MEDIZIN: Originalarbeit

Todesumstände von Patienten mit Demenz

Symptombelastung, Betreuungsqualität und Sterbeort

Dying with dementia: symptom burden, quality of care, and place of death

Dtsch Arztebl Int 2013; 110(12): 195-202; DOI: 10.3238/arztebl.2013.0195

Escobar Pinzon, Luis Carlos; Claus, Matthias; Perrar, Klaus Maria; Zepf, Kirsten Isabel; Letzel, Stephan; Weber, Martin

Hintergrund: Detaillierte Angaben zur Versorgungssituation, den Todesumständen, dem Sterbeort, der Symptombelastung und der Betreuungsqualität bei Menschen mit einer Demenzerkrankung im Endstadium fehlen in Deutschland.

Methode: Die Querschnittstudie basiert auf einer Zufallsstichprobe von 5 000 Personen, die zwischen dem 25. Mai und 24. August 2008 in Rheinland-Pfalz gestorben sind. Mit Hilfe eines Hinterbliebenenfragebogens wurden nahe Angehörige kontaktiert und um eine Studienteilnahme gebeten. Es konnten Informationen über 310 Menschen mit Demenz und 931 Menschen ohne Demenz für die vorliegende Analyse verwendet werden.

Ergebnisse: Insgesamt starben 42,4 % aller demenziell erkrankten Menschen zu Hause, dies entsprach auch dem mehrheitlich bevorzugten Sterbeort von Patienten (94,8 %) und Angehörigen (77,5 %). Ein Tod zu Hause war bei einem Zusammenleben in einem gemeinsamen Haushalt mit einem Angehörigen wahrscheinlicher (adjustierte Odds Ratio [aOR]: 4,69; 95-%-Konfidenzintervall [KI]: 2,71–8,11). Die überwiegende Mehrheit der Patienten litt nach Angaben der Angehörigen zwei Tage vor dem Tod an mittlerer bis starker Schwäche (94,9 %), Müdigkeit (94,4 %), Desorientiertheit/Verwirrtheit (86,9 %) und Appetitmangel (86,4 %). Weitere häufige Symptome waren Angst (61,0 %), Anspannung (59,9 %), Luftnot (56,7 %) und Schmerzen (52,5 %). Die Betreuungsqualität wurde auf Krankenhaus-Normalstationen am kritischsten eingeschätzt. Defizite zeigten sich hier besonders hinsichtlich zeitlicher Verfügbarkeit und emotionaler Unterstützung.

Schlussfolgerung: Die vorliegenden Daten zeigen die hohe Symptomlast von Menschen mit Demenz in Deutschland am Ende des Lebens auf. Sie unterstreichen die Notwendigkeit einer palliativmedizinisch qualifizierten Betreuung überall dort, wo Menschen mit Demenz sterben. Spezialisierte ambulante und stationäre palliativmedizinische Versorgungsangebote dürfen nicht einseitig auf Patienten mit Tumorerkrankungen ausgerichtet sein.

Demenz im fortgeschrittenen Stadium wird zunehmend als eine zum Tode führende terminale Erkrankung betrachtet (1, 2). Studien aus dem englischen Sprachraum lassen den Rückschluss zu, dass die Palliativversorgung von an Demenz erkrankten Patienten in der Finalphase sowohl im häuslichen Bereich als auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen nicht an deren spezielle Bedürfnisse angepasst ist (3, 4). Eine unzureichende Symptomkontrolle, eine Verkennung des Eintritts in das Endstadium der Erkrankung und belastende Interventionen wie künstliche Ernährung oder Fixierungsmaßnahmen sind weit verbreitet (5, 6). In Deutschland beschränken sich die meisten Studien zur Symptombelastung sterbender Menschen auf Tumorpatienten in Palliativeinrichtungen (7, 8). Der vorliegende Artikel möchte mit Hilfe von Daten der EPACS-Studie (Begleitforschung zur Etablierung von Hospiz- und Palliative Care-Stützpunkten in Rheinland-Pfalz) (912) einen Beitrag zur Beschreibung der Situation sterbender Menschen mit Demenz in Deutschland leisten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung der bevorzugten und tatsächlichen Sterbeorte, der Symptomprävalenzen und der Betreuungsqualität. Angaben über sterbende Menschen ohne Demenz werden zum Vergleich herangezogen.

