 228–31.
44.
Gantz S: Macht Integration krank? – Der Einfluss von Erwerbsarbeit auf die Gesundheit von Migranten und Deutschen. Gesundheitswesen 2009; 71: A 1010. doi: 10.1055/s-0029–1239151. CrossRef
45.
Razum O, Zeeb H, Meesmann U, et al.: Migration und Gesundheit. Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin: Robert-Koch-Institut 2008.
46.
Albani C, Blaser G, Geyer M, et al.: Innerdeutsche Migration und psychisches Befinden. Psychotherapeut 2007; 52(5): 347–54. CrossRef
47.
Yildirim-Fahlbusch Y: Krankheitsvorstellungen im kulturellen Blickwinkel. Dtsch Arztebl 2003; 100(18): A 1180.
48.
Muthny FA, Bermejo I (eds.): Interkulturelle Medizin. Laientheorien, Psychosomatik und Migrationsfolgen. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag 2009.
49.
Kizilhan J: Zum psychotherapeutischen Arbeiten mit Migrantinnen und Migranten in psychosomatisch-psychiatrischen Kliniken. Psychotherapeuten J 2011; 1/2011: 21–7.
50.
Kobelt A: Nachsorge. In: Schmid-Ott G, Wiegand-Grefe S, Jacobi C, Paar G, Meermann R, Lamprecht F (eds.): Rehabilitation in der Psychosomatik – Versorgungsstrukturen, Behandlungsangebote, Qualitätsmanagement. Stuttgart: Schattauer Verlag 2008; 308–19.

Drucken Versenden Teilen Leserbrief
44 Artikel im Heft, Seite 23 von 44

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

 Zeitraum HTML PDF 
5 / 2013 10 3
4 / 2013 29 1
3 / 2013 45 4
2 / 2013 33 4
1 / 2013 25 3
12 / 2012 44 2
2013 142 15
2012 859 92
Total 1.001 107

Leserbriefe

Alle Leserbriefe zum Thema

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in