MEDIZINREPORT

Onkologie: Rauchen verschlechtert die Wirksamkeit von Krebstherapien

Dtsch Arztebl 2013; 110(43): A-2018 / B-1784 / C-1746

Schaller, Katrin; Pötschke-Langer, Martina

Rauchen fördert nicht nur die Entstehung von Krebserkrankungen, es beeinträchtigt auch die verschiedenen Formen der onkologischen Behandlung.

Diese Aspekte sollten in die ärztliche Beratung einfließen.

Foto: Fotolia/dvarg

Die Auswirkungen des Rauchens auf die Gesundheit sind sehr gut bekannt. Viel weniger untersucht sind die Auswirkungen der Inhaltsstoffe von Rauchwaren auf die Effektivität der Krebstherapie – obwohl der Raucheranteil unter onkologischen Patienten sehr hoch ist und einige sogar nach der Diagnose weiter rauchen. Eine systematische Literaturrecherche belegt jedoch, wie sehr das Rauchen die verschiedenen Krebstherapien (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie) nachteilig beeinflusst.

Hierfür wurden in PubMed die Suchbegriffe „cancer“, „treatment“, „therapy“ und „smoking“ eingegeben. Einbezogen wurden Originalbeiträge, Reviews und Metaanalysen aus den Publikationsjahren 1990 bis 2013, die in englischer oder deutscher Sprache publiziert wurden.

Anteil der Raucher unter Krebspatienten variiert stark

Zum Zeitpunkt der Diagnose rauchen 24 bis 60 Prozent der Patienten mit Lungenkrebs oder Kopf-Hals-Tumoren (1, 2) und etwa 33 Prozent der Blasenkrebspatienten (3, 4). Bei anderen Krebsentitäten liegt der Raucheranteil unter 20 Prozent (4). Rund 30 Prozent der Betroffenen rauchen nach Diagnose weiter (5), und etwa ein Drittel derjenigen, die zeitweilig abstinent waren, wird rückfällig (2) – vor allem Patientinnen mit gynäkologischen Tumoren (6).

Trotz Heterogenität der Studien zeigt sich, dass Rauchen die Behandlung und die Lebensqualität von onkologischen Patienten negativ beeinflusst und das Auftreten von Komplikationen und sekundären Tumoren fördert (7, 8). Rauchen verursacht über oxidativen Stress oder Immunsuppression tabakassoziierte Komorbiditäten wie chronisch obstruktive Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, welche die Prognose, den Behandlungserfolg und das Überleben des Patienten beeinträchtigen können (9) (Grafik).

Auswirkungen des Rauchens auf Aspekte der onkologischen Therapie
Grafik
Auswirkungen des Rauchens auf Aspekte der onkologischen Therapie

Lebensqualität: Lungenkrebspatienten, die nach ihrer Diagnose weiterrauchen, zeigen im Vergleich zu Nie- und Exrauchern schlechtere Werte hinsichtlich Appetit, Müdigkeit, Husten, Dyspnoe, symptomatischem Distress und der allgemeinen Lebensqualität (5).

Operation: Rauchen erhöht – neben anderen Faktoren – das Risiko von Lungenkrebspatienten für einen längeren Klinikaufenthalt nach einer Lobektomie (10): Sie sterben häufiger an respiratorischen und kardiovaskulären Erkrankungen als Nie- und Exraucher, haben öfter postoperative Komplikationen und ein schlechteres Gesamt- und krebsspezifisches Überleben.

Dies gilt besonders für Patienten, die trotz einer Lungenresektion weiterrauchen (11, 12).

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, die bis zur Operation weiterrauchen. Sie haben eine deutlich schlechtere Wundheilung als solche, die vor dem Eingriff abstinent wurden (13, 14). Raucher mit Ösophaguskarzinom weisen ein höheres Risiko für pulmonale Komplikationen auf (15) und Raucherinnen mit Mammakarzinom für postoperative Komplikationen (16).

Chemotherapie: Verschiedene Bestandteile des Tabakrauchs beeinflussen Enzyme, die Medikamente metabolisieren (8, 17). Rauchen beeinträchtigt die Krebstherapie wahrscheinlich über das Cytochrom P450-Enzymsystem und über eine verstärkte Bindung der Medikamente an α1-Säure-Glykoprotein, wodurch sich die Verfügbarkeit der pharmakologisch wirksamen Substanz verändert (8). So zirkuliert bei Patienten, die zu Therapiebeginn rauchen, bis zu 40 Prozent weniger wirksames Irinotecan im Blut. Die hämatologische Toxizität ist dadurch deutlich verringert (17). Zudem beeinträchtigt das Nikotin möglicherweise die Wirksamkeit des Anthracyclins Doxorubicin (18).

Bei Rauchern wirken Inhibitoren des Epidermal-Growth-Factor-Rezeptors (EGFR) wie Erlotinib und Gefitinib deutlich schlechter als bei Nichtrauchern (19, 20). Raucher metabolisieren Erlotinib schneller und benötigen deswegen eine höhere Dosis als Nichtraucher (8, 19).

Insgesamt sprechen Raucher auf viele systemische Therapien von malignen Erkrankungen schlechter an als Nicht- und Exraucher. Ob sich zusätzlich das Weiterrauchen während der Behandlung auswirkt, ist jedoch unklar (21, 22).

Bestrahlung: Rauchen während der Radiatio von Kopf-Hals-Tumoren verringert das Ansprechen auf die Therapie (23) und fördert das Fortschreiten der Erkrankung (24).

