77 Artikel im Heft, Seite 49 von 77

MEDIZIN: Originalarbeit

Körperliche Leistung, Gewichtsstatus, Raucherquote und Sporthäufigkeit von jungen Erwachsenen

Physical fitness, weight, smoking, and exercise patterns in young adults

Dtsch Arztebl Int 2012; 109(44): 737-45; DOI: 10.3238/arztebl.2012.0737

Leyk, Dieter; Rüther, Thomas; Witzki, Alexander; Sievert, Alexander; Moedl, Anne; Blettner, Maria; Hackfort, Dieter; Löllgen, Herbert

Hintergrund: Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Heranwachsenden/jungen Erwachsenen haben neben der persönlichen auch große gesellschaftliche Zukunftsbedeutung. Während es weltweit viele Studien zu Risikofaktoren, Morbidität und Prävalenz von Übergewicht gibt, wurden Auswirkungen ungesunder Alltagsgewohnheiten auf die körperliche Leistungsfähigkeit selten untersucht. In dieser Studie wurde die Leistungsfähigkeit junger Erwachsener verglichen, die sich in der Anzahl vorliegender Risikofaktoren unterschieden. Zudem erfolgte ein jahrgangsbezogener Vergleich mit Heranwachsenden.

Methoden: In Querschnittsuntersuchungen wurden bei 10- bis 25-Jährigen (N = 8 048) Gewichts-/Raucherstatus, sportliche Aktivität sowie die Leistungen beim 1 000-m-Lauf und Klimmhang erhoben. Die Anzahl der vorhandenen Risikofaktoren Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel wurde zur Gruppenbildung bei 18- bis 25-Jährigen genutzt.

Ergebnisse: 28,4 % (Männer) beziehungsweise 35,4 % (Frauen) der Erwachsenen hatten keinen dieser Risikofaktoren; sie erzielten die besten Leistungen. Mit Auftreten und insbesondere mit steigender Anzahl der Risikomerkmale kommt es zu deutlichen Leistungsminderungen. Der jahrgangsbezogene Leistungsvergleich zeigt, dass sich 24- bis 25-Jährige auf dem Leistungsniveau der 14- bis 15-Jährigen befinden.

Schlussfolgerung: Ungesunde Lebensstile können schon vor Auftreten chronischer Erkrankungen zu beträchtlichen Leistungsverlusten führen. Bereits ein Risikofaktor ist mit deutlich schlechteren Leistungen assoziiert. Ohne Interventionen in Schulen und in Betrieben ist die weitere Fixierung und Verbreitung ungesunder Lebensweisen kaum zu verhindern.

Der große technische Fortschritt und Wohlstand hat in den letzten Jahrzehnten zu historisch einzigartigen Veränderungen in Lebensbedingungen und Lebensweisen ganzer Bevölkerungen geführt (13). In entwickelten Ländern haben Menschen tagtäglich einfachen Zugang zu preiswerten und im Überfluss vorhandenen Nahrungsmitteln. Gleichzeitig ist es zur drastischen Reduktion körperlicher Aktivitäten in Beruf, Verkehr und Haushalt gekommen. Die WHO ging bereits im Jahr 2000 davon aus, dass sich 60 % der Weltbevölkerung täglich weniger als 30 Minuten bewegen (4). Die „Digitalisierung“ der letzten 10 bis 15 Jahre hat diese Entwicklung weiter verstärkt: Nach Dauer-Sitzen am Arbeitsplatz und im Verkehr bewegen sich die meisten Menschen auch in ihrer Freizeit kaum noch. Stundenlanges Fernsehen, Computerspiele und Internetkonsum sind mittlerweile feste Alltagsbestandteile vieler Millionen Menschen (1, 2, 5, 6). Dies gilt insbesondere für die nach 1990 geborenen sogenannten „Digital Natives“ – Heranwachsende und Erwachsene, die mit Playstation, Internet, Smartphones etc. aufgewachsen sind. Aus Eltern-Befragungen und Eigenangaben geht zum Beispiel hervor, dass Vorschulkinder mehr als 25 % ihrer wachen Zeit vor dem Fernseher verbringen (7, 8). Während früher Kindheit und Jugend als motorisch aktivste Lebensphase galten, zeigen Studien, dass immer mehr Heranwachsende keinen Spaß an körperlichen Aktivitäten haben und sportlich abstinent sind (913).

