MEDIZIN: Originalarbeit

Eizellspende – ein Risikofaktor für Schwangerschaftshochdruck

Metaanalyse und Fallserie

Oocyte Donation: A Risk Factor for Pregnancy-Induced Hypertension—A Meta-Analysis and Case Series

Dtsch Arztebl Int 2011; 108(3): 23-31; DOI: 10.3238/arztebl.2011.0023

Pecks, Ulrich; Maass, Nicolai; Neulen, Joseph

Hintergrund: An der Klinik der Autoren ereigneten sich in den Jahren 2008/2009 drei schwere Fälle von De-novo-Hypertonie mit Werten über 180/110 mm Hg vor der 26. SSW nach Eizellspende. Die Schwangerschaften wurden wegen akuter Lebensbedrohung für die Mutter frühzeitig beendet. Die drei Neugeborenen überlebten nicht. Fünf weitere Fälle mit milderem Verlauf konnten zwischen 2006 und 2010 erfasst werden. Vor diesem Hintergrund führten die Autoren eine Metaanalyse durch mit der Frage, ob eine Eizellspende das Risiko für hypertensive Schwangerschaftserkrankungen (HES) bedingt. Die Fälle werden detailliert diskutiert.

Methode: Metaanalyse mit Berechnung des Odds Ratios für eine HES nach Eizellspende auf Basis einer systematischen Literaturrecherche sowie Darstellung einer Fallserie basierend auf einer Durchsicht von Krankenakten.

Ergebnisse: 28 Publikationen wurden ausgewertet. Die Rate an HES über alle 2 308 Entbindungen nach Eizellspende betrug 22,6 %. In 11 Arbeiten wurden die Schwangerschaftsverläufe von 644 Oozytenempfängerinnen mit einer Kontrollgruppe (2 320 Patientinnen) verglichen. Im Vergleich zu Frauen der Kontrollgruppe, die eine konventionelle reproduktionsmedizinische Therapie erhalten hatten, betrug das Odds Ratio (OR) für die Entwicklung einer HES nach Eizellspende 2,57 (95-%-Konfidenzintervall [KI] 1,91–3,47). In Arbeiten, in denen in der Kontrollgruppe nicht zwischen spontaner Konzeption und reproduktiver Therapie unterschieden wurde, lag das OR für eine HES nach Eizellspende bei 6,60 (95-%-KI 4,55–9,57).

Schlussfolgerungen: Die Datenlage weist auf ein erhebliches Risiko für HES nach Eizellspende hin. Die hier geschilderten sehr frühen und schweren Präeklampsien sind eher untypisch und werden in Studien möglicherweise nicht erfasst. Die Autoren empfehlen, dass Schwangerschaften von Frauen, die sich einer allogenen Eizelltransplantation unterziehen, engmaschig durch Ärzte mit pränatalmedizinischer Spezialisierung überwacht werden.

Die Eizellspende (EZS) wird seit mehr als 25 Jahren zur Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit angewendet (1). Da die Durchführung dieses Verfahren durch das Embryonenschutzgesetz (Dezember 1990) in Deutschland verboten ist, nutzen Paare medizinische Einrichtungen europäischer Nachbarländer wie Tschechien oder Spanien (2). Nach erfolgreichem Embryotransfer wird die Patientin in Deutschland gemäß der Richtlinien des Mutterschutzgesetzes weiterbetreut.

Bereits in den späten 1980er Jahren wurde über ein gehäuftes Auftreten von hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen (HES, schwangerschaftsinduzierte Hypertonie oder Präeklampsie) nach Eizellspende berichtet (3). HES sind definiert als eine De-novo-Hypertonie ≥ 140/90 mm Hg nach der 20. Schwangerschaftswoche (SSW). Das Risiko für hypertensive Komplikationen infolge einer Eizellspende wird jedoch kontrovers diskutiert. Eine erhöhte Inzidenz an HES wird auch den ursächlichen Faktoren der Kinderlosigkeit zugeschrieben, die zur Entscheidung für eine reproduktionsmedizinische Maßnahme führten. Dazu zählen ein erhöhtes maternales Alter oder eine primäre Sterilität der Frau (4). Mehrlingsschwangerschaften, die durch die simultane Implantation von mehreren Embryonen (in Deutschland bis zu drei) gehäuft auftreten, gelten als ein weiterer Risikofaktor (5).

Vor kurzem wurde in den Niederlanden ein Todesfall infolge einer postpartalen Eklampsie mit HELLP-Syndrom nach Eizellspende publiziert (6).

In der Klinik der Autoren sind in den vergangenen vier Jahren acht Frauen mit Präeklampsie behandelt worden, bei denen sich eine Eizellspende anamnestisch eruieren ließ. Über drei besonders schwere Verläufe aus den Jahren 2008/2009 wird im Folgenden detailliert berichtet. Weitere fünf Fälle mit milderem Verlauf sind tabellarisch dargestellt. Um das Risiko einer HES nach Eizellspende – unter Berücksichtigung des Alters der Mutter und der Mehrlingsschwangerschaften – abschätzen zu können, führten die Autoren eine Metaanalyse zu diesem Thema durch.