Methode

Datenerhebung

Der Prozess der Datenerhebung wurde bereits publiziert (11). Die EPACS-Querschnittstudie wurde zwischen September 2008 und Januar 2009 durchgeführt. Dazu wurde eine Zufallsstichprobe der Daten von 5 000 zwischen dem 25. Mai und 24. August 2008 gestorbenen Personen aus allen rheinland-pfälzischen Einwohnermeldeämtern gezogen. Einschlusskriterium war, dass der Erstwohnsitz der Verstorbenen zum Todeszeitpunkt in Rheinland-Pfalz lag. An die ehemaligen Adressen der Verstorbenen wurde dann ein Fragebogen versandt. Ziel war es, Hinterbliebene durch ein an sie gerichtetes Begleitschreiben zu einer Studienteilnahme zu bewegen. Die Ethikkommission der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz sowie der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Rheinland-Pfalz genehmigten die Studie.

Fragebogen

Mit einem Fragebogen wurden soziodemografische Merkmale, Grunderkrankung, tatsächlicher und gewünschter Sterbeort, Symptombelastungen sowie Qualität der ambulanten und stationären Betreuung erhoben.

Variablenkonstruktion

Zur Erfassung der Grunderkrankungen wurden die Hinterbliebenen gefragt, an welchen Erkrankungen ihr verstorbener Angehöriger in den letzten vier Wochen vor dem Tod litt.

Der Sterbeort wurde durch die Frage: „Wo ist Ihr Angehöriger gestorben?“ erfragt. Vorgegebene Antwortkategorien waren: „zu Hause“, „im Krankenhaus auf einer Intensivstation“, „im Krankenhaus auf einer Palliativstation“, „im Krankenhaus auf einer Normalstation“, „in einem Pflegeheim“, „in einem Hospiz“ und „woanders“. Dazu korrespondierend wurden die bevorzugten Sterbeorte der Verstorbenen und Hinterbliebenen über die folgenden Fragen ermittelt: „Hat Ihr verstorbener Angehöriger jemals Wünsche geäußert, wo er sterben möchte? – Wenn ja, wo wollte er sterben?“ und „Was hatten Sie persönlich für einen Wunsch bezüglich des Sterbeorts Ihres Angehörigen?“. Mögliche Antwortkategorien waren in diesem Fall „zu Hause“, „im Krankenhaus“, „auf einer Palliativstation“, „in einem Pflegeheim“, „in einem Hospiz“ und „woanders“. Die Sterbeorte „auf einer Palliativstation“ und „in einem Hospiz“ wurden unter dem Begriff „Palliativeinrichtung“ zusammengefasst.

Zur Einschätzung der Symptombelastung sollten die Hinterbliebenen für 16 Symptom-Items aussagen, inwiefern ihr verstorbener Angehöriger während der letzten zwei Tage vor dem Tod durch das entsprechende Symptom belastet war. Die Antwortkategorien umfassten „gar nicht“, „leicht“, „mittel“, und „stark“. Die Items wurden der Symptom- und Problemcheckliste der Hospiz- und Palliativerhebung (HOPE) entnommen. Dabei handelt es sich um eine standardisierte Dokumentation, die für Krebs- und Nicht-Krebspatienten in Palliativeinrichtungen entwickelt wurde. Sie wurde 1996 durch eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe erarbeitet und in verschiedenen Studien innerhalb Deutschlands verwendet (8, 1315).

Zur Evaluation der Betreuungsqualität wurden die Teilnehmer gebeten, verschiedenen Aussagen zur Leistung von Ärzten und Pflegern in verschiedenen Betreuungsorten zuzustimmen.

Statistische Analyse

Alle statistischen Auswertungen wurden mit dem Programm STATA/IC 10.1 durchgeführt. Krankheitsspezifische Unterschiede zwischen Menschen mit und ohne Demenz wurden mit Chi²-Tests und Mann-Whitney-U-Tests untersucht. Ergebnisse wurden für p < 0,05 als statistisch signifikant erachtet. Zur Identifikation von Einflussfaktoren auf den Sterbeort von Menschen mit Demenz wurde eine multivariable logistische Regressionsanalyse durchgeführt. Für das Modell wurde eine automatische Rückwärtsselektion mit p < 0,05 als Ausschlusskriterium gewählt. Der abhängigen Variablen wurde der Wert „1“ bei einem Tod zu Hause und „0“ bei einem Tod in einer Institution (Krankenhaus, Pflegeheim, Palliativeinrichtung) zugewiesen.