Eine Folge der veränderten Lebenswelten ist die weltweit wachsende Übergewichtsprävalenz. Während die Gewichtszunahme für viele anfänglich nur störend ist, führen die chronischen Folgeerkrankungen hingegen zu beträchtlichen gesundheitlichen Beschwerden. Die globale Diabetesepidemie zeigt, dass dies nicht allein ein Problem für Betroffene ist, sondern gravierende Kosten für Gesundheitssystem und Wirtschaft entstehen (14, 15). In den USA lagen die Gesundheitskosten allein für die etwa 24 Millionen Diabetiker bei geschätzten 113 Milliarden US-Dollar (16). Angesichts erwarteter jährlicher Zunahmen von etwa einer Millionen US-Diabetikern sind weitere Kostenanstiege unausweichlich (17). Auch in Deutschland ist die rasche Verbreitung dieser lebenslangen und kostenintensiven Erkrankung alarmierend, an der schon jetzt mindestens 10 % der Erwachsenen leiden und die immer häufiger im Kindes- und Jugendalter auftritt (18). Die Zunahme chronischer Erkrankungen ist ein wichtiger Faktor des starken Anstiegs der bundesdeutschen Gesundheitsausgaben, die im Jahr 2009 mit 278 Mrd. Euro über 11 % des Bruttoinlandproduktes ausmachten und weiterhin steigen (19).

Mit Blick auf die verursachten Gesamtkosten blieb bislang weitgehend unbeachtet, dass es schon vor dem Auftreten chronischer Erkrankungen zu körperlichen Leistungsverlusten und verminderter Belastbarkeit kommt. Bei betroffenen Erwerbstätigen kann dies eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, verminderte Produktivität, höhere Fehleranfälligkeit und Unfallgefahr bedeuten. Während Morbidität, Prävalenz und Risikofaktoren von Übergewicht im Focus zahlreicher Studien standen (20), ist deren Zusammenhang mit körperlicher Fitness kaum untersucht. Dies gilt insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene, die am Beginn ihres Erwerbslebens stehen und deren Gesundheit wie Leistungsfähigkeit große perspektivische Relevanz für Wirtschaft und Gesellschaft besitzt.

Die „Schnittstelle Schule-Beruf“ steht im Vordergrund der „Fit-fürs-Leben“-Studie (www.dshs-koeln.de/fitfuersleben), an der bislang mehr als 19 000 Personen teilgenommen haben. Zielgruppe sind Heranwachsende und junge Erwachsene im Alter von 6 bis 25 Jahren. In querschnittlichen Reihenuntersuchungen werden Angaben zur Gesundheit, zu Freizeit-/Arbeitsgewohnheiten, anthropometrische Parameter sowie apparativ und sportmotorisch ermittelte Daten zur körperlichen Leistungsfähigkeit erhoben (12, 21).

In der vorliegenden Untersuchung wurde die Leistungsfähigkeit junger Erwachsener verglichen, die sich in der Anzahl gesundheitlicher Risikofaktoren unterschieden. Über die Risikomerkmale Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel konnten vier Gruppen gebildet werden, die von Personen ohne Risikofaktoren bis zu Personen mit drei Risikofaktoren reichten. Als Maß für die körperliche Leistungsfähigkeit dienten die erreichten Zeiten beim 1 000-m-Lauf (Ausdauerparameter) und beim Klimmhang (Kraftparameter). Durch Vergleiche mit 10- bis 17-Jährigen sollte zudem ein Bezug zu primär wachstumsbedingten puberalen Leistungsveränderungen ermöglicht werden.

Methode

Die „Fit-fürs-Leben“-Studie wurde den Landesbeauftragten für Datenschutz Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vorgestellt und durch die Ethikkommission der Deutschen Sporthochschule Köln genehmigt. Untersuchungen an Schulen wurden durch vorgesetzte Schulbehörden genehmigt.

