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Sozialministerkonferenz: Pflegeberufegesetz soll 2015 kommen

Dtsch Arztebl 2014; 111(17): A-715 / B-619 / C-595

Osterloh, Falk; afp

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will Anfang 2015 sowohl ein Gesetz zur Vereinheitlichung der Pflegeausbildung als auch ein Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf auf den Weg bringen. Das erklärte sie im Anschluss an ein Sondertreffen der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Berlin.

Die Ausbildungen für Kranken- und Altenpflege sollen vereinheitlicht werden. Foto: dpa

Mit dem Pflegeberufegesetz sollen künftig die Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege in einem Gesetz zusammengeführt werden. Zudem soll die Ausbildung künftig kostenfrei sein.

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Die Ministerin wies außerdem darauf hin, dass etwa 70 Prozent der 2,5 Millionen Pflegebedürftigen von Angehörigen betreut würden. „Die Familie ist noch immer der größte Pflegedienstleister der Nation.“ Um ihre Situation zu verbessern, solle die zehntägige Auszeit, in der Pflegeleistungen organisiert werden können, mit einer Lohnfortzahlung versehen werden. Für die Pflege von Familienangehörigen soll es zudem einen Rechtsanspruch auf eine 24-monatige Teilzeitbeschäftigung geben. fos/afp

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