MEDIZIN

Erektile Dysfunktion: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie

Dtsch Arztebl 2005; 102(23): A-1664 / B-1397 / C-1318

Sperling, Herbert; Hartmann, Uwe; Weidner, Wolfgang; Stief, Christian Georg

Zusammenfassung
Die erektile Dysfunktion (ED) ist ein häufig anzutreffendes Krankheitsbild, entweder als Erkrankung sui generis oder als Komplikation. Aufgrund ihrer hohen Inzidenz und Prävalenz besitzt sie den Charakter einer Volkskrankheit. Die Einführung neuer und hoch wirksamer oraler Substanzen in den letzten Jahren führten zu einem breiten Echo in der Laienpresse. Dies hat wesentlich dazu beigetragen, die erektile Dysfunktion aus der Tabuzone zu holen. Hierdurch wurde die erektile Dysfunktion zu einer normalen Erkrankung, die häufig in der Allgemeinpraxis vom Patienten oder von seiner Partnerin angesprochen wird. Zusätzlich sollten Ärzte aktiv Fragen zur Sexualanamnese stellen. Deswegen werden hier die wichtigsten Grundzüge von Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie dargestellt. Heute ist jede Form der ED wenn auch nicht heilbar, so aber doch therapierbar.

Schlüsselwörter: Erektionsstörung, sexuelle Dysfunktion, Sexualmedizin,
Diagnosestellung, Therapiekonzept, PDE-5-Inhibitor

Summary
Erectile Dysfunction – Pathophysiology, Diagnosis and Therapy
Erectile dysfunction is a common disorder, both as a problem of its own and as a complication of other widespread diseases. Due to its high inci-
dence and prevalence, this illness merits the same attention as diabetes or cardiovascular diseases. The introduction of PDE-5-inhibitors as the first class of efficacious orally acting drugs has found a great echo in the mass media. As a consequence, erectile dysfunctions have begun to lose their taboo character and are increasingly treated as normal medical problems. For this reason, the general practioner is confronted more often with questions from patients and their partners. As there are still many barriers that prevent patients from seeking help, it is important that medical doctors actively ask their patients about their sexual health. Against this background, this paper addresses the basic principles of pathophysiology, diagnostic evaluation, and treatment options of erectile dysfunctions. Although not every erectile dysfunction can be cured, it can be concluded that this sexual disorder is now a treatable condition for which various options are available.

Key words: erection disturbance, sexual dysfunction, sexual medicine,
diagnosis, therapeutic concept, PDE-5-inhibitor


Die Forschungsanstrengungen der beiden vergangenen Jahrzehn-
te haben dazu geführt, den vagen Begriff „Potenzstörung“ durch das präzise definierte und gut verstandene Krankheitsbild der „erektilen Dysfunktion“ (ED) zu ersetzen. Heute wird die Physiologie des peripheren Erektionsmechanismus detailliert verstanden, und Hypothesen über die Vorgänge im ZNS wurden auch beim Menschen formuliert. Weiterhin verfügt man über gesichertes Wissen der vielfältigen psychogenen und organogenen Ursachen von Erektionsstörungen. Deshalb kann auf ein breit gefächertes Angebot von wissenschaftlich fundierten Behandlungsmöglichkeiten zurückgegriffen werden. Dies erlaubt oft ein Eingehen auf Wünsche und individuelle Gegebenheiten des Patienten.
Peripherer Erektionsmechanismus
Erektionsfördernde Impulse erreichen die Corpora cavernosa über das parasympathische periphere Nervensystem. Das Organ kann als ein aktiver, aus glatten Muskelzellen bestehender „Schwamm“ beschrieben werden. Durch die autonome Innervation wird eine Relaxation der glatten kavernösen Myozyten induziert, wodurch sich das Gewebe dehnt (Tumeszenz). Durch die Erweiterung der kavernösen Räume mit Erniedrigung des peripheren Widerstandes kommt es zur erheblichen Durchblutungssteigerung und, nach passiver Kompression der abführenden Venolen, zur Rigidität (Grafik 1).
