Auch in unserer Praxis ist die Zahl der Frauen mit dem Wunsch einer Schamlippenkorrektur in den letzten 6 Jahren sprunghaft angestiegen, von ca. 10/Jahr 2007 auf ca. 250 ambulante Labienresektionen im Jahr 2012.
Bei allen operierten Patientinnen traten Probleme beim Sport, beim längeren Gehen, beim Tragen bestimmter Bekleidungsstücke und im Sexualleben auf.
In allen Fällen war der Wunsch zur Operation aufgrund der geschilderten Beschwerden nachvollziehbar.
Ernste Komplikationen, die zu Spätfolgen ( Gefühlsstörungen, Narbenbildungen ) führten, traten bei unserer Op-Technik und -Methode in den letzten 6 Jahren nicht auf. Nachblutungen bei dem von uns verwendeten Instrumentarium auch nicht. Fast ausnahmslos führte die Operation bei den Patientinnen zu einer deutlichen Verbesserung des körperlichen und seelischen Befindens.
Erstaunlich ist, dass im Hinblich auf eine Verkleinerung der Schamlippen immer wieder „warnende Stimmen“ von Gynäkologen und psychotherapeutisch Tätigen auftreten, die offensichtlich über relativ wenig eigene operative Erfahrungen auf dem Gebiet der Intimchirurgie besitzen.
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