MEDIZIN

Chronisch rezidivierende multifokale Osteomyelitis und andere nichtbakterielle Osteitiden: Klinik, Diagnostik, Therapie, Prognose und genetische Untersuchungen

Dtsch Arztebl 2004; 101(9): A-584 / B-483 / C-475

Jansson, Annette; Golla, Astrid; Plewig, Gerd; Meindl, Alfons; Belohradsky, Bernd H.

Zusammenfassung
Die chronisch rezidivierende multifokale Osteomyelitis (CRMO) ist eine Erkrankung des Kindes- und Adoleszentenalters, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet wird. Es gibt erste Hinweise auf eine genetische Grundlage. Die CRMO manifestiert sich mit einem oder mehreren Osteomyelitisherden. Ein Teil der Patienten entwickelt zeitlich unabhängig von den Erkrankungsschüben Hautmanifestationen in Form einer palmoplantaren Pustulose, die dem Formenkreis der Psoriasis zugeordnet wird. Auch bei anderen dermatologischen Krankheitsbildern wie Acne conglobata und Acne fulminans, Pyoderma gangraenosum oder Sweet-Syndrom werden nichtbakterielle Osteitiden oder Arthritiden beschrieben. Es wird ein Überblick über den derzeitigen Wissensstand zum Krankheitsbild der CRMO präsentiert. Klinische Symptome, Diagnostik, Therapie und Prognose werden erörtert, und auf diagnostische Probleme wird hingewiesen. Es fanden sich erste Hinweise, dass ein bislang unbekanntes Gen auf dem langen Arm des Chromosoms 18 in der Ätiologie der Erkrankung eine Rolle spielt. Die genetische Studie wird fortgeführt und um das Spektrum weiterer steriler Osteitiden mit dermatologischen Manifestationen erweitert.

Schlüsselwörter: pädiatrische Erkrankung, Molekularbiologie, Diagnosestellung, Osteomyelitis, chronische Erkrankung

Summary
Chronic Recurrent Multifocal Osteomyelitis
Chronic recurrent multifocal osteomyelitis is a disease of childhood and adolescence. It is considered to be a rheumatic disease. There are first hints for a genetic basis. CRMO manifests in one or several sterile osteomyelitic inflammatory lesions. Some patients develop palmoplantar pustulosis (PPP) which is a subgroup of psoriasis. Sterile osteitis and arthritis can be seen in other dermatological diseases such as acne conglobata, pyoderma gangraenosum or sweet-syndrome as well. This article reviews clinical symptoms, diagnostics, therapy, and prognosis of CRMO. Problems of diagnosis are also discussed. Own studies present evidence for a hitherto unknown gene on the long arm of chromosome 18 contributing to the aetiology of CRMO. The genetic study will be continued and expanded to the spectrum of further inflammatory bone lesions with dermatological manifestations.

Key words: paediatric disease, molecular biology, diagnosis, osteomyelitis, chronic disease

Das Krankheitsbild der chronisch rezidivierenden multifokalen Osteomyelitis (CRMO) wurde 1972 von Giedeon et al. (25) beschrieben und 1978 von Probst (64) so benannt. Seitdem sind zu diesem Krankheitsbild zahlreiche Fallbeschreibungen und Übersichtsarbeiten (12, 31, 34, 35, 7178, 89) erschienen.
Klinisches Bild
Die CRMO betrifft Mädchen fast doppelt so häufig wie Jungen. Der Altersgipfel liegt um das zehnte Lebensjahr, das Manifestationsalter liegt zwischen 6 und 15 Jahren. In Einzelfällen tritt die Erkrankung familiär auf. Die Anzahl der Herde variiert. Es finden sich monofokale Erkrankungen, aber auch Verläufe mit zahlreichen zum Teil symmetrischen Herden. Beschrieben sind bis zu 18 Herde bei einem Patienten (79).
Ein Teil der Patienten entwickelt im Verlauf eine deutliche Hyperostose im Bereich der entzündlichen Knochenherde (16, 18, 52).