Bei adjuvanter Bestrahlung nach Lobektomie zeigen Lungenkrebs-Patienten, die zum Zeitpunkt der Eingangsuntersuchung rauchen, eine schlechtere lokale Tumorkontrolle als Nichtraucher. Dabei spielt möglicherweise die durch das Rauchen verursachte Hypoxie eine Rolle (25).

Grundsätzlich treten bei Rauchern mehr Komplikationen unter Bestrahlung auf. Dazu gehören Nebenwirkungen wie Mukositis, Xerostomie, Geschmacksverlust, Gewichtsverlust, Fatigue sowie Osteoradionekrose (7, 26, 27).

Krankheitsverlauf: Mehrere Studien weisen darauf hin, dass Rauchen zumindest bei manchen Krebsarten, deren Entstehung durch das Rauchen gefördert wird, das Risiko für Rezidive und Zweittumoren erhöht. So wurde festgestellt, dass Raucher mit Kopf-Hals-Tumoren ein erhöhtes Risiko für Rezidive und Zweittumoren haben (24); Raucher mit Harnleiterkrebs (28) hingegen zeigen kein erhöhtes Risiko für Rezidive. Für Raucher mit Prostatakrebs wurde in einer Studie kein erhöhtes Risiko (29), in einer anderen Studie jedoch ein fast doppelt so hohes Risiko für Rezidive gefunden (30).

Raucher mit Blasenkrebs haben ein erhöhtes Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung (3) und bei Magenkrebs (31) und Darmkrebs (32) eine verkürzte krankheitsfreie Zeit. Raucher mit Lungenkrebs (12), Kopf-Hals-Tumoren (24), Blasenkrebs (3), Magenkrebs (31), Darmkrebs (21) und Gebärmutterhalskrebs (33) haben schlechtere Überlebensraten.

Das Weiterrauchen nach der Diagnose von Lungenkrebs erhöht das Risiko für Rezidive und Zweittumoren (34) und reduziert bei verschiedenen Krebsarten die Gesamtüberlebensrate (7, 34). Dabei scheint die Menge der lebenslang gerauchten Zigaretten relevant zu sein: Je mehr Zigaretten geraucht wurden, umso schlechter ist die Prognose (35).

Ein Rauchstopp ist in vielfacher Hinsicht vorteilhaft: Schon innerhalb weniger Tage und Wochen verbessern sich die Sauerstoffversorgung, die Atemwegsfunktionen sowie die Immunreaktionen und der Blutdruck sinkt. Bei Lungenkrebspatienten verringern sich nach einem Rauchstopp Fatigue und Kurzatmigkeit, gleichzeitig verbessern sich körperliche Leistungsfähigkeit, Appetit, Stimmung, Schlaf (1) sowie Lungenfunktion und Allgemeinzustand (36).*

Ein Rauchstopp lange vor einer Pneumonektomie reduziert das Risiko für pulmonale Komplikationen (11, 12) und erhöht die Wirkung einer Bestrahlung bei Lungenkrebs (37) und Kopf-Hals-Tumoren (23). Langfristig fällt die Prognose günstiger aus, es sinkt das Risiko für Zweittumoren und die Lebensqualität verbessert sich (1, 26, 34).

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren verringert ein frühzeitiger präoperativer Rauchstopp das Risiko für Wundheilungsstörungen (13, 14), verkürzt die Dauer einer strahlenbedingten Mukositis (27) und reduziert das Risiko für Rezidive und sekundäre Primärtumoren im Vergleich zu Patienten, die weiterrauchen.

Ein Rauchstopp mehr als vier Wochen vor einer Brustrekonstruktion nach Mastektomie senkt das tabakbedingte Risiko für postoperative Komplikationen (16). Nikotinverzicht bei einer Prostata-Entfernung vor oder nach der Diagnose reduziert das Rezidivrisiko für Prostatakarzinome (38).

Grundsätzlich erhöht eine Krebsdiagnose die Bereitschaft, mit dem Rauchen aufzuhören („teachable moment“) (26). Der behandelnde Arzt kann die Ausstiegsbereitschaft des Patienten in besonderem Ausmaß fördern: Bereits eine kurze Raucherberatung im Rahmen der medizinischen Behandlung ist wirksam (26). Ein Rauchstopp vor einer Krebsoperation kann die Rückfallquote senken (39) und ein therapiebegleitendes Entwöhnungsprogramm unterstützt einen dauerhaften Rauchstopp (40).

Maßnahmen durch das onkologische Team

Der behandelnde Arzt sollte bei der Erstdiagnostik rauchenden Patienten einen Rauchstopp dringend anraten und ihm den Nutzen von qualifizierten Tabakentwöhnungsmaßnahmen nahelegen. Die eigentliche Raucherberatung kann problemlos an Beratungsdienste – im Idealfall innerhalb der Klinik – abgegeben werden. Es ist wichtig, onkologischen Patienten, die mit dem Rauchen aufgehört haben, therapiebegleitend beratend zur Seite zu stehen und sie in ihrem Verzicht zu bestärken, um Rückfälle zu verhindern.

Dr. rer. nat. Katrin Schaller
Dr. med. Martina Pötschke-Langer
Stabsstelle Krebsprävention und
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit4313

*Im Medizinisch-Wissenschaftlichen Teil dieser Ausgabe finden Sie einen Übersichtsartikel zum Thema „Tabakentwöhnung bei Lungenkrebs – durch führbar und wirksam“.

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