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Asthma bronchiale: Pulverinhalator mit Dreifachkontrolle
Dtsch Arztebl 2005; 102(3): A-153


Die Prognose von Patienten mit Asthma bronchiale hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch die Einführung der inhalativen Glucocorticoide und der lang wirksamen Beta-2-Sympathomimetika erheblich verbessert. Ein Problem ist jedoch nach wie vor die Compliance der Patienten und in diesem Zusammenhang die falsche Anwendung von Inhalationshilfen. Um solche Hindernisse zu beseitigen, wurde vor allem die Technik bemüht, was unter anderem zur Entwicklung von Pulverinhalatoren führte.
Mit dem Formotop®Novolizer® steht nun ein neuer Pulverinhalator zur Verfügung, der dazu beitragen soll, die Therapie von Patienten mit bronchialobstruktiven Symptomen weiter zu verbessern. Dabei wurde der seit mehreren Jahren auf dem Markt befindliche Novolizer mit dem ebenfalls bewährten Beta-2-Sympathomimetikum Formoterol in zwei Wirkstärken (6 und 12 Mikrogramm) kombiniert.
Das Besondere an dem neuen Produkt sei die größere Sicherheit für den Patienten durch eine dreifache Kontrolle der Inhalation, teilte Fujisawa mit. Durch eine optische, akustische und geschmackliche Kontrolle erfahre der Patient, ob die erforderliche Wirkstoffmenge auch tatsächlich freigesetzt wird und am Wirkort ankommt. Zudem zeige ein Zählwerk die verbleibende Zahl der Inhalationen an. Der Novolizer wird mit Nachfüllpatronen bestückt und ist nach Angaben des Herstellers für etwa 2 000 Dosierungen funktionsfähig.
Der neue FormotopNovolizer, der durch den Atemzug des Patienten ausgelöst wird, habe einen vergleichsweise geringen Gerätewiderstand und erfordere lediglich einen Saugstrom von 35 Litern/Minute, betonte der Berliner Pneumologe Dr. Thomas Hering bei der Einführungspressekonferenz in München. Dieser geringe Saugdruck könne auch von älteren Patienten, Kindern und schwer kranken Asthmatikern und COPD-Patienten aufgebracht werden. Jürgen Stoschek
Einführungspressekonferenz „Formotop®- Novolizer® der Fujisawa Deutschland GmbH in München
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