Jeder Knochen kann betroffen sein. Bevorzugt befallen werden die Metaphysen der langen Röhrenknochen, insbesondere die Metaphysen der proximalen und distalen Tibia (13), gefolgt vom Femur. Häufig betroffen sind auch Wirbelkörper, Becken oder Klavikula (1, 73, 78). Die mittlere Erkrankungsdauer beträgt zwei Jahre, maximal aber 21 Jahre (entsprechend dem Beobachtungszeitraum) (12, 42, 78).
Die Patienten präsentieren sich immer in gutem Allgemeinzustand, abgesehen von Acne-fulminans-Patienten. Vorstellungsgrund sind lokale Schmerzen, häufig mit Schwellung und Überwärmung. Subfebrile Temperaturen können auftreten, jedoch kein anhaltendes Fieber oder septische Verläufe.
Etwa 20 Prozent der Patienten zeigen Veränderungen an Handflächen und/ oder Fußsohlen, die palmoplantare Pustulose (PPP) (6, 45, 61, 67). Es handelt sich im Akutstadium um Bläschen, die rasch eintrüben und dann zu Pusteln werden. Ihr Inhalt ist steril und enthält neutrophile Granulozyten. Im chronifizierten Stadium (Abbildung 1) zeigen sich keratotische Veränderungen mit lamellärer Schuppung, die langsam abheilen. Die PPP bei einer CRMO kann ebenfalls schubweise verlaufen, unabhängig vom Verlauf der Knochenerkrankung.
Leichte Psoriasiszeichen haben die Autoren bei fünf Prozent der CRMO-Patienten (n = 52) gefunden. In der Literatur finden sich bei CRMO-Patienten vor allem Assoziationen mit Morbus Crohn (8, 9), Colitis ulcerosa (5, 9, 59), sterilen, chronisch entzündlichen Lungeninfiltraten (44, 68, 88) und Pyoderma gangraenosum (31, 59, 70), aber auch mit anderen Erkrankungen (2, 21, 86). In der Familienanamnese aus dem Patientenkollektiv der Autoren finden sich gehäuft Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis (n = 12), palmoplantare Pustulose, Hashimoto-Thyreoiditis, Sarkoidose, Morbus Crohn, rheumatisches Fieber und Sternumosteomyelitis.
Diagnostik
Laborwerte
In der Tabelle 1 wird ein allgemeiner Überblick über die diagnostischen Kriterien der chronisch rezidivierenden multifokalen Osteomyelitis präsentiert. Die Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit ist meist mäßig bis deutlich erhöht, das C-reaktive Protein (CRP) ist leicht bis mäßig erhöht, das Blutbild mit Differenzialblutbild ist unauffällig. Blutkulturen sind negativ. Spezifische Laborparameter finden sich nicht, vor allem antinukleäre Antikörper, Rheumafaktor und sonstige Autoantikörper sind nicht erhöht. Eine HLA-B-27- oder eine HLA-DR-Assoziation konnten die Autoren ebenfalls nicht nachweisen.
Im Patientenkollektiv der Autoren fanden sich keine Veränderungen der Lymphozytensubpopulationen. Auch die Verteilung der quantitativen Immunglobuline, abgesehen von einer unspezifischen IgG-Erhöhung bei chronischen, schweren Verläufen sowie der IgG-Subklassen, ist unauffällig, ebenso verhält es sich für das IgD.
Bildgebung
Etwa zwei bis drei Wochen nach Beschwerdebeginn sind im konventionellen Röntgenbild erste Veränderungen sichtbar. Besonders Herde in den großen Röhrenknochen zeigen oft charakteristische Veränderungen (Abbildung 2). Die Lokalisation ist metaphysär, oft nahe der Epiphysenfuge, mit Osteolyseherden und beginnender Randsklerose.