Studienteilnehmer

Es wurden Daten von 10- bis 25-jährigen Probanden (N = 8 048, 10- bis 17-Jährige n = 2 053, 18- bis 25-Jährige n = 5 995) ausgewertet, die befragt sowie anthropometrisch untersucht wurden und wenigstens einen sportmotorischen Test absolviert hatten. Studienteilnehmer waren Schüler allgemeinbildender Schulen (23,8 %), Auszubildende (9,4 %) gewerblich-technischer sowie dienstleistender Berufe aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und Soldaten (66,8 %) aus bundesweit verteilten Standorten. Die Bundeswehrangehörigen (Wehrpflichtige, Zeit-/Berufssoldaten) absolvierten die Untersuchungen im Rahmen der Evaluierung des 2010 in die Bundeswehr eingeführten Basis-Fitness-Testes (21). Dieser wurde als zivil-militärische Verbundforschung durch die Deutsche Sporthochschule Köln und das Zentrale Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz entwickelt. Die Teilnahme an den in den Jahren 2006 bis 2010 durchgeführten Reihenuntersuchungen war freiwillig. Probanden wurden durch ein schriftliches Aufklärungs- und Einverständnisprotokoll informiert. Minderjährige benötigten eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

Untersuchungsverfahren

– Anonymisierte schriftliche Befragungen: Neben soziodemografischen Daten wurden über einen Fragebogen mit gestuften Antwortvorgaben u. a. Angaben zu Freizeit, Sport und Gesundheit erhoben (12).

– Anthropometrie: Körpergröße/-gewicht und Taillenumfang wurden mit standardisierten Messinstrumenten (Anthropometer, geeichte Waage) gemäß Handbuch der Ergonomie sowie DIN EN ISO 15535:2003–10 erhoben. Um die Prävalenz von Personen mit Übergewicht zu quantifizieren, wurde der Body-mass-Index (BMI) errechnet. Erwachsene Studienteilnehmer mit einem BMI ≥ 25 kg/m² wurden als übergewichtig klassifiziert. Für unter 18-jährige Personen wurde die alters- und geschlechtsspezifische BMI-Klassifikation der International Obesity Task Force (IOTF) verwendet (22).

– Gesundheitliche Risikofaktoren: In Anlehnung an WHO-Kriterien wurde aus den Angaben zu Alltagsgewohnheiten und den erhobenen Körpermaßen das Vorliegen beziehungsweise die Häufigkeit der gesundheitlichen Risikofaktoren Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel bei den 18- bis 25-Jährigen berechnet. Die Risikofaktoren wurden wie folgt definiert:

  • Übergewicht (BMI ≥ 25/IOTF-Grenzwert oder Taillenumfang [Männer > 102 cm, Frauen > 88 cm])
  • Rauchen (ja)
  • Bewegungsmangel (Kategorie „nie“ beziehungsweise „selten“ als Antwort bei der Frage zur Sporthäufigkeit).

Anhand dieser Kriterien wurden vier Gruppen (Personen ohne Risikomerkmal und jeweils Personengruppen mit 1, 2 oder 3 Risikofaktoren) gebildet.

– Körperliche Leistungsfähigkeit: Zur Leistungsbestimmung im Ausdauer- und Kraftbereich wurden mit dem 1 000-m-Lauf und dem Klimmhang zwei sportmotorische Tests verwendet, die eine präzise Leistungsdiagnostik ohne aufwendige infrastrukturelle Anforderungen ermöglichen. Beim Klimmhang (Griffhaltung: Kammgriff) sollten die Probanden so lang wie möglich in der Endposition eines Klimmzugs bleiben. Beide Testdisziplinen sind Elemente des Basis-Fitness-Tests (21). Für die weitere Auswertung wurden jeweils die Zeiten (s) berücksichtigt.

– Leistungsscore-Berechnung: Aus den beiden sportmotorischen Testleistungen wurde ein Leistungsscore berechnet. Zunächst wurde für jeden Jahrgang sowie geschlechtsbezogen getrennt ein Ranking der erzielten Leistungen durchgeführt und anhand der Leistungsquartile in ein Punktesystem überführt. Entsprechend der Zuordnung vom leistungsstärksten ersten bis zum leistungsschwächsten vierten Quartil wurden 1 bis 4 Punkte pro Disziplin vergeben. Das Spektrum reicht somit von 2 Punkten (= leistungsstärkste Gruppe) bis zu 8 Punkten (= leistungsschwächste Gruppe).

