THEMEN DER ZEIT

Arzneimitteltherapiesicherheit und IT: Der Weg zu neuen Ufern

Dtsch Arztebl 2014; 111(26): A-1195 / B-1034 / C-976

Ammenwerth, Elske; Neubert, Antje; Criegee-Rieck, Manfred

Der Einsatz von Informationstechnik im Medikationsprozess scheint das Potenzial zu haben, die Patientensicherheit zu verbessern. Gleichzeitig gibt es einige Herausforderungen bei der Einführung und Nutzung entsprechender Lösungen.

Foto: Fotolia/everythingpossible

Seit rund 20 Jahren wird zur Unterstützung der Ärzte der Einsatz von Informationstechnik (IT) in der Arzneimitteltherapie auch in Deutschland intensiv diskutiert. Trotz einiger Fortschritte und prognostizierter Vorteile wurde ein flächendeckender Einsatz bisher nicht erreicht. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, woraus sich Forderungen an Gesundheitseinrichtungen, Softwareanbieter, Zulassungsbehörden und die Gesundheitspolitik ableiten lassen.

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Medikationsfehler sowie daraus resultierende vermeidbare unerwünschte Arzneimittelereignisse treten häufig auf. Eine Studie von 2003 geht deutschlandweit von etwa 28 000 diesbezüglicher vermeidbarer Todesfälle aus (1). Am häufigsten sind Fehler in der Verordnung (2), wie etwa Doppelverschreibungen, Nicht-Berücksichtigung von notwendigen Dosisanpassungen, übersehene Gegenanzeigen oder schlicht Lesefehler. Anwendungs- und Einnahmefehler folgen mit geringerer Häufigkeit (2). Ein systematisches Review von 2009 im Krankenhausumfeld fasst zusammen, dass im Median sieben Prozent aller Medikationsanordnungen Fehler enthielten (3).

Zusätzliches Sicherheitsnetz

Seit etwa 20 Jahren wird diskutiert, wie IT dazu beitragen kann, Medikationsfehler zu vermeiden und damit die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu unterstützen. AMTS-IT könnte, so legen Untersuchungen nahe, als zusätzliches Sicherheitsnetz dienen und zum Beispiel Lesefehler verringern und auf Überdosierungen Wechselwirkungen oder Allergien hinweisen. Zusätzlich könnte AMTS-IT auch bei der Dosierungsberechnung oder dem Einhalten von klinischen Leitlinien helfen.

Tatsächlich scheint AMTS-IT das Potenzial zu haben, die Patientensicherheit positiv zu beeinflussen und unerwünschte Arzneimittelereignisse, die zu Schädigungen beim Patienten führen können, zu senken (4, 5). Trotz der zu erwartenden Vorteile konnte ein flächendeckender Einsatz sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich bisher jedoch nicht erreicht werden.

Dieser Beitrag beleuchtet zentrale Herausforderungen bei der Nutzung von AMTS-IT und stellt den Handlungsbedarf dar. Er beruht auf dem „Memorandum AMTS-IT“, das eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe mit Fachleuten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds) erarbeitet hat. Es wurde im Rahmen des 4. Deutschen Kongresses für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie verabschiedet (6) und ist unter www.egms.de/static/pdf/journals/mibe/2014–10/mibe000152.pdf direkt abrufbar.

Ein Medikationsprozess umfasst mehrere Schritte (Grafik), die jeweils abgestimmt sein müssen. In jedem Schritt gibt es Fehlerpotenziale. AMTS-IT dient dazu, einzelne Schritte technisch zu unterstützen und dabei auch die Übergänge wie etwa die Verlegung im Krankenhaus oder den Übergang zwischen ambulanter und stationärer Versorgung zu berücksichtigen. Dabei kann AMTS-IT für eigenständige Systeme stehen, aber ebenso für eine Funktion in einem klinischen Arbeitsplatzsystem, einem Arztpraxissystem oder einem Apothekensystem.

Wesentliche Schritte im Medikationsprozess
Grafik
Wesentliche Schritte im Medikationsprozess

Verbreitung in den Sektoren

AMTS-IT kann die einzelnen Schritte im Medikationsprozess unterstützen (Kasten). Diese nicht vollständige Auflistung an Einsatzbereichen zeigt die Möglichkeiten eines sinnvollen Einsatzes. Sie verdeutlicht auch, warum es nicht nur „eine“ IT-Lösung gibt, und dass AMTS-IT aus einer Menge von zu koordinierenden Systemen besteht.