Betroffene Wirbelkörper zeigen endplattennahe Destruktionsherde, die von einer diffusen Sklerose abgegrenzt werden, mitunter ähnlich einem Morbus Scheuermann. Spontan und im Zusammenhang mit Traumata können Vertebrae planae (10) oder Wirbelkörpereinbrüche mit der Gefahr einer Myelokompression entstehen. Das konventionelle Röntgenbild ist in der Mehrzahl der Fälle für die Diagnose der CRMO ausschlaggebend und unabdingbar.
Herde in der Wirbelsäule, dem Becken oder im Hand- und Fußskelett sind in der Magnetresonanztomographie (MRT) oft leichter zu erfassen als durch konventionelle Röntgenbilder. Die MRT zeigt Knochenherde, sobald die ersten strukturellen Veränderungen im Knochen stattfinden und kann zwei bis drei Wochen früher als das konventionelle Röntgenbild eine wesentliche diagnostische Hilfe geben. Sie stellt in schwierigen Fällen durch ihre Sensitivität eine geeignete Verlaufskontrolle dar. Die MRT ist nicht geeignet zum Ausschluss eines Malignoms oder einer bakteriellen Osteomyelitis.
In der Skelettszintigraphie werden osteomyelitische Herde sichtbar. Lassen sich mehrere eindeutige Herde darstellen, werden wichtige Differenzialdiagnosen wie die bakterielle Osteomyelitis oder primäre maligne Knochentumoren sehr unwahrscheinlich. Mithilfe der Szintigraphie können auch klinisch stumme Herde nachgewiesen werden. Aufgrund ihrer hohen Strahlenbelastung stellt die Szintigraphie keine geeignete Methode zur Verlaufskontrolle dar.
Die Computertomographie hat ebenfalls eine hohe Strahlenbelastung und
zudem eine mangelhafte Weichteildarstellung. In der Pädiatrie wird sie deshalb bei Verdacht auf eine chronisch rezidivierende multifokale Osteomyelitis nicht als routinemäßiges Verfahren eingesetzt, aber gelegentlich als Ergänzung durchgeführt, um die destruktiven Veränderungen besser zu erfassen.
Histologie
Die Histologie ist unspezifisch. Im akuten Stadium zeigen sich leukozytäre Infiltrate, vorwiegend aus Granulozyten, aber auch Lymphozyten. Im chronischen Stadium entwickelt sich eine lympho-plasmazelluläre Infiltration (Abbildung 3), oft begleitet von Fibrose, mitunter auch Sklerose. Immunhistochemische Analysen der T-Zell-Infiltrate zeigen hauptsächlich CD8+-Lymphozyten und Monozyten. Auch diese Befunde sind nicht geeignet, die CRMO von einer bakteriellen Osteomyelitis zu differenzieren (26). Bakteriologische Untersuchungen einschließlich Untersuchungen mithilfe der Polymerasekettenreaktion aus Biopsien bleiben negativ (26, 50, 78).
Genetische Befunde
1991 wurde eine chronisch multifokale Osteomyelitis der Maus (cmo) beschrieben, die Ähnlichkeiten mit der menschlichen CRMO aufweist (11). Die Erkrankung ist bei der Maus auf eine spontan entstandene Mutation zurückzuführen und wird autosomal rezessiv vererbt. Das ursächliche Gen ist nicht bekannt, aber seine Lage konnte auf dem Mauschromosom 18 eingegrenzt werden (11). Auch für die familiäre expansive Osteolyse, eine seltene hyperostotische Knochenerkrankung (60, 32, 33) und für familiäre Fälle von Morbus Paget konnte eine Kopplung zu Chromosom 18q nachgewiesen werden (14).
