AKTUELL

Schwangerschaftsabbrüche: Änderung der Statistik

Dtsch Arztebl 2010; 107(10): A-416 / B-368 / C-360

Klinkhammer, Gisela

Aufgrund der Initiative der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sowie der Bundesärztekammer (BÄK) mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums wurde das Formular für die Bundesstatistik über Schwangerschaftsabbrüche verändert. Damit wurde der langjährigen Forderung der Ärzteschaft, die statistische Erfassung der Schwangerschaftsabbrüche korrekt zu gestalten, zumindest partiell nachgekommen.

Anfang dieses Jahres ist eine Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes in Kraft getreten, die von der DGGG und der BÄK begrüßt worden war. Es wurde aber kritisiert, dass im Rahmen der Gesetzesänderung keine Anpassung der statistischen Erfassung beschlossen worden sei. Die Mängel bestanden nach Angaben von Prof. Dr. med. Heribert Kentenich, Berlin, darin, „dass die Diagnosen, die im Konfliktfall zum Abbruch führen, nicht erfasst werden, dass in der Praxis unklare Angaben zur Dauer der Schwangerschaft gegeben werden und dass einige Methoden des Schwangerschaftsabbruchs nicht erfasst werden“. Kli
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