In welchem Umfang AMTS-IT im deutschsprachigen Raum eingesetzt wird, ist schwer zu beurteilen. Nach unserer Einschätzung befindet sich die Entwicklung in den Anfängen.

Eine Voraussetzung für den Einsatz ist die rechnergestützte Dokumentation der Arzneimitteltherapie (7). Während dies im ambulanten Bereich in den meisten Praxisverwaltungssystemen bereits Standard ist, hinken die Krankenhäuser zumeist hinterher. So ist die elektronische Dokumentation der Verordnung nach Zahlen von 2012 erst bei 22 Prozent der deutschen Krankenhäuser umgesetzt (8). 25 Prozent der befragten IT-Leiter geben an, dass arzneimittelbezogene Alarmmeldungen (wie Allergien, Wechselwirkungen) zumindest in einer organisatorischen Einrichtung im Einsatz sind, und 28 Prozent geben an, eine rechnergestützte Unterstützung bei der Arzneimitteltherapie (wie Dosierungsunterstützung) anzubieten. Nach aktuellen Daten aus dem Jahr 2014, die in Kürze erscheinen, haben sich diese Zahlen in den letzten zwei Jahren nicht erhöht. In den USA werden dagegen schon in 55 Prozent der Krankenhäuser elektronische Verordnungssysteme eingesetzt (9).

Zur Entlastung der Krankenhäuser kann man sagen, dass der Hochrisikoprozess Arzneimitteltherapie dort wesentlich verteilter verläuft. Der Prozess der Arzneimitteltherapie auf einer Intensivstation unterscheidet sich außerdem wesentlich von einer Normalstation, eine Kinderstation hat andere Anforderungen an die medikamentöse Therapie als eine eher chirurgisch orientierte Klinik. Dies betrifft nicht nur die eingesetzten Medikamente und Darreichungswege, auch Dosisberechnungen und notwendige Dosisanpassungen sind unterschiedlich. Gleiches gilt für die uneinheitlichen Nebenwirkungsprofile von Arzneimitteln, die sich aufgrund unterschiedlicher pharmakokinetischer und pharmakodynamischer Eigenschaften in vielschichtigen Patientenpopulationen (Säuglinge, Kinder, geriatrische Patienten) ergeben.

In einigen Kliniken finden sich bereits ambitionierte Projekte zu verschiedenen AMTS-IT-Themen, so zum Beispiel im Universitätsklinikum Heidelberg (10, 11), am Universitätsklinikum Erlangen (1215), am Universitätsklinikum Genf (16, 17), am Spital Thun (18) und an den Salzburger Landeskliniken (19). Verstärkte Aufmerksamkeit genießen diese Projekte nach dem Ausrufen des Aktionsplans für Patientensicherheit durch das Bundesministerium für Gesundheit im Jahr 2007 (20). Darin wurde eine Vielzahl von Aktivitäten zu AMTS, punktuell auch zum IT-Einsatz, initiiert. Dieser Aktionsplan wurde inzwischen bis 2015 verlängert (21). Von Lösungen, die den gesamten Medikationsprozess überzeugend unterstützen, oder von einem klinikweiten elektronischen Verordnungssystem sind die meisten Häuser jedoch weit entfernt (7).

Offensichtlich stellt die Einführung von AMTS-IT doch eine größere Herausforderung dar, als zunächst angenommen. Am Universitätsklinikum Erlangen mit 24 Kliniken und 19 selbstständigen Abteilungen sind zum Beispiel insgesamt sieben verschiedene Arzneimitteldatenbanken im Einsatz, verteilt auf mehr als 30 verschiedene IT-Systeme, die Arzneimittelinformationen und -daten verarbeiten (22). Dies illustriert die Komplexität und Schwierigkeit, ein übergreifendes AMTS-System zu implementieren, das die Anforderungen aller Kliniken und Abteilungen erfüllt.