Beim Menschen gibt es keine systematischen Untersuchungen zum familiären Vorkommen der chronisch rezidivierenden multifokalen Osteomyelitis. Sporadische Beschreibungen von Geschwisterfällen waren bislang die einzigen Hinweise auf eine mögliche erbliche Komponente. Eigene Beobachtungen ließen im Zusammenhang mit dem Mausmodell an eine erbliche Ursache denken. Die Autoren führen eine familienbasierte multizentrische Assoziationsstudie durch, in der derzeit 27 Eltern-Kind-Trios aus 16 Zentren ausgewertet wurden (28, 34). Es konnte gezeigt werden, dass erbliche Faktoren an der Entstehung der CRMO beteiligt sind und ein bisher noch unbekanntes Gen auf Chromosom 18 eine Rolle spielt. Eine allgemein eher seltene Variante eines chromosomalen Markers auf Chromosom 18 (D18S60) war bei mehr als einem Drittel der Patienten nachweisbar. Man kann daher davon ausgehen, dass das Vorliegen dieser Variante die Wahrscheinlichkeit, an CRMO zu erkranken, signifikant erhöht.
Differenzialdiagnosen
Wichtigste Differenzialdiagnose ist die bakterielle Osteomyelitis (57), die nicht multifokal auftritt und in aller Regel das Allgemeinbefinden deutlich beeinträchtigt. Auch ist jenseits des Säuglingsalters eine Leukozytose mit Linksverschiebung und eine deutlichere CRP-Erhöhung zu erwarten. Ein Erregernachweis findet sich im Biopsat in 60 bis 70 Prozent, in der Blutkultur in 40 bis 50 Prozent der Fälle.
In die Differenzialdiagnostik mit einbezogen werden müssen semimaligne Prozesse, wie die Langerhanszellhistiozytose, bei der es sich möglicherweise um eine Autoimmunerkrankung handelt und ebenfalls Vertebrae planae beobachtet werden. Die Osteolysen sind hier schärfer begrenzt. Eine Abgrenzung zur CRMO ist histologisch möglich. Differenzialdiagnosen maligner Erkrankungen sind Ewing-Sarkom, Osteosarkom und leukämische Knocheninfiltrate (81).
Anhand der radiologischen Lodwick-Stadien lassen sich hier verdächtige Läsionen identifizieren. Differenzialdiagnosen benigner Erkrankungen sind fibröse Dysplasie, Osteoidosteom, nichtossifizierendes sowie ossifizierendes Osteofibrom.
Verwandte Erkrankungen
SAPHO-Syndrom
Der Begriff SAPHO (Synovitis, Akne, Pustulosis, Hyperostosis, Osteitis) versucht die Krankheitsbilder zusammenzufassen, die mit einer sterilen Osteitis und/oder Hautmanifestationen und/oder Arthritis vergesellschaftet sind. Von anderen Autoren wird die CRMO beim SAPHO-Syndrom eingeordnet (39, 84). Es finden sich in dieser heterogenen Gruppe unter anderem auch vorwiegend männliche adoleszente Patienten mit Arthritis und/oder abakteriellen Osteitiden im Zusammenhang mit einer Acne fulminans (39, 41, 72, 82, 83) (Abbildungen 4 und 5).
Bei der Acne fulminans handelt es sich im Gegensatz zu der CRMO um eine Systemerkrankung (Tabelle 2). Die zahlreichen, hochentzündlichen Akneeffloreszenzen finden sich vorwiegend im proximalen Bereich von Brust und Rücken und zeigen tiefe Ulzerationen. Auch Erythema nodosa und Pyoderma gangraenosum (46, 85) werden bei diesen Patienten beobachtet.
Obwohl erhöhte und auch septische Temperaturen bei Manifestation der Erkrankung auftreten, findet sich kein Erreger in den Blutkulturen. Bakteriologische Untersuchungen der Hautläsionen zeigen inkonstante Befunde, die lediglich mit Superinfektionen durch ortsansässige Keime vereinbar sind.
