Die Studienergebnisse zur Frage der Erziehung (und Adoption) von Kindern bei gleichgeschlechtlichen Eltern müssen deutlich relativiert werden. Da 93 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen bei lesbischen Frauen lebten, deren weiche, wenige promiskuide und kaum pädophile und dadurch auch deutlich weniger mit (tödlichen) Geschlechtskrankheiten einhergehende Homosexualität sich klar von der männlichen Homosexualität unterscheidet, darf diese Studie nicht zur Legalisierung der Adoption von Kindern durch homosexuelle Männer benutzt werden, wie das Frau Zypries gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse leider befürwortet. Homosexuelle Partnerschaften sind zumeist promiskuid.

Marcus fand schon 1988 heraus, dass weniger als fünf Prozent der befragten homosexuell lebenden Männer in ihren Beziehungen als monogam eingestuft werden konnten. Und keine einzige Beziehung blieb länger als 60 Monate monogam (Marcus, 1988). Tatsächlich ist unter homosexuell lebenden Männern die Wahrscheinlichkeit lebenslanger Treue winzig (4,5 Prozent), bei Ehepaaren liegt sie zwischen 75 und 90 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass selbst „verbindliche“ homosexuelle Beziehungen eine grundlegende Unfähigkeit zu sexueller Treue und derjenigen Verbindlichkeit haben, die zum Selbstverständnis der Ehe dazugehört. Eine neue Studie aus Amsterdam (Mai 2003) belegt, dass Partnerschaften zwischen homosexuell lebenden Männern im Durchschnitt nicht länger als 1,5 Jahre halten. Innerhalb dieser angeblich monogamen Partnerschaften, so die Studie, hat in diesen 1,5 Jahren jeder Partner durchschnittlich noch zwölf andere Sexualpartner (acht Sexualpartner im Jahr).

David P. McWhirter und Andrew M. Mattison berichten in ihrer Studie „The Male Couple“ (dt. „Das Männerpaar“) über 156 Männerpaare, die in homosexuellen Beziehungen leben. Nur sieben dieser Paare hatten eine sexuell exklusive Beziehung, und diese sieben Paare lebten alle erst weniger als fünf Jahre zusammen . . .

In regelmäßigen Abständen erhebt der Berliner Forscher Michael Bochow im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wissenschaftliche Daten über homosexuelle Lebensformen. In seiner Studie aus dem Jahr 2003 kommt er zu folgenden Ergebnissen: Jeder zweite Teilnehmer hatte zum Zeitpunkt der Befragung einen Partner, wovon wiederum fast jeder zweite noch zusätzliche Sexualpartner außerhalb der Beziehung hatte . . . Homosexuelle sind häufig pädophil. Die Pädophilie homosexueller Männer zeigt sich z. B. an folgenden Tatbeständen: Beim sexuellen Missbrauch mit dem Straftatbestand Herstellung/Verbreitung pornografischer Schriften bei den unter sechsjährigen Kindern sind 50 Prozent der Opfer Jungen (und damit die Täter in ca. 50 Prozent der Fälle homosexuell). Beim Straftatbestand „Zuhälterei an Personen unter 18 Jahren“ sind bei den unter Sechsjährigen 74 Prozent der Opfer Jungen, bei den Sechs- bis 17-Jährigen sind es noch weit über 60 Prozent. Beim sexuellen Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren sind 24,6 Prozent der Opfer Jungen. Zu erwarten wäre jedoch, dass maximal drei Prozent des pädophilen Missbrauchs durch Homosexuelle ausgeübt werden. Beim Straftatbestand „sexueller Missbrauch von Jugendlichen“ (Alter 14 bis 17 Jahre) sind 32 Prozent der Opfer Jungen.

In einer Studie waren von 49 Fällen, in denen Lehrer Schulkinder missbrauchten, 33 Prozent homosexueller Natur, was einer etwa 15-mal höheren Wahrscheinlichkeit entspricht, für sexuellen Missbrauch verantwortlich zu sein, als es die Häufigkeit von homosexuell Lebenden in der Bevölkerung erwarten lässt.

In einer aktuellen Untersuchung von Primärpädophilen wiederum berichtet Vogt, dass 85 Prozent der 82 untersuchten männlichen Teilnehmer eine exklusive Orientierung auf Jungen zeigten (Neurotransmitter 5/2009, 65). In einer weiteren Studie gaben 23 Prozent der befragten homosexuell lebenden Männer und sechs Prozent der lesbisch lebenden Frauen an, Sexualverkehr mit Jugendlichen unter 16 Jahren gehabt zu haben (Jay und Young 1979). Dagegen sind nur ca. ein Prozent der Heterosexuellen pädophil.

