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PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(30): A-1468 / B-1302 / C-1282

EB

dfg-Award 2010 – verliehen von der Redaktion „dfg – Dienst für Gesellschaftspolitik“ und dem MC.B Verlag für herausragende Leistungen im Gesundheitswesen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die Auszeichnung in der Kategorie „Kommunikation und Vermarktung“ für die Präventionskampagne „Gib Aids keine Chance“ erhalten.

Klaus Cichutek, Annetraud Grote, Michael Frieser, Andrea Früchtl und Klaus Posselt. Paul-Ehrlich-Institut

United Nations Public Service Award – verliehen von den Vereinten Nationen an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für das Projekt „Tandem in Science – Network for Integration Projects“. Das PEI war erfolgreich in der Kategorie „Förderung von Transparenz, Verantwortlichkeit und Kooperation in der öffentlichen Verwaltung“ für die Region Europa und Nordamerika. Ausgezeichnet wurde die Netzwerkarbeit zur Integration behinderter Menschen in die wissenschaftliche Arbeit.

Hanna Eilken. Foto: privat
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Hermann-Rein-Preis – verliehen von der Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie, Dotation: 2 000 Euro, gestiftet von der Firma Servier, an Dr. Hanna Eilcken, Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin, Münster, in Anerkennung ihrer Arbeit „Continuous single-cell imaging of blood generation from haemogenic endothelium”.

Innovationspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, Dotation: 2 000 Euro, an Dr. sc. hum. Hansjörg Wertz, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universitätsmedizin Mannheim. Wertz und sein Forscherteam haben ein neues Verfahren zur bildgestützten Strahlentherapie entwickelt, mit dem im Körper bewegliche Tumoren – beispielsweise Lungentumoren während des Atmens – zielgenauer behandelt werden können.

Forschungsstipendien – verliehen von der Deutschen Nierenstiftung, Dotation: jeweils 25 000 Euro, gingen an Dr. Roman-Ulrich Müller, Klinik für Innere Medizin IV, Universitätsklinik Köln, und Dr. Neysan Rafat, Klinik Kinderheilkunde I, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Heidelberg. Müller bekam die Auszeichnung für seine Arbeit „MicroRNA-vermittelte Regulationsmechanismen in Nierenentwicklung und Pathogenese renaler Erkrankungen“. Rafat erhielt für seine Arbeit „Die Rolle von mesenchymalen Stammzellen bei der Regeneration von glomerulären Endothel beim hämolytisch-urämischen Syndrom“ das Stipendium.

Oppenheim-Preis – verliehen von der Deutschen Dystonie-Gesellschaft, Dotation: 5 000 Euro, zur Förderung der klinischen Forschung und Grundlagenforschung auf dem Gebiet der dystonen Erkrankungen. Der Preis geht an Dr. Sandra Beck, Assistenzärztin an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Freiburg. Sie erhält den Preis für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zur Erforschung der Ursachen und Entstehung der fokalen Handdystonie. EB


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