61 Artikel im Heft, Seite 27 von 61

BRIEFE

Priorisierung: Schweden kein Vorbild

Dtsch Arztebl 2009; 106(27): A-1416 / B-1204 / C-1172

Kamann, Klaus-P.

Bei der Beschreibung des „Steuerungsinstruments unter Führung der Ärzteschaft“ wird nicht erwähnt, dass ein Patient mit fortgeschrittenem Mammakarzinom in Schweden oft monatelang auf einen Termin beim Onkologen warten muss, dabei anfänglich meist telefonisch von einer Krankenschwester beurteilt wird, und die Ergebnisse allenfalls nach weiteren Monaten erfährt. Priorisierung bedeutet im praktischen Leben oft, dass bei gleichem Krankheitsbild der 45-Jährige dem 65-Jährigen vorgezogen wird. Rechtliche Schritte bei vermuteten ärztlichen Kunstfehlern sind meist auch deshalb nicht zu erwarten, weil der schwedische Patient in diesem Fall nicht wie bei uns klagt, sondern stillschweigend akzeptiert. Vom schwedischen Vorbild lernen?
Dr. med. Klaus-P. Kamann, Coppistraße 51, 04157 Leipzig
Anzeige

Drucken Versenden Teilen Leserbrief
61 Artikel im Heft, Seite 27 von 61

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

 Zeitraum HTML PDF 
5 / 2013 9 0
4 / 2013 7 0
3 / 2013 8 0
2 / 2013 1 0
1 / 2013 2 0
11 / 2012 1 0
2013 27 0
2012 14 1
2011 45 12
2010 48 4
2009 240 51
Total 374 68

Leserbriefe

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in