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Hans Jäger: Einsatz für HIV-Patienten

Dtsch Arztebl 2013; 110(3): A-85 / B-77 / C-77

Schmidt, Klaus

Hans Jäger, Foto: dpa

Dem jahrelangen Engagement von Dr. med. Hans Jäger, München, ist es zu verdanken, dass Bayern heute eine hervorragende medizinische und psychosoziale Versorgung von Menschen mit HIV hat und damit auf eine vorbildliche Aidspolitik verweisen kann, die auf Akzeptanz, Solidarität und Verantwortung basiert. Dafür wurde er Ende Dezember von Bayerns Gesundheitsminister, Dr. Marcel Huber, mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit geehrt.

Seit Bekanntwerden von Aids leistet Jäger als Arzt, Forscher und Fürsprecher für Menschen mit HIV Hervorragendes. 1984 kam er aus New York, wo er bereits die ersten HIV-Patienten behandelt hatte, zurück nach München. 1986 gründete er die Immunambulanz im Schwabinger Krankenhaus und behandelte dort die ersten HIV-Patienten in München. Vier Jahre später ließ er sich in einer eigenen HlV-Schwerpunktpraxis in München nieder, die heute das größte und wichtigste ambulante Behandlungszentrum in Bayern ist.

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Der Mediziner engagierte sich schon frühzeitig in der Aidsforschung und gründete 1989 das Kuratorium für Immunschwäche, das sich unter anderem intensiv mit dem Thema HIV und Kinderwunsch auseinandersetzt und vielen HlV-infizierten Frauen eine Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes ermöglicht.

Seit 1989 richtet er die alle zwei Jahre stattfindenden Münchener Aidstage aus, die inzwischen zu den wichtigsten medizinischen Kongressen im deutschsprachigen Raum gehören. Klaus Schmidt

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