Das Blutbild zeigt eine Leukozytose mit Linksverschiebung, oft auch eine Eisenmangelanämie. Die Entzündungsparameter sind massiv erhöht. Gleichzeitig kann sich eine schmerzhafte Hepatosplenomegalie finden, auch chronisch verlaufende Glomerulonephritiden können assoziiert sein (49). Muskuloskelettale Manifestationen wie Osteitiden (62), Arthralgien, Arthritis (62) oder Myositis (48) gehören ebenfalls zu dem Krankheitsbild der Acne fulminans. Die erkrankten jungen Männer zeigen oft eine typische schmerzgeprägte eingefallene Haltung, wirken krank und bewegen sich vorsichtig wegen der ausgeprägten Gelenk- oder Knochenbeschwerden. Biopsien aus dem Bereich von Osteomyelitisherden zeigen ein unspezifisches Bild ohne Erregernachweis (62). Auch die Aknepatienten können im Krankheitsverlauf eine Hyperostose der Osteomyelitisherde entwickeln (47).
Therapeutisch werden bei der Acne fulminans systemisch Steroide, Retinoide und/oder Dapson eingesetzt, Antibiotika dienen der Behandlung einer Superinfektion. Eine frühzeitige Beendigung der Steroidtherapie kann zu Rezidiven führen. Nichtsteroidale Antiphlogistika haben sich therapeutisch bei den muskuloskelettalen Manifestationen der Acne fulminans bewährt (41, 47). Das Auftreten der Acne fulminans bei monozygoten Zwillingen wurde mehrfach beschrieben (29).
Unter dem Oberbegriff SAPHO-Syndrom lässt sich auch die sternokostoklavikuläre Hyperostose (SCCH) einordnen (51) und das ACW-Syndrom (anterior chest wall) (37). Auch Spondarthritiden wurden im Zusammenhang mit dem Krankheitsbild Akne beschrieben (71, 76, 89).
Diagnostisches Vorgehen
Bei Knochenschmerzen (Differenzialdiagnose: Gelenkschmerzen) wird neben der Blutentnahme (Blutbild, Differenzialblutbild, Entzündungsparameter und Blutkulturen) zunächst ein konventionelles Röntgenbild angefertigt. Bei Verdacht auf Osteomyelitis wird eine Skelettszintigraphie durchgeführt. Reichern sich die Isotope nur im Bereich des bekannten Herdes an, empfiehlt sich die Durchführung einer MRT. Eine offene Probeentnahme zur bakteriologischen Untersuchung und histologischen Beurteilung ist in diesem Fall anzuraten. Sollte allerdings eine PPP assoziiert sein, darf auch im Fall einer unifokalen Manifestation auf die Biopsie verzichtet werden. Sollten in der Szintigraphie mehrere Herde dargestellt werden, besteht bei gutem Allgemeinzustand, unauffälligem Blutbild sowie charakteristischen Röntgenbefunden der Verdacht auf das Vorliegen einer CRMO, insbesondere bei assoziierten Hautmanifestationen. Je nach Lokalisation und Ausprägung der Herde werden konventionelle Röntgenbilder oder ein Magnetresonanztomogramm durchgeführt. Auf eine Biopsie darf bei regelmäßigen klinischen Kontrollen verzichtet werden. Die Verlaufskontrollen sind individuell zu handhaben. Die MRT ist nicht routinemäßig indiziert, nur bei schweren Verläufen mit komplikationsträchtigen Lokalisationen.
Therapie
Die Therapie der CRMO ist in erster Linie symptomatisch. Antibiotika, auch über lange Zeiträume, haben am Spontanverlauf der Erkrankung nichts geändert (7, 10, 18, 22, 37, 44, 55, 64, 78, 79). Auch chirurgische Eingriffe wie Kürettagen oder Teilresektionen haben keinen langfristigen Erfolg gezeigt (12, 64, 69). Nichtsteroidale Antiphlogistika wie Naproxen, Indometacin oder Diclofenac zeigen bei den Patienten in 80 Prozent befriedigende Wirkung. Einsatz und Dauer der Medikation hängt ganz vom individuellen Verlauf ab. Die Autoren sehen auch Patienten, die sehr kurze und leichte Verläufe zeigen und ohne Medikation beschwerdefrei werden. Andere benötigen nur eine Bedarfsmedikation. Je länger und heftiger die Verläufe sind, umso konsequenter und langfristiger ist der Einsatz der Antiphlogistika zu planen. Die 20 Prozent der Patienten, die hierauf nicht befriedigend ansprechen, stellen die eigentliche Problemgruppe dar. Bisphosphonate haben bei erwachsenen Patienten mit chronischen Verläufen nach unveröffentlichten Mitteilungen zu deutlichen Besserungen geführt.