Bei der Verordnung kann der Arzt elektronische Verordnungssysteme auf Basis von Arzneimitteldatenbanken nutzen, die unter anderem auch Plausibilitätsprüfungen ermöglichen. Foto: dpa

Herausforderungen

Der Einsatz und die Nutzung von AMTS-IT sind schwieriger als zunächst gedacht. Einige wesentliche Gründe dafür:

  • Der Medikationsprozess ist komplex und erfordert die Zusammenarbeit und Koordination verschiedener Berufsgruppen (wie Ärzte, Pflegekräfte, Apotheker, aber auch klinische Assistenzberufe, Logistiker, Informatiker, Verwaltungspersonal). AMTS-IT muss daher sorgfältig in diese menschlichen Arbeits- und Kommunikationsprozesse eingebettet werden, um so den Gesamtprozess der Medikation sicher zu gestalten. Dies erfordert eine aktive Zusammenarbeit der Berufsgruppen, auch über die Sektoren (wie ambulant/stationär) hinweg, aber auch die Einbindung des Patienten selbst beziehungsweise dessen Angehörigen. AMTS-IT hat folglich nicht nur die Bedürfnisse und Erwartungen einer, sondern verschiedener Nutzergruppen zu befriedigen.
  • IT unterstützt viele Schritte des Medikationsprozesses, sowohl im ambulanten Bereich etwa bei der Abgabe in der Apotheke als auch im Krankenhaus beispielsweise mit automatisierten Dispensierund Distributionssystemen. Foto: picture alliance
  • AMTS-IT kann nur dann funktionieren, wenn die entsprechenden Systeme vollständige, verständliche und aktuelle Informationen bezüglich der aktuellen Medikation und der relevanten klinischen Daten eines Patienten (zum Beispiel Diagnosen, Laborwerte, Allergien) erhalten und verarbeiten können. Folglich sollte AMTS-IT möglichst alle Schritte im Medikationsprozess erfassen und unterstützen. Dies ist – zumindest in elektronischer Form – allein aufgrund der bestehenden sektoralen Grenzen selten der Fall.
  • AMTS-IT benötigt für eine aktive Entscheidungsunterstützung strukturierte, elektronisch verwertbare Informationen zu Medikamenten. Laut Arzneimittelgesetz ist die offizielle Informationsgrundlage für Ärztinnen und Ärzte die Fachinformationen der Hersteller. Diese liegen derzeit zwar teilweise strukturiert vor, allerdings eignet sich das vorliegende Informationsformat nicht für eine direkte computerbasierte Verarbeitung zum Beispiel für AMTS-Prüfungen. Das Fehlen von voll strukturierten Arzneimittelinformationen ist einer der Gründe für die derzeit oft limitierte Fähigkeit von AMTS-IT, dem Behandler eine nützliche Unterstützung bereitzustellen.
  • Foto: mauritius images
  • Die unreflektierte Einführung von AMTS-IT kann auch zu negativen, unerwünschten Effekten führen. Beispiele hierfür sind zusätzliche Zeitaufwände für die zu leistende elektronische Arzneimitteldokumentation (23), Nutzungsprobleme aufgrund fehlender Benutzerfreundlichkeit der Systeme (24), Verzögerungen in der Patientenbehandlung durch schlecht konzipierte IT-Systeme (25), Überflutung mit klinisch bedeutungslosen Warnhinweisen (26) oder falsches Vertrauen auf die Empfehlungen der AMTS-IT (27). Ein Nutzen von AMTS-IT zur Reduzierung von unerwünschten Arzneimittelereignissen konnte bisher noch nicht ausreichend belegt werden (vgl. 28, 29).
  • Foto: Fotolia/Minerva Studio
  • Vor diesem Hintergrund wird klar, dass es AMTS-IT nicht als Standardlösung „vom Regal“ geben kann und wird. Vielmehr kann AMTS-IT nur ein Baustein einer umfassenden AMTS-Gesamtstrategie sein, die vor allem auch die klinischen und organisatorischen Prozesse, Rollen, verantwortlichen Personengruppen und verfügbaren Werkzeuge beschreibt. Basierend auf einer derartigen Strategie sind dann schrittweise die Auswahl, Einführung und Integration verschiedener Lösungen zur Unterstützung des Medikationsprozesses möglich.

