MEDIZIN: Originalarbeit

Hysterektomie – ein Vergleich verschiedener Operationsverfahren

Hysterectomy—A Comparison of Approaches

Dtsch Arztebl Int 2010; 107(20): 353-9; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0353

Müller, Andreas; Thiel, Falk C.; Renner, Stefan P.; Winkler, Mathias; Häberle, Lothar; Beckmann, Matthias W.

Hintergrund: Die Vor- und Nachteile der möglichen Operationsmethoden, insbesondere das Belassen der Zervix „in situ“ bei der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie (LASH) werden kontrovers diskutiert.
Methoden: Verglichen wurden im Rahmen einer retrospektiven monozentrischen Studie an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen anamnestische Faktoren und klinische Daten bei Hysterektomien in den Jahren 2002 bis 2008. Postoperative Zufriedenheit und Häufigkeit sekundärer Deszensus- und Inkontinenzoperationen wurden anhand eines Fragebogens bei den Patientinnen erfasst, die in den Jahren 2002 bis 2007 operiert wurden.
Ergebnisse: Die längste Aufenthaltsdauer zeigte sich mit zehn Tagen nach abdominaler Hysterektomie (AH), gefolgt von vaginaler Hysterektomie (VH) mit 7,8 Tagen beziehungsweise laparoskopisch-assistierter vaginaler Hysterektomie (LAVH) mit 7,2 Tagen. Die kürzeste Aufenthaltsdauer zeigte sich nach LASH mit 5,9 Tagen und nach totaler laparoskopischer Hysterektomie (TLH) mit 5,7 Tagen. Die kürzeste Operationszeit war bei der VH zu finden (87 min), die längste bei LAVH (122 min). Der niedrigste Blutverlust trat bei der LASH (1,38 g/dL) und TLH (1,51 g/dL) auf. Die höchste Rate an postoperativen Komplikationen trat nach AH (8,9 %) auf. Hinsichtlich postoperativer Zufriedenheit, Deszensus- und Inkontinenzoperationen gab es keine Unterschiede.
Diskussion: Postoperative Vorteile des „In situ“-Belassens der Zervix bei LASH zeigten sich nicht, allerdings handelt es sich nicht um eine kontrollierte randomisierte Studie.
Die auf Fallpauschalen bezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik) weist insgesamt 138 164 Uterus-extirpationen für das Jahr 2007 auf (1). Damit war im Jahr 2007 die Hysterektomie die fünft-häufigste Operation im Rahmen einer stationären Behandlung weiblicher Patienten in Deutschland (1).

Ob jede Hysterektomie allerdings notwendig ist und über die Operationshäufigkeit in Deutschland wird kontrovers diskutiert. Dies ist aber nicht Gegenstand der vorliegenden Arbeit und soll hier auch nicht weiter diskutiert werden. Die Entfernung der Gebärmutter bei symptomatischen Myomen, Endometriose, Dysmenorrhö und therapieresistenten Blutungsstörungen wie Hypermenorrhö zeigt gute Therapieerfolge bei niedriger Komplikationsrate (2, 3, 4). Im Rahmen der Erarbeitung eines individuellen Therapiekonzeptes ist allerdings zu berücksichtigen, dass primär weniger invasive Therapiemethoden zu bevorzugen sind.

Eine kürzlich publizierte nationale Kohortenstudie wies nach, dass eine mehr als doppelt so hohe Rate an Stressinkontinenzoperationen und eine ungefähr doppelt so hohe Rate an Deszensusoperationen nach Hysterektomie resultierte, verglichen mit nichthysterektomierten Frauen. Die Technik beziehungsweise Operationsart der Hysterektomie war nicht entscheidend (5, 6).

