BRIEFE
Ein guter Arzt: Die Nerven behalten
Dtsch Arztebl 2012; 109(5): A-210 / B-185 / C-185

Ein guter Arzt ist der, der trotz eines talkenden und nölenden Professor Lauterbach und eines anmaßenden Chefs der AOK die Nerven behält, und sich um seine Patienten kümmert. Das politische und kassenfunktionäre Umfeld ist das eigentlich Belastende in unserem Beruf. Es fällt nicht wirklich schwer, dem Patienten empathisch zu begegnen und ihm wirkungsvoll zu helfen mit den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die wir heute haben. Ein erfolgreicher selbstständiger Arzt muss Unternehmer sein, damit die Wirtschaftlichkeit im Interesse der Kassen und des Patienten gewährleistet ist. Entscheidend ist aber das Interesse an dem Menschen, den er vor sich hat. Dann entsteht in der Regel eine empathische Begegnung als Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung.
Dr. med. Helmut Olberding, 49393 Lohne
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