Die Ambulanten Kodierrichtlinien wurden zwar nicht eingeführt, aber Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten sind weiterhin zum Kodieren der Diagnosen nach der ICD-10-GM verpflichtet. Zudem bestimmt die Qualität der kodierten Diagnosen die Honorarentwicklung in den Regionen mit. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) wollen Ärzte und Psychotherapeuten deshalb mit mehreren Angeboten unterstützen. Dazu zählt eine Serviceseite mit Checklisten, Fragen und Antworten sowie Anwendungsbeispielen (www.kbv.de/kodieren).
Das ZI hat zudem Ende 2011 einen überarbeiteten Hausarztthesaurus fertiggestellt. Er enthält einen Auszug von circa 750 für die hausärztliche Versorgung wichtigen Schlüsselnummern aus der gesamten ICD-10-GM. Für sie sind in der elektronischen Form etwa 2 000 Suchbegriffe hinterlegt; sie wurde den Softwarehäusern bereits zur Verfügung gestellt.
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Darüber hinaus hat das ZI zwei Papierversionen des Hausarztthesaurus erstellt, einmal für die Kitteltasche, einmal als Schreibtischunterlage. Diese kann man unter www.zi.de abrufen. Nun hat das Institut für weitere Fachgebiete Thesauri in Form von Kitteltaschen- und Schreibtischunterlagen erstellt. Sie liegen derzeit für Orthopädie/Unfallchirurgie, Urologie, Pädiatrie, Chirurgie, Psychosomatik/Psychotherapie und Gynäkologie vor. Im Lauf des ersten Quartals 2012 kommen Thesauri für Dermatologie, Innere Medizin, Psychologische Psychotherapie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Neurologie, Psychiatrie, Anästhesie/Schmerztherapie und Augenheilkunde hinzu. Rie
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