Die Rolle der kavernösen Muskulatur im Erektionsgeschehen erklärt, dass die orale und lokale Pharmakotherapie der ED letztlich eine vermehrte Relaxation der Muskulatur und dadurch eine Erektionsverbesserung zum Ziel hat. Eine besondere Bedeutung spielen hier die Phosphodiesterase- (PDE-)Inhibitoren, die einen Abbau der intrazellulären Botenstoffe cAMP und cGMP verhindern (Grafik 2) (28). Diese Transmitter akkumulieren, und die Relaxation verbessert sich. Klinisch äußert sich dies in einer Erektionsverbesserung.
Da etwa 65 PDE-Isoformen existieren und viele ein organspezifisches Verteilungsmuster aufweisen, ist die selektive PDE-Hemmung pharmakologisch möglich. In der kavernösen Muskulatur besitzt PDE 5 eine wichtige Funktion, sodass oral verfügbaren PDE-5-Inhibitoren in der Therapie der ED eine herausragende Rolle zukommt. Nach Aktivierung der kavernösen Muskelzelle durch die intrazellulären Botenstoffe cAMP und cGMP kommt es zur Relaxation der Zelle mit Blutfüllung der Vakuolen und resultierender Erektion. Eine Blockade des Abbaus von cGMP durch PDE-Inhibitoren führt zu einer „verlängerten“ Relaxation und somit zur Erektion (28).
Notwendige Diagnostik
Jeder Patient, der sich mit einer erektilen Dysfunktion vorstellt, benötigt eine Basisdiagnostik. Diese umfasst neben der spezifischen Anamnese und einer gezielten Befunderhebung die Sexualanamnese sowie die Bestimmung ausgewählter Laborparameter (Testosteron, Prolaktin, Blutzucker, Blutfette).
Neben der Allgemeinanamnese soll das Augenmerk auf für das Erektionsgeschehen relevante Ereignisse gerichtet werden: So sollten Operationen, besonders im kleinen Becken, Unfälle, Rückenmarks- oder Wirbelsäulenerkrankungen sowie die klassischen internistischen Risikofaktoren Nikotinabusus, Diabetes, Hypercholesterinämie und Hypertonie sowie eine exakte Medikamentenanamnese erfragt werden. Ebenso müssen situatives, partner- oder von den Sexualpraktiken abhängiges Erektionsverhalten sowie das Auftreten nächtlicher und morgendlicher Erektionen erörtert werden. Hier ist anzumerken, dass man grundsätzlich zwischen psychogenen, reflexogenen und nächtlichen Erektionen differenzieren muss. Sie unterscheiden sich durch eine unterschiedliche autonome Innervation: Während psychogene Erektionen vom parasympathischen Erektionszentrum im Sakralmark S2 bis 4 induziert werden, ist das sympathische Erektionszentrum T11 bis L2 für nächtliche und morgendliche Erektionen verantwortlich. Reflexogene Erektionen werden afferent über den Nervus pudendus und efferent über das sakrale Erektionszentrum induziert. Aufgrund der unterschiedlichen Vulnerabilität dieser peripheren autonomen Innervationsbahnen berichten manche Patienten über nächtliche Erektionen, verneinen aber ausreichende psychogene Erektionen (beispielsweise Patienten mit tiefer Querschnittslähmung).
Die früher oft benutzte Folgerung, dass eine normale nächtliche Erektion bei erektiler Dysfunktion eine psychogene erektile Dysfunktion bedeutet, ist heutzutage nicht mehr haltbar (28).
