AKTUELL
Medizinstudierende: Informationen zu Karrieremöglichkeiten in Ostdeutschland
Dtsch Arztebl 2012; 109(18): A-892 / B-768 / C-764


Die Kongresse „Operation Karriere“ finden regelmäßig in verschiedenen Städten statt. Foto: Sven Reichhold
Gute Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten, geregelte Arbeitszeiten und die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten, sowie ein gutes Arbeitsklima – dies wünschen sich die heutigen Medizinstudierenden, sagte Sonja Essmann, Medizinstudentin aus Aachen und Vorstandsmitglied der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, beim ersten ostdeutschen Regionalkongress „Operation Karriere“ des Deutschen Ärzteblattes Ende April in Leipzig.
Erik Bodendieck, Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer, wies auf die Möglichkeiten für Nachwuchsärzte hin, in Ostdeutschland einen Arbeitsplatz zu finden. Um Studierende und Absolventen bei der Suche zu unterstützen, habe die Kammer die Koordinierungsstelle „Ärzte für Sachsen“ eingerichtet und ein Netzwerk gegründet. Partner sind unter anderem das sächsische Sozialministerium, die Krankenhausgesellschaft, Kliniken, die Kassenärztliche Vereinigung, Verbände sowie der Städte- und Gemeindetag. „In Sachsen ist eine lückenlose Facharzt-Weiterbildung im Verbund möglich“, sagte Bodendieck. Es gebe es eine Studienbeihilfe und viele Förderungen für den ländlichen Raum sowie Umsatzgarantien.
Weitere „Operation Karriere“-Kongresse finden 2012 in Hamburg, Berlin und Köln statt. ER
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