Ist die Entscheidung zur Hysterektomie nach Nutzen-Risiko-Abwägung gefallen, so stehen im Wesentlichen folgende Operationsverfahren zur Verfügung: die abdominale Hysterektomie (AH), die vaginale Hysterektomie (VH), die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie (LASH), die laparoskopisch-assistierte vaginale Hysterektomie (LAVH) und die totale laparoskopische Hysterektomie (TLH) (2, 4). Bisher ist die vaginale Hysterektomie die Methode der Wahl (79). Als Alternativen sind die laparoskopischen Operationsverfahren anzusehen (2, 9, 10), die insbesondere für Patientinnen mit Adnexpathologien und/oder Adipositas von Vorteil sind (1113). In den letzten Jahren wurde die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie von den Patientinnen und Operateuren als Operationsmethode favorisiert (4). Unklar ist, ob das Belassen der Zervix Vorteile mit sich bringt. Das Argument des postoperativ erhöhten Risikos für ein Zervixkarzinom nach laparoskopischer suprazervikaler Hysterektomie ist bei sorgfältiger Patientenselektion weitgehend entkräftet (14). Dagegen scheint die laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie die komplikationsärmste Variante der Hysterektomieverfahren zu sein (13, 15). Hinsichtlich sekundärer Inkontinenz- und Deszensusraten konnte bisher kein Langzeitvorteil nachgewiesen werden, wenn die Zervix belassen wird. Ebenso gab es keine Veränderungen in der Wahrnehmung ihres Empfindens bei den Patientinnen postoperativ nach Hysterektomie, wenn die Zervix belassen wird (46, 16, e2, e3).

Ziel der aktuellen Untersuchung war es, verschiedene klinische Parameter bei den Hysterektomieverfahren zu vergleichen und den aktuellen Trend der Entwicklung der einzelnen Operationsverfahren an einer Universitätsklinik aufzuzeigen. Im Rahmen einer Patientinnenbefragung wurden die Patientinnen zu postoperativen Ereignissen und zu Ihrer Zufriedenheit interviewt.

Patienten und Methoden
Patienten
Im Januar und Februar 2009 wurden retrospektiv die Daten von allen Patientinnen, die sich einer Hysterektomie in den Jahren 2002 bis 2008 an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen unterzogen, erfasst. Um für den Vergleich der verschiedenen Operationsverfahren lediglich den Faktor „Hysterektomie“ zu erfassen wurden Patientinnen ausgeschlossen, bei denen eine der folgenden Maßnahmen zusätzlich zur Hysterektomie durchgeführt wurde:

• simultane Deszensusoperationen (zum Beispiel vordere oder hintere Kolporraphie, Fixationsmaßnahmen des Scheidenapex)
• simultane Inkontinenzoperationen (zum Beispiel Tension Free vaginal Tape [TVT])
• anderweitige nichtkomplikationsbedingte operative Ausdehnung des Eingriffes (zum Beispiel Rektumresektion bei Endometriose).

Von insgesamt 1 604 Patientinnen mit Hysterektomie wurden von der Auswertung bei der abdominalen Hysterektomie 188 Patientinnen, bei der vaginale Hysterektomie 303 Patientinnen, bei der laparoskopisch-assistierten vaginalen Hysterektomie 78 Patientinnen, bei der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie 40 Patientinnen und bei der totalen laparoskopischen Hysterektomie 14 Patientinnen ausgeschlossen (Gesamt n = 623) (Grafik 1 gif ppt). Von 981 Patientinnen wurden die entsprechenden Daten erhoben und ausgewertet. Die Verteilung auf die einzelnen Operationsverfahren ist in Grafik 1 dargestellt. Den Trend bei den Operationsverfahren im Untersuchungszeitraum zeigt Grafik 2 (gif ppt).

Erfasst wurden:

• Alter
• Body Mass Index (BMI)
• Parität
• Voroperationen
• Aufenthaltsdauer
• Operationszeit
• Uterusgewicht
• Blutverlust
• Bluttransfusionen
• Komplikationen.

Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Voroperationen in einem Vor-OP-Score zusammengefasst. Für jede in der Anamnese aufgeführte Operation wurden Punkte nach folgendem System vergeben, die dann addiert wurden:

1 Punkt pro vorherige Laparoskopie,
2 Punkte pro vorherige Laparotomie, einschließlich Sectiones.

Als Blutverlust wurde das Absinken des Hämoglobinwertes am ersten postoperativen Tag im Vergleich zum präoperativen Hämoglobinwert definiert. Komplikationen wurden folgendermaßen klassifiziert:

• Intraoperative Komplikationen: transfusionsrelevante Blutungen, Verletzungen der Blase, des Darmes, des Ureters oder von Blutgefäßen, anästhesiologische Probleme und Konversion zur abdominalen Hysterektomie

• Postoperative Komplikationen: Infektionen oder Temperaturerhöhungen über 38 °C, Hämatome, Revisionen/Sekundäre Prozeduren, tiefe Beinvenenthrombose, Fistelbildungen, Wundheilungsstörungen.

