MEDIEN

Datenbank: Register zu Blutstammzellen

Dtsch Arztebl 2009; 106(14): A-662 / B-568 / C-549

EB

Entnahme von gefrorenen Blutstammzellen aus einem mit Stickstoff gefüllten Behälter. Foto: dpa
PharmNet.Bund, das Arzneimittelinformationssystem des Bundes und der Länder, hat ein öffentliches Register über Einrichtungen erstellt, die Blutstammzellzubereitungen herstellen oder einführen. Interessierte finden im TFG-§9-Register auf Grundlage des Transfusionsgesetzes (TFG) Adressdaten und Angaben zu den Blutstammzelleinrichtungen (www.pharmnet-bund.de/ dynamic/de/index. html). Die Daten im Register stammen von den zuständigen Behörden der Länder.

Blutstammzellen kommen unter anderem im peripheren Blut und im Nabelschnurblut vor. Sie sind notwendig für die Blutbildung und das Immunsystem. Stammzellzubereitungen werden etwa bei der Behandlung von Leukämie eingesetzt. Im Register kann nach den Tätigkeiten der Einrichtung, Adressen oder der Art der Blutstammzellzubereitungen recherchiert werden. Über die Art der Zubereitung ist die Herkunft der Stammzellen ersichtlich. Sie werden entweder aus Eigen- oder Fremdblut herausgefiltert oder aus Nabelschnurblut-Eigenblut beziehungsweise -Fremdblut gewonnen.

Die einfache Suche im Register ist kostenfrei. Sie resultiert in einer Trefferliste mit Ort, Postleitzahl, Bundesland und Arten der Blutstammzellzubereitungen. Vollständige Dokumente mit dem Namen und detaillierten Kontaktdaten sind entgeltpflichtig (je 2,50 Euro, zahlbar im Pay-per-View-Verfahren per Kreditkarte). EB
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