AKTUELL

Ernährung in Pflegeheimen: Qualitätsstandards vorgelegt

Dtsch Arztebl 2009; 106(41): A-1986

David, Natalie

Rund zwei Drittel der Heimbewohner sind einer Studie zufolge von Mangelernährung betroffen oder bedroht.
Foto: vario images
Die Bewohner von Pflegeheimen werden nur unzureichend ernährt. Das ist ein wesentliches Ergebnis der ErnSTES-Studie (Ernährung in stationären Einrichtungen für Senioren und Seniorinnen). Danach sind zwei Drittel der Bewohner von einer Mangelernährung betroffen oder gefährdet, eine solche zu entwickeln. Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), stellte daher Ende September auf der Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn die „Qualitätsstandards für die Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen“ vor.

Die Qualitätsstandards basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und sind das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit der DGE und anderen Experten. Kernelemente der Qualitätsstandards sind die Anforderungen an die gesundheitsfördernde Lebensmittelauswahl, an die nährstoffoptimierte Tagesverpflegung und an die Essatmosphäre.

Für eine erfolgreiche Implementierung der neuen Qualitätsstandards spielt nach Ansicht der Initiatoren die Zusammenarbeit des Fachpersonals aus den Bereichen Küche, Pflege, Hauswirtschaft und Service eine wichtige Rolle. ND
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