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Pflegeheime: Laumann will neues Konzept für Pflege-TÜV

Dtsch Arztebl 2015; 112(15): A-645 / B-553 / C-537

Hillienhof, Arne

Nach dem Aus für das Schulnoten-System für Heime hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), eine Neukonzeption des Pflege-TÜVs vorgeschlagen. Sie sieht unter anderem die Gründung eines Pflegequalitätsausschusses vor, der bis Ende 2017 Richtlinien für die Qualitätsprüfung und die Veröffentlichung der Prüfungsergebnisse beschließen soll.

Im ersten Schritt sollen ab dem 1. Januar 2016 die Pflegenoten ausgesetzt werden, da sie keinen echten Qualitätsvergleich zwischen Einrichtungen ermöglichen. Stattdessen soll eine Kurzzusammenfassung der Prüfergebnisse des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen Orientierung bieten. Zusätzlich soll es einen Leitfaden für Verbraucher geben, die eine Pflegeeinrichtung suchen. Im zweiten Schritt soll dann der Pflegequalitätsausschuss errichtet werden, in dem neben den Einrichtungs- und Kostenträgern auch die Verbände der Pflegebedürftigen und der Pflegeberufe mit Stimmrecht vertreten sein sollen. Den Ausschuss soll ein neu zu gründendes Pflegequalitätsinstitut bei der Arbeit unterstützen.

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„Der Pflege-TÜV muss auf neue Füße gestellt werden“, kommentierte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Laumanns Pläne. „Es geht darum, dass wir einen echten Pflege-TÜV schaffen, der seinen Namen verdient.“ hil

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