Der Beginn der ED, ob plötzlich oder schleichend, und der Grad der Erektionsstörung, sind näher zu definieren. Besteht eine verminderte Rigidität, ein zu früher Abfall einer kurzzeitig erreichten Erektion oder ein kompletter Tumeszenzverlust (sehr selten)? Weiterhin ist gezielt nach einer vorliegenden oder in der Entwicklung der erektilen Dysfunktion beobachteten Ejaculatio praecox zu fahnden. Diese wird vom Patienten oft mit einer ED verwechselt. Da viele Patienten einen Therapieversuch mit einem PDE-Hemmer unternehmen werden, muss eine kardiovaskuläre Anamnese mit entsprechender Medikationserfassung erhoben werden (17, 25).
Sexualanamnese
Mit dem Begriff Sexualanamnese bezeichnet man das gezielte ärztliche Gespräch zur Erhebung der Symptomatik und des biopsychosozialen Hintergrunds der sexuellen Beschwerden des Patienten. Die Sexualanamnese ist nicht nur eine zentrale Komponente der Untersuchung bei erektilen Dysfunktionen, sondern sie stellt das Arbeitsbündnis her, das Grundlage für eine erfolgreiche Therapie ist und so in vielen Fällen bereits Beratung und Einleitung der Behandlung bedeutet. Falsch ist, dass die Sexualanamnese in jedem Fall sehr zeitaufwendig ist und so das Zeitbudget des Arztes über Gebühr belastet oder eine Art psychologische Geheimwissenschaft ist, die nur Eingeweihten zugänglich ist. Andererseits erfordert die fachgerechte Erhebung einer Sexualanamnese (wie jede andere spezielle diagnostische Maßnahme auch) bezüglich Inhalt und Gesprächstechnik bestimmte Kenntnisse und Erfahrungen, die in Weiterbildungen und Schulungen erworben werden können und müssen. Der Arzt wird dann rasch feststellen, welch wichtiges und flexibles Instrument ihm damit zur Verfügung steht (4, 13). Zur Vorgehensweise lassen sich folgende Basisregeln unterscheiden:
- Die Symptome des Patienten und der biopsychosoziale Hintergrund müssen so präzise wie möglich exploriert werden. Der Arzt darf sich nicht mit Pauschalaussagen (beispielsweise: „es klappt nicht mehr richtig“; „ich habe Probleme mit meiner Potenz“) zufrieden geben.
- Dazu müssen klare Fragen gestellt und ein eindeutiges Vokabular verwendet werden.
- Andererseits darf der Arzt sich nicht scheuen, die wichtigen Sachverhalte auch katalogartig abzuhandeln, um so Zeit für relevante Aspekte zu sparen.
- Ausschweifende Ausführungen des Patienten sollten in empathischer und kommentierender Weise unterbrochen werden. Unwichtigere Aspekte können auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
- Der Arzt fungiert auch hier als Modell. Er sollte durch sein Verhalten und seine verbalen Interventionen den Patienten ermutigen, offen und präzise über sein Problem zu sprechen.
Die wichtigsten Inhalte der Sexualanamnese sind im Kasten zusammengefasst. Es handelt sich dabei um die Kriterien, die möglichst in einem ersten Gespräch erfasst werden sollten. Weitere, in vielen Fällen durchaus wichtige Aspekte der sexuellen Lebensgeschichte können in weiteren Gesprächen oder im Rahmen einer speziellen Sexualberatung oder -therapie besprochen werden. Das Einbeziehen der Partnerin ist bereits in diesem Stadium sehr nützlich, weil es die Informationsbasis entscheidend erweitern kann und ein gemeinsames, für das Gelingen jeder Therapie äußerst wichtiges Bündnis schaffen kann. Sollte es nicht realisierbar sein, ist dem Patienten zu raten, über alle mit
dem Arzt besprochenen Gesichtspunkte auch offen mit seiner Partnerin zu sprechen.
