Gegenwärtig sind 78 Forschungseinrichtungen und Einrichtungen mit Servicefunktion mit etwa 12 000 Mitarbeitern in der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz zusammengeschlossen. Davon nehmen 34 Einrichtungen, die in den neuen Ländern liegen, eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland ein. Zur Finanzierung stellten im Jahr 2000 Bund und Länder zu je 50 Prozent zusammen mit Drittmitteln 1,6 Milliarden DM zur Verfügung. Die verschiedenen Institute – von den Wirtschafts- und Geisteswissenschaften bis zu den Lebens- und Naturwissenschaften – arbeiten an zukunftsweisenden Fragestellungen mit überregionaler Bedeutung. Dazu gehören unter anderem: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf, Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie Hamburg, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam, Deutsches Primatenzentrum Göttingen, Forschungszentrum Borstel für Medizin und Biowissenschaften, Institut für Molekulare Biotechnologie Jena, Forschungsinstitut für molekulare Pharmakologie Berlin, Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg, Institut für Arbeitsphysiologie Universität Dortmund, Deutsche Zentralbibliothek für Medizin Köln (Internet: www.wgl.de).
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