Datenpräsentation und Statistik

Statistische Analysen wurden mit IBM© SPSS© Statistics 19.0 und STATISTICA© 7.1 durchgeführt. Als deskriptive Maßzahlen für Lage, Streuung und Verteilung wurden Mittelwert, Standardabweichung, Standardfehler sowie Perzentile (5., 25., 50., 75., 95.) berechnet. Mittelwertunterschiede wurden varianzanalytisch untersucht (Hauptfaktoren Geschlecht, Alter, Anzahl der Risikofaktoren). Dichotome Parameter wurden über Chi-Quadrat-Tests und/oder binär logistische Regression (Ergebnisvariable: Risikofaktor) bewertet. Für binär logistische Regression sind Odds Ratios (OR) und das 95-%-Konfidenzintervall (KI) angegeben. Zusammenhänge wurden mittels hierarchischer Regression (Ergebnisvariable: Leistungsscore) bestimmt: Innerhalb der Regressionsverfahren wurden ordinal- und nominalskalierte Variablen dummy-kodiert. Bei allen Analysen wurde ein p-Wert < 0,01 als Trennwert für zufällige und systematische Effekte angenommen.

Ergebnisse

Körpermaße

Bis zum 12. bis 13. Lebensjahr sind Ausprägung und Entwicklung von Körpergröße und Gewicht bei Mädchen und Jungen nahezu identisch (Tabelle 1, 2). In den folgenden Jahrgängen treten geschlechtsbezogene Unterschiede mit bei Jungen größeren Längen- und Massenzunahmen auf (p < 0,0001). Während das Längenwachstum beider Geschlechter nach dem 18. Lebensjahr nahezu abgeschlossen ist, nimmt bei Männern die Körpermasse mit etwa 1 kg jährlich weiter zu.

Tabelle 1
Anthropometrische Daten, Sporthäufigkeit, Übergewichts- und Raucheranteil der männlichen Studienteilnehmer (n = 6 674).
Tabelle 2
Anthropometrische Daten, Sporthäufigkeit, Übergewichts- und Raucheranteil der weiblichen Studienteilnehmer (n = 1 374)

Gesundheitliche Risikofaktoren

Der Anteil übergewichtiger männlicher Studienteilnehmer (35,9 % versus 26,6 %; p < 0,0001) ist deutlich größer als bei den Probandinnen (Tabelle 1, 2). Die relativen Häufigkeiten steigen über die Jahrgangsstufen bei Männern (OR: 1,06; 95-%-KI: 1,04–1,08; p < 0,0001) und fallen bei Frauen (OR: 0,95; 95-%-KI: 0,92–0,98; p = 0,0011). Demzufolge sind 18- bis 25-jährige Männer häufiger übergewichtig als die 10- bis 17-jährigen (37,4 % versus 30,6 %; p < 0,0001), während 18- bis 25-jährige Teilnehmerinnen im Vergleich zu 10- bis 17-jährigen Mädchen seltener übergewichtig sind (23,0 % versus 29,3 %; p = 0,0125).

Die Befragung zur sportlichen Aktivität ergab annähernd gleiche Anteile nie oder selten sporttreibender männlicher und weiblicher Studienteilnehmer (22,0 % versus 23,7 %; p = 0,1747, [Tabelle 1, 2]). Jahrgangsbezogen erhöht sich bei Männern (OR: 1,11; 95-%-KI: 1,09–1,13; p < 0,0001) und Frauen (OR: 1,07; 95-%-KI: 1,04–1,10; p < 0,0001) die Wahrscheinlichkeit, nie oder selten Sport zu treiben. Im Vergleich zu 10- bis 17-jährigen Probanden steigt der Anteil sportlich inaktiver 18- bis 25-Jähriger bei Männern (11,1 % versus 24,3 %; p < 0,0001) und Frauen (20,2 % versus 29,7 %; p < 0,0001).