Operationsmethoden
Die Operationsmethoden sind im Detail ausführlich beschrieben (4, 17). Eine kurze Beschreibung der Methoden und Informationen zum Ethikvotum finden sich in eKasten (gif ppt). Die Entscheidung zu der jeweiligen Operationsmethode richtete sich primär nach der Größe der Uteri, den vaginalen Platzverhältnissen und eventuellen Voroperationen, wobei im Jahre 2002 als Methode der Wahl die vaginale Hysterektomie und als Alternative die abdominale Hysterektomie betrachtet wurde. Dies änderte sich grundlegend mit Einführung der laparoskopischen Techniken im Jahre 2002, die die abdominale Hysterektomie weitgehend ablösten.

Patientinnenbefragung
Im Januar und Februar 2008 wurden alle Patientinnen angeschrieben, die in den Jahren 2002 bis 2007 operiert wurden und deren Operation mindestens sechs Monate zurück lag. Es wurde mit Hilfe eines Fragebogen eruiert, ob postoperativ eine Behandlung von Senkungsbeschwerden beziehungsweise eine Inkontinenz-operation nötig war und ob dies Auswirkungen auf das Sexualleben hatte. Diese drei Fragen konnten nur mit „ja“ oder „nein“ beantworten werden. Weiter wurde eruiert, ob sich das Selbstverständnis als Frau durch die Gebärmutterentfernung verändert hatte. Hier gab es die Antwortmöglichkeiten: „nein“, „kaum“, „ein bisschen“, „sehr“ und „vollkommen“. Eine weitere Frage galt der Zufriedenheit der Patientin mit dem Operationsergebnis. Hier gab es die Antwortmöglichkeiten: „sehr“, „ziemlich“, „mäßig“, „eher nicht“ und „gar nicht“.

Statistische Methoden
Im Rahmen dieser retrospektiven Studie wurde statistisch getestet, ob sich die fünf Operationsmethoden bezüglich der erfassten Parameter unterscheiden.

Folgende Testverfahren wurden in Abhängigkeit der untersuchten Parameter durchgeführt:

• einfaktorielle Varianzanalyse eventuell mit Tukey-Kramer-Tests post-hoc
• Kruskal-Walis-Test
• Chi-Quadrat-Test
• Fishers exakter Test.

Alle Tests sind zweiseitig mit Signifikanzniveau 5 Prozent. Nur bei signifikanten Unterschieden zwischen den Operationsmethoden wurden die Operationsmethoden mithilfe von post-hoc-Tests paarweise verglichen. Die p-Werte wurden nach der Methode von Bonferroni-Holm adjustiert.

Ergebnisse
Die Ergebnisse sind zusammenfassend in Tabelle 1 (gif ppt) und die Ergebnisse der statistischen Auswertung in eTabelle 1 (gif ppt) und 2 (gif ppt) dargestellt.

Alter, BMI, Parität und Vor-OP-Score
Die Patientinnen der laparoskopisch suprazervikalen Hysterektomie-Gruppe waren jünger als Patientinnen der anderen Gruppen. Patientinnen, die keine Kinder geboren hatten (Para0) fanden sich seltener in der vaginale Hysterektomie-Gruppe und der laparoskopisch-assistierten vaginalen Hysterektomie-Gruppe. Sonst zeigten sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich Parität, BMI und Voroperationen zwischen den Patientinnen der untersuchten Gruppen.

Aufenthaltsdauer
Die Patientinnen mit laparoskopisch suprazervikaler Hysterektomie und totaler laparoskopischer Hysterektomie wiesen eine signifikant kürzere Aufenthaltsdauer auf als Patientinnen der anderen Gruppen, unterschieden sich aber nicht voneinander (eGrafik 1 gif ppt).

