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BRIEFE

Psychotherapie: Zustimmung

PP 5, Ausgabe September 2006, Seite 407

Schrader, Marianne

Frau Dr. Astrid Bühren hat in ihrer Funktion als Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer das wichtige Thema der Förderung der psychiatrischen-psychotherapeutischen-psychosozialen Kompetenz im ärztlichen Handeln in allen Fachgebieten initiiert. Die Berücksichtigung psychosozialer Aspekte spielt in meinem Fachgebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie eine wichtige Rolle. Neben Krankheits- und Traumafolgen leiden viele Patient(inn)en z. B. unter körperlichen Fehlentwicklungen, die zu psychosomatischen Störungen führen können bis hin zur Entwicklung in das Chronisch-Kranksein. Die gezielte interdisziplinäre ärztlich psychotherapeutische und plastisch-chirurgische Therapie kann in vielen Fällen solcher negativen Entwicklung entgegenwirken; dieser Therapieansatz muss von den Kassen als notwendige Behandlung honoriert werden. Der Aussage von Prof. Loew: „ Wir halten eine biopsychosoziale Betrachtungsweise für unbedingt notwendig“ kann aus Sicht aller chirurgischen Fächer nur zugestimmt werden.
Prof. Dr. med. Marianne Schrader, Strecknitzer Tannen 16, 23562 Lübeck
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