Beim Risikofaktor Rauchen besteht eine starke altersassoziierte Entwicklungsdynamik, die bei den Geschlechtern nahezu identisch verläuft (Männer = OR: 1,28; 95-%-KI: 1,25–1,30; p < 0,0001 versus Frauen = OR: 1,30; 95-%-KI: 1,25–1,34; p < 0,0001). Im Vergleich zu 10- bis 17-Jährigen ist die Raucherquote bei 18- bis 25-jährigen Männern (12,8 % versus 46,3 %; p < 0,0001) und Frauen (8,7 % versus 41,7 %; p < 0,0001) deutlich erhöht.

Die Mehrheit der männlichen (71,6 %) und weiblichen 18- bis 25-Jährigen (64,6 %) haben mindestens einen der drei untersuchten Risikofaktoren (Grafik 1b). 30,2 % der männlichen und 24,6 % der weiblichen Erwachsenen besitzen zwei beziehungsweise drei Risikofaktoren. Grafik 1a zeigt eine klare Assoziation mit dem Alter: Der Anteil von Studienteilnehmern ohne kardiovaskuläre Risikofaktoren sinkt nach dem 15. beziehungsweise 16. Lebensjahr deutlich.

Grafik 1
Häufigkeit (%) der Studienteilnehmer ohne kardiovaskuläre Risikofaktoren im Altersgang

Körperliche Leistungen

Die 1 000-m-Lauf- und Klimmhangzeiten (Grafik 2) zeigen Leistungsvorteile (p < 0,0001) männlicher Studienteilnehmer (262,0 ± 51,4 s und 46,7 ± 23,2 s) gegenüber weiblichen Probanden (345,9 ± 70,5 s und 24,2 ± 19,2 s). Dies gilt auch für die altersklassenbezogene Leistungsänderung (p < 0,0001); lediglich die Klimmhangzeiten der 10- bis 12-jährigen Jungen und Mädchen unterscheiden sich kaum.

Grafik 2
Haltezeiten (Mittelwerte ± Standardfehler) beim Klimmhang

Bei männlichen Studienteilnehmern kommt es in den puberalen Jahrgangsstufen zu deutlichen Leistungsverbesserungen (p < 0,0001). Die Bestzeiten beim Klimmhang werden von 19-Jährigen und im 1 000-m-Lauf von 17-jährigen Probanden erzielt. Danach folgt ein annähernd kontinuierlicher Leistungsrückgang. Leistungen der 24- bis 25-jährigen Männer liegen auf dem Niveau der 14- bis 15-jährigen Heranwachsenden.

Die altersassoziierten Leistungssteigerungen der weiblichen Studienteilnehmerinnen fallen deutlich geringer aus. Die erreichten Klimmhang- und 1 000-m-Zeiten der 24- bis 25-jährigen Frauen entsprechen dem Leistungsniveau 14- bis 15-jähriger Mädchen beziehungsweise 11- bis 12-jähriger Jungen.

Zusammenhang körperliche Leistung und Anzahl der Risikofaktoren

Die besten Leistungen beim Klimmhang und beim 1 000-m-Lauf (Grafik 3, 4) werden – bei Männern wie bei Frauen – von Probanden ohne Risikomerkmale erzielt. Mit Auftreten und insbesondere mit steigender Anzahl von Risikofaktoren kommt es zu deutlichen Leistungsminderungen (p < 0,0001). Der Zusammenhang zwischen körperlicher Leistungsfähigkeit und Risikofaktoren wird durch den berechneten Leistungsscore verdeutlicht (Grafik 5): Personen mit mehr als einem Risikomerkmal befinden sich nur vereinzelt im leistungsstärksten Bereich (Leistungsscore 2). Umgekehrt sind Teilnehmer ohne Risikofaktoren selten unter Leistungsschwächeren zu finden: Sie bilden stattdessen mit etwa 60 % den größten Anteil der mit zwei Scorepunkten leistungsstärksten Probanden.

Grafik 3
Haltezeiten beim Klimmhang(s) und Anzahl der Risikofaktoren der 18–25-Jährigen Studienteilnehmer
Grafik 4
1000 m-Laufzeiten und Anzahl der Risikofaktoren der 18- bis 25-jährigen Studienteilnehmer
Grafik 5
Häufigkeit von 18–25-jährigen Studienteilnehmern mit 0, 1, 2 und 3 Risikofaktoren in den einzelnen Punkteklassen des Leistungsscores

In der Gesamtbetrachtung wird deutlich, dass sich der Leistungsscore mit jedem zusätzlichen Risikomerkmal erhöht und damit verschlechtert sowie statistisch durch die untersuchten Merkmale zu rund 26 % erklärt wird (Tabelle 3).