Operationszeiten, Uterusgewicht, Blutverlust und Adnexektomierate
Die vaginale Hysterektomie war mit der signifikant kürzesten Operationszeit assoziiert. Die Operationszeit bei der totalen laparoskopischen Hysterektomie war kürzer als bei laparoskopisch-assistierter vaginaler Hysterektomie (eGrafik 2 gif ppt). Die schwersten Uteri wurden im Rahmen der abdominalen Hysterektomie und der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie entfernt. Die Uteri der totalen laparoskopischen Hysterektomie-Gruppe waren signifikant schwerer als bei vaginaler Hysterektomie (Tabelle 1). Ein signifikant geringerer Hb-Abfall zeigte sich nach laparoskopischer suprazervikaler Hysterektomie und totaler laparoskopischer Hysterektomie im Vergleich zu abdominaler Hysterektomie und vaginaler Hysterektomie (eGrafik 3 gif ppt). Hinsichtlich einer einseitigen Adnexektomie zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Am signifikant häufigsten wurde eine beidseitige Adnexektomie bei der abdominalen Hysterektomie, am seltensten bei der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie durchgeführt (Tabelle 1).

Komplikationen und Bluttransfusionen
Es kam zu keinem Todesfall während des Untersuchungszeitraumes. Bei der intraoperativen Komplikationsrate und der Häufigkeit von Bluttransfusionen zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Hysterektomieverfahren. Postoperative Komplikationen traten am signifikant häufigsten nach abdominaler Hysterektomie auf (8,9 %) (Grafik 3 gif ppt).

Patientinnenbefragung
590 Patientinnen wurden angeschrieben, zurück geschickt wurden 309 Fragebögen (52 %), von denen 303 (98 %) ausgewertet werden konnten. Die Daten sind ausführlich in eTabelle 3 (gif ppt) und 4 (gif ppt) aufgeführt. Bei den laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie- und totalen laparoskopischen Hysterektomie-Patientinnen lag die Operation im Durchschnitt zwei bis drei Jahre zurück, bei den Patientinnen mit abdominaler Hysterektomie, vaginaler Hysterektomie, und laparoskopisch-assistierter vaginaler Hysterektomie im Durchschnitt vier bis sechs Jahre. Bei der Operationsrate wegen Senkungsbeschwerden oder Inkontinenz und den Angaben zur Veränderung der Sexualität nach Hysterektomie gab es keine Unterschiede zwischen den Gruppen. Auf die Frage, ob sich das Selbstverständnis als Frau durch die Gebärmutterentfernung verändert habe, antworteten die meisten Patientinnen mit „nein“ und hinsichtlich der Zufriedenheit nach der Hysterektomie gaben die meisten Patientinnen an, dass sie „sehr“ zufrieden mit dem Operationsergebnis waren. Bei den Angaben zu diesen Parametern zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Operationsmethoden.

Zwischenauswertung
Da die Vergleichsgruppen unterschiedlich groß sind, wurde der Zeitraum 2004 bis 2005 gewählt, um in ähnlich großen Vergleichsgruppen die oben beschriebenen Ergebnisse im Rahmen einer Zwischenanalyse zu überprüfen (eTabelle 5 gif ppt). Auch in dieser Zwischenanalyse bestätigten sich die zuvor beschriebenen Ergebnisse, wenn auch aufgrund der geringeren Fallzahl nicht bei allen Parametern das Signifikanzniveau der Gesamtauswertung erreicht wurde (eTabellen 6 gif ppt und 7 gif ppt).

Ähnlich wurde bei der Zwischenanalyse der Patientinnenbefragung verfahren. Um ein gleich langes Follow-up zu gewährleisten wurden die Ergebnisse der Patientinnenbefragung ebenfalls im Rahmen einer Zwischenanalyse des Zeitraumes 2002 bis 2004 überprüft (eTabellen 8 gif ppt, 9 gif ppt). Auch hier zeigten sich, wie in der Gesamtauswertung, keine signifikanten Unterschiede zwischen den untersuchten Operationsmethoden.

