Ihre kürzlich erschienene Randnotiz: „Getäuschte Öffentlichkeit“ verlangt nach einer kurzen Richtigstellung. Die Teilnehmer der „3rd International Conference on Science and Ethics of Assisted Human Reproduction and Stem Cell Research“ sind weder enttäuscht noch getäuscht worden. Allen Teilnehmern ist genau eine Woche vor Beginn der Tagung schriftlich mitgeteilt worden, dass nicht der Bundespräsident Horst Köhler, sondern die FDP-Abgeordnete Ulrike Flach die Veranstaltung mit einem kurzen „Grußwort“ eröffnen wird. Dass der Name des Bundespräsidenten bis eine Woche vor Beginn der Tagung im Programm erschien, lag einzig und allein daran, dass die Absage des Bundespräsidialamts vom 13. Juli 2007 weder bei der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin noch bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eingegangen ist. Im Übrigen ist es mehr als bedauerlich, dass sich die Berichterstattung der Medien ausschließlich auf das unterlaufene Missverständnis konzentriert. Gerade angesichts der anstehenden Bundestagsdebatte zur Novellierung des Stammzellgesetzes wäre es sinnvoll gewesen, die Öffentlichkeit über das Für und Wider der embryonalen Stammzellforschung zu informieren, wie sie auf unserer Tagung von international führenden Experten, wie etwa dem Wissenschaftler Paolo de Coppi von der Universität Padua und dem Prälaten Maurizio Calipari von der Päpstlichen Akademie für das Leben, diskutiert worden sind.
Dr. Edgar Dahl,
Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin,
Klinikstraße 32, 35392 Gießen
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