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In eigener Sache: Neues zum neuen Jahr
Dtsch Arztebl 2000; 97(1-2): A-1 / B-1 / C-1


Millennium hin oder her - die Redaktion des Deutschen Ärzteblattes hätte auch ohne solch großartigen
Anlass mit Beginn des Jahres 2000 einige Neuerungen eingeführt. Die wichtigsten sind:
1. Ab diesem Heft wendet die Redaktion die neue Rechtschreibung an, notgedrungen, weil sie beschlossene
Sache und in der Presse nunmehr üblich ist. Das Deutsche Ärzteblatt richtet sich im Wesentlichen nach den
Vereinbarungen der Presseagenturen, denen die Presse zum großen Teil gefolgt ist. Alle Autoren, einschließlich
der Verfasser von Leserbriefen, sind herzlich gebeten, sich der neuen Rechtschreibung zu bedienen und im
Zweifelsfall die Regeln im Duden nachzuschlagen. Notfalls werden Manuskripte entsprechend redigiert. Schon
jetzt bittet die Redaktion freilich jene Leser, die sich mit der Rechtschreibreform intensiv auseinander setzen, um
Nachsicht, wenn es hin und wieder mit der Umsetzung noch hapert.
2. Das DÄ wird aktueller, und zwar merklich. Die Zeit zwischen Druckfreigabe und Erscheinen des Heftes wird
halbiert. Ein großer Teil der Leser wird das Heft bereits zwei Tage nach der Freigabe zum Druck in Händen
halten können. Dieser erhebliche Fortschritt ist wesentlich unserer Druckerei, aber auch unserem Verlag zu
verdanken. Die Redaktion wird den Aktualitätsgewinn insbesondere bei der politischen Berichterstattung nutzen.
3. Mit diesem ersten Heft des Jahres 2000 erreicht das Deutsche Ärzteblatt über die Ärzte hinaus die
Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Hintergrund: Die
Kassenärztliche Bundesvereinigung ist verpflichtet, diesem Leserkreis ihre Bekanntgaben zuzustellen. Sie hat
darüber hinaus mit Verlag und Redaktion vereinbart, neben den KBV-eigenen Bekanntgaben sämtliche
Bekanntgaben auch der Bundesärztekammer und zudem den Großteil des politischen Teils in die "Ausgabe P"
aufzunehmen.
Die Redaktion wird im Übrigen den Berufsfragen der Psychologischen Psychotherapeuten in der
Berichterstattung Rechnung tragen. Norbert Jachertz
Leserkommentare
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