BRIEFE
Stillen: Ambulantes Entbinden
Dtsch Arztebl 2004; 101(46): A-3097 / B-2622 / C-2498


Vor wenigen Wochen habe ich mein zweites Kind ambulant entbunden. Ausschlaggebend dafür war neben der geborgeneren Atmosphäre zu Hause und der frühzeitigen Einbindung des Geschwisterkindes nicht zuletzt die Tatsache, dass nach Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis bei ambulanten Entbindungen weniger – und nicht mehr – Probleme beim Stillen auftreten und seltener frustriert frühzeitig abgestillt wird. Je länger eine Wöchnerin im Krankenhaus bleibt, desto mehr verschiedene Ratschläge und Ansichten zum Stillen hört sie von einem täglich mehrmals wechselnden, bunt zusammengewürfelten und völlig unterschiedlich ausgebildeten Team von Hebammen, Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern . . .
Da ziehe ich die Nachbetreuung durch eine einzige erfah-rene Hebamme meiner Wahl vom ersten Tag an entschieden vor! . . .
Dr. med. Meike Ott-Tiemann,
Zum Hönig 3, 63762 Großostheim
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