Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) bei Soldaten nach Auslandseinsätzen sind ein Dauerthema bei der Bundeswehr: Fast 1 000 Betroffene gibt es zurzeit; Psychiater hat die Bundeswehr indes viel zu wenige (siehe DÄ, Heft 5/2012 „Ärztemangel bleibt ein Problem“).
Ein Psychiater, der sich Zeit seines beruflichen Lebens um die psychische Gesundheit von Soldaten gekümmert hat, ist Oberstarzt Dr. med. Peter Zimmermann (45). Sein beruflicher Werdegang, seit dem Abitur im Dienste der Bundeswehr, zeugt von einer beachtlichen Konsequenz. Der Leiter des Psychotraumazentrums der Bundeswehr und leitende Arzt der Abteilung Psychiatrie/Psychotherapie und Psychotraumatologie am Bundeswehrkrankenhaus Berlin hat sich nun – als erster Psychiater der Bundeswehr – habilitiert. Bei seiner Antrittsvorlesung an der Berliner Charité am 19. Januar referierte er über ein Thema, das ihn schon lange beschäftigt: die Behandlung von Patienten mit PTBS, die gleichzeitig unter anderen psychischen Störungen wie Alkoholabhängigkeit leiden. Seine Habilitationsschrift widmete der frischgebackene Privatdozent dem Thema „Vulnerabilitäts-(Risiko-) und Schutzfaktoren psychiatrischer Erkrankungen im militärischen Kontext“.
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Vorlesungen und Seminare wird Zimmermann künftig an der Charité viele halten – das Bundeswehrkrankenhaus ist Lehrkrankenhaus der Charité. Vielleicht kann er den angehenden Ärzten so auch den Sanitätsdienst in der Bundeswehr ein wenig näherbringen. Petra Bühring
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