Diskussion
Es liegen zum Vergleich der einzelnen Hysterektomieverfahren kaum prospektive, randomisierte Studien vor. Wenn Daten erhoben wurden, dann meist aus retrospektiven Betrachtungen von zwei oder maximal drei Operationsmethoden. In der hier vorliegenden Arbeit wurden in einer retrospektiven, explorativen Kohortenstudie fünf verschiedene Hysterektomieverfahren korreliert. Aufgrund des retrospektiven Charakters, der fehlenden Randomisierung und des unterschiedlich langen Nachbeobachtungszeitraumes ist die Aussagekraft und Interpretation einiger Parameter limitiert. Es zeigte sich generell eine Änderung der Indikationsstellung mit Einführung der laparoskopischen Techniken, die die abdominale Hysterektomie im Laufe der Zeit weitgehend ablösten. Hinzu kommt, dass die Uterusgröße und eine geplante gleichzeitige Adnexektomie die Indikationsstellung ebenfalls beeinflusst haben können.

Andere Parameter lassen sich besser interpretieren. So trat der geringste Blutverlust bei den laparoskopischen Operationsmethoden auf. Die Operationszeit war dagegen bei der vaginalen Hysterektomie am kürzesten und bei der laparoskopisch-assistierten vaginalen Hysterektomie am längsten. Eine nachteilige Beeinflussung der Operationszeit bei der abdominalen Hysterektomie ist durch die höchste Rate an beidseitigen Adnexektomien, durch die erhöhte Schwierigkeit des Eingriffes bei deutlich größeren Uteri und den länger dauernden Verschluss der Bauchdecken möglich. Zur langen Operationszeit bei laparoskopisch-assistierten vaginalen Hysterektomien trägt sicher, hervorgerufen durch den Wechsel des Operationszuganges, die Umlagerungszeit bei, die aber genauso zu berücksichtigen ist, wie der Verschluss der Bauchdecken bei der abdominalen Hysterektomie. Das Resultat bei den Operationszeiten entspricht weitgehend den Ergebnissen großer Metaanalysen (12) und den Schlussfolgerungen einzelner Übersichtsarbeiten (4, 13).

Auch der Vergleich der Komplikationsraten und deren Interpretation erscheinen möglich. Bei der Rate an intraoperativen Komplikationen konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den einzelnen Operationsverfahren gefunden werden. Die generell niedrige Komplikationsrate von etwa 1 Prozent entspricht vorherigen Auswertungen zur Komplikationsrate bei totaler laparoskopischer Hysterektomie und laparoskopischer suprazervikaler Hysterektomie an der Klinik der Autoren (18, 19) und den Berichten anderer Autoren (2). Intraoperative Komplikationsraten von 5 bis 10 Prozent sind inakzeptabel (20) und lassen sich durch entsprechende Schulungsmaßnahmen der Operateure auf das zu fordernde Niveau von etwa 1 bis 2 Prozent senken (18, 19, 21, 22). Die häufigsten Komplikationen bei laparoskopischer Hysterektomie sind Blasenverletzungen (12, e1). Diese traten auch in der totalen laparoskopischen Hysterektomiegruppe, aber auch in der Gruppe der abdominalen Hysterektomie am häufigsten auf. Ein wichtiger Risikofaktor hierfür scheinen Voroperationen zu sein.

Wie schon von anderen Autoren beschrieben, fanden die Autoren dieser Studie die niedrigste Komplikationsrate bei der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie (13, 15, 16). Postoperative Komplikationen zeigten sich am häufigsten bei abdominaler Hysterektomie. Hier dominieren die mit der Laparotomie assoziierten Probleme (12).

Es traten vier Dehiszensen des Scheidenapex beim ersten postoperativen Koitus in der Gruppe der totalen laparoskopischen Hysterektomie-Patientinnen auf. Nach den Ergebnissen von Hur et al. sind thermische Nekrosen beim Absetzen des Uterus von der Scheide hierfür verantwortlich, zusätzlich zu anderen Risikofaktoren wie zum Beispiel Rauchen (23). Möglicherweise spielt aber auch die Nahttechnik eine entscheidende Rolle.