Tabelle 3
Ermittlung des Zusammenhanges zwischen den Risikomerkmalen Gewichtsstatus, Rauchen und Sporthäufigkeit und dem Leistungsscore bei 18- bis 25-Jährigen mit Hilfe hierarchischer multipler linearer Regression bei Männern (n = 4611; R2 = 0,266) und Frauen (n = 358; R2 = 0,258)

Diskussion

Weltweit haben zahlreiche epidemiologische Studien die große Zunahme von Bewegungsmangel, Übergewicht, Adipositas und assoziierten Erkrankungen beschrieben (24, 23, 24). Demgegenüber wurden Auswirkungen ungünstiger Lebensgewohnheiten auf die körperliche Leistungsfähigkeit vergleichsweise selten untersucht. Die eingeschränkte Datenlage ist unter anderem auf die schwierige Akquise einer ausreichend großen Zahl von Freiwilligen zurückzuführen, die sich in mitunter zeitaufwendigen Tests körperlich ausbelasten müssen. Zudem ist auch die Vergleichbarkeit existierender Studien begrenzt, weil große Unterschiede zwischen den eingesetzten Leistungstests bestehen (25). Dennoch sprechen die vorhandenen Daten dafür, dass es in den letzten Jahrzehnten zur generellen Verschlechterung der Leistungsfähigkeit von Heranwachsenden und jungen Erwachsenen gekommen ist (2529).

In der vorliegenden Studie wurde der Zusammenhang zwischen körperlicher Leistungsfähigkeit und kardiovaskulären Risikofaktoren (Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen) analysiert. Trotz der vorhandenen Nachteile des querschnittlichen Untersuchungsansatzes, des deutlich höheren Männeranteils, des Selektionsbias (Freiwilligkeit) und Informationsbias (Angaben aus Befragungen) sowie ohne Anspruch auf bundesweite Repräsentativität wird deutlich, dass, wenn nur ein Risikofaktor vorliegt, schon signifikant geringere Leistungen zu beobachten sind. Mit jedem zusätzlich auftretenden Risikofaktor verschlechtern sich die erzielten Leistungen. Eine geringere Leistungsfähigkeit könnte unter Umständen auch aus einer höheren Affinität zu bestimmten Freizeitgewohnheiten beziehungsweise Risikoverhaltens resultieren. Unabhängig von einer solchen Möglichkeit ist an dieser Stelle der empirische Nachweis der Assoziation von Risikofaktoren und Leistung von entscheidender Bedeutung.

Die Ergebnisse sprechen dafür, dass es nach dem primär wachstumsbedingten puberalen Leistungszuwachs bereits bei vielen Heranwachsenden und jungen Erwachsenen zu Leistungsverlusten kommt, die durch ungünstige Alltagsgewohnheiten und Bewegungsmangel entstehen können. So liegen die Leistungen der 25-Jährigen nur auf dem Niveau der 14- bis 15-Jährigen. Zu ähnlichen Befunden kommt der US National Health and Nutrition Examination Survey, nach dem unter anderem die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) von 18- bis 19-jährigen Frauen unter den Vergleichswerten 12- bis 13-jähriger Mädchen liegt (30).