Ergebnisse

Nach Entfernung redundanter Adressen aus der Zufallsstichprobe von 5 000 verstorbenen Personen wurden 4 967 Fragebögen verschickt. 3 833 Fragebögen wurden zugestellt, 1 134 kamen zurück an den Absender. Insgesamt wurden 1 378 Fragebögen ausgefüllt, entsprechend einer Teilnahmequote von 36,0 % bezogen auf die tatsächlich zugestellten Fragebögen. Betrachtet man die 4 967 versendeten Fragebögen als Basis, so beläuft sich die Rücklaufquote auf 27,7 %. Aufgrund von fehlenden Werten bezüglich der Erkrankung wurden 137 Personen von der Analyse ausgeschlossen. Die nachfolgenden Analysen beruhen auf Informationen über 310 Menschen mit Demenz und 931 Menschen ohne Demenz.

Soziodemografische und gesundheitsspezifische Charakteristika

Die altersstratifizierten Demenzprävalenzen in der Stichprobe sind jeweils 4,4 % (65–69 Jahre), 9,5 % (70–74 Jahre), 15,6 % (75–79 Jahre), 33,5 % (80–84 Jahre), 42,0 % (85–89 Jahre), 49,6 % (90–94 Jahre) und 47,1 % (≥ 95 Jahre). Soziodemografische und gesundheitsspezifische Charakteristika der gesamten Stichprobe und stratifiziert nach Krankheitsart zeigt die Tabelle 1.

Tabelle 1
Soziodemografische und gesundheitsspezifische Charakteristika der Verstorbenen, stratifiziert nach Krankheitstyp

Im Vergleich zu Menschen ohne Demenzerkrankung waren Menschen mit Demenz durchschnittlich etwa zehn Jahre älter und häufiger weiblich (65,8 % versus 52,2 %) und verwitwet (61,3 % versus 37,0 %). Menschen mit Demenz teilten sich vergleichsweise seltener einen Haushalt mit dem Hinterbliebenen (44,2 % versus 59,8 %). Eine Pflegestufe II (41,0 % versus 33,2 %) oder III (36,1 % versus 10,6 %) war dagegen häufiger in der Demenzgruppe zu finden. Weiterhin stimmten mehr Angehörige von Menschen mit Demenz (39,7 % versus 25,7 %) der Aussage zu, dass Pflege- und Behandlungskosten eine große finanzielle Belastung bedeuten.

Der Fragebogen wurde mehrheitlich von den Kindern (62,3 %) oder Ehepartnern (16,1 %) der verstorbenen Demenzkranken ausgefüllt. Die Hinterbliebenen von Menschen mit Demenz waren durchschnittlich 59 Jahre alt und überwiegend weiblich (62,3 %).

Bevorzugter und tatsächlicher Sterbeort

Der Sterbeort von Menschen mit und ohne Demenz ist in Grafik 1 veranschaulicht. Der häufigste Sterbeort von Menschen mit Demenz war das eigene Zuhause (42,4 %), gefolgt vom Pflegeheim (26,9 %) und Krankenhaus (Normalstation 20,4 % + Intensivstation 5,8 % = 26,2 %). Die meisten Menschen ohne Demenz starben in einem Krankenhaus (Normalstation 26,7 % + Intensivstation 15,9 % = 42,6 %), 35,8 % starben im eigenen Zuhause und 10,0 % in einer Palliativeinrichtung.

Grafik 1
Sterbeorte von Menschen mit und ohne Demenz

Insgesamt wollten nach Angaben der Angehörigen 94,8 % der Menschen mit Demenz, die vor ihrem Tod einen Wunsch äußerten (n = 174), zu Hause sterben. Der Anteil bei den Menschen ohne Demenz mit diesem Wunsch fiel mit 92,6 % (n = 502) nahezu gleich aus. Von den Hinterbliebenen, die sich dazu äußerten (n = 249 in der Demenzgruppe und n = 673 in der Nicht-Demenzgruppe), wünschte sich ebenfalls die Mehrheit für ihre Angehörigen einen Tod im häuslichen Umfeld (77,5 % und 81,3 % in der Demenz- und Nicht-Demenzgruppe). An zweiter Stelle wurde bei Angehörigen von Menschen mit Demenz das Pflegeheim genannt (14,9 %) und bei Angehörigen von Menschen ohne Demenz die Palliativeinrichtung (9,1 %).

Zur Identifikation von Einflussfaktoren auf den Sterbeort wurde eine multivariable logistische Regressionsanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse in Tabelle 2 dargestellt sind.