Da Testosteron eine entscheidende Rolle für den Erektionsmechanismus zukommt, sind sowohl in der Anamnese als auch der Befunderhebung auf Anzeichen eines Hypogonadismus, wie beispielsweise Abgeschlagenheit oder Libidoverlust zu achten. An Laborparametern empfiehlt sich neben Testosteron und Prolaktin die Bestimmung der Blutfette und des Nüchtern-Blutzuckers.
Nach dieser Basisdiagnostik kann ein Großteil der Patienten behandelt werden. Nur bei bestimmten Indikationen, wie bei schwieriger Differenzialdiagnose organogener versus psychogener Ursachen, ist eine weitergehende spezifisch andrologische Diagnostik notwendig (4, 13).
Therapie
Das in den letzten Jahren deutlich erweiterte Therapiespektrum der Behandlung der erektilen Dysfunktion, zusammen mit der hohen Zahl Betroffener, bedingt für viele Ärzte verschiedener Fachgruppen, sich mit diesen Alternativen – sei es alleine oder (besser) im Team – vertraut zu machen, um sie dann dem Patienten anbieten zu können.
In Analogie zu anderen komplexen Krankheitsbildern genügt es nicht mehr, nur einen oder zwei Lösungsvorschläge zu präsentieren. Es ist vielmehr zu fordern, dass auch ein mit diesen Patienten befasster Psychologe oder Psychiater grundlegende Kenntnisse in den eher organogen orientierten Therapiestrategien besitzt. Umgekehrt ist beispielsweise von Urologen zu erwarten, dass sie über ausreichende Kenntnisse zu psychologisch orientierten Behandlungsmaßnahmen verfügen. Dieses komplementäre Wissen ist Voraussetzung zum Verständnis der diagnostischen und persönlichen Besonderheiten des Patienten und somit zur erfolgreichen ganzheitlichen Therapie.
Zur Einteilung der therapeutischen Optionen hat sich der Vorschlag der WHO auch in der Praxis bewährt. Hier werden primäre (Sexualtherapie und orale Pharmakotherapie), sekundäre (lokale Pharmakotherapie, Vakuum-Systeme) und tertiäre Therapiestrategien (Schwellkörperimplantate) unterschieden (24, 28).
Sexualtherapie
Mit der Sexualtherapie können überwiegend psychogen bestimmte erek-
tile Dysfunktionen kausal therapiert werden. Die moderne Sexualthera-
pie ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das symptomzentriert, erfahrungsorientiert und paarorientiert ist. Therapeutisch strukturierte sexuelle Erfahrungen („Übungen“ stellen die verhaltensmodifikatorische Komponente dar) und die psychotherapeutische Bearbeitung der intrapsychischen und partnerschaftlichen Verursachungsfaktoren der Erektionsstörung werden kombiniert. Das sexualtherapeutische Grundkonzept hat sich seit 30 Jahren gut bewährt, ist mehrfach ergänzt und erweitert worden und hat seine Effektivität auch in einer Reihe kontrollierter Studien bewiesen.
In der Praxis sollte die Sexualtherapie die erste Behandlungsoption für alle Patienten sein, bei denen die erektile Dysfunktion überwiegend auf psychosozialen und paarbezogenen Ursachenfaktoren beruht. Eine Sexualtherapie sollte in Verbindung mit einer entsprechenden somatischen Behandlung aber auch bei Patienten in Betracht gezogen werden, die nachweisbare Faktoren im psychischen und somatischen Bereich aufweisen.
Schließlich kann eine Sexualtherapie oder aber eine begrenzte Sexualberatung auch bei Männern die Prognose und Effektivität der eingesetzten somatischen Behandlungsverfahren verbessern, bei denen die erektile Dysfunktion eindeutig auf organischen Ursachen beruht. Für diese Form der kombinierten beziehungsweise integrierten Behandlung werden derzeit manualisierte Konzepte entwickelt. Dabei sollte der Patient bereits vom behandelnden Arzt über die Indikation, die Ziele und das praktische Vorgehen der Sexualtherapie informiert und nach Möglichkeit sollte bereits ein konkreter Kontakt zu einem Sexualtherapeuten hergestellt werden.
