AKTUELL
GEK-Bonusprogramm: Versicherte voll guter Vorsätze
Dtsch Arztebl 2004; 101(20): A-1364 / B-1136 / C-1096


Prof. Schwartz erstellt Wirkungsanalyse.
Die Gmünder ErsatzKasse (GEK) ist mit den ersten Reaktionen auf ihr Bonusprogramm „Smile Konto“ zufrieden. Es motiviere die Versicherten zum Mitmachen, erläuterte der GEK-Vorstandsvorsitzende Dieter Hebel Ende April in Berlin. Eine Umfrage hat ergeben, dass jeder dritte eingeschriebene Versicherte bereits ein Gesundheitsangebot genutzt hat. Die Gesundheitsförderung ist den Befragten zudem wichtiger als eine Kostenreduzierung durch eine erfolgreiche Teilnahme am Bonusprogramm.
Nach Hebels Angaben haben sich bislang 160 000 Mitglieder für das „Smile Konto“ entschieden. Das sei ein hoher Mobilisierungsgrad. Rechnerisch sind es rund zwölf Prozent der 1,3 Millionen GEK-Versicherten. Prof. Dr. med. Friedrich Wilhelm Schwartz von der Medizinischen Hochschule Hannover wird eine Wirkungsanalyse der Bonusmaßnahmen vornehmen. Sein Konzept sieht vor, anhand von Routinedaten die zukünftig fälligen medizinischen Versorgungskosten von „normalen“ Versicherten mit denen von Bonusprogramm-Teilnehmern zu vergleichen. Rie
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.