Der Alkoholkonsum ist auf einem konstant hohen Niveau. Foto: Fotolia/unpict
Das Hauptproblem des Suchtmittelkonsums in Deutschland liegt nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) nach wie vor bei den legalen Substanzen. Dabei ist der Suchtmittelkonsum in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben, wie aus dem Mitte April vorgestellten Jahrbuch Sucht 2012 hervorgeht.
Die DHS fordert effektive Präventionsmaßnahmen wie Preiserhöhungen, Verkaufsreduzierung und Werbeeinschränkungen. Darüber hinaus müssten in der Prävention die unterschiedlichen Problematiken von Männern und Frauen sowie die soziale Benachteiligung stärker berücksichtigt werden. Besonders beim Rauchverhalten spielt der soziale Status eine große Rolle: Männer und Frauen mit niedrigem sozialem Status rauchen häufiger als die mit hohem Sozialstatus. Insgesamt rauchen etwa ein Drittel der Männer und ein Viertel der Frauen in Deutschland.
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Der Alkoholkonsum ist 2010 um ein Prozent gesunken, wobei Bier nach wie vor das meistgetrunkene alkoholische Getränk in Deutschland ist. Die Zwölfmonatsprävalenz für problematischen Alkoholkonsum liegt bei den 18–64-Jährigen bei 21,1 Prozent. Ferner sind konservativen Schätzungen zufolge 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen abhängig von Medikamenten. Obwohl alle psychotrop wirkenden Arzneimittel rezeptpflichtig seien, werde ein Großteil dieser Mittel nicht wegen akuter medizinischer Probleme, sondern langfristig verordnet. ER
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