Schwieriger als den Patienten zu motivieren ist es meistens, einen (psychologischen oder ärztlichen) Sexualtherapeuten zu finden, der über die entsprechenden Kompetenzen verfügt und die Bereitschaft zur Behandlung von Patienten mit Sexualstörungen besitzt. In verschiedenen Zentren der Bundesrepublik werden daher seit einigen Jahren curriculare Fortbildungen in Sexualmedizin und Sexualtherapie angeboten (weitere Informationen: Zentrum für Partnerschaft und sexuelle Gesundheit www.zpsg.de). Die geplante Einführung einer Zusatzqualifikation Sexualmedizin dürfte die derzeit noch völlig unbefriedigende Versorgungslage mittelfristig verbessern (4, 13).
Testosteron-Substitution
Testosteron kommt eine zentrale Rolle zur Aufrechterhaltung der normalen zentralen und peripheren Innervation des Erektionsmechanismus zu. Es ist bekannt, dass ein Testosteronmangel mit der Induktion von Apoptose (programmierter Zelltod) des kavernösen Gewebes einhergeht. In großen, nicht selektionierten Patientenkollektiven mit erektiler Dysfunktion findet man bei bis zu 20 Prozent der Patienten erniedrigte Testosteronwerte, was nicht primär bedeutet, dass diese Patienten wegen eines Hypogonadismus therapiert werden müssen.
Obwohl die Studien zur Testosteronsubstitution keine signifikante Zunahme von Prostatakarzinomen zeigten (ein kausaler Zusammenhang zwischen Testosteronspiegel und Prostatakarzinom ist bislang nicht belegt), sollte ein Prostatakarzinom vor Behandlungsbeginn mit der rektalen Untersuchung und der Bestimmung des PSA-Wertes und gegebenenfalls weiteren Untersuchungen ausgeschlossen werden. Während der Testosteronsubstitution sollten diese Untersuchungen im Abstand von sechs Monaten erfolgen. Bezüglich der Applikationsweise der Testosteronsubstitution sind die orale, die transkutane, subkutane und die intramuskuläre Darreichung möglich (28, 29).
Orale Pharmakotherapie
Die für die meisten Patienten attraktivste Behandlungsmöglichkeit der ED ist die orale Pharmakotherapie. Aufgrund der guten klinischen Wirksamkeit und des günstigen Nebenwirkungsspektrums stellen die PDE-5-Inhibitoren die Substanzklasse der Wahl zur Therapie der ED dar. Derzeit sind drei PDE-Inhibitoren in Deutschland zugelassen (Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil). Ihre Wirksamkeit scheint vergleichbar. Je nach Ätiologie wird eine Wirksamkeit (definiert als vollständiges Wiedererlangen der normalen Erektionsfähigkeit) bei 20 bis 75 Prozent, im Mittel bei circa 50 Prozent aller Patienten erreicht. Die beobachteten Nebenwirkungen sind oft mild und verschwinden bei den meisten Patienten nach wenigen Anwendungen. In den letzten Jahren konnte durch viele Studien ebenfalls gezeigt werden, dass bei Beachtung der Kontraindikationen keine erhöhten kardiovaskulären Risiken vorhanden sind (3, 20, 21, 23, 24).
Wesentliche und klinisch relevante Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen PDE-Inhibitoren sind der Wirkeintritt und die Wirkdauer. So ist bei Vardenafil schon nach 40 min mit einer verbesserten Erektion zu rechnen, bei Sildenafil ist diese Zeitspanne bei nüchternem Magen kaum länger, allerdings insbesondere nach fettreichen Mahlzeiten deutlich verlängert. Tadalafil sollte etwa zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Diese Latenzen bis zum Erreichen der Erektion erscheinen aber unproblematisch, weil die Wirkdauer genügend lang erscheint: Sildenafil und Vardenafil ermöglichen für etwa zwölf und Tadalafil für circa 36 Stunden eine signifikante Erektionsverbesserung (Tabelle 1) (11, 20, 21, 24).