Für die nachlassende Fitness und die starke Verbreitung von Risikofaktoren wird die zunehmend frühere Etablierung von gesundheitlich ungünstigen und inaktiven Lebensgewohnheiten verantwortlich gemacht (7, 27, 28, 3133). Dabei handelt es sich um eine schon seit mehreren Jahrzehnten laufende Entwicklung, die sich offensichtlich in den letzten 20 Jahren verstärkt hat (10, 13, 29, 3436). Eine Metaanalyse mit Daten von über 161 000 Heranwachsenden aus dem Zeitraum von 1961–2000 spricht für eine seit den 1970er-Jahren sinkende körperliche Leistungsfähigkeit (25). Nach Untersuchungen aus den 1980er- und 1990er-Jahren liegt die Reduktion der aeroben Leistungsfähigkeit bei Jugendlichen (über einen 10-Jahres-Zeitraum) zwischen 2,4 % und 18,3 % (37, 38). Auch bei jungen Erwachsenen wurde ein deutlicher Leistungsabfall festgestellt (13, 26, 29). So sinken die Laufleistungen von finnischen Wehrpflichtigen beim 12-Minuten-Lauf seit den 1980er-Jahren (Grafik 6). Diese Ergebnisse von Santtila et al. (29) basieren auf Daten von über 387 000 Männern, was bedeutet, dass etwa 95 % aller 20-jährigen Finnen getestet wurden.

Grafik 6
Gelaufene Distanz (m) von finnischen Wehrpflichtigen beim 12-Minuten-Lauf im Zeitraum von 1979–2004

Dyrstad et al. (26) verglichen VO2max und BMI norwegischer Wehrpflichtiger zwischen 1980 und 2002. Auch hier wurde eine deutliche Negativ-Entwicklung (8 % geringere VO2max, 6 % erhöhter BMI) ermittelt und auf zunehmenden Bewegungsmangel zurückgeführt. Laut Befragungen zur körperlichen Aktivität von über 70 000 Heranwachsenden aus 34 Ländern haben lediglich 24 % der 13- bis 15-jährigen Jungen beziehungsweise 15,4 % der gleichaltrigen Mädchen genügend Bewegung (39) entsprechend der WHO-Empfehlungen (40). Auch wenn nach anderen Untersuchungen deutlich mehr Jugendliche sportlich aktiv sind, bei älteren Heranwachsenden und jungen Erwachsenen steigt offensichtlich die Zahl der Nichtsportler und der Personen mit Bewegungsmangel erheblich (10, 12, e1, e2). Im Vergleich zur Gruppe der 10- bis 17-Jährigen verdoppelte sich in unserer Studie der Anteil sportlich inaktiver junger Männer und erhöhte sich bei den 18- bis 25-jährigen Frauen etwa um den Faktor 1,5. Die starke Abnahme körperlicher Aktivitäten beim Übergang ins junge Erwachsenenalter wurde auch in einer der seltenen Längsschnittuntersuchungen, der „Amsterdam Growth and Health Longitudinal Study“, festgestellt (e3).

Angesichts weiterhin abnehmender körperlich-sportlicher Aktivitäten (zum Beispiel aufgrund des steigenden Konsums digitaler Medien von Heranwachsenden) ist sogar eine Zuspitzung der beschriebenen Negativ-Entwicklungen wahrscheinlich. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse sprechen dafür, dass bei bereits einem Risikofaktor – trotz relativ kurzer Einwirkzeit – mit deutlichen Leistungseinbußen zu rechnen ist. Jedes zusätzliche Risikomerkmal vergrößert diese Einbußen weiter. Ohne flächendeckende und effiziente Interventionen in Schulen und Betrieben, ist die weitere Fixierung und Verbreitung ungesunder Lebensweisen kaum zu verhindern. Das junge Erwachsenenalter ist ein „präventives Fenster“ für körperliche Aktivitäten, das vor der Manifestation von chronischen Erkrankungen genutzt werden sollte (12, e2).

Interessenkonflikt
Prof. Leyk, Dr. Rüther, Prof. Blettner, Dipl.-Sportwiss. Mödl, Dipl.-Sportlehrer Sievert, Prof. Hackfort und Dr. Witzki et al. erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Prof. Löllgen erhielt Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

Manuskriptdaten
eingereicht: 29. 6. 2012, revidierte Fassung angenommen: 10. 9. 2012

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Dr. Sportwiss. Dieter Leyk
Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Physiologie und Anatomie
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln
Leyk@dshs-koeln.de

Zitierweise
Leyk D, Rüther T, Witzki A, Sievert A, Moedl A, Blettner M, Hackfort D, Löllgen H: Physical fitness, weight, smoking, and exercise patterns in young adults. Dtsch Arztebl Int 2012; 109(44): 737−45.
DOI: 10.3238/arztebl.2012.0737

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4412

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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