Insgesamt ist nach einer Analyse von 19 Einzelstudien die Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu missbrauchen, bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher als bei heterosexuell Lebenden. Bei bisexuell Lebenden ist sie sogar 16-mal höher . . . was jedes Adoptionsrecht von Kindern für homosexuelle Männer zu einer unbedingt zu vermeidenden Gefährdung für die adoptierten Jungen macht! . . .
Michael Schröter-Kunhardt, Görresstraße 81, 69126 Heidelberg
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ahhhhhja
am Dienstag, 23. August 2016, 20:22

@Sensitiv

Wenn ich schon sowas lese wie normal, hoffe ich daß du mir nie begegnest, denn sonst würde ich dir eine reinhauen
ahhhhhja
am Dienstag, 23. August 2016, 20:18

Ich fühle mich beim lesen Glatt um 50 IQ Punkte erleichtert

Manchen Menschen scheint wohl jedes Mittel recht sein, um andere Menschen nieder zu machen, nur weil sie nicht in sein achso arrogantes Konzept passen. Ich war eben wirklich versucht, den verfasser dieser Hirngrütze rechtlich zu belangen und Strafanzeige zu erstatten. Wenn er von pädophilen Neigungen spricht, schließt er da von sich auf andere? Jeder von uns hat oft ohne es zu wissen einen LGBT im Freundeskreis. MINDESTENS

Und lieber Sensitiv, Respekt und menschlichkeit sieht auch anders aus freundchen. Wie kann man andere mit pädophilen in einen Topf werfen und sich dann wundern? Ihr Homohasser seid sollch jämmerlichen vollpfosten, das ist nicht mehr feierlich.

Ihr wollt etwas nicht und labert so eine scheiße daher und dann wundert ihr euch, daß die ganze LGBT Gemeinde immer aggressiver wird. Aber wenn ein Familienvater sich an kleinen Mädchen vergeht, oder ein Priester das ist ja dann wieder okay und was anderes :D lol. ne ist klar....

Sensitiv
am Donnerstag, 10. September 2015, 13:49

Unseriös?

Unseriös ist es, jemanden als christlichen Fundamentalisten zu bezeichnen, weil die Studie nicht positiv ist. Welches Argument spricht denn dafür bei so vielen Adoptiv willigen, ausgerechnet einem Homosexuellen Paar ein Kind anzuvertrauen. Haben diese Kinder nicht schon genug Leid erfahren und sollten gerade deswegen, in eine normale Familie vermittelt werden? Kindeswohl sieht meiner Meinung nach anders aus!
Martin Lewar
am Donnerstag, 1. Januar 2015, 13:55

BITTE LESEN ! Unsachliche Darstellung im Leserbrief Dr. Schröter-Kunhardts !

Wir kennen alle nicht die Arbeitsweise im Rahmen dieser Studie, aber sie haben völlig Recht, dass 74 befragte männliche homosexuelle Paare (1059:100*7) nicht repräsentativ für eine Differenzierung zwischen männlichen und weiblichen Paaren ist. Scheinbar wollten die Erheber der Studie gar nicht zwischen männlichen und weiblichen homosexuellen Paaren unterscheiden. Ich erinnere hier an Artikel 3 unseres Grundgesetzes, wonach wir die Gleichberechtigung von Frau und Mann tief in der BRD und damit in uns verwurzelt haben - auch in der Sexualität.
Unterschiede man jetzt zwischen männlichen und weiblichen Homosexuellen und spräche man nur weiblichen homosexuellen Paaren
Adoptionsrechte zu, so wäre dies verfassungsfeindlich. Oder wir müssen unser Verständnis von Sexualität und Homosexualität
verändern. Sie, Herr Schröter-Kunhardt, bringen nun die Sexualpraktiken ein und machen die bahnbrechende Erkenntnis, dass sich Frauen und
Männer anatomisch unterscheiden. Wir erinnern uns nochmal an Artikel 3 ... ,,Niemand darf wegen seines Geschlechtes [...] benachteiligt oder bevorzugt werden''.

Ich kritisiere Ihre unsachliche Verwendung des Begriffs der Legalisierung. Als Legalisierung
bezeichnet man die Aufhebung eines Verbots. Die Adoption durch eine eingetragene Lebenspartnerschaft war nicht etwa verboten,
sondern schlichtweg nicht vorgesehen.
Bei (ungeschütztem) homosexuellem Sex von Männern ist das Risiko der Übertragung von Geschlechtskrankheiten höher, also sollen sie keine Kinder adoptieren. Das schreiben Sie zwischen den Zeilen.
Gehen Sie, Herr Schröter-Kunhardt, nun davon aus, dass Eltern ihren Kindern prinzipiell sexuelle Gewalt antun ? Oder warum spricht das Ihrer Meinung nach gegen die Adoption durch männliche Homosexuelle ? Das Argument ist nichtig !