Forderungen zu AMTS-IT

Damit Gesundheitseinrichtungen in Zukunft verstärkt AMTS-IT im Rahmen des klinischen Risikomanagements einführen und nutzen können, muss eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Auf Ebene der Einrichtungen sollte eine umfassende, interdisziplinär angelegte AMTS-Strategie erstellt werden, die in einem Stufenkonzept sowohl organisatorische als auch technische Maßnahmen zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit mittel- und langfristig plant.
  • Ein systembezogener, nicht auf individuelle Schuldzuweisung oder gar Bestrafung hin ausgerichteter Ansatz im Umgang mit vermeidbaren unerwünschten Arzneimittelereignissen sollte etabliert werden.
  • Jede AMTS-IT-Anschaffung muss gut abgestimmt zu vorhandenen Anwendungssystemen wie klinischen Arbeitsplatz-, Apotheken- oder Praxisverwaltungssystemen erfolgen.
  • Sämtliche Maßnahmen sollten begleitend evaluiert und auf Verbesserungsmöglichkeiten und Nutzen untersucht werden.
  • Basis für eine patientenorientierte Arzneimitteltherapiesicherheit sollte die sektorenübergreifende Verfügbarkeit einer vollständigen Medikationsübersicht des Patienten sein. Entsprechende nationale Initiativen wie der Medikationsplan (30), die elektronische Gesundheitskarte oder die elektronische Gesundheitsakte in Österreich (31) wollen dies bereitstellen.
  • Auf Ebene der Zulassungsbehörden für Arzneimittel ist sicherzustellen, dass auf nationaler und gegebenenfalls europäischer Ebene Beschreibungsstandards entwickelt werden, damit Fachinformationen als rechtlich valide Datengrundlage für AMTS-IT künftig standardisiert und damit elektronisch direkt verarbeitbar vorliegen. Mit PharmNet.Bund (32) gibt es bereits eine Plattform, über die die deutschen Zulassungsbehörden Arzneimittel-Fachinformationen publizieren können.
  • Es sollten Qualitätsanforderungen an AMTS-IT definiert werden, um eine Zertifizierung von Systemen und Funktionen zu ermöglichen. Das gilt für die technischen Eigenschaften, aber auch für die fachlichen Inhalte der Systeme.
  • Auf Ebene der Hersteller von AMTS-IT ist zu fordern, dass patientenindividuelle klinische Daten, die klinischen Eigenschaften eines Arzneimittels und Informationen zum klinischen Kontext so umfassend wie notwendig in jede AMTS-Prüfung mit einbezogen werden. Hier müssen diese Informationen (wie etwa Diagnose, Alter, Laborparameter, Allergien) ebenfalls standardisiert vorliegen.
  • Alle Warnhinweise sollten den Anwendern möglichst kontextbezogen und der klinischen Relevanz angemessen angezeigt werden. Warnhinweise mit geringer Bedeutung sollten klinische Prozesse und Arbeitsabläufe nicht unnötig stören.

Ausblick

Informationstechnik zur Unterstützung der Arzneimitteltherapiesicherheit kann bei adäquatem Einsatz überaus hilfreich und nützlich sein. Dieser Nutzen ist bisher nicht umfangreich erschlossen. Von einem flächendeckenden Gebrauch in Deutschland kann nicht gesprochen werden.

In vielen Gesundheitseinrichtungen wurde bisher versäumt, im Rahmen einer umfassenden Arzneimitteltherapiesicherheits-Strategie die dafür notwendigen organisatorischen und technischen Voraussetzungen zu schaffen. Nach unserer Einschätzung liegt es nicht zwingend an den Softwareherstellern, dass AMTS-IT bisher in Deutschland nicht flächendeckend im Einsatz ist. Die Komplexität des Medikationsprozesses sowie fehlende Strukturierung sowohl von Patientendaten als auch von Fachinformationen erschweren die Umsetzung einer Gesamtstrategie.

Daneben sind die Entwicklung, die Einführung und der Betrieb von AMTS-IT mit zusätzlichen Kosten verbunden. Fragen zum Nutzen und zur Kosteneffizienz der AMTS-IT-Investitionen sind noch nicht ausreichend beantwortet.

