Simone Fulda, Foto: Klinikum der Universität Frankfurt am Main
Prof. Dr. med. Simone Fulda (43), ist zum 1. Februar in den Wissenschaftsrat (WR) berufen worden. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin ist seit 2010 Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Auf ihre neue Aufgabe im WR freut sie sich. „Es reizt mich, zur inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft im interdisziplinären Diskurs beitragen zu können“, sagt Fulda.
Die Kinderkrebsexpertin hat sich mit ihrer Apoptose-Forschung einen Namen gemacht. Sie untersucht, warum der programmierte Zelltod in Tumorzellen nicht mehr funktioniert. Ziel ist es, durch medikamentöse Behandlung den Prozess wieder in Gang zu setzen. Für ihre Arbeiten hat sie zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen. Von 2002 bis 2007 war Fulda Heisenberg-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Anschluss daran hatte sie eine DFG-Forschungsprofessur an der Universität Ulm inne.
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Die Pädiaterin ist nun Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission des WR. Die Berufung erfolgt durch den Bundespräsidenten auf gemeinsamen Vorschlag von DFG, Max-Planck-Gesellschaft, Hochschulrektorenkonferenz und Helmholtz-Gemeinschaft. Aufgenommen werden Personen, die wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz verbinden. Die Aufgabe des Wissenschaftsrates ist es, die Bundesregierung und die Landesregierungen zu beraten. Der Rat gibt Empfehlungen zur Entwicklung von Hochschulen und Forschung. Birgit Hibbeler
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