Bei der CRMO können in Ausnahmefällen Steroide mit Erfolg eingesetzt werden (7, 78, 79, 88). Die Nebenwirkungen bei dieser zumeist gutartigen Erkrankung sind aber sorgfältig abzuwägen. Das gilt auch für Immunsuppressiva wie Azathioprin (30) oder Methotrexat (40). Kasuistisch werden gute Therapieerfolge durch TNF-alpha-Antagonisten (58) berichtet. Zur Therapie mit Interferon-Gamma gibt es keine aktuellen Daten (3, 24). Bei der Acne fulminans werden grundsätzlich Steroide eingesetzt (41).
Azithromycin – weniger wegen seiner antibiotischen, sondern wegen seiner antiinflammatorischen Wirkung – wird im Rahmen eines Therapieversuches derzeit bei erwachsenen Patienten mit SAPHO-Syndrom und Kindern mit
CRMO angewandt (66). Empfohlen wird zusätzlich eine Kombination mit Calcitonin (65). Es gibt keine Studien über die Effekte einer Langzeittherapie mit Azithromycin im Kindesalter. Für die reguläre Langzeitbehandlung größerer Patientenkollektive müssen zunächst doppelblinde randomisierte Dosisfindungsstudie durchgeführt werden. Dauer und Nebenwirkungen der Therapie sind offen. Kanzerogenitätsstudien liegen laut Fachinformation nicht vor, da nur eine kurzzeitige Anwendung vorgesehen ist. Calcitonin ist im Kindesalter nicht zugelassen. Die Autoren können die berichteten Erfolge nicht bestätigen und erhalten immer häufiger Informationen über Patienten, die einer monatelangen Therapie mit Azithromycin unterzogen wurden und entweder Rezidive erlitten oder nicht beschwerdefrei wurden.
Prognose
Der Verlauf der Erkrankung ist in der Regel gutartig und selbstlimitierend (7, 12, 53, 54, 67, 68, 76). Klinisch und auch zum Teil radiologisch kommt es bei den meisten Kindern vor Abschluss der Pubertät zur Ausheilung. Langzeitbeobachtungen an größeren Kollektiven im Kindesalter fehlen, in den vorliegenden Studien sind erwartungsgemäß Patienten mit Komplikationen länger nachbeobachtet worden (31).
Etwa 20 Prozent der Patienten zeigen einen langjährigen Verlauf mit häufigen Rezidiven. Ein Teil dieser Patientengruppe zeigt Komplikationen und Defektheilungen (4, 19, 31, 90). Acht von 52 Patienten aus dem Kollektiv der Autoren zeigen derzeit deutliche skelettale Beeinträchtigungen: zweimal eine kosmetisch störende Hyperostose der Klavikula und jeweils einmal eine Hyperostose des proximalen Drittels der Ulna, eine massive Hyperostose der distalen Tibia (Abbildung 6), eine Hyperostose im proximalen Abschnitt des Femur, eine asymmetrische Destruktion des 5. Brustwirbelkörpers (BWK) mit einer rechtskonvexen Skoliose, eine pathologische Fraktur des 5. und 7. BWK nach Reitunfall sowie eine Kompression des 5. Halswirbelkörpers mit beginnender Myelokompression. Mögliche schwere Komplikationen bei Wirbelkörperbefall sind besonders zu beachten. Nach eigenen Beobachtungen könnte ein späterer Erkrankungsbeginn prognostisch eher ungünstig sein. In der Literatur finden sich hierfür Hinweise (31). Auch eine Assoziation mit einer palmoplantaren Pustulose könnte auf einen schwereren Verlauf hindeuten.