Die Autoren des von Ihnen erwähnten Buches ,,The Male Couple'' verstehen es übrigens mehr als
Handbuch für männliche homosexuelle Paare (Phasen der Partnerschaft), denn schon zu Anfang stellen sie selbst klar, dass ihre Forschungsergebnisse
nicht repräsentativ sind und nicht auf männliche Homosexuelle generell übertragbar sind.
Dass sie selber den Fehler machen, den Sie doch eigentlich anprangern, finde ich persönlich äußerst fragwürdig und lässt
Spielraum für wilde Spekulationen.
An diesem Punkt merken Sie an, dass alle monogamen Paare weniger als fünf Jahre zusammen waren. Nach vielen Jahren gemeinsamer Sexualität ist auch in vielen
konservativen Beziehungen oft die Luft raus. Viele Paare probieren in dieser Zeit die unterschiedlichsten Sachen
aus, zum Beispiel die Einbindung von anderen Menschen in die partnerschaftliche Sexualität.

Sie zitieren Bochow, der in seiner Studie herausfand, dass 43% der befragten Männer, die angaben, in einer homosexuellen Partnerschaft
zu sein, schon fremdgegangen sind. Der Artikel ,,Das ewige Ideal'' über die sexuelle Treue in Partnerschaften aus der Zeit vom April 2011 beruft sich
auf eine Studie aus Hamburg und Leipzig, in der 50% der Befragten zugaben, schon einmal fremdgegangen zu sein.
Im Vergleich liegen die männlichen Homosexuellen was die Treue angeht also 7% besser als der allgemeine Durchschnitt.

Der niederländische Psychologe Gerard van den Aardweg beziffert den Anteil Pädophiler bei homosexuellen Männern auf 3-5%. Der Psychoanalytiker
beruft sich dabei auf viele Studien und seine langjährige Erfahrung als Therapeut. Übrigens gibt es auch pädophile Täterinnen -
diese Taten sind aber häufig subtiler und gesellschaftlich unendlich tabuisiert.

Dass pädophile Straftaten auf die Sexualität bezogen häufiger von Homosexuellen begangen werden, kann ich auch nur besorgt
zur Kenntnis nehmen, aber mal ehrlich ... deshalb ist noch lange nicht das Kindeswohl bei einer Adoption durch ein männliches
homosexuelles Paar gefährdet. Das wäre ein Trugschluss der Façon Männer neigen eher zur körperlichen Gewalt, also lassen
wir nur noch Frauen unsere Kinder erziehen oder Männer sind physiologisch Frauen bei sportlichen Aktivitäten überlegen, also dürfen
Frauen keinen Sport mehr treiben. Außerdem werden die wenigsten pädosexuellen Gewalttaten an den eigenen Kindern begangen.
Opferschutz ist wichtig, keine Frage, aber das ist eine Überreaktion. Gerade hier müssen wir Mut zur Gleichberechtigung
zeigen ! Nicht einmal für die Eltern sondern gerade für die Kinder ! Verdammt ... stellen Sie sich doch nur mal vor, wievielen Kinder
durch diese Schranken ein warmes Zuhause verwehrt wird und dennoch reden Sie von Kindeswohl ?

Insgesamt ist Ihr Leserbrief allenfalls pseudo-wissenschaftlich. Sie berufen sich auf viele Zahlen, die aber entweder
falsch gedeutet werden oder aber kein Argument gegen die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare sind.
Ich begrüße es, dass Sie zumindest weiblichen Paaren Adoptionsrechte zusprechen würden.
Bedenken Sie, dass eine Blume bei richtiger Pflege in guter Erde immer erblühen kann und ich glaube, nein ich weiß, dass
auch eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft einen geeigneten Nährboden liefern kann. Einfach alles spricht dafür ...
der gesunde Menschenverstand, die Erfahrung und sogar gefühllose, kalte Zahlen.
Sie haben Angst vor Veränderung ? Dann lassen Sie uns diesen Schritt gemeinsam wagen, ich nehme Sie an die Hand !
DJF120
am Sonntag, 16. November 2014, 20:21

Unseriös

Bitte persönlich die Berliner Charite nachfragen .
Der Forscher der Studie hat absolut unrecht und die Studie ist nicht seriös. Er ist bekannt als christlicher Fundamentalist , der nur negative Studien über Homosexualität erstellt.

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