MEDIEN
Website: Suchtproblematik am Arbeitsplatz
Dtsch Arztebl 2012; 109(24): A-1246 / B-1070 / C-1059


Mit Tabletten oder anderen Suchtmitteln versuchen viele Beschäftigte, den Stress im Arbeitsleben zu bewältigen. Foto: Photothek
Die Barmer-GEK und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) haben eine Website zur Suchtproblematik am Arbeitsplatz gestartet. Die Informationsplattform unter der Adresse www.sucht-am-arbeitsplatz.de soll neben der breiten Öffentlichkeit vor allem Führungskräfte, Personalverantwortliche, Arbeitnehmervertreter und Beschäftigte selbst in Unternehmen erreichen.
„In Zeiten turbulenter Umbrüche in der Arbeitswelt versuchen viele Beschäftigte, Hektik und Stress im Arbeitsleben mit Suchtmitteln zu bewältigen. Hier müssen Unternehmen gegensteuern und betriebliche Suchtprogramme auflegen. Das neue Internetportal ist dabei behilflich, indem es für die Problematik sensibilisiert und gleichzeitig praktische Orientierungshilfen bietet“, erläuterte Dr. Rüdiger Meierjürgen, Leiter Prävention bei der Barmer-GEK.
Wie wird beispielsweise eine angehende Sucht erkannt? Wann, wie und von wem sollten Betroffene angesprochen werden, wie werden klärende und fürsorgliche Gespräche geführt? Wie beugt man effektiv vor? Kollegen und Vorgesetzte sind bei diesen Fragen oft unsicher oder hilflos. Zusätzlich zu Informationen über präventive Maßnahmen bietet die Internetseite daher Gesprächsleitfäden an und stellt Modelle aus der Praxis betrieblicher Suchtprävention und -hilfe vor. Gleichzeitig verlinkt die Plattform auf weitere Beratungsangebote und Ansprechpartner. EB
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