Diagnostische Probleme
Die CRMO wird immer häufiger als Differenzialdiagnose in Erwägung gezogen, da sie in den letzten Jahren durch zahlreiche Publikationen bekannt geworden ist. Der Oberbegriff des SAPHO-Syndroms macht deutlich, wie schwer Grenzen zu verwandten Erkrankungen zu ziehen sind. Auch sorgfältig dokumentierte nosologische Studien an zahlreichen Patienten aus dieser Patientengruppe (1517, 23, 27, 36, 38, 43, 7177, 80, 87) haben keine eindeutige diagnostische Einteilung schaffen können.
Die sehr differenzierte Bildgebung mittels Skelettszintigraphie und Magnetresonanztomographie ist in der Lage, auch kleine Läsionen gut darzustellen. Mithilfe der Szintigraphie können bei der CRMO nicht nur eindeutig gesicherte Herde identifiziert werden, sondern ebenso Lokalisationen, an denen ein Trauma oder eine Fehlbelastung stattgefunden hat. Dies wird nicht immer berücksichtigt, sodass die Anzahl der szintigraphisch gesicherten Herde niedriger zu schätzen ist als angegeben.
Die MRT zeigt auch in länger fehlbelasteten Arealen unter Umständen ein Knochenmarködem. Ebenso kann die HLA-B-27-positive reaktive Arthritis in der Magnetresonanztomographie eine Osteomyelitis im Kalkaneus oder Os ileum imitieren. Aus diesem Grund sind Knochenherde bei HLA-B-27-positiven Patienten, insbesondere wenn noch eine Arthritis assoziiert ist, nicht als Osteomyelitis zu betrachten. Bei unseren Patienten, die streng nach konventionell radiologischen Kriterien als Osteomyelitis diagnostiziert wurden, findet sich nur einmal während des Krankheitsverlaufes ein flüchtiger Gelenkerguss lokal, unabhängig von den CRMO-Herden, und das bei einer HLA B-27-positiven Patientin. Auch bei den übrigen Patienten wurden nur ausnahmsweise benachbart zu den Knochenherden minimale Reizergüsse festgestellt. Die Vermutung liegt nahe, dass Autoren, die andere Befunde erheben, ein anderes Kollektiv betrachten.
Genetische Untersuchungen
Die bisherigen genetische Befunde stützen sich auf sehr kleine Fallzahlen. Um diese vorläufigen Befunde zu überprüfen, ist eine Erweiterung der familienbasierten Assoziationsstudie geplant. Genetische Untersuchungen werden derzeit im Rahmen der laufenden Studie kostenfrei angeboten. Auch die Untersuchung beider Eltern sowie gesunder Geschwister ist von Interesse. Unter der angegebenen Adresse können die Studienunterlagen angefordert werden.
Die folgenden Patientengruppen werden untersucht:
- CRMO,
- Acne fulminans und Acne conglobata mit radiologisch gesicherten Knochenherden,
- SAPHO-Syndrom mit radiologisch gesicherten Knochenherden,
- Psoriasis mit gesicherten Knochenherden und
- Pyoderma gangraenosum mit radiologisch gesicherten Knochenherden.

Bedanken möchten wir uns bei Herrn Professor Dr. K. Schneider, Frau Dr. B. Kammer (Radiologische Abteilung der Kinderklinik), Frau Dr. J. Ramser und den Mitarbeitern der Abteilung Pädiatrische Genetik, sowie bei allen Kolleginnen und Kollegen, die diese Studie durch Einsenden von Material und klinischen Informationen ermöglicht haben.

Manuskript eingereicht: 17. 7. 2003, revidierte Fassung angenommen: 9. 10. 2003

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2004; 101: A 584–589 [Heft 9]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das beim Verfasser erhältlich oder im Internet unter www.aerzteblatt.de/lit0904 abrufbar ist.

Anschrift für die Verfasser:
Dr. med. Annette Jansson
Klinikum der Universität München-Innenstadt
Kinderklinik und Poliklinik
im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Lindwurmstraße 4, 80337 München
E-Mail: annette.jansson@med.uni-muenchen.de
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