Deutlich schwieriger ist aufgrund der genannten Limitationen die Interpretation der Aufenthaltsdauer, der Patientinnenzufriedenheit und der Re-Operationsrate. Letztendlich ist bei der Rücklaufquote von 52 Prozent auch ein Selektionsbias nicht ausgeschlossen. Die kürzeste Aufenthaltsdauer war nach laparoskopischer suprazervikaler Hysterektomie und totaler laparoskopischer Hysterektomie zu verzeichnen. Gegenüber der abdominalen Hysterektomie war diese durchschnittlich um vier Tage kürzer. Es ist anzunehmen, dass dies nur zum Teil an der laparoskopischen Operationstechnik liegt, denn die Patientinnen mit laparoskopischer suprazervikaler Hysterektomie waren jünger.

Andererseits wurden totale laparoskopische Hysterektomien und laparoskopische suprazervikale Hysterektomien besonders in den letzten Jahren durchgeführt, in denen die Einführung des DRG-Systems die Krankenhäuser zu kürzerer stationärer Aufenthaltsdauer der Patienten bewegte.

In dem oben genannten Review war der Krankenhausaufenthalt bei der vaginalen Hysterektomie im Vergleich zur abdominalen Hysterektomie um einen Tag und bei der laparoskopischen Hysterektomie im Vergleich zur abdominalen Hysterektomie um zwei Tage kürzer (12). Dieses Ergebnis bestätigt allerdings die Tendenz, die sich aktuell auch in der Auswertung der Autoren zeigte.

Hinsichtlich der hohen Patientinnenzufriedenheit, der Veränderung der Sexualität und des Selbst-verständnisses, sich als Frau zu fühlen, gab es keine Unterschiede zwischen den Operationsmethoden. Auch die Häufigkeit einer Operation wegen Inkontinenz oder Senkung war nicht mit dem durchge-führten Operationsverfahren assoziiert. Hier zeigte sich zwar eine Tendenz zu einer niedrigeren Rate an Re-Operationen bei der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie. Bei diesem Verfahren hatten die Autoren dieser Arbeit aber das kürzere Nachbeobachtungsintervall und die jüngsten Patientinnen.

Für die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie gibt es bisher keine Langzeitdaten, die einen Vorteil hinsichtlich postoperativer Lebensqualität, Sexualität, Blasen- und Darmfunktion oder Deszensus belegen (5, 6). Dies entspricht auch jüngsten Einzeluntersuchungen (22, 24, e2, e3) und den hier vorgestellten Ergebnissen. Es zeigte sich allerdings auch in der Auswertung eine Tendenz zur geringsten Komplikationsrate bei der laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie, so dass eher die Frage nach der Indikation zur Entfernung der Zervix zu stellen ist.

In der unmittelbaren postoperativen Periode führen die laparoskopischen Hysterektomiemethoden zu einer besseren Lebensqualität und einer rascheren Wiederaufnahme der Alltagstätigkeiten (4, 8, 12, 25). Insbesondere die schnelle Wiedereingliederung in den Alltag ist heute ein nicht zu vernachlässigendes Argument, das für die laparoskopischen Methoden spricht. Informiert werden sollte die Patientin aber, dass nach laparoskopischer suprazervikaler Hysterektomie in 10 bis 17 Prozent der Fälle mit minimalen postoperativen Menstruationsblutungen zu rechnen ist.

Eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der einzelnen Hysterektomieverfahren zeigt Tabelle 2 (gif ppt). Wenn die Entscheidung zur Hysterektomie gefallen ist, dann hat nach wie vor die vaginale Hysterek-tomie ihre Berechtigung bei kleineren Uteri oder in Kombination mit vaginalen Maßnahmen, zum Beispiel zur Korrektur eines bestehenden Deszensus (4, 19). Allerdings war in der zitierten Kohorten-studie gerade die vaginale Hysterektomie mit der höchsten Rate an nachfolgenden Deszensusoperationen assoziiert (5). Unklar ist, ob dies an der Operationstechnik mit den notwendigen Dehnungen im Bereich des Beckenbodens oder an anderen Faktoren liegt, da sich besonders Patientinnen mit einem vorbestehenden Deszensus für eine vaginale Hysterektomie eignen (5, e4, e5).