Tabelle 2
Multivariable logistische Regressionsanalyse zur Identifikation von Einflussfaktoren für einen Tod zu Hause versus Tod in einer Institution von Menschen mit Demenz

Entscheidend für das Sterben zu Hause waren keine krankheits- oder patientenbezogenen Merkmale, sondern in erster Linie das Zusammenleben mit einem Angehörigen in einem gemeinsamen Haushalt (aOR: 4,69; 95-%-KI: 2,71–8,11).

Symptomprävalenzen

Grafik 2 zeigt einen Vergleich der Symptomprävalenzen von Menschen mit und ohne Demenz zwei Tage vor ihrem Tod. Bezüglich physischer Symptome litt nach Aussagen der Angehörigen die Mehrheit der Menschen mit Demenz an mittlerer bis schwerer Schwäche (94,9 %), Müdigkeit (94,4 %) und Appetitmangel (86,4 %). Weitere häufige Symptome waren Luftnot (56,7 %) und Schmerzen (52,5 %). Bei den Menschen ohne Demenz waren ebenfalls Schwäche (92,8 %), Müdigkeit (90,3 %) und Appetitmangel (85,5 %) unter den häufigsten Symptomen. Im Hinblick auf psychische Symptome zeigten sich bei 86,9 % aller Personen mit Demenz mittlere bis schwere Desorientiertheit, bei 61,0 % Angst, bei 59,9 % Anspannung und bei 45,9 % Depressivität. Bei Menschen ohne Demenz waren Angst (61,4 %), Anspannung (57,8 %) und Depressivität (44,1 %) am häufigsten.

Grafik 2
Mittlere bis schwere physische, psychische und soziale Belastungen von Menschen mit und ohne Demenz zwei Tage vor dem Tod

Hinsichtlich sozialer Belastungen gab die überwiegende Mehrheit der Angehörigen sowohl von Menschen mit als auch ohne Demenz (88,8 %/86,0 %) an, dass ein mittlerer bis schwerer Hilfebedarf bei der Selbstversorgung gegeben war. Verglichen mit den Menschen ohne Demenz litten Demenzkranke signifikant häufiger an Beschwerden, die Probleme bei der Pflege mit sich brachten, wie etwa Dekubitus, Desorientiertheit/Verwirrtheit, und hatten Probleme mit der Organisation der Versorgung.

Bewertung der Betreuungsqualität

Die Einschätzung der Betreuungsqualität durch die Angehörigen ist in Tabelle 3 veranschaulicht. Hierbei sollten die Angehörigen die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte in denjenigen Einrichtungen, in denen ihr verstorbener Angehöriger in den letzten vier Wochen vor dem Tod behandelt wurde, bewerten.

Tabelle 3
Bewertung von Ärzten und Pflegern in verschiedenen Einrichtungen durch Angehörige von Menschen mit Demenz

Die allgemeine Zufriedenheit war bei einer Behandlung im eigenen Zuhause am größten. Lediglich etwas mehr als die Hälfte der Hinterbliebenen von Menschen mit Demenz zeigte sich mit der Behandlung auf Krankenhaus-Normalstationen zufrieden. Die Mehrheit der Befragten beurteilte die Ärzte als kompetent. Hinsichtlich zeitlicher Verfügbarkeit und emotionaler Unterstützung zeigten sich jedoch Defizite. Weniger als die Hälfte der Angehörigen von Menschen mit Demenz gab an, dass Ärzte in Krankenhäusern genügend Zeit haben. Obwohl die Bewertungen von Ärzten und Pflegekräften bei vielen Items ähnlich waren, wurden Pflegekräfte hinsichtlich emotionaler Unterstützung etwas besser bewertet als Ärzte. Angehörige von Menschen mit Demenz beurteilten die Betreuung im Krankenhaus schlechter als Angehörige von Menschen ohne Demenz. Obwohl statistisch meist nicht signifikant, zeigen sich beim Vergleich der Behandlungsqualität auf Normalstationen zwischen der Demenz- und Nicht-Demenzgruppe interessante Unterschiede: Allgemeine Zufriedenheit 50,6 % versus 62,4 % (p = 0,134); zeitliche Verfügbarkeit der Ärzte 34,7 % versus 49,5 % (p = 0,070); zeitliche Verfügbarkeit der Pflegekräfte 40,8 % versus 49,2 % (p = 0,148); emotionale Unterstützung durch Ärzte 32,7 % versus 50,8 % (p = 0,033).

