MEDIEN

Zeitschrift: Kraft und Trost spenden

Dtsch Arztebl 2012; 109(49): A-2472 / B-2025 / C-1981

Klinkhammer, Gisela

Seit Jahrtausenden setzen sich Menschen kulturell, wissenschaftlich, ethisch, juristisch und spirituell mit dem Ende des Lebens auseinander. Jetzt gibt es eine Zeitschrift, die sich mit den Themen rund um den Tod beschäftigt. In der Erstausgabe von „Leben & Tod“, die im März erschienen ist, geht es zum Beispiel um den Tod in der Karikatur, um Notfälle in der Palliativmedizin sowie den Umgang mit Trauer und Tod in der Bundeswehr. In einem Interview mit der Fernsehjournalistin Stephanie Linke berichtet diese über ihre Dreharbeit mit einer sterbenden Frau. Nicht zuletzt wird auch ein Resümee aus der Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofes zur Sterbehilfe gezogen. Die zweite Ausgabe der Zeitschrift war dem Schwerpunkt „Organspende – ja, nein oder vielleicht?“ gewidmet, und in Heft 3, das im Oktober erschien, wurde unter anderem der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio interviewt und das ukrainische Hilfsprojekt „Neue Familie“ vorgestellt.

„Leben & Tod“ ist keine Fachzeitschrift, sondern ein überaus ansprechend gestaltetes Magazin mit zahlreichen lesenswerten Beiträgen, das nach dem Willen seiner Herausgeber Gunnar Duttge, Falk Stirner und Raymond Voltz „ein wenig Kraft und Trost spenden“ soll. „Wir wollen die Themen Sterben, Tod und Trauer aus der Angstecke holen und sie mit einer lebendig gestalteten Zeitschrift in die Mitte der Gesellschaft bringen“, sagte Chefredakteur Uwe von Seltmann zum Start von „Leben & Tod“. Das überparteiliche und überkonfessionelle Magazin erscheint dreimal jährlich zum Preis von 3,50 Euro und ist als Einzelausgabe oder als Abonnement erhältlich. Informationen: www.traegerwerk-sachsen.de, www.bertuch-verlag.com.

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Gisela Klinkhammer

Leben & Tod. Forum für neue kulturelle Dimensionen. Erscheint dreimal jährlich. Preis: Einzelheft 3,50 Euro/Abo 10,50 Euro zzgl. Versandkosten 1,45 Euro pro Heft

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