Vermeidbare Arzneimittelzwischenfälle führen zu unnötigem Leid und Ressourcenverbrauch (5). Um AMTS-IT in Zukunft besser nutzen zu können, sind die Gesundheitspolitik und die Spitzenverbände im Gesundheitswesen aufgerufen, einen förderlichen strukturellen und finanziellen Rahmen für entsprechende Lösungen zu schaffen. Ebenso ist es notwendig, basierend auf der Vielzahl bisher erlangter Erkenntnisse ein Gesamtkonzept für AMTS-IT in Deutschland zu etablieren. Darin sind neben technischen auch inhaltliche Fragen, wie beispielsweise die Verfügbarkeit von validen strukturierten Arzneimittelinformationen, zu lösen, denn diese sind die Grundlage für eine funktionierende AMTS-IT. Hier sind auch spezielle Patientenpopulationen wie die Pädiatrie oder Geriatrie zu beachten, die besondere Anforderungen an die Arzneimitteltherapie und den Medikationsprozess haben.

Nur wenn die Expertise aller an AMTS-IT beteiligten und interessierten Gruppen (Anwender, Hersteller, Wissenschaftler, Manager, Gesundheitspolitiker) bei der Weiterentwicklung zusammengebracht wird, kann AMTS-IT zu einem Fortschritt in der Patientensicherheit beitragen. Werden dabei die oben formulierten Forderungen angemessen berücksichtigt, kann AMTS-IT einen wichtigen Beitrag für eine substanzielle Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und eine Senkung der Kosten liefern.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2014; 111(26): A 1195−200

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. Elske Ammenwerth
Institut für Medizinische Informatik
University for Health Sciences, Medical Informatics and Technology (UMIT)
Eduard Wallnöfer-Zentrum 1, 6060 Hall in Tirol
elske.ammenwerth@umit.at

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit2614
oder über QR-Code

IT im Medikationsprozess

Bei der Verordnung helfen elektronische Verordnungssysteme auf Basis von Arzneimitteldatenbanken. Diese sichern durch Plausibilitätsprüfungen die Vollständigkeit der Verordnung. Letztere kann mit einer Entscheidungsunterstützung gekoppelt werden, die etwa pharmakologische Eigenschaften der Arzneimittel mit berücksichtigen kann. Die Prüfung umfasst dabei etwa Indikation, Kontraindikationen, Wechselwirkungen, Doppelmedikation und Allergien. Sie kann auch eine Dosisberechnung und -kontrolle oder eine Substitution beziehungsweise Medikationsumstellung beim Übergang ambulant-stationär unterstützen.

Für den Dispensier- und Distributionsvorgang stellt AMTS-IT im Krankenhaus automatisierte Dispensier- und Kommissioniersysteme wie Unit-Dose-Systeme zur Verfügung, die dazu dienen, die verordneten Medikamente patientenbezogen bereitzustellen.

Für die Patienteninformation sind automatisch erstellte Medikations- und Einnahmepläne etwa aus dem Praxisverwaltungssystem hilfreich, die dem Patienten Einblick in die verordneten beziehungsweise abgegebenen Arzneimittel und ihre Eigenschaften ermöglichen, soweit sie auf die Kompetenzen des Patienten abgestimmt sind und dessen Selbstmanagement gestatten.

Bei der Einnahme von Arzneimitteln erkennen bestimmte AMTS-IT-Systeme automatisch die aus einem Blister entnommenen Medikamente. Dieser aus der Adhärenz-Forschung stammende Ansatz ermöglicht es, vom Patienten verursachte Fehleinnahmen zu erkennen. Relativ neu sind patientenorientierte mobile Systeme (mHealth, pHealth), welche die Patienten an die Medikamenteneinnahme erinnern oder die Möglichkeit bieten, ein Medikationstagebuch zu führen.

Bei der Therapieüberwachung (Monitoring) helfen AMTS-IT-Systeme bei der Identifikation und Meldung von unerwünschten Arzneimittelereignissen und Nebenwirkungen, wobei klinische Daten und aufgetretene Ereignisse mit verabreichten Medikamenten automatisiert verknüpft werden. Angegliedert sind hier Critical Incident Reporting Systeme (CIRS), mit denen das Fachpersonal kritische Zwischenfälle dokumentiert.

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