AKTUELL
DRG-Konvergenzphase: Pünktlich, aber länger
Dtsch Arztebl 2004; 101(15): A-976 / B-812 / C-792


DKG-Prasident Pföhler forderte
fließende Übergänge“.
Foto: Mihatsch
Ministerin Schmidt deutet Zugeständnisse an.
Der Starttermin in die DRG-Konvergenzphase steht für uns nicht zur Disposition“, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beim Frühlingsfest der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am 31. März in Berlin. Die schrittweise Vereinheitlichung der Vergütungen in den Krankenhäusern werde nicht verschoben, sondern wie geplant ab 2005 erfolgen. Schmidt betonte aber auch, dass sie das neue Entgeltsystem als lernenden Prozess verstehe. Dazu gehöre auch, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu überprüfen. Dies beziehe sich sowohl auf die Dauer der Konvergenzphase als auch auf den „Einstiegswinkel“. Schmidt: „Wir verschließen uns einer sachlichen Diskussion nicht.“
Der Präsident der DKG, Wolfgang Pföhler, forderte Schmidt auf, die Konvergenzphase auszudehnen und auf diese Weise „fließende Übergänge“ zu schaffen. Ansonsten sei eine adäquate Patientenversorgung in einigen Krankenhäusern langfristig nicht mehr zu gewährleisten. „Wir befinden uns jetzt im Schlüsseljahr der DRG-Einführung“, sagte Pföhler. Es käme derzeit zu einer „teilweise chaotischen Auslese“ der Krankenhäuser durch ein nicht ausgereiftes DRG-System. ER
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