Methode

Eigene Fallbeschreibungen beziehen sich auf Patienten aus den Jahren 2006 bis 2010, die aus Kenntnis und Erinnerung der Klinikärzte eine Präeklampsie nach Eizellspende entwickelten. Die Definition der Präeklampsie richtete sich nach der gültigen Klassifikation (7). Die Krankenakten wurden gesichtet. Wesentliche charakteristische Parameter und Risikofaktoren für HES, der Ausgang der Schwangerschaft sowie Schwangerschaftswoche, Geburtsmodus und Angaben zum Neonaten wurden vermerkt.

Die Datenbank PubMed sowie die Suchmaschinen Medpilot und Google (hier nur die ersten 250 Treffer) wurden auf die Kombination der Schlagwörter „preeclampsia oder hypertension“ und „maternal, perinatal oder obstetric outcome“ und „oocyte oder ovum donation“ durchsucht. Zusätzlich wurden die Literaturverzeichnisse relevanter Artikel gesichtet. Die Suche schloss Studien in jeder Sprache mit ein. Fallberichte und Arbeiten mit weniger als sechs Eizellspenden sowie Reviews wurden ausgeschlossen. Bei verschiedenen Publikationen gleicher Arbeitsgruppen, die über Patienten desselben Rekrutierungszentrums aus dem gleichen Erhebungszeitraum berichteten, wurde die jüngste Arbeit verwertet beziehungsweise wurden Patientengruppen mit gleichen Merkmalen ausgeschlossen. Gezählt wurden Schwangerschaften mit Entbindung ab 24+0 SSW (eine Patientin kann mehrfach eingeschleust sein, wenn sie mehrere Kinder in Folge geboren hat). Die Anzahl von Frauen mit HES aus jeder Gruppe wurde vermerkt. Kontrollgruppen wurden, soweit vorhanden, als ART (= andere reproduktionsmedizinische Therapie, wie zum Beispiel IVF mit autologer Eizelle oder Insemination) oder als CN (= Spontankonzeption oder Mischgruppe aus spontaner Konzeption und ART) notiert.

Die Auswertung der Daten erfolgte mit der Statistiksoftware SAS. Die grafische Darstellung wurde durch MedCalc erstellt. Berechnet wurde das Odds Ratio mit 95-%-Konfidenzintervall für die Entwicklung einer HES nach dem Random-Effects-Modell (DerSimonian-Laird) unter Berücksichtigung der Gruppen-Heterogenität.

Fallserie

Fall 1

Eine 36-jährige Patientin, Gravida 0, keine Vorerkrankungen, entschied sich nach mehrfachen frustranen Versuchen einer In-vitro-Fertilisation (ICSI) mit autologen Eizellen wegen einer androgenen Infertilität zu einer Eizellspende. Nach gelungener Befruchtung mittels Sperma des Lebenspartners und unkomplizierter Implantation verlief die Frühschwangerschaft bis zur 16. SSW unauffällig. Zu diesem Zeitpunkt fiel erstmals sonographisch eine zehntägige fetale Entwicklungsverzögerung auf. Die deshalb durchgeführte Karyotypisierung durch Plazentozentese erbrachte ein unauffälliges Ergebnis. In der 19. SSW wurde die Patientin wegen neu aufgetretener arterieller Hypertonie (Spitzenwerte 220/120 mm Hg), Proteinurie (3 g/d) und zunehmenden Ödemen sowie Pleuraergüssen und steigendem Unwohlsein in die Klink der Autoren eingewiesen. Ein nephrotisches Syndrom und eine antikörperassoziierte Systemerkrankung sowie infektiologische Ursachen (TORCH-Serologie) wurden ausgeschlossen. Im Verlauf kam es zur hämodynamischen Insuffizienz mit Perikarderguss und einer pulmonalen Hypertonie bei neu aufgetretener Mitral- und Trikuspidalinsuffizienz. Bei vitaler maternaler Gefährung und schlechter Prognose des stark wachstumsrestriktierten Feten wurde die Schwangerschaft in der 20. Woche beendet. Der Fetus wog 120 g. Die plazentare Histologie ergab keinen weiterführenden pathologischen Befund. Innerhalb von drei Monaten erholte sich die Frau bis auf eine persistierende, geringradige Mitralinsuffizienz.

Fall 2

Eine 46-jährige Patientin mit normalem Blutdruck und renaler Funktion entschied sich bei primärer Sterilität und aufgrund ihres Alters für eine Eizellspende. Die Befruchtung erfolgte mit Spermien des Ehemanns. In Vorbereitung auf den Transfer zweier Zygoten wurde das Endometrium steroidal behandelt. Daraus resultierte eine Einlingsgravidität. Bei Überweisung in das Perinatalzentrum an der Klinik der Autoren in der 22. SSW zeigte sich das Vollbild einer Präeklampsie mit mittlerem Blutdruck von 180/115 mm Hg im 24-Stunden-Monitoring und einer dreifach positiven Proteinurie sowie eines ausgeprägten Lungenödems. Bei sich rasch entwickelndem HELLP-Syndrom wurde in der 21+6 SSW der Entschluss gefasst, die Schwangerschaft schnell per Sectio caesarea zu beenden. Der weibliche Neonat wog 260 g und starb unmittelbar nach Entbindung unter pädiatrischer, palliativer Therapie. Noch ein Jahr später persisierte eine milde Hypertonie.

Fall 3

Eine 45-jährige Patientin, Gravida 0, unterzog sich nach mehrfachen Inseminations- und einmaligem ICSI-Versuch wegen primärer Sterilität einer Eizellspende. Bei Oligo-Astheