MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Risiken bei nichtmedizinischem Gebrauch von Cannabis

Risks associated with the non-medicinal use of cannabis

Dtsch Arztebl Int 2015; 112(16): 271-8; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0271

Hoch, Eva; Bonnet, Udo; Thomasius, Rainer; Ganzer, Florian; Havemann-Reinecke, Ursula; Preuss, Ulrich W.

Hintergrund: Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge weltweit. In Deutschland wird sie jährlich von circa 4,5 % aller Erwachsenen verwendet. Ein intensiver Cannabiskonsum ist mit gesundheitlichen Risiken assoziiert. Zur Behandlung von gesundheitlichen Störungen infolge von Cannabisgebrauch stehen evidenzbasierte Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung.

Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in PubMed mit besonderem Schwerpunkt auf systematischen Reviews, Metaanalysen, Kohortenstudien, randomisiert-kontrollierten Studien (RCTs), Fallkontrollstudien und Behandlungsleitlinien.

Ergebnisse: Der Gehalt von Delta-9-Tetrahydrocannabinol in Cannabisprodukten steigt durch Züchtung weltweit an, wohingegen Cannabidiol häufig nicht mehr nachweisbar ist. Abhängig von Alter, Dosis, Frequenz, Applikationsform, Situation und individueller Disposition eines Menschen können unterschiedliche akute Folgeschäden durch Cannabiskonsum auftreten. Hierzu gehören Panikattacken, psychotische Symptome, beeinträchtigte Aufmerksamkeit, mangelnde Konzentration, gestörte motorische Koordination und Übelkeit. Insbesondere ein hochdosierter, langjähriger und intensiver Cannabisgebrauch sowie ein Konsumbeginn im Jugendalter kann mit einer Abhängigkeit (DSM-5; ICD-10), spezifischen Entzugssymptomen, kognitiven Einbußen, affektiven Störungen, Psychosen, Angststörungen und körperlichen Schädigungen (vor allem respiratorische und kardiovaskuläre Erkrankungen) einhergehen. Eine Kombination aus Motivationsförderung, kognitiver Verhaltenstherapie und Kontingenzmanagement sind aktuell die effektivsten Behandlungsansätze der Cannabisabhängigkeit (Evidenzgrad: 1a). Für Jugendliche werden ebenfalls familientherapeutische Interventionen empfohlen (Evidenzgrad: 1a). Aufgrund geringer Evidenz können bisher keine pharmakologischen Behandlungsempfehlungen gegeben werden.

Schlussfolgerungen: Weitere Forschung ist notwendig, um die Kausalität des Zusammenhangs von intensivem Cannabiskonsum und möglichen Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit zu klären. Gesundheitliche Störungen infolge von Cannabiskonsum können effektiv behandelt werden.

Cannabis wurde vor kurzem in einigen US-Bundesstaaten zum Gebrauch in der Freizeit legalisiert. Gleichzeitig verbessert sich der wissenschaftliche Kenntnisstand bezüglich des therapeutischen Potenzials von cannabishaltigen Arzneimitteln (1). Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass Patienten häufiger von ihren Ärzten und anderen Berufsgruppen im Gesundheitssystem über gesundheitliche Risiken und medizinischen Nutzen von Cannabis aufgeklärt werden wollen.

Cannabis ist weltweit die am häufigsten konsumierte illegale Substanz (2). Nach Schätzungen der Vereinten Nationen konsumieren weltweit 125–227 Millionen Menschen Cannabis (2). Laut aktuellem nationalen epidemiologischen Suchtsurvey haben 4,5 % der deutschen Erwachsenen im letzten Jahr Cannabis gebraucht (3). Besonders häufig ist der Konsum bei 18–20-Jährigen (12-Monats-Prävalenz: 16,2 %). Schätzungsweise 1 % der EU-Bevölkerung (zwölf Millionen) verwenden täglich Cannabis (4). Cannabis wird meistens als „Marihuana“ (getrocknete Blüten und Blätter) oder „Haschisch“ (Delta-9-Tetrahydrocannabinol[THC]-haltiges Harz der Blütenstände) konsumiert (4). Seltener wird THC-haltiges Öl in Nahrungsmitteln ingestiert. Polizeiberichten zufolge werden Cannabispflanzen zunehmend auch im eigenen Land angebaut und seltener importiert (4).

Der Gehalt an THC, der psychotropen Hauptsubstanz in Cannabis, ist im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen (4). Eine anderer Wirkstoff, Cannabidiol (CBD), ist in vielen Züchtungen nicht mehr vorhanden (e1, e2). Diesem werden unter anderem anxiolytische, antipsychotische, anti-inflammatorische, antiemetische und neuroprotektive Effekte zugeschrieben (e3), die eventuell die aversiven Wirkungen von THC ausgleichen können (5). Dem Konsum von Cannabisprodukten mit hohem THC- und gleichzeitig niedrigem CBD-Gehalt werden bei Menschen mit entsprechender Prädisposition unerwünschte Effekte zugeschrieben (e4). Die Gesamtzahl der Suchtbehandlungen aufgrund von Cannabiskonsum nimmt in Europa und den USA zu (2, 4, e5).

Zielsetzung

Diese Übersichtsarbeit soll den aktuellen Kenntnisstand bezüglich der möglichen adversen körperlichen und psychischen Folgen des intensiven Freizeitgebrauchs von Cannabis zusammenfassen und Behandlungsmöglichkeiten von gesundheitlichen Störungen infolge Cannabiskonsum aufzeigen.

Methode

Es wurden selektive Literaturrecherchen klinischer Daten in PubMed durchgeführt. In diese narrative Übersichtsarbeit eingeschlossen wurden systematische Reviews, Metaanalysen, narrative Reviews, randomisiert-kontrollierte Studien (RCTs), Kohortenstudien, Fallkontrollstudien, Leitlinien und Berichte öffentlicher Einrichtungen (eTabelle 1). Die Evidenzbewertung erfolgte nach den Richtlinien des Oxford Centre for Evidence-Based Medicine (6) (eTabelle 2).

Somatische Folgen nach Cannabiskonsum zum Freizeitgebrauch
Tabelle
Somatische Folgen nach Cannabiskonsum zum Freizeitgebrauch
Literaturrecherche
eTabelle 1
Literaturrecherche
Evidenzgrade nach Oxford Centre for Evidence-based Medicine (CEBM) (Mai 2001)*1
eTabelle 2
Evidenzgrade nach Oxford Centre for Evidence-based Medicine (CEBM) (Mai 2001)*1

wischenzeile">Störungen durch Cannabinoide

Akute Intoxikation, schädlicher und abhängiger Cannabisgebrauch

Beim Rauchen von Cannabis gelangt das THC über die Lungen in die Blutbahn. Es dringt innerhalb von Minuten in die inneren Organe und ins Gehirn. Dort entfaltet das THC seine Wirkung vor allem über die Cannabinoid-Rezeptoren CB1. Diese sind am häufigsten in zerebralen Regionen lokalisiert, die mit Körperbewegung, Lernen, Gedächtnis und dem Belohnungssystem assoziiert sind. Das Rauchen von pflanzlichem Cannabis kann zu einer akuten Intoxikation führen (79) (Kasten). Die Wirkung hängt von der Zusammensetzung des Präparates, der Dosis, der Frequenz, der Applikationsform, der Situation sowie der individuellen Disposition und Konsumerfahrung eines Menschen ab (7, e6). Die Symptome bilden sich nach Abklingen der pharmakologischen Wirkung wieder zurück (10, 11). Cannabis kann nach dem Konsumstopp im Urin über den Metaboliten THC-COOH noch zwei bis sechs Wochen lang nachgewiesen werden (e7).

Akute Cannabinoidintoxikation
Kasten
Akute Cannabinoidintoxikation

Im DSM-5 (e8) sowie im ICD-10 (e9) werden weitere Störungen durch Cannabinoide definiert. Während im ICD-10 zwischen schädlichem und abhängigem Cannabisgebrauch unterschieden wird, lässt sich im DSM-5 die Schwere der gesundheitlichen Störung in drei Abstufungen (leicht, mittel, schwer) auf einem Kontinuum bewerten. Beide Klassifikationssysteme beschreiben auch ein spezifisches Cannabisentzugssyndrom, das innerhalb von 48 Stunden nach dem Cannabiskonsum auftreten kann (10, 11, e8, e9). Mindestens zwei psychische Beschwerden (zum Beispiel Reizbarkeit, Unruhe, Ängstlichkeit, Depressivität, Aggressivität, Appetitverlust, Schlafprobleme) und mindestens ein weiteres vegetatives Symptom (zum Beispiel Schmerzen, Zittern, Schwitzen, erhöhte Körpertemperatur, Kälteschauer) müssen für die Diagnosestellung vorliegen. Die Beschwerden sind in der ersten Woche am intensivsten und können bis zu einem Monat anhalten. Der Entzug von Cannabis ist klinisch meist komplikationslos (10, 11, e10, e11).

In der deutschen Allgemeinbevölkerung erfüllt 1 % der Erwachsenen die DSM-IV-Kriterien eines Cannabismissbrauchs (0,5 %) oder einer Cannabisabhängigkeit (0,5 %) (3). Im Vergleich dazu liegen höhere Prävalenzraten für Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit (3,1 % beziehungsweise 3,4 %) und Nikotinabhängigkeit (10,8 %) vor (3). Die Abhängigkeit von anderen illegalen Substanzen, zum Beispiel von Amphetamin- oder Kokain (0,2 % und 0,3 %), liegt seltener vor (3). Insgesamt entwickeln etwa 9 % aller Cannabiskonsumenten über die Lebenszeit eine Cannabisabhängigkeit (e12). Diese Rate beträgt 17 %, wenn der Cannabiskonsum in der Adoleszenz beginnt (e13) und 25–50 %, wenn Cannabinoide täglich gebraucht werden (e14). Bisher liegen für Deutschland noch keine Daten zur Prävalenz von gesundheitlichen Störungen durch Cannabisgebrauch nach DSM-V vor.

Das amotivationale Syndrom, gekennzeichnet durch verminderte Motivation für Alltagsaktivitäten, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen und affektive Verflachung (e15), ist bisher nur unzureichend untersucht und empirisch nicht belegt worden (e16). Möglicherweise wird das Beschwerdebild bei regelmäßigem Cannabiskonsum durch eine Störung der gerichteten Aufmerksamkeit (e17) oder eine prolongierte Intoxikationswirkung verursacht (12).

Kognitive Folgestörungen

Eine Metaanalyse (13) (Evidenzgrad 1a) berichtete leichte, negative Effekte auf das Lernvermögen (Effektstärke [ES] = −0,24; 99-%-Konfidenzintervall [KI]: −0,39 bis −0,02) und das Gedächtnis (ES = −0,27; 99-%-KI: −0,49 bis −0,04) bei nichtabstinenten, gewohnheitsmäßigen Konsumenten. Diese Effekte waren auch noch nach mindestens 24-stündiger Abstinenz nachweisbar. Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit waren nicht beeinträchtigt. Eine neuere Metaanalyse (14) (Evidenzgrad 1a) liefert ebenfalls Belege für leichte, globale kognitive Einschränkungen bei akutem Cannabiskonsum (globale ES = −0,29; 95-%-KI: −0,46 bis −0,12). Im Vergleich zu abstinenten Personen waren bei nichtabstinenten Cannabiskonsumenten in den folgenden Bereichen leichte Einschränkungen zu verzeichnen:

  • abstraktes Denken beziehungsweise die Fähigkeit zu exekutiven Leistungen (ES = −0,21; 95-%-KI: −0,38 bis −0,05)
  • Aufmerksamkeit (ES = −0,36; 95-%-KI: −0,56 bis −0,16)
  • Merkfähigkeit (ES = −0,25; 95-%-KI: −0,47 bis −0,07)
  • Lernen (ES = −0,35; 95-%-KI: −0,55 bis −0,15)
  • psychomotorische Funktionen (ES = −0,34; 95-%-KI: −0,57 bis −0,11).

Diese Unterschiede waren nach mindestens einmonatiger Abstinenz nicht mehr nachweisbar (ES = −0,12, 95-%-KI: −0,32 bis 0,07). Die Effekte sind bei Erwachsenen möglicherweise reversibel. Andere Studien zeigen, dass insbesondere bei frühem Beginn des Cannabiskonsums in der Jugend die kognitiven Einschränkungen auch nach vierwöchiger Abstinenz noch vorhanden sein können. Überdauernde leichte bis moderate Defizite zeigten sich in den Bereichen:

  • psychomotorische Geschwindigkeit (β = −0,32; ES = 0,09, p < 0,05)
  • Aufmerksamkeit (β = −0,33; ES = 0,0 6, p < 0,04)
  • Gedächtnis (β = −0,34; ES = 0,06; p < 0,04)
  • Planungsfähigkeit (β = −0,53; ES =0,30, p < 0,001) (e18, e19).

Eine neuseeländische Langzeitstudie liefert Hinweise für einen ungünstigen Einfluss des regelmäßigen Cannabiskonsums im Jugendalter auf die spätere Intelligenzleistung (e20) (Evidenzgrad 1b). Personen, die schon vor ihrer Volljährigkeit regelmäßig Cannabis gebrauchten, hatten im Alter von 38 Jahren einen um acht Punkte niedrigeren Intelligenzquotienten als im Alter von 13 Jahren. Diese Effekte zeigten sich nicht bei Probanden, die erst als Erwachsene anfingen, über lange Zeit regelmäßig Cannabis zu konsumieren. In der Studie wurde ausgeschlossen, dass die Effekte durch akute Cannabisintoxikation, Abhängigkeit von anderen Substanzen, Schizophrenie oder eine schlechtere schulische Ausbildung zustande gekommen sind. Diese Befunde deuten auf eine erhöhte Vulnerabilität von Jugendlichen für neurokognitive Beeinträchtigungen durch regelmäßigen Cannabiskonsum hin, deren Reversibilität fraglich ist (e21) (Evidenzgrad 2a).

Diese Ergebnisse sind komplementär zu altersabhängigen strukturellen Veränderungen der grauen und weißen Hirnsubstanz. In einer Studie mit jungen Cannabiskonsumenten (e22) korrelierte die Volumenminderungen der rechten Amygdala und des Hippocampus beidseits mit der Schwere der Cannabisabhängigkeit (R2 = 0,54) und der wöchentlich konsumierten Cannabismenge (R2 = 0,43). Auch gibt es Hinweise auf eine Veränderung der axonalen Faserbahnen (e23) (Evidenzgrad 1b): Bei Konsumenten zeigte sich ein Verlust an axonaler Integrität (Verminderung der Faserbahnen um bis zu 84 %) im Bereich der Fimbrien rechts und einer Region des Corpus callosum bilateral sowie des Faserbündels vom Splenium des Corpus callosum zum rechten Precuneus, das eine Reduktion um 88 % aufwies. In beiden Befunden korreliert das Einstiegsalter für regelmäßigen Cannabisgebrauch signifikant mit radialer (t = 2,5; p = 0,02 beziehungsweise t = 4,0; p = 0,002) und axialer (t = 1,9; p = 0,06 beziehungsweise t = 3,2; p = 0,002) Dichtemessung.

Einfluss auf Schulbildung

Eine Metaanalyse von drei prospektiven Kohortenstudien mit über 6 000 Teilnehmern legt einen Zusammenhang zwischen frühem Cannabiskonsum (vor dem 15. Lebensjahr) und dem erhöhten Risiko eines frühzeitigen Schulabbruchs beziehungsweise verminderten Bildungsniveaus nahe (15) (Evidenzgrad 1a).

Somatische Risiken

Einen Überblick über mögliche somatische Folgen des akuten und chronischen Cannabisgebrauchs gibt die Tabelle.

Psychische Komorbiditäten

Affektive Störungen, Suizidalität, Angststörungen: Zwischen 50 und 90 % aller cannabisabhängigen Personen haben eine lebensgeschichtliche Diagnose einer weiteren psychischen Störung beziehungsweise einer gesundheitlichen Störung durch Alkohol- und anderen Substanzkonsum (e49). Einige Studien legen einen positiven Zusammenhang von Cannabiskonsum und bipolaren Störungen (27, 28, e50e52) beziehungsweise von vermehrt manischen Symptomen und Cannabiskonsum (e52, e53) nahe. Weniger eindeutig ist die Studienlage bei Depressionen. Einige longitudinale Studien (29) haben ein leicht erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer unipolaren Depression gefunden (Odds Ratio [OR]: 1,17–1,62) (Evidenzgrad 2a), insbesondere bei Menschen mit frühem Beginn und höheren Mengen des Cannabiskonsums, andere nicht (e54). Insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Cannabis gebrauchen, wurde ein erhöhtes Auftreten von suizidalen Gedanken beschrieben (OR: 1,80–4,55) (30, e55) (Evidenzgrad 3a). Die Studienlage ist heterogen, daher konnte bisher weder eine klare Aussage zur Höhe des Risikos für Suizidalität gemacht (31) noch konnte durchgehend ein kausaler Zusammenhang belegt werden (31, 32, e56, e57).

Chronische Intoxikation, Entzugssymptome, zusätzliche Suchterkrankungen sowie Anpassungs- oder Persönlichkeitsstörungen und bei Jugendlichen insbesondere Störungen der emotionalen Entwicklung und des Sozialverhaltens werden als weitere zusätzliche Faktoren für die Entwicklung einer Depressivität und Suizidalität bei gleichzeitigem Cannabiskonsum angenommen (30, 33, e54, e58). Vor allem bei bipolaren Störungen ist ein begleitender Cannabiskonsum mit schlechterem Verlauf, schlechterer Adhärenz, erhöhtem Suizidrisiko und vermindertem Ansprechen auf Lithium verbunden (e59). Die Behandlung der affektiven Störung kann zu einer Reduktion des begleitenden Cannabiskonsums führen (34). Auch die Therapie der Cannabisabhängigkeit dürfte von Vorteil für den Verlauf der affektiven Störung sein. Diese Annahme wird bislang noch nicht empirisch, sondern ausschließlich durch klinische Beobachtung untermauert. Mehr Evidenz existiert für einen Zusammenhang zwischen Cannabisgebrauch und Angsterkrankungen, insbesondere Panikstörungen. Bei Personen mit einem wöchentlichen Cannabiskonsum bis zum 29. Lebensjahr war das Risiko für eine Angsterkrankung signifikant erhöht (OR: 3,2; 95-%-KI: 1,1–9,2) (e60) (Evidenzgrad 2b). Epidemiologische Untersuchungen ergaben außerdem ein 2,5- bis 6-fach erhöhtes Risiko für Angststörungen bei Cannabisabhängigen (e61).

Psychosen: Früher, regelmäßiger, langandauernder und hochdosierter Konsum von Cannabinoiden ist, in Kombination mit anderen Stressoren wie zum Beispiel Gewalt- und Missbrauchserfahrungen in der Kindheit oder Psychosen in der Ursprungsfamilie, mit einem erhöhten Risiko für psychotische Störungen in Zusammenhang gebracht worden (30, 35, e62e64). Eine Metaanalyse (30) bezifferte das erhöhte Risiko für Psychosen nach häufigem Cannabiskonsum in der gepoolten Analyse mit einem OR von 2,09 (95-%-KI: 1,54–2,84) (Evidenzgrad 2a). Bei einem bestimmten genetischen Muster können Cannabinoide und Stress, wie im Tierversuch gezeigt, die Entwicklung einer Psychose begünstigen (3638).

Cannabis- und anderer Substanzkonsum: Verschiedene Studien belegen einen Zusammenhang zwischen frühem, regelmäßigen Cannabisgebrauch und einem weiterführenden Konsum von anderen illegalen Drogen oder Alkohol (33). Dass Cannabis als Zugangssubstanz für den Gebrauch weiterer Substanzen fungiert („Gateway-Hypothese“) ist jedoch empirisch nicht belegt (e65, e66).

Sekundärer Cannabiskonsum: Möglicherweise verwenden viele der Betroffenen Cannabis, um damit unerwünschte psychische oder körperliche Symptome zu lindern (e67). Dies ist für Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (e68, e69) oder chronischen Schmerzen (e70) berichtet worden. Cannabis wird, möglicherweise aufgrund der antipsychotischen Wirkung des Cannabidiols (CBD) (e3), auch vermehrt von Personen mit schizophrenen Psychosen geraucht und erhöht bei 40 % der Konsumenten das Risiko für mehr und längere paranoide Syndrome (e71) und Intoxikationserscheinungen (e72, e73).

Weitere Forschung ist notwendig, um die Kausalität der Zusammenhänge zwischen Cannabiskonsummustern und adversen Folgeschäden zu klären. In künftigen Studien sollten vor allem konfundierende Variablen besser kontrolliert werden.

Behandlung

Der Konsum von Cannabis ist in Europa die Hauptursache, wegen der Patienten erstmals eine Drogenbehandlung aufgrund des Gebrauchs illegaler Substanzen antraten (4). Die Zahl der Erstbehandlungen stieg in den Jahren 2006–2011 von 45 000 auf 61 000 an und stabilisierte sich 2012 bei 59 000.

In Deutschland werden cannabisbezogene Störungen meist ambulant behandelt, zum Beispiel in Suchtberatungsstellen, Suchtambulanzen oder Schwerpunktpraxen. Auch der unkomplizierte Entzug erfolgt in der Regel ambulant.

Eine qualifizierte stationäre Behandlung ist indiziert bei:

  • kompliziertem Intoxikationsverlauf
  • schwerem Entzugssyndrom und/oder schweren Folgestörungen
  • hoher Rückfallgefährdung
  • komorbiden psychischen Störungen (39).

Die Therapie besteht dabei aus der Akut- und der Postakutbehandlung. In der Akuttherapie (Dauer: 2–4 Wochen; bei Jugendlichen 4–12 Wochen) kann eine körperliche Entgiftung, Diagnostik, Behandlung von Entzugssymptomen sowie Abklärung und gegebenenfalls Behandlung komorbider Störungen erfolgen. Neben intensiven stützenden Gesprächen und Tagesstrukturierung mit gegebenenfalls psychopharmakologischer Unterstützung wird der Patient dazu motiviert, eine abstinenzstabilisierende Therapie aufzunehmen, wenn bei beeinträchtigtem psychosozialem Funktionsniveau (das heißt bei Schwierigkeiten in der Organisation des Alltags und der Tagesstrukturierung) der Behandlungswille noch fehlt.

Kompliziertere Intoxikationsverläufe können durch Panikattacken, psychotische oder delirante Symptome gekennzeichnet sein. In diesen Fällen sind Gespräche mit dem Patienten und gegebenenfalls eine zeitlich limitierte Gabe von Antipsychotika (vorzugsweise Atypika) und/oder Sedativa hilfreich (39).

Die rehabilitative Postakutbehandlung (Dauer: 3–9 Monate) dient der Sicherung der Abstinenz, der Rückfallprophylaxe, der psychischen, sozialen und beruflichen Stabilisierung sowie der Behandlung der Komorbidität. Bei Jugendlichen sind zusätzlich pädagogische Förderung, schulische Wiedereingliederung sowie Klärung der Familien- und Wohnsituation relevant.

Psychotherapeutische Interventionen

Eine Metaanalyse (40) und mehrere systematische Reviews von randomisiert-kontrollierten Studien (Evidenzgrad 1a) (e74e76) belegen, dass Kurzinterventionen (6–12 Sitzungen) mit Kombinationen aus Motivationsförderung, kognitiv-behavioraler Therapie und Kontingenzmanagement (Lernen durch systematische Belohnung) die höchste Effektivität aufweisen. Bei Kindern und Jugendlichen haben sich darüber hinaus familientherapeutische Interventionen als wirksam erwiesen (Evidenzgrad 1a) (e74). Die Abstinenzraten liegen zwischen 10 und 50 % (40, e77e81). Etwa die Hälfte dieser Patienten wird innerhalb eines Jahres nach der Behandlung wieder rückfällig (40, e77e81).

Nachhaltiger als der Versuch, eine Cannabisabstinenz zu bewirken, sind Verbesserungen von Häufigkeit und Schwere des Cannabiskonsums, assoziierten psychosozialen Problemen sowie anderen gesundheitlichen Störungen in Verbindung mit Cannabiskonsum (e75).

Internet- und computerbasierte Interventionen sind wirkungsvoll, um junge Menschen zu Beginn des problematischen Cannabiskonsums zu erreichen und eine Konsumreduktion zu erzielen (e82).

Pharmakotherapie

Medikamente sind zur Behandlung der cannabisbezogenen Störungen bisher nicht zugelassen. Eine Medikation ist nur bei schweren Entzugssymptomen (zum Beispiel mit Gabapentin, Benzodiazepinen, sedierenden Antipsychotika), Psychosen (mit Antipsychotika) oder Panikattacken (mit Benzodiazepinen, sedierenden Antipsychotika) (39) erforderlich. In zwei randomisiert-kontrollierten Studien wurden synthetisches THC (Dronabinol) oder Cannabisextrakte (zum Beispiel Nabiximol) zur Behandlung des Cannabisentzuges geprüft. Diese Arzneimittel waren gegenüber einem Placebo bezüglich der Compliance und Verringerung von Entzugssymptomen überlegen, jedoch nicht bezüglich der Konsumreduktion (e83, e84).

Für Buspiron und den CB1-Rezeptor-Antagonisten Rimonabant gibt es ebenfalls Wirksamkeitshinweise (e85), jedoch wurde Rimonabant 2008 wegen depressiver Wirkungen vom Markt genommen.

Resümee

Der Gebrauch von Cannabis ist in der Bevölkerung verbreitet und reicht von experimentellem bis zu abhängigem Konsum. Empirisch mittlerweile sehr gut belegt ist, dass biografisch früher, hochdosierter, langjähriger und regelmäßiger Cannabisgebrauch das Risiko für unterschiedliche Störungen der psychischen und körperlichen Gesundheit und der altersgerechten Entwicklung erhöht. In vielen Studien wurden konfundierende Variablen nur unzureichend kontrolliert, so dass sich die Frage eines kausalen Zusammenhangs zwischen Cannabiskonsummustern und kognitiven Schädigungen beziehungsweise der Entwicklung von komorbiden psychischen oder körperlichen Störungen noch nicht abschließend beantworten lässt. Die weltweite Zunahme des THC-Gehalts in Cannabisprodukten erhöht möglicherweise die gesundheitlichen Risiken, vor allem wenn Cannabis im Jugendalter konsumiert wird. Weitere Forschung sollte klären, warum manche Personen mehr und andere weniger von den ungünstigen Folgen betroffen sind.

Interessenkonflikt
Dr. Hoch erhielt Honorare für eine Autoren- beziehungsweise Co-Autorenschaft im Rahmen einer Publikation, bei der ein Bezug zum Thema besteht, vom Hogrefe Verlag.

Prof. Bonnet erhielt Honorare für Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen von den Firmen Actelion, Bristol-Myers Squibb, Esparma, GlaxoSmithKline, Lilly, Lundbeck, Merz, Otsuka und Servier. Für die Durchführung einer klinischen Anwendungsbeobachtung erhielt er Zuwendungen auf ein Drittmittelkonto von Servier. Persönliche Honorare erhielt er für das Verfassen von zwei CME-Artikeln in der Zeitschrift „Info Neurologie & Psychiatrie“ – einer über das Abhängigkeitspotenzial von Propofol und der andere über die Diagnostik und Behandlung des Cannabisentzugssyndroms.

Prof. Thomasius, Dr. Ganzer, Prof. Havemann-Reinecke und Prof. Preuss erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 24. 9. 2014, revidierte Fassung angenommen: 27. 1. 2015

Anschrift für die Verfasser
Dr. rer. nat. Eva Hoch
Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, J5
68159 Mannheim
eva.hoch@zi-mannheim.de

Zitierweise
Hoch E, Bonnet U, Thomasius R, Ganzer F, Havemann-Reinecke U, Preuss UW: Risks associated with the non-medicinal use of cannabis.
Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 271–8. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0271

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit1615 oder über QR-Code

eTabellen:
www.aerzteblatt.de/15m0271 oder über QR-Code

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

1.
Grotenhermen F, Müller-Vahl K: The therapeutic potential of cannabis and cannabinoids. Dtsch Arztebl Int 2012; 109: 495–501 VOLLTEXT
2.
United Nations Office on Drugs and Crime: World Drug Report 2014 (United Nations publication, Sales No. E.14.XI.7).
3.
Pabst A, Kraus L, Gomes de Matos E, Piontek D: Substanzkonsum und substanzbezogene Störungen in Deutschland im Jahr 2012. Sucht 2013; 59: 321–31 CrossRef
4.
Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht: Drogenangebot in Europa (EMCDDA). In: Europäischer Drogenbericht 2014: Trends und Entwicklungen. Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union 2014.
5.
Niesink R, van Laar MW: Does cannabidiol protect against adverse psychological effects of THC? Front Psychiatry 2013; 4: 130 CrossRef MEDLINE PubMed Central
6.
OCEBM Levels of Evidence Working Group: The Oxford Levels of Evidence 2. Oxford Centre for Evidence-Based Medicine. www.cebm.net (last accessed on 16 December 2014).
7.
Bonnet U, Scherbaum N: Cannabisbezogene Störungen. Teil II: Psychiatrische und somatische Folgestörungen und Komorbiditäten. Fortschr Neurol Psychiat 2010; 78: 1–11.
8.
Crippa JA, Derenusson GN, Chagas MH, et al.: Pharmacological interventions in the treatment of the acute effects of cannabis: a systematic review of literature. Harm Reduct J 2012; 9: 7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
9.
Hall W, Degenhardt L: Adverse health effects of non-medical cannabis use. Lancet 2009; 374: 1383–91 CrossRef
10.
Bonnet U, Specka M, Stratmann U, Ochwadt R, Scherbaum N: Abstinence phenomena of chronic cannabis-addicts prospectively monitored during controlled inpatient detoxification: Cannabis withdrawal syndrome and its correlation with delta-9-tetrahydrocannabinol and -metabolites in serum. Drug Alcohol Depend 2014; 143: 189–97 CrossRef MEDLINE
11.
Preuss UW, Watzke AB, Zimmermann J, Wong JW, Schmidt CO: Cannabis withdrawal severity and short-term course among cannabis-dependent adolescent and young adult inpatients. Drug Alcohol Depend 2010; 106: 133–41 CrossRef MEDLINE
12.
Karila L, Roux P, Rolland B: Acute and long-term effects of cannabis use: A Review. Curr Pharm 2014; 20: 4112–8 CrossRef
13.
Grant I, Gonzalez R, Carey CL, Natarajan L, Wolfson T: Non-acute (residual) neurocognitive effects of cannabis use: a meta-analytic study. J Int Neuropsychol Soc 2003; 9: 679–89 CrossRef MEDLINE
14.
Schreiner AM, Dunn ME: Residual effects of cannabis use on neurocognitive performance after prolonged abstinence: a meta-analysis. Exp Clin Psychopharmacol 2012; 20: 420–29 CrossRef MEDLINE
15.
Horwood L, Fergusson D, Hayatbakhsh M, et al.: Cannabis use and educational achievement: Findings from three Australasian cohort studies. Drug and Alcohol Depend 2010; 110: 247 CrossRef MEDLINE
16.
Rawal SY, Tatakis DN, Tipton DA: Periodontal and oral manifestations of marijuana use. J Tenn Dent Assoc 2012; 92: 26–31 MEDLINE
17.
Tetrault JM, Crothers K, Moore BA, Mehra R, Concato J, Fiellin DA: Effects of marijuana smoking on pulmonary function and respiratory complications: a systematic review. Arch Intern Med 2007; 167: 221–8 CrossRef MEDLINE PubMed Central
18.
Volkow ND, Baler RD, Compton WM, Weiss SRB: Adverse health effects of marijuana use. N Engl J Med 2014; 370: 23 CrossRef MEDLINE
19.
Pratap B, Korniyenko A: Toxic effects of marijuana on the cardiovascular system. Cardiovasc Toxicol 2012; 12: 143–8 CrossRef MEDLINE
20.
Jones RT: Cardiovascular system effects of marijuana. J Clin Pharmacol 2002; 42: 58–63 CrossRef
21.
Sidney S, Beck JE, Tekawa IS, Quesenberry CP, Friedman GD: Marijuana use and mortality. Am J Public Health 1997; 87: 585–90 CrossRef
22.
Singh NN, Pan Y, Muengtaweeponsa S, Geller TJ, Cruz-Flores S: Cannabis-related stroke: case series and review of literature. J Stroke Cerebrovasc Dis 2012; 21: 555–60 CrossRef MEDLINE
23.
Tennstedt D, Saint-Remy A: Cannabis and skin diseases: Eur J Dermatol 2011; 21: 5–11 MEDLINE
24.
Wu CS, Jew CP, Lu HC: Lasting impacts of prenatal cannabis exposure and the role of endogenous cannabinoids in the developing brain. Future Neurol 2011; 6: 459–80 CrossRef
25.
Bari M, Battista N, Pirazzi V, Maccarrone M: The manifold actions of endocannabinoids on female and male reproductive events. Front Biosci 2011; 16: 498–516 CrossRef
26.
Tanasescu R, Constantinescu CS: Cannabinoids and the immune system: an overview. Immunobiology 2010; 215: 588–97 CrossRef MEDLINE
27.
Gibbs M, Winsper C, Marwaha S, Gilbert E, Broome M, Singh SP: Cannabis use and mania symptoms: A systematic review and meta-analysis. J Affect Disord 2014; 23: 39–47 MEDLINE
28.
Strakowski SM, DelBello MP, Fleck DE, et al.: Effects of co-occurring cannabis use disorders on the course of bipolar disorder after a first hospitalization for mania. Arch Gen Psychiatry 2007; 64: 57–64 CrossRef MEDLINE
29.
Lev-Ran S, Roerecke M, Le Foll B, George TP, McKenzie K, Rehm J: The association between cannabis use and depression: a systematic review and meta-analysis of longitudinal studies. Psychol Med 2014; 44: 797–810 CrossRef MEDLINE
30.
Moore TH, Zammit S, Lingford-Hughes A, et al.: Cannabis use and risk of psychotic or affective mental health outcomes: a systematic review. Lancet 2007; 370: 319–28 CrossRef
31.
Hall W, Degenhardt L: The adverse health effects of chronic cannabis use. Drug Test Anal 2014; 6: 39–45 CrossRef MEDLINE
32.
Horwood L, Fergusson D, Coffey D, et al.: Cannabis and depression: An integrative data analysis of four Australasian cohorts. Drug Alcohol Depend 2012; 126: 369 CrossRef MEDLINE
33.
Petersen KU, Thomasius R (eds.): Auswirkungen von Cannabiskonsum und -missbrauch. Lengerich, Deutschland/Rockledge, USA: Dustri, Pabst Science Publishers 2007; 79–95.
34.
Baker AL, Hides L, Lubman DI: Treatment of cannabis use among people with psychotic or depressive disorders: a systematic review. J Clin Psychiatry 2010; 71: 247–54 CrossRef MEDLINE
35.
Radhakrishnan R, Wilkinson ST, D’Souza DC: Gone to pot—a review of the association between cannabis and psychosis. Front Psychiatry 2014; 5: 54 CrossRef MEDLINE PubMed Central
36.
Brzozka M, Falkai P, Havemann-Reinecke U: Für Schizophrenie braucht man Drei. Suchtmed 2009; 11: 98–110.
37.
Brzozka M, Fischer A, Falkai P, Havemann-Reinecke U: Acute treatment with cannabinoid receptor agonist WIN55212,2 improves prepulse inhibition in psychosocially stressed mice. Behav Brain Res 2011; 218: 280–7 CrossRef MEDLINE
38.
Bossong MG, Niesink RJ: Adolescent brain maturation, the endogenous cannabinoid system, and the neurobiology of cannabis-induced schizophrenia. Prog Neurobiol 2010; 92: 370–85. CrossRef MEDLINE
39.
Bonnet U, Harries-Hedder K, Leweke FM, Schneider U, Tossmann P: AWMF-Leitlinie: Cannabis-bezogene Störungen. Fortschr Neurol Psychiatrie 2004; 72: 318–29 CrossRef MEDLINE
40.
Davis ML, Powers MB, Handelsman P, Medina JL, Zvolensky M, Smits JA: Behavioral therapies for treatment-seeking cannabis users: A meta-Analysis of randomized controlled trials. Eval Health Prof 2015; 38: 94–114 CrossRef MEDLINE
e1.
Cascini F, Aiello C, Di Tanna G: Increasing delta-9-tetrahydrocannabinol (Delta-9-THC) content in herbal cannabis over time: systematic review and meta-analysis. Curr Drug Abuse Rev 2012; 5: 32–40 CrossRef
e2.
Atakan Z: Cannabis, a complex plant: different compounds and different effects on individuals. Ther Adv Psychopharmacol 2012; 2: 241–54 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e3.
Englund A, Morrison PD, Nottage J, et al.: Cannabidiol inhibits THC-elicited paranoid symptoms and hippocampal-dependent memory impairment. J Psychopharmacol 2013; 27: 19–27 CrossRef MEDLINE
e4.
Swift W, Wong A, Li KM, Arnold JC, McGregor IS: Analysis of cannabis seizures in NSW, Australia: cannabis potency and cannabinoid profile. PLoS One 2013; 24: 8.
e5.
United States Department of Justice, Drug enforcement administration: National drug threat assessment summary 2013; 12. www.dea.gov (last accessed on 3 March 2015).
e6.
Thomasius R, Weymann N, Stolle M, Petersen KU: Cannabiskonsum und -missbrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auswirkungen, Komorbidität und therapeutische Hilfen. Psychotherapeut 2009; 54: 170–8 CrossRef
e7.
Musshoff F, Madea B: Review of biologic matrices (urine, blood, hair) as indicators of recent or ongoing cannabis use. Ther Drug Monit 2006; 28: 155–63 CrossRefMEDLINE
e8.
American Psychiatric Association (APA): Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th edition). Arlington, VA: American Psychiatric Publishing 2013.
e9.
World Health Organisation (WHO): ICD-10 Classifications of mental and behavioural disorder: Clinical descriptions and diagnostic guidelines. Geneva: World Health Organisation 1992.
e10.
Budney AJ, Hughes JR, Moore BA, Vandrey R: Review of the validity and significance of cannabis withdrawal syndrome.
Am J Psychiatry 2004; 161: 1967–77 CrossRef MEDLINE
e11.
Budney AJ, Hughes JR: The cannabis withdrawal syndrome.
Curr Opin Psychiatry 2006; 19: 233–8 CrossRef MEDLINE
e12.
Lopez-Quintero C, Pérez de los Cobos J, Hasin DS, et al.: Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug Alcohol Depend 2011; 115: 120–30 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e13.
Anthony JC: The epidemiology of cannabis dependence. In: Roffman RA, Stephens RS (eds.): Cannabis dependence: Its nature, consequences and treatment Cambridge, UK: Cambridge University Press 2006; 58–105.
e14.
Hall WD, Pacula RL: Cannabis use and dependence: Public health and public policy. Cambridge, UK: Cambridge University Press 2003.
e15.
Tennant FS, Groesbeck CJ: Psychiatric effects of hashish. Arch Gen Psychiatry 1972; 27: 133–6 CrossRef
e16.
Hall WD, Solowij N: Adverse effects of cannabis. Lancet 1998; 352: 1611–16 CrossRef
e17.
Grover S, Basu D: Cannabis and psychopathology: update 2004. Indian J Psychiatry 2004; 46: 299–309 MEDLINE PubMed Central
e18.
Medina KL, Hanson KL, Schweinsburg AD, et al.: Neuropsychological functioning in adolescent marijuana users: Subtle deficits detectable after a month of abstinence. J Int Neuropsychol Soc 2007; 13: 807–20 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e19.
Solowij N, Jones KA, Rozman ME, et al.: Verbal learning and memory in adolescent cannabis users, alcohol users and non-users. Psychopharmacology 2011; 216: 131–44 CrossRef MEDLINE
e20.
Meier MH, Caspi A, Abler A, et al.: Persistent cannabis users show neuropsychological decline from childhood to midlife. Proc Natl Acad Sci 2012; 109: 15970–1 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e21.
Lisdahl KM, Gilbart ER, Wright NE, Shollenbarger S: Dare to delay? The impacts of adolescent alcohol and marijuana use onset on cognition, brain structure, and function. Front Psychiatry 2013; 4: 53 MEDLINE PubMed Central
e22.
Cousijn J, Vingerhoets WAM, Koenders L, et al.: Relationship between working-memory network function and substance use: a 3-year longitudinal fMRI study in heavy cannabis users and controls. Addict Biol 2013; 19: 282–93 CrossRef MEDLINE
e23.
Zalesky A, Solowij N, Yücel M, et al.: Effect of long-term cannabis use on axonal fibre connectivity. Brain 2012; 135: 2245–55 CrossRef MEDLINE
e24.
Lee MH, Hancox RJ: Effects of smoking cannabis on lung function. Expert Rev Respir Med 2011; 5: 537–46 CrossRef MEDLINE
e25.
Hancox RJ, Poulton R, Ely M, et al.: Effects of cannabis on lung function: a population-based cohort study. Eur Respir J 2010; 35: 42–7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e26.
Owen KP, Sutter ME, Albertson TE: Marijuana: respiratory tract effects. Clin Rev Allergy Immunol 2014; 46: 65–81 CrossRef MEDLINE
e27.
Tessmer A, Berlin N, Sussman G, Leader N, Chung EC, Beezhold D: Hypersensitivity reactions to marijuana. Ann Allergy Asthma Immunol 2012; 108: 282–4 CrossRef MEDLINE
e28.
Herkenham M, Lynn AB, Little MD, et al.: Cannabinoid receptor localization in brain. Proc Natl Acad Sci U S A 1990; 87: 1932–6 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e29.
Joshi M, Joshi A, Bartter T: Marijuana and lung diseases. Curr Opin Pulm Med 2014; 20: 173–9 CrossRef MEDLINE
e30.
Reid PT, Macleod J, Robertson JR: Cannabis and the lung. J R Coll Physicians Edinb 2010; 40: 328–3 CrossRef MEDLINE
e31.
Hezode C, Roudot-Thoraval F, Nguyen S, et al.: Daily cannabis smoking as a risk factor for progression of fibrosis in chronic hepatitis C. Hepatology 2005; 42: 63–71 CrossRef MEDLINE
e32.
Galli JA, Sawaya RA, Friedenberg FK: Cannabinoid hyperemesis syndrome. Curr Drug Abuse Rev 2011; 4: 241–9 CrossRef
e33.
Gessford AK, John M, Nicholson B, Trout R: Marijuana induced hyperemesis: a case report. W V Med J 2012; 108: 20–2 MEDLINE
e34.
Fisher BA, Ghuran A, Vadamalai V, Antonios TF: Cardiovascular complications induced by cannabis smoking: a case report and review of the literature. Emerg Med J 2005; 22: 679–80 CrossRefMEDLINE PubMed Central
e35.
Reece AS: Chronic toxicology of cannabis. Clin Toxicol (Phila) 2009; 47: 517–24 CrossRef MEDLINE
e36.
Bachs L, Morland H: Acute cardiovascular fatalities following cannabis use. Forensic Sci Int 2001; 124: 200–3 CrossRef
e37.
Mateo I, Infante J, Gomez Beldarrain M, Garcia-Monco JC: Cannabis and cerebrovascular disease. Neurologia 2006; 21: 204–8 MEDLINE
e38.
Mukamal KJ, Maclure M, Muller JE, Mittleman MA: An exploratory prospective study of marijuana use and mortality following acute myocardial infarction. Am Heart J 2008; 155: 465–70 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e39.
Mittleman MA, Lewis RA, Maclure M, Sherwood JB, Muller JE: Triggering myocardial infarction by marijuana. Circulation 2001; 103: 2805–9 CrossRef
e40.
Muniyappa R, Sable S, Ouwerkerk R, et al.: Metabolic effects of chronic cannabis smoking. Diabetes Care 2013; 36: 2415–22 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e41.
Rubio F, Quintero S, Hernandez A, et al.: Flumazenil for coma reversal in children after cannabis. Lancet 1993; 341: 1028–9 CrossRef
e42.
Hayatbakhsh MR, Flenady VJ, Gibbons KS, et al.: Birth outcomes associated with cannabis use before and during pregnancy. Pediatr Res 2012; 71: 215–9 CrossRef MEDLINE
e43.
Gray KA, Day NL, Leech S, Richardson GA: Prenatal marijuana exposure: effect on child depressive symptoms at ten years of age. Neurotoxicol Teratol 2005; 27: 439–48 CrossRef MEDLINE
e44.
Gray TR, Eiden RD, Leonard KE, Connors GJ, Shisler S, Huestis MA: Identifying prenatal cannabis exposure and effects of concurrent tobacco exposure on neonatal growth. Clin Chem 2010; 56: 1442–50 CrossRefMEDLINE PubMed Central
e45.
Feng BJ, Khyatti M, Ben-Ayoub W, et al.: Cannabis, tobacco and domestic fumes intake are associated with nasopharyngeal carcinoma in North Africa. Br J Cancer 2009; 101: 1207–12 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e46.
Berthiller J, Straif K, Boniol M, et al.: Cannabis smoking and risk of lung cancer in men: a pooled analysis of three studies in Maghreb. J Thorac Oncol 2008; 3: 1398–403 CrossRef MEDLINE
e47.
Aldington S, Harwood M, Cox B, et al.: Cannabis use and risk of lung cancer: a case-control study. Eur Respir J 2008; 31: 280–6 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e48.
Aldington S, Harwood M, Cox B, et al.: Cannabis use and cancer of the head and neck: case-control study. Otolaryngol Head Neck Surg 2008; 138: 374–80 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e49.
Kessler RC, Berglund P, Chiu WT, et al.: The US National Comorbidity Survey Replication (NCS-R): design and field procedures. Int J Methods Psychiatr Res 2004; 13: 69–92 CrossRef CrossRef MEDLINE
e50.
Lai H, Sitharthan T: Exploration of the comorbidity of cannabis use disorders and mental health disorders among inpatients presenting to all hospitals in New South Wales, Australia. Am J Drug Alcohol Abuse 2012; 38: 567 CrossRef MEDLINE
e51.
Kvitland LR, Melle I, Aminoff SR, Lagerberg TV, Andreassen OA, Ringen PA: Cannabis use in first-treatment bipolar I disorder: relations to clinical characteristics. Early Interv Psychiatry 2014 [Epub ahead of print] CrossRef MEDLINE
e52.
Silberberg C, Castle D, Koethe D: Cannabis, cannabinoids, and bipolar disorder. In: Castle D, Murray R, D’Souza D (eds.): Marijuana and madness. 2nd edition. Cambridge University Press. New York 2012; 129–36.
e53.
Henquet C, Krabbendam L, de Graaf R, ten Have M, van Os J: Cannabis use and expression of mania in the general population. J Affect Disord 2006; 95: 103 CrossRef MEDLINE
e54.
Manrique-Garcia E, Zammit S, Dalman C, Hemmingsson T, Allebeck P: Cannabis use and depression: A longitudinal study of a national cohort of Swedish conscripts. BMC Psychiatry 2012; 12: 112 CrossRef MEDLINE MEDLINE
e55.
Pedersen W: Does cannabis use lead to depression and suicidal behaviours? A population-based longitudinal study. Acta Psychiatr Scand 2008; 118: 395–403 CrossRef MEDLINE
e56.
Fergusson D, Horwood L: Early onset cannabis use and psychosocial adjustment in young adults. Addiction 1997; 92: 279 CrossRef
e57.
Patton G, Harris J, Schwartz M, Bowes G: Adolescent suicidal behaviors: A population-based study of risk. Psychol Med 1997; 27: 715 CrossRef
e58.
Watzke AB, Schmidt CO, Zimmermann J, et al.: Personality disorders in a clinical sample of cannabis dependent young adults. Fortschr Neurol Psychiatr 2008; 76: 600–5 CrossRef MEDLINE
e59.
Lev-Ran S, Le FB, McKenzie K, George TP, Rehm J: Bipolar disorder and co-occurring cannabis use disorders: Characteristics, co-morbidities and clinical correlates. Psychiatry Res 2013; 209: 459–65 CrossRef MEDLINE
e60.
Degenhardt L, Coffey C, Romaniuk H, et al.: The persistence of the association between adolescent cannabis use and common mental disorders into young adulthood. Addiction 2013; 108: 124–33 CrossRef MEDLINE
e61.
Stinson FS, Ruan WJ, Pickering R, Grant BF: Cannabis use disorders in the USA: prevalence, correlates and co-morbidity. Psychol Med 2006; 36: 1447–60 CrossRef MEDLINE
e62.
Galvez-Buccollini JA, Proal AC, Tomaselli V, et al.: Association between age at onset of psychosis and age at onset of cannabis use in non-affective psychosis. Schizophr Res 2012; 139: 157–60 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e63.
Giovanni M, Giuseppe DI, Gianna S, Domenico DB, Luisa DR, Massimo DG: Cannabis use and psychosis: theme introduction. Curr Pharm Des 2012; 18: 4991–8 CrossRef
e64.
Schafer G, Feilding A, Morgan CG, Agathangelou M, Freeman TP, Valerie Curran H: Investigating the interaction between schizotypy, divergent thinking, and cannabis use. Conscious Cogn 2012; 21: 292–8 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e65.
Degenhardt L, Dierker L, Chiu WT, et al.: Evaluating the drug use „gateway“ theory using cross-national data: consistency and associations of the order of initiation of drug use among participants in the WHO World Mental Health Surveys. Drug Alcohol Depend 2010; 108: 84–97 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e66.
van Gundy K, Rebellon CJ: A Life-course perspective on the “gateway hypothesis“. J Health Soc Behav 2010; 51: 244–59 CrossRef MEDLINE
e67.
Bonn-Miller MO, Boden MT, Bucossi MM, Babson KA: Self-reported cannabis use characteristics, patterns and helpfulness among medical cannabis users. Am J Drug Alcohol Ab 2013; 40: 23–30 MEDLINE
e68.
Passie T, Emrich HM, Karst M, Brandt SD, Halpern JH: Mitigation of post-traumatic stress symptoms by Cannabis resin: a review of the clinical and neurobiological evidence. Drug Test Anal 2012; 4: 649–59 CrossRef MEDLINE
e69.
Greer GR, Grob, CS, Halberstadt: PTSD symptom reports of patients evaluated for the new mexico medical cannabis program. Journal of Psychoactive Drugs 2014; 46: 73–7 CrossRef MEDLINE
e70.
Gourlay D: Addiction and pain medicine. Pain Res Manag 2005; 10 Suppl A: 38A–43A.
e71.
Nazeer A, Calles JL Jr: Schizophrenia in children and adolescents. In: Greydanus DE, Calles JL Jr, Patel DR, Nazeer A, Merrick J (eds.): Clinical aspects of psychopharmacology in childhood and adolescence. New York: Nova Science 2011; 152.
e72.
Semple DM, McIntosh AM, Lawrie SM: Cannabis as a risk factor for psychosis: systematic review. J Psychopharmacol 2005; 19: 187–94 CrossRef
e73.
Fergusson DM, Horwood LJ, Ridder EM: Tests of causal linkages between cannabis use and psychotic symptoms. Addiction 2005; 100: 354–66 CrossRef MEDLINE
e74.
Bender K, Tripodi S, Sarteschi C, Vaughn M: A meta-analysis of interventions to reduce adolescent cannabis use. Res Soc Work Pract 2011; 21: 153–64 CrossRef
e75.
Denis C, Lavie E, Fatséas M, Auriacombe M: Psychotherapeutic interventions for cannabis abuse and/or dependence in outpatient settings. Cochrane Database Syst Rev 2006; (3): CD005336. Review. Update in: Cochrane Database Syst Rev 2013; 6: CD005336 MEDLINE
e76.
Dutra L, Stathopoulou G, Basden SL, et al.: A meta-analytic review of psychosocial interventions for substance use disorders. Am J Psychiatry 2008; 165: 179–87 CrossRef MEDLINE
e77.
Budney AJ, Moore BA, Rocha HL, Higgins ST: Clinical trial of abstinence-based vouchers and cognitive-behavioral therapy for cannabis dependence. J Consult Clin Psychol 2006; 74: 307–16 CrossRef
e78.
Budney AJ, Roffman R, Stephens RS, Walker D: Marijuana dependence and its treatment. Addict Sci Clin Pract 2007; 4: 4–16 CrossRef
e79.
Hoch E, Noack R, Henker J, et al.: Efficacy of a targeted cognitive-behavioral treatment program for cannabis use disorders (CANDIS). Eur Neuropsychopharmacol 2012; 22: 267–80 CrossRef MEDLINE
e80.
Hoch E, Bühringer G, Pixa A, et al.: CANDIS treatment program for cannabis use disorders: findings from a randomized multi-site translational trial. Drug Alcohol Depend 2014; 134: 185–93 CrossRef MEDLINE
e81.
Kadden RM, Litt MD, Kabela-Cormier E, Petry NM: Abstinence rates following behavioral treatments for marijuana dependence. Addict Behav 2007; 32: 1220–36 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e82.
Tait RJ, Christensen H: Internet-based interventions for young people with problematic substance use: a systematic review. Med J Aust 2010; 192: 15 MEDLINE
e83.
Levin FR, Mariani JJ, Brooks DJ, Pavlicova M, Cheng W, Nunes EV: Dronabinol for the treatment of cannabis dependence: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Drug Alcohol Depend 2011; 116: 142–50 CrossRef MEDLINE MEDLINE
e84.
Allsop DJ, Copeland J, Lintzeris N: Nabiximols as an agonist replacement therapy during cannabis withdrawal: a randomized clinical trial. JAMA Psychiatry 2014; 71: 281–91 CrossRef MEDLINE
e85.
Benyamina A, Lecacheux M, Blecha L, Reynaud M, Lukasiewcz M: Pharmacotherapy and psychotherapy in cannabis withdrawal and dependence. Expert Rev Neurother 2008; 8: 479–91 CrossRef MEDLINE
Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg: Dr. rer. nat. Hoch; Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Evangelisches Krankenhaus Castrop-Rauxel, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg/Essen: Prof. Dr. med. Bonnet; Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Prof. Dr. med. Thomasius, Dr. med. Ganzer; Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Göttingen und DFG Center for Nanoscale Microscopy and Molecular Physiology of the Brain, Universitätsmedizin Göttingen: Prof. Dr. med. Havemann-Reinecke; Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Kreiskrankenhaus Prignitz, Perleberg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Prof. Dr. med. Preuss
Akute Cannabinoidintoxikation
Kasten
Akute Cannabinoidintoxikation
Somatische Folgen nach Cannabiskonsum zum Freizeitgebrauch
Tabelle
Somatische Folgen nach Cannabiskonsum zum Freizeitgebrauch
Literaturrecherche
eTabelle 1
Literaturrecherche
Evidenzgrade nach Oxford Centre for Evidence-based Medicine (CEBM) (Mai 2001)*1
eTabelle 2
Evidenzgrade nach Oxford Centre for Evidence-based Medicine (CEBM) (Mai 2001)*1
1.Grotenhermen F, Müller-Vahl K: The therapeutic potential of cannabis and cannabinoids. Dtsch Arztebl Int 2012; 109: 495–501 VOLLTEXT
2.United Nations Office on Drugs and Crime: World Drug Report 2014 (United Nations publication, Sales No. E.14.XI.7).
3.Pabst A, Kraus L, Gomes de Matos E, Piontek D: Substanzkonsum und substanzbezogene Störungen in Deutschland im Jahr 2012. Sucht 2013; 59: 321–31 CrossRef
4.Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht: Drogenangebot in Europa (EMCDDA). In: Europäischer Drogenbericht 2014: Trends und Entwicklungen. Luxemburg: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union 2014.
5.Niesink R, van Laar MW: Does cannabidiol protect against adverse psychological effects of THC? Front Psychiatry 2013; 4: 130 CrossRef MEDLINE PubMed Central
6.OCEBM Levels of Evidence Working Group: The Oxford Levels of Evidence 2. Oxford Centre for Evidence-Based Medicine. www.cebm.net (last accessed on 16 December 2014).
7.Bonnet U, Scherbaum N: Cannabisbezogene Störungen. Teil II: Psychiatrische und somatische Folgestörungen und Komorbiditäten. Fortschr Neurol Psychiat 2010; 78: 1–11.
8.Crippa JA, Derenusson GN, Chagas MH, et al.: Pharmacological interventions in the treatment of the acute effects of cannabis: a systematic review of literature. Harm Reduct J 2012; 9: 7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
9.Hall W, Degenhardt L: Adverse health effects of non-medical cannabis use. Lancet 2009; 374: 1383–91 CrossRef
10.Bonnet U, Specka M, Stratmann U, Ochwadt R, Scherbaum N: Abstinence phenomena of chronic cannabis-addicts prospectively monitored during controlled inpatient detoxification: Cannabis withdrawal syndrome and its correlation with delta-9-tetrahydrocannabinol and -metabolites in serum. Drug Alcohol Depend 2014; 143: 189–97 CrossRef MEDLINE
11.Preuss UW, Watzke AB, Zimmermann J, Wong JW, Schmidt CO: Cannabis withdrawal severity and short-term course among cannabis-dependent adolescent and young adult inpatients. Drug Alcohol Depend 2010; 106: 133–41 CrossRef MEDLINE
12.Karila L, Roux P, Rolland B: Acute and long-term effects of cannabis use: A Review. Curr Pharm 2014; 20: 4112–8 CrossRef
13.Grant I, Gonzalez R, Carey CL, Natarajan L, Wolfson T: Non-acute (residual) neurocognitive effects of cannabis use: a meta-analytic study. J Int Neuropsychol Soc 2003; 9: 679–89 CrossRef MEDLINE
14.Schreiner AM, Dunn ME: Residual effects of cannabis use on neurocognitive performance after prolonged abstinence: a meta-analysis. Exp Clin Psychopharmacol 2012; 20: 420–29 CrossRef MEDLINE
15.Horwood L, Fergusson D, Hayatbakhsh M, et al.: Cannabis use and educational achievement: Findings from three Australasian cohort studies. Drug and Alcohol Depend 2010; 110: 247 CrossRef MEDLINE
16.Rawal SY, Tatakis DN, Tipton DA: Periodontal and oral manifestations of marijuana use. J Tenn Dent Assoc 2012; 92: 26–31 MEDLINE
17.Tetrault JM, Crothers K, Moore BA, Mehra R, Concato J, Fiellin DA: Effects of marijuana smoking on pulmonary function and respiratory complications: a systematic review. Arch Intern Med 2007; 167: 221–8 CrossRef MEDLINE PubMed Central
18.Volkow ND, Baler RD, Compton WM, Weiss SRB: Adverse health effects of marijuana use. N Engl J Med 2014; 370: 23 CrossRef MEDLINE
19.Pratap B, Korniyenko A: Toxic effects of marijuana on the cardiovascular system. Cardiovasc Toxicol 2012; 12: 143–8 CrossRef MEDLINE
20.Jones RT: Cardiovascular system effects of marijuana. J Clin Pharmacol 2002; 42: 58–63 CrossRef
21.Sidney S, Beck JE, Tekawa IS, Quesenberry CP, Friedman GD: Marijuana use and mortality. Am J Public Health 1997; 87: 585–90 CrossRef
22.Singh NN, Pan Y, Muengtaweeponsa S, Geller TJ, Cruz-Flores S: Cannabis-related stroke: case series and review of literature. J Stroke Cerebrovasc Dis 2012; 21: 555–60 CrossRef MEDLINE
23.Tennstedt D, Saint-Remy A: Cannabis and skin diseases: Eur J Dermatol 2011; 21: 5–11 MEDLINE
24.Wu CS, Jew CP, Lu HC: Lasting impacts of prenatal cannabis exposure and the role of endogenous cannabinoids in the developing brain. Future Neurol 2011; 6: 459–80 CrossRef
25.Bari M, Battista N, Pirazzi V, Maccarrone M: The manifold actions of endocannabinoids on female and male reproductive events. Front Biosci 2011; 16: 498–516 CrossRef
26.Tanasescu R, Constantinescu CS: Cannabinoids and the immune system: an overview. Immunobiology 2010; 215: 588–97 CrossRef MEDLINE
27.Gibbs M, Winsper C, Marwaha S, Gilbert E, Broome M, Singh SP: Cannabis use and mania symptoms: A systematic review and meta-analysis. J Affect Disord 2014; 23: 39–47 MEDLINE
28.Strakowski SM, DelBello MP, Fleck DE, et al.: Effects of co-occurring cannabis use disorders on the course of bipolar disorder after a first hospitalization for mania. Arch Gen Psychiatry 2007; 64: 57–64 CrossRef MEDLINE
29.Lev-Ran S, Roerecke M, Le Foll B, George TP, McKenzie K, Rehm J: The association between cannabis use and depression: a systematic review and meta-analysis of longitudinal studies. Psychol Med 2014; 44: 797–810 CrossRef MEDLINE
30.Moore TH, Zammit S, Lingford-Hughes A, et al.: Cannabis use and risk of psychotic or affective mental health outcomes: a systematic review. Lancet 2007; 370: 319–28 CrossRef
31.Hall W, Degenhardt L: The adverse health effects of chronic cannabis use. Drug Test Anal 2014; 6: 39–45 CrossRef MEDLINE
32.Horwood L, Fergusson D, Coffey D, et al.: Cannabis and depression: An integrative data analysis of four Australasian cohorts. Drug Alcohol Depend 2012; 126: 369 CrossRef MEDLINE
33.Petersen KU, Thomasius R (eds.): Auswirkungen von Cannabiskonsum und -missbrauch. Lengerich, Deutschland/Rockledge, USA: Dustri, Pabst Science Publishers 2007; 79–95.
34.Baker AL, Hides L, Lubman DI: Treatment of cannabis use among people with psychotic or depressive disorders: a systematic review. J Clin Psychiatry 2010; 71: 247–54 CrossRef MEDLINE
35.Radhakrishnan R, Wilkinson ST, D’Souza DC: Gone to pot—a review of the association between cannabis and psychosis. Front Psychiatry 2014; 5: 54 CrossRef MEDLINE PubMed Central
36.Brzozka M, Falkai P, Havemann-Reinecke U: Für Schizophrenie braucht man Drei. Suchtmed 2009; 11: 98–110.
37.Brzozka M, Fischer A, Falkai P, Havemann-Reinecke U: Acute treatment with cannabinoid receptor agonist WIN55212,2 improves prepulse inhibition in psychosocially stressed mice. Behav Brain Res 2011; 218: 280–7 CrossRef MEDLINE
38.Bossong MG, Niesink RJ: Adolescent brain maturation, the endogenous cannabinoid system, and the neurobiology of cannabis-induced schizophrenia. Prog Neurobiol 2010; 92: 370–85. CrossRef MEDLINE
39.Bonnet U, Harries-Hedder K, Leweke FM, Schneider U, Tossmann P: AWMF-Leitlinie: Cannabis-bezogene Störungen. Fortschr Neurol Psychiatrie 2004; 72: 318–29 CrossRef MEDLINE
40.Davis ML, Powers MB, Handelsman P, Medina JL, Zvolensky M, Smits JA: Behavioral therapies for treatment-seeking cannabis users: A meta-Analysis of randomized controlled trials. Eval Health Prof 2015; 38: 94–114 CrossRef MEDLINE
e1.Cascini F, Aiello C, Di Tanna G: Increasing delta-9-tetrahydrocannabinol (Delta-9-THC) content in herbal cannabis over time: systematic review and meta-analysis. Curr Drug Abuse Rev 2012; 5: 32–40 CrossRef
e2.Atakan Z: Cannabis, a complex plant: different compounds and different effects on individuals. Ther Adv Psychopharmacol 2012; 2: 241–54 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e3.Englund A, Morrison PD, Nottage J, et al.: Cannabidiol inhibits THC-elicited paranoid symptoms and hippocampal-dependent memory impairment. J Psychopharmacol 2013; 27: 19–27 CrossRef MEDLINE
e4.Swift W, Wong A, Li KM, Arnold JC, McGregor IS: Analysis of cannabis seizures in NSW, Australia: cannabis potency and cannabinoid profile. PLoS One 2013; 24: 8.
e5.United States Department of Justice, Drug enforcement administration: National drug threat assessment summary 2013; 12. www.dea.gov (last accessed on 3 March 2015).
e6.Thomasius R, Weymann N, Stolle M, Petersen KU: Cannabiskonsum und -missbrauch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auswirkungen, Komorbidität und therapeutische Hilfen. Psychotherapeut 2009; 54: 170–8 CrossRef
e7.Musshoff F, Madea B: Review of biologic matrices (urine, blood, hair) as indicators of recent or ongoing cannabis use. Ther Drug Monit 2006; 28: 155–63 CrossRefMEDLINE
e8.American Psychiatric Association (APA): Diagnostic and statistical manual of mental disorders (5th edition). Arlington, VA: American Psychiatric Publishing 2013.
e9.World Health Organisation (WHO): ICD-10 Classifications of mental and behavioural disorder: Clinical descriptions and diagnostic guidelines. Geneva: World Health Organisation 1992.
e10.Budney AJ, Hughes JR, Moore BA, Vandrey R: Review of the validity and significance of cannabis withdrawal syndrome.
Am J Psychiatry 2004; 161: 1967–77 CrossRef MEDLINE
e11.Budney AJ, Hughes JR: The cannabis withdrawal syndrome.
Curr Opin Psychiatry 2006; 19: 233–8 CrossRef MEDLINE
e12.Lopez-Quintero C, Pérez de los Cobos J, Hasin DS, et al.: Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug Alcohol Depend 2011; 115: 120–30 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e13.Anthony JC: The epidemiology of cannabis dependence. In: Roffman RA, Stephens RS (eds.): Cannabis dependence: Its nature, consequences and treatment Cambridge, UK: Cambridge University Press 2006; 58–105.
e14.Hall WD, Pacula RL: Cannabis use and dependence: Public health and public policy. Cambridge, UK: Cambridge University Press 2003.
e15.Tennant FS, Groesbeck CJ: Psychiatric effects of hashish. Arch Gen Psychiatry 1972; 27: 133–6 CrossRef
e16.Hall WD, Solowij N: Adverse effects of cannabis. Lancet 1998; 352: 1611–16 CrossRef
e17.Grover S, Basu D: Cannabis and psychopathology: update 2004. Indian J Psychiatry 2004; 46: 299–309 MEDLINE PubMed Central
e18.Medina KL, Hanson KL, Schweinsburg AD, et al.: Neuropsychological functioning in adolescent marijuana users: Subtle deficits detectable after a month of abstinence. J Int Neuropsychol Soc 2007; 13: 807–20 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e19.Solowij N, Jones KA, Rozman ME, et al.: Verbal learning and memory in adolescent cannabis users, alcohol users and non-users. Psychopharmacology 2011; 216: 131–44 CrossRef MEDLINE
e20.Meier MH, Caspi A, Abler A, et al.: Persistent cannabis users show neuropsychological decline from childhood to midlife. Proc Natl Acad Sci 2012; 109: 15970–1 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e21.Lisdahl KM, Gilbart ER, Wright NE, Shollenbarger S: Dare to delay? The impacts of adolescent alcohol and marijuana use onset on cognition, brain structure, and function. Front Psychiatry 2013; 4: 53 MEDLINE PubMed Central
e22.Cousijn J, Vingerhoets WAM, Koenders L, et al.: Relationship between working-memory network function and substance use: a 3-year longitudinal fMRI study in heavy cannabis users and controls. Addict Biol 2013; 19: 282–93 CrossRef MEDLINE
e23.Zalesky A, Solowij N, Yücel M, et al.: Effect of long-term cannabis use on axonal fibre connectivity. Brain 2012; 135: 2245–55 CrossRef MEDLINE
e24.Lee MH, Hancox RJ: Effects of smoking cannabis on lung function. Expert Rev Respir Med 2011; 5: 537–46 CrossRef MEDLINE
e25.Hancox RJ, Poulton R, Ely M, et al.: Effects of cannabis on lung function: a population-based cohort study. Eur Respir J 2010; 35: 42–7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e26.Owen KP, Sutter ME, Albertson TE: Marijuana: respiratory tract effects. Clin Rev Allergy Immunol 2014; 46: 65–81 CrossRef MEDLINE
e27.Tessmer A, Berlin N, Sussman G, Leader N, Chung EC, Beezhold D: Hypersensitivity reactions to marijuana. Ann Allergy Asthma Immunol 2012; 108: 282–4 CrossRef MEDLINE
e28.Herkenham M, Lynn AB, Little MD, et al.: Cannabinoid receptor localization in brain. Proc Natl Acad Sci U S A 1990; 87: 1932–6 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e29.Joshi M, Joshi A, Bartter T: Marijuana and lung diseases. Curr Opin Pulm Med 2014; 20: 173–9 CrossRef MEDLINE
e30.Reid PT, Macleod J, Robertson JR: Cannabis and the lung. J R Coll Physicians Edinb 2010; 40: 328–3 CrossRef MEDLINE
e31.Hezode C, Roudot-Thoraval F, Nguyen S, et al.: Daily cannabis smoking as a risk factor for progression of fibrosis in chronic hepatitis C. Hepatology 2005; 42: 63–71 CrossRef MEDLINE
e32.Galli JA, Sawaya RA, Friedenberg FK: Cannabinoid hyperemesis syndrome. Curr Drug Abuse Rev 2011; 4: 241–9 CrossRef
e33.Gessford AK, John M, Nicholson B, Trout R: Marijuana induced hyperemesis: a case report. W V Med J 2012; 108: 20–2 MEDLINE
e34.Fisher BA, Ghuran A, Vadamalai V, Antonios TF: Cardiovascular complications induced by cannabis smoking: a case report and review of the literature. Emerg Med J 2005; 22: 679–80 CrossRefMEDLINE PubMed Central
e35.Reece AS: Chronic toxicology of cannabis. Clin Toxicol (Phila) 2009; 47: 517–24 CrossRef MEDLINE
e36.Bachs L, Morland H: Acute cardiovascular fatalities following cannabis use. Forensic Sci Int 2001; 124: 200–3 CrossRef
e37.Mateo I, Infante J, Gomez Beldarrain M, Garcia-Monco JC: Cannabis and cerebrovascular disease. Neurologia 2006; 21: 204–8 MEDLINE
