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MEDIZIN: Diskussion

Differenzialdiagnose der akuten und subakuten nichttraumatischen Querschnittslähmungen: Schlusswort

Dtsch Arztebl 2007; 104(11): A-734 / B-648 / C-624

Schwenkreis, Peter; Tegenthoff, Martin

Wir danken dem Kollegen Sümmer für seine Ausführungen und Ergänzungen. Aus Platzgründen war es uns leider nicht möglich, detailliert auf die Therapie aller differenzialdiagnostisch infrage kommenden Ursachen für ein Querschnittssyndrom einzugehen. Die akute Querschnittssymptomatik im Rahmen der Dekompressionskrankheit ist dabei sicherlich eine der selteneren Ursachen, und die Ätiologie ist in den meisten Fällen bereits anamnestisch evident. Uneingeschränkt zuzustimmen ist der Ergänzung des Kollegen Sümmer, dass in einem solchen Fall eine rasche hyperbare Oxygenierung in einer Druckkammer die Behandlung der Wahl darstellt. Diese sollte ohne Zeitverzögerung initiiert werden, um Auftreten und Ausmaß bleibender neurologischer Defizite möglichst zu minimieren.

PD Dr. med. Peter Schwenkreis
Prof. Dr. med. Martin Tegenthoff
Neurologische Universitätsklinik
BG-Kliniken Bergmannsheil
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

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