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Gesundheitskarte: Projekt zur Arzneimitteltherapiesicherheit

Dtsch Arztebl 2012; 109(12): A-566 / B-490 / C-486

Krüger-Brand, Heike E.

Überblick auch unterwegs: Die eGK soll künftig Informationen über die Medikation liefern können. Foto: dpa

Die Arznei­mittel­therapie­sicherheit (AMTS) soll für Patienten durch eine freiwillige Anwendung auf der elektronischen Gesund­heits­karte (eGK) verbessert werden. Mit diesem Projekt hat die Gesellschafter­versammlung der gematik – Gesell­schaft für Telematik­anwendungen der Gesundheits­karte – jetzt den Deutschen Apothekerverband einstimmig beauftragt. Das teilte die ABDA – Bundes­vereinigung Deutscher Apotheker­verbände mit.

Über die Gesundheitskarte könnten Ärzte und Apotheker – sofern der Patient dem zustimmt – künftig mehr und genauere Informationen für die Auswahl oder Abgabe eines Arzneimittels erhalten. Dies gilt für Erkrankungen und Allergien sowie auch für Medikamente, die in anderen Apotheken abgegeben wurden. Derzeit kann die Apotheke bei Abgabe eines Arzneimittels nur prüfen, ob unerwünschte Wechselwirkungen sowie Fehl- und Doppelverordnungen mit den übrigen Arzneien des Patienten bestehen, die er in derselben Apotheke erhalten hat oder zu denen er selbst Angaben machen kann.

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Ein als Vorläufer gedachtes AMTS-Pilotprojekt wird derzeit in der Region Bochum-Wattenscheid vorbereitet. Sämtliche relevanten Medikationsdaten sollen dort apothekenübergreifend zur Verfügung stehen, so dass die Apotheker ihren Patienten eine vollständige AMTS-Prüfung anbieten können. KBr

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