Für jede Form der oralen Pharmakotherapie gilt, dass der Patient mindestens sechs Versuche unternehmen sollte, bevor diese Option als nicht erfolgreich eingestuft werden kann: Viele Paare haben seit Jahren keine erfolgreiche Sexualität mehr erlebt und müssen sich nun auf diese neue Möglichkeit erst einmal wieder einstellen. Hier spielt der Abbau von Versagensängsten und Vermeidungsverhalten eine große Rolle, was die Bedeutung der zusätzlichen psychologischen Betreuung und Führung des Patienten und möglichst des Paares unterstreicht. Weiterhin ist von großer praktischer Bedeutung, dass dem Patienten vor Initiierung der oralen Therapie die ärztliche Kompetenz in der Behandlung dieser Erkrankung klar gemacht wird. Der Patient muss wissen, dass, auch wenn diese Therapie fehlschlägt oder er nicht zufrieden ist, er sich wieder an seinen betreuenden Arzt wenden kann, weil ihm dieser dann andere Möglichkeiten anzubieten vermag. Die Bedeutung der Patientenführung wird klar, wenn man bedenkt, dass grosso modo nur 50 Prozent der Patienten auf die orale Pharmakotherapie ansprechen und von diesen wiederum nur 50 Prozent ein Folgerezept fordern. Deswegen muss schon vor Beginn des ersten Therapieversuchs offensichtlich sein, dass die Behandlung der ED ein integriertes Konzept verschiedener Optionen umfasst und sich der betroffene Patient, der sich oft erst nach jahrelanger Krankheitsdauer zum Arztbesuch durchringen kann, auch nach einem erfolglosen Behandlungsansatz erneut vertrauensvoll an seinen Arzt wenden kann (18, 24, 29).
Es gibt eine weitere oral verfügbare Substanz, Yohimbin, die im Gegensatz zu den PDE-5-Inhibitoren ein eingeschränkteres Indikationsspektrum aufweist. Diese Substanz wird vor allem bei psychogener erektiler Dysfunktion eingesetzt. Apomorphin ist wegen fehlender Wirksamkeit vom Markt genommen worden, wohingegen Yohimbin als Dauermedikation verwendet wird (2, 5, 6, 7, 8, 9, 12,
27).
Lokal penile und/oder kavernöse Pharmakotherapie
Bei ausbleibendem Erfolg oder Unzufriedenheit mit den genannten Therapieoptionen kommen weitere Behandlungsalternativen in Betracht.
Die Einführung der intrakavernösen Injektion vasoaktiver Substanzen, die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT), erlaubte ab Mitte der 1980er-Jahre erstmals die nichtprothetische Behandlung organogener, nicht endokrin begründeter Erektionsstörungen. Die direkte Injektion hoher Wirkstoffkonzentrationen in das Corpus cavernosum ermöglicht bei vielen Patienten die Induktion einer Erektion ohne systemische Nebenwirkungen. Neben der direkten intrakavernösen Injektion (SKAT) kann die lokale Pharmakotherapie auch mittels der intraurethralen Gabe von PGE1-Mikropellets (MUSE) durchgeführt werden (10, 15, 16, 18, 19, 26).
In der Tabelle 2 sind mit Ausnahme der Testosteronsubstitution die zur Verfügung stehenden medikamentösen Therapieoptionen dargestellt. Herausgestellt werden muss, neben der Kontraindikation von Nitraten und NO-Donatoren bei PDE-5-Inhibitoren aufgrund des additiven, blutdrucksenkenden Effektes, die kardiovaskuläre Sicherheit der Präparate. Durch die Meldung von unerwünschten Arzneimittelreaktionen nach der Zulassung wurde ersichtlich, dass Patienten mit PDE-5-Inhibitoren kein erhöhtes kardiales Morbiditäts- oder gar Mortalitätsrisiko besitzen (23).