Diskussion

Hauptergebnisse

Ziel des vorliegenden Artikels war die Darstellung der Todesumstände von demenzkranken Menschen in Deutschland. Im Untersuchungszeitraum starb ein großer Anteil der Menschen mit Demenz (42,4 %) zu Hause, sogar mehr als in der Gruppe der Menschen ohne Demenz (35,8 %). Im Vergleich mit internationalen Studien ist der Anteil von Sterbefällen im eigenen Zuhause außergewöhnlich hoch. In den USA zeigte eine Auswertung von Totenscheinen, bei denen als zugrundeliegende Todesursache eine Demenz angegeben war, dass 82,5 % der Patienten in Pflegeheimen oder im Krankenhaus starben (16). In einer weiteren ebenfalls totenscheinbasierten Untersuchung in fünf europäischen Ländern (Belgien, Niederlande, England, Wales und Schottland) lag der entsprechende Anteil sogar zwischen 88,6 % bis 94,9 % (17). Insgesamt wünschten sich 77,5 % der Hinterbliebenen, dass ihr demenzkranker Angehöriger zu Hause stirbt. Unter Beachtung der schweren Belastung und langen Pflegedauer ist dies ein beeindruckend hoher Anteil. In speziellen Palliativeinrichtungen starben dagegen nur wenige Demenzkranke.

Wie zu erwarten litt ein signifikant höherer Anteil von Personen mit Demenz in den letzten Tagen vor dem Tod an mittlerer bis starker Desorientiertheit. Ansonsten waren die Symptombelastungen von Menschen mit oder ohne Demenz relativ ähnlich. Auffallend ist, dass Symptome, die traditionell vor allem mit Krebserkrankungen im Endstadium assoziiert werden (beispielsweise Schmerzen und Luftnot) auch bei Menschen mit Demenz häufig genannt wurden. Die vorliegenden Befunde stimmen mit neueren Forschungsergebnissen überein, die zeigen, dass körperliche Symptome bei Menschen mit Demenz verbreitet sind und vor dem Tod sogar noch zunehmen (18, 19). Dies trifft besonders auf Schmerzen zu, unter denen mehr als die Hälfte der Menschen mit Demenz zwei Tage vor dem Tod in mittlerer bis starker Ausprägung litten. Inadäquate Schmerzerfassung und der unzureichende Einsatz von Analgetika sind dabei charakteristische Gründe für die Unterversorgung in diesem Bereich (2022).

Hinsichtlich der Betreuungsqualität wurde die Versorgung zu Hause und im Pflegeheim am besten bewertet. Es ist bemerkenswert, dass die Hinterbliebenen klar zwischen der Pflege zu Hause und im Pflegeheim einerseits und der Pflege auf Normalstationen in Krankenhäusern andererseits unterschieden. Die kritische Einschätzung der Normalstationen wiegt besonders schwer, da dies der letzte Pflegeort von 20,4 % aller Menschen mit Demenz war. Möglicherweise lässt sich die vergleichsweise schlechte Bewertung der Normalstationen durch die zunehmende Arbeitsverdichtung der Mitarbeiter in diesen Einrichtungen erklären (23). Der damit verbundene Zeitmangel dürfte sich für die aufwendige Betreuung von Menschen mit Demenz in der ungewohnten Krankenhausumgebung besonders nachteilig auswirken. Angesichts der zunehmenden Betrachtung der fortgeschrittenen Demenz als zum Tode führende terminale Erkrankung (18, 19) und den strukturellen Problemen von Normalstationen unterstützen die vorliegenden Daten die Bemühungen, den Menschen mit Demenz vor dem Tod eine belastende notfallmäßige Einweisung ins Krankenhaus zu ersparen. Eine Möglichkeit wäre, ambulante Palliativdienste auch den Patienten mit fortgeschrittener Demenz umfassender zur Verfügung zu stellen, wie es nach § 37b SGB V gesetzlich möglich ist. Die Mitarbeiter dieser Dienste könnten dabei auch bei ethischen Fragen Unterstützung leisten, die bei Komplikationen wie Infekten oder Ernährungsproblemen zwangsläufig auftreten. Dies könnte zusätzlich zur Entlastung von Ärzten und Pflegekräften beitragen, die für die medizinische Grundversorgung zu Hause und in Pflegeheimen zuständig sind (24).

