79 Artikel im Heft, Seite 29 von 79

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Malteser sprechen sich entschieden gegen die Sterbehilfe aus

Dtsch Arztebl 1999; 96(17): A-1106 / B-939 / C-882

Flintrop, Jens

BAD BRÜCKENAU. Der Malteserorden fordert eine bessere Verankerung der Schmerztherapie im deutschen Gesundheitswesen. An Stelle der überflüssigen Sterbehilfe-Diskussion müsse die moderne Medizin das Lebensende eines Patienten akzeptieren und ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um Schwerstkranken ein würdevolles Sterben zu ermöglichen, erklärte Karl Ferdinand von Thurn und Taxis, Vorsitzender der Geschäftsführung der Malteser Trägerschaft GmbH, anläßlich der 14. Malteser Krankenhaustagung in Bad Brückenau.
Um die Hospizarbeit in ihren Einrichtungen zu verbessern, wollen die derzeit elf Malteser Krankenhäuser in Deutschland innerhalb von zwei Jahren klinische Ethik-Komitees einrichten.
Von der Politik erhofft sich die Organisation die Schaffung besserer gesetzlicher und finanzieller Rahmenbedingungen in Hinblick auf eine breitere Anwendung der Schmerztherapie in deutschen Krankenhäusern. JF
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