Zusammenfassende Schlussfolgerung
Langfristige Deszensus- oder Inkontinenzraten und die Daten zur Lebensqualität nach „in situ“ Belassen der Zervix im Rahmen einer laparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie scheinen sich nach den bisher vorliegenden Publikationen nicht von anderen Hysterektomieverfahren zu unterscheiden, so dass wir neben der vaginalen Hysterektomie beide lapa-roskopischen Operationsmethoden als gleichwertige Alternative der Patientin anbieten und Vor- und Nachteile mit ihr diskutieren. Auch bei größeren Uteri oder Adipositas ermöglichen beide Operationsmethoden (laparoskopische suprazervikale Hysterektomie und totale laparoskopische Hysterektomie) weitgehend den Verzicht auf die abdominale Hysterektomie (e6). So konnten die Autoren die Rate an abdominalen Hysterektomien in ihrer Klinik bei benignen Erkrankungen des Uterus aktuell auf etwa 5 Prozent reduzieren.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 22. 7. 2009, revidierte Fassung angenommen: 5. 10. 2009


Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Andreas Müller
Frauenklinik, Universitätsklinikum Erlangen
Universitätsstraße 21–23
91054 Erlangen
E-Mail: andreas.mueller@uk-erlangen.de


Summary
Hysterectomy—A Comparison of Approaches
Background: The advantages and disadvantages of the various surgical techniques for hysterectomy are currently a topic of debate, with particular controversy over leaving the cervix in situ in the laparoscopic supracervical hysterectomy (LASH) procedure.
Methods: In a retrospective single-center study, medical history and clinical characteristics were compared in patients who had undergone hysterectomy for benign disease in the period 2002–2008 at the Department of Obstetrics and Gynecology, Erlangen University Hospital. Postoperative satisfaction and the frequency of secondary operations for prolapse or incontinence in women with surgery between 2002 and 2007 were surveyed by means of a questionnaire.
Results: The longest hospital stay was observed after abdominal hysterectomy (AH; 10 days), followed by vaginal hysterectomy (VH; 7.8 days) and laparoscopy-assisted vaginal hysterectomy (LAVH; 7.2 days). The shortest stays in hospital were seen after LASH (5.9 days) and total laparoscopic hysterectomy (TLH; 5.7 days). The shortest operating time was noted with VH (87 min) and the longest with LAVH (122 min). The lowest rates of blood loss were with LASH (1.38 g/dL) and TLH (1.51 g/dL). The highest rate of postoperative complications occurred after AH (8.9%). No differences were found in relation to postoperative satisfaction or surgery for prolapse or incontinence.
Conclusion: No postoperative benefits were found for leaving the cervix in situ when performing LASH. However, this was not a controlled randomized study.


Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2010; 107(20): 0353–9
DOI: 10.3238/arztebl.2010.0353

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit2010
The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
eSupplement inklusive eGrafiken, eTabellen, e Kästen unter:
www.aerzteblatt.de/artikel10m0353
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Frauenklinik, Universitätsklinikum Erlangen: PD Dr. med. Müller, Dr. med. Thiel, Dr. med. Renner, Dr. med. Winkler, Dr. rer. nat. Häberle, Prof. Dr. med. Beckmann
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  • Patientinnenwohl
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    Steigerwald, Ulrich
  • Marketing-Effekt
    Dtsch Arztebl Int 2010; 107(45): 796-7; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0796b
    Dietl, Johannes
  • Sechs Autoren
    Dtsch Arztebl Int 2010; 107(45): 797; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0797a
    Nieder, Jürgen
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2010; 107(45): 797-8; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0797b
    Thiel, Falk C.; Renner, Stefan P.; Winkler, Mathias; Häberle, Lothar; Beckmann, Matthias W.; Müller, Andreas

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Frauenärzte am Potsdamer Platz
am Freitag, 7. Juni 2013, 17:10

Gebärmutterentfernung oft nicht notwendig - Goldnetz !!!

Erwähnt werden sollte, dass sich die Ärzteschaft darüber eing ist, daß bei Blutungsstörungen viel zu oft eine Gebärmutterentfernung durchgeführt wird, obwohl sehr moderne Verfahren der Endometriummablation zur Verfügung stehen.

Dr. W. Hirsch

http://www.praxis-hirsch.de

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