Limitationen

Eine wichtige Limitation dieser Studie liegt darin, dass Menschen mit Demenz nicht durch diagnostische Methoden sondern durch die Einschätzung der Hinterbliebenen als dement eingestuft wurden. Möglicherweise wurden dadurch andere Alterskrankheiten mit demenzähnlichen Symptomen mit einer Demenzerkrankung verwechselt. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Diagnose im Rahmen der Begutachtungen zur Pflegeeinstufung, die bei der Mehrzahl der Patienten vorgenommen wurde, gestellt und im weiteren Verlauf von den Angehörigen übernommen wurde. Die in der vorliegenden Studie ermittelten Prävalenzdaten in den einzelnen Altersgruppen entsprechen auch weitgehend den Daten einer britischen Studie, in der ebenfalls die Prävalenz einer Demenz kurz vor dem Tod erhoben wurde (25).

Es kann ferner nicht ausgeschlossen werden, dass die Verteilung der Sterbeorte der Menschen mit Demenz in der vorliegenden Stichprobe verzerrt ist. Normalerweise haben Personen, die zu Hause sterben, einen nahen Angehörigen zur informellen Pflege zur Verfügung und damit auch eine Person, die an der EPACS-Studie teilnehmen konnte. Dies muss bei Patienten, die in Institutionen sterben, nicht notwendigerweise der Fall sein. Folglich könnten Menschen mit Demenz, die zu Hause starben, in der vorliegenden Studie überrepräsentiert sein.

Weitere Limitationen betreffen die Rücklaufquote von 27,7 %, die Verzerrung der Angehörigenangaben durch den Abstand zu den tatsächlichen Ereignissen (Recall-Bias) sowie die Subjektivität der Wahrnehmung von Symptombelastungen und dadurch bedingte Abweichungen zur Wahrnehmung des Patienten selbst.

Resümee

Bislang sterben viele Menschen mit Demenz unter schwierigen Bedingungen, da das Gesundheitssystem noch nicht auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Patientengruppe ausgerichtet ist (3). Die vorliegenden Daten zeigen die hier bestehenden vielfältigen Probleme in Deutschland auf. Um die Betreuung dieser Patienten am Lebensende zu verbessern, wurden von Förstl und Kollegen sowie von Alzheimer Europe detaillierte Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich Informationsvermittlungsstrategien, Pflegeorganisation, Überwachung und Behandlung von Symptomen und Unterstützung für die Hinterbliebenen vorgeschlagen (26, 27). Weitere Forschungsanstrengungen zur Umsetzung und Evaluation dieser Vorschläge sind dringend notwendig. Entscheidend wird dabei letztlich sein, dass im Kontext fortgeschrittener Demenzstadien und damit verknüpfter Probleme die Notwendigkeit einer besonderen palliativmedizinischen Kompetenz und eines Zusammenspiels von Gerontopsychiatern, hausärztlich tätigen Kollegen und Palliativmedizinern erkannt und umgesetzt wird.

Danksagung
Die Autoren danken der Fresenius Kabi Deutschland GmbH und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) für die finanzielle Unterstützung der Studie.

Interessenkonflikt
Dr. Escobar Pinzon, Herr Claus, M.A. M.Sc, Dr. Zepf, Prof. Letzel und Prof. Weber erhielten finanzielle Unterstützung (Drittmittel) für diese Studie von Kabi Deutschland GmbH und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie. Für Prof. Weber wurden zudem Kongressgebühren und Reisekosten erstattet von der Firma Nycomed.

Dr. Perrar erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 5. 9. 2012, revidierte Fassung angenommen: 21. 12. 2012

Anschrift für die Verfasser
Dr. rer. soc. Dipl.-Psych. Luis Carlos Escobar Pinzon
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Obere Zahlbacher Straße 67, 55131 Mainz
escobar@uni-mainz.de

Zitierweise
Escobar Pinzon LC, Claus M, Perrar KM, Zepf KI, Letzel S, Weber M:
Dying with dementia: symptom burden, quality of care, and place of death. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(12): 195–202. DOI: 10.3238/arztebl.2013.0195

@The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Zentrum für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Köln: Dr. med. Perrar
Interdisziplinäre Einrichtung für Palliativmedizin, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: Prof. Dr. med. Weber
Grafik 1
Sterbeorte von Menschen mit und ohne Demenz
Grafik 2
Mittlere bis schwere physische, psychische und soziale Belastungen von Menschen mit und ohne Demenz zwei Tage vor dem Tod
Tabelle 1
Soziodemografische und gesundheitsspezifische Charakteristika der Verstorbenen, stratifiziert nach Krankheitstyp
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Multivariable logistische Regressionsanalyse zur Identifikation von Einflussfaktoren für einen Tod zu Hause versus Tod in einer Institution von Menschen mit Demenz
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