e38.Mukamal KJ, Maclure M, Muller JE, Mittleman MA: An exploratory prospective study of marijuana use and mortality following acute myocardial infarction. Am Heart J 2008; 155: 465–70 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e39.Mittleman MA, Lewis RA, Maclure M, Sherwood JB, Muller JE: Triggering myocardial infarction by marijuana. Circulation 2001; 103: 2805–9 CrossRef
e40.Muniyappa R, Sable S, Ouwerkerk R, et al.: Metabolic effects of chronic cannabis smoking. Diabetes Care 2013; 36: 2415–22 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e41.Rubio F, Quintero S, Hernandez A, et al.: Flumazenil for coma reversal in children after cannabis. Lancet 1993; 341: 1028–9 CrossRef
e42.Hayatbakhsh MR, Flenady VJ, Gibbons KS, et al.: Birth outcomes associated with cannabis use before and during pregnancy. Pediatr Res 2012; 71: 215–9 CrossRef MEDLINE
e43.Gray KA, Day NL, Leech S, Richardson GA: Prenatal marijuana exposure: effect on child depressive symptoms at ten years of age. Neurotoxicol Teratol 2005; 27: 439–48 CrossRef MEDLINE
e44.Gray TR, Eiden RD, Leonard KE, Connors GJ, Shisler S, Huestis MA: Identifying prenatal cannabis exposure and effects of concurrent tobacco exposure on neonatal growth. Clin Chem 2010; 56: 1442–50 CrossRefMEDLINE PubMed Central
e45.Feng BJ, Khyatti M, Ben-Ayoub W, et al.: Cannabis, tobacco and domestic fumes intake are associated with nasopharyngeal carcinoma in North Africa. Br J Cancer 2009; 101: 1207–12 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e46.Berthiller J, Straif K, Boniol M, et al.: Cannabis smoking and risk of lung cancer in men: a pooled analysis of three studies in Maghreb. J Thorac Oncol 2008; 3: 1398–403 CrossRef MEDLINE
e47.Aldington S, Harwood M, Cox B, et al.: Cannabis use and risk of lung cancer: a case-control study. Eur Respir J 2008; 31: 280–6 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e48.Aldington S, Harwood M, Cox B, et al.: Cannabis use and cancer of the head and neck: case-control study. Otolaryngol Head Neck Surg 2008; 138: 374–80 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e49.Kessler RC, Berglund P, Chiu WT, et al.: The US National Comorbidity Survey Replication (NCS-R): design and field procedures. Int J Methods Psychiatr Res 2004; 13: 69–92 CrossRef CrossRef MEDLINE
e50.Lai H, Sitharthan T: Exploration of the comorbidity of cannabis use disorders and mental health disorders among inpatients presenting to all hospitals in New South Wales, Australia. Am J Drug Alcohol Abuse 2012; 38: 567 CrossRef MEDLINE
e51.Kvitland LR, Melle I, Aminoff SR, Lagerberg TV, Andreassen OA, Ringen PA: Cannabis use in first-treatment bipolar I disorder: relations to clinical characteristics. Early Interv Psychiatry 2014 [Epub ahead of print] CrossRef MEDLINE
e52.Silberberg C, Castle D, Koethe D: Cannabis, cannabinoids, and bipolar disorder. In: Castle D, Murray R, D’Souza D (eds.): Marijuana and madness. 2nd edition. Cambridge University Press. New York 2012; 129–36.
e53.Henquet C, Krabbendam L, de Graaf R, ten Have M, van Os J: Cannabis use and expression of mania in the general population. J Affect Disord 2006; 95: 103 CrossRef MEDLINE
e54.Manrique-Garcia E, Zammit S, Dalman C, Hemmingsson T, Allebeck P: Cannabis use and depression: A longitudinal study of a national cohort of Swedish conscripts. BMC Psychiatry 2012; 12: 112 CrossRef MEDLINE MEDLINE
e55.Pedersen W: Does cannabis use lead to depression and suicidal behaviours? A population-based longitudinal study. Acta Psychiatr Scand 2008; 118: 395–403 CrossRef MEDLINE
e56.Fergusson D, Horwood L: Early onset cannabis use and psychosocial adjustment in young adults. Addiction 1997; 92: 279 CrossRef
e57.Patton G, Harris J, Schwartz M, Bowes G: Adolescent suicidal behaviors: A population-based study of risk. Psychol Med 1997; 27: 715 CrossRef
e58.Watzke AB, Schmidt CO, Zimmermann J, et al.: Personality disorders in a clinical sample of cannabis dependent young adults. Fortschr Neurol Psychiatr 2008; 76: 600–5 CrossRef MEDLINE
e59.Lev-Ran S, Le FB, McKenzie K, George TP, Rehm J: Bipolar disorder and co-occurring cannabis use disorders: Characteristics, co-morbidities and clinical correlates. Psychiatry Res 2013; 209: 459–65 CrossRef MEDLINE
e60.Degenhardt L, Coffey C, Romaniuk H, et al.: The persistence of the association between adolescent cannabis use and common mental disorders into young adulthood. Addiction 2013; 108: 124–33 CrossRef MEDLINE
e61.Stinson FS, Ruan WJ, Pickering R, Grant BF: Cannabis use disorders in the USA: prevalence, correlates and co-morbidity. Psychol Med 2006; 36: 1447–60 CrossRef MEDLINE
e62.Galvez-Buccollini JA, Proal AC, Tomaselli V, et al.: Association between age at onset of psychosis and age at onset of cannabis use in non-affective psychosis. Schizophr Res 2012; 139: 157–60 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e63.Giovanni M, Giuseppe DI, Gianna S, Domenico DB, Luisa DR, Massimo DG: Cannabis use and psychosis: theme introduction. Curr Pharm Des 2012; 18: 4991–8 CrossRef
e64.Schafer G, Feilding A, Morgan CG, Agathangelou M, Freeman TP, Valerie Curran H: Investigating the interaction between schizotypy, divergent thinking, and cannabis use. Conscious Cogn 2012; 21: 292–8 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e65.Degenhardt L, Dierker L, Chiu WT, et al.: Evaluating the drug use „gateway“ theory using cross-national data: consistency and associations of the order of initiation of drug use among participants in the WHO World Mental Health Surveys. Drug Alcohol Depend 2010; 108: 84–97 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e66.van Gundy K, Rebellon CJ: A Life-course perspective on the “gateway hypothesis“. J Health Soc Behav 2010; 51: 244–59 CrossRef MEDLINE
e67.Bonn-Miller MO, Boden MT, Bucossi MM, Babson KA: Self-reported cannabis use characteristics, patterns and helpfulness among medical cannabis users. Am J Drug Alcohol Ab 2013; 40: 23–30 MEDLINE
e68.Passie T, Emrich HM, Karst M, Brandt SD, Halpern JH: Mitigation of post-traumatic stress symptoms by Cannabis resin: a review of the clinical and neurobiological evidence. Drug Test Anal 2012; 4: 649–59 CrossRef MEDLINE
e69.Greer GR, Grob, CS, Halberstadt: PTSD symptom reports of patients evaluated for the new mexico medical cannabis program. Journal of Psychoactive Drugs 2014; 46: 73–7 CrossRef MEDLINE
e70.Gourlay D: Addiction and pain medicine. Pain Res Manag 2005; 10 Suppl A: 38A–43A.
e71.Nazeer A, Calles JL Jr: Schizophrenia in children and adolescents. In: Greydanus DE, Calles JL Jr, Patel DR, Nazeer A, Merrick J (eds.): Clinical aspects of psychopharmacology in childhood and adolescence. New York: Nova Science 2011; 152.
e72.Semple DM, McIntosh AM, Lawrie SM: Cannabis as a risk factor for psychosis: systematic review. J Psychopharmacol 2005; 19: 187–94 CrossRef
e73.Fergusson DM, Horwood LJ, Ridder EM: Tests of causal linkages between cannabis use and psychotic symptoms. Addiction 2005; 100: 354–66 CrossRef MEDLINE
e74.Bender K, Tripodi S, Sarteschi C, Vaughn M: A meta-analysis of interventions to reduce adolescent cannabis use. Res Soc Work Pract 2011; 21: 153–64 CrossRef
e75.Denis C, Lavie E, Fatséas M, Auriacombe M: Psychotherapeutic interventions for cannabis abuse and/or dependence in outpatient settings. Cochrane Database Syst Rev 2006; (3): CD005336. Review. Update in: Cochrane Database Syst Rev 2013; 6: CD005336 MEDLINE
e76.Dutra L, Stathopoulou G, Basden SL, et al.: A meta-analytic review of psychosocial interventions for substance use disorders. Am J Psychiatry 2008; 165: 179–87 CrossRef MEDLINE
e77.Budney AJ, Moore BA, Rocha HL, Higgins ST: Clinical trial of abstinence-based vouchers and cognitive-behavioral therapy for cannabis dependence. J Consult Clin Psychol 2006; 74: 307–16 CrossRef
e78.Budney AJ, Roffman R, Stephens RS, Walker D: Marijuana dependence and its treatment. Addict Sci Clin Pract 2007; 4: 4–16 CrossRef
e79.Hoch E, Noack R, Henker J, et al.: Efficacy of a targeted cognitive-behavioral treatment program for cannabis use disorders (CANDIS). Eur Neuropsychopharmacol 2012; 22: 267–80 CrossRef MEDLINE
e80.Hoch E, Bühringer G, Pixa A, et al.: CANDIS treatment program for cannabis use disorders: findings from a randomized multi-site translational trial. Drug Alcohol Depend 2014; 134: 185–93 CrossRef MEDLINE
e81.Kadden RM, Litt MD, Kabela-Cormier E, Petry NM: Abstinence rates following behavioral treatments for marijuana dependence. Addict Behav 2007; 32: 1220–36 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e82.Tait RJ, Christensen H: Internet-based interventions for young people with problematic substance use: a systematic review. Med J Aust 2010; 192: 15 MEDLINE
e83.Levin FR, Mariani JJ, Brooks DJ, Pavlicova M, Cheng W, Nunes EV: Dronabinol for the treatment of cannabis dependence: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Drug Alcohol Depend 2011; 116: 142–50 CrossRef MEDLINE MEDLINE
e84.Allsop DJ, Copeland J, Lintzeris N: Nabiximols as an agonist replacement therapy during cannabis withdrawal: a randomized clinical trial. JAMA Psychiatry 2014; 71: 281–91 CrossRef MEDLINE
e85.Benyamina A, Lecacheux M, Blecha L, Reynaud M, Lukasiewcz M: Pharmacotherapy and psychotherapy in cannabis withdrawal and dependence. Expert Rev Neurother 2008; 8: 479–91 CrossRef MEDLINE

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Alle Leserbriefe zum Thema

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

Anzeige