Vakuum-Erektionshilfen
Das Prinzip der Vakuumsysteme besteht in der Erzeugung eines Unterdrucks in einem Hohlkörper, der relativ luftdicht über den Pars pendulans penis gestülpt wird. Dieser Unterdruck führt zu einem starken Einstrom von venösem Blut in die Corpora cavernosa und somit zu Tumeszenz und Rigidität. Nachdem ein Spannring an der Penisbasis platziert wurde, kann der Zylinder entfernt werden, und das in den Schwellkörpern befindliche Blut fließt nicht zurück. Bei den meisten Patienten wird so ein erektionsähnlicher Zustand induziert, der einen Geschlechtsverkehr ermöglicht. Die Akzeptanz dieses Systems ist eher niedrig; wird es angewendet, findet man eine Zufriedenheitsrate von mehr als 70 Prozent der Patienten und Partnerinnen (1, 28).
Schwellkörperimplantate
Das Schwellkörperimplantat wird heute als Ultima Ratio in der Therapie der ED angesehen, denn die Implantation des alloplastischen Materials in die Schwellkörper führt zu einer irreversiblen Destruktion des kavernösen Gewebes. Damit ist der betroffene Patient von allen neu entwickelten und zukünftigen nichtprothetischen Therapieoptionen ausgeschlossen. Deshalb sollten nur noch Patienten mit kavernös-venöser Okklusionsstörung (also kein Ansprechen auf pharmakologische Optionen) aufgrund einer Degeneration des kavernösen Gewebes und Patienten die eine Therapie mit einem Vakuumsystem ablehnen, ein Schwellkörperprothesenimplantat erhalten (14, 22, 28).
Resümee
Die mittlerweile zur Verfügung stehenden medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapieoptionen ermöglichen es prinzipiell, jede Form der erektilen Dysfunktion zu behandeln, wobei allerdings nur bei einem kleinen Teil der Patienten eine Heilung erzielt werden kann. Je mehr medikamentöse Optionen zur Verfügung stehen und je breiter das therapeutische Instrumentarium ist, umso bedeutsamer werden paarbezogene und Patientenvariablen sowie die Arzt-Patient-Kommunikation für die adäquate Therapiewahl, den Behandlungserfolg und die Patientenzufriedenheit. Die immer noch sehr geringe Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe durch die betroffenen Männer und die ebenfalls niedrige Ansprechquote bei sexuellen Störungen unterstreichen, dass hier weitere Anstrengungen notwendig sind. Eine routinemäßige Ansprache der sexuellen Gesundheit des Patienten ist weder ein überflüssiger Luxus noch eine Einmischung in das Intimleben, sondern eine wichtige, aus medizinischen und psychosozialen Gründen nötige ärztliche Maßnahme, die nicht nur die Erkennung sexueller Dysfunktionen, sondern auch die Früherkennung anderer Krankheitsbilder, wie der koronaren Herzkrankheit, ermöglicht. Insgesamt sind daher neben der Weiterentwicklung der therapeutischen Möglichkeiten eine konsequente Kooperation der beteiligten Fachgruppen und eine Verbesserung andrologischer und sexualmedizinischer Weiterbildungsmöglichkeiten erforderlich.

Manuskript eingereicht: 31. 3. 2004, revidierte Fassung angenommen: 9. 9. 2004
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.
zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2005; 102: A 1664–1669 [Heft23]


Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das beim Verfasser erhältlich oder im Internet unter www.aerzteblatt.de/lit2305 abrufbar ist.

Anschrift für die Verfasser:
Priv.-Doz. Dr. med. Herbert Sperling
Urologische Klinik am Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55, 45122 Essen
E-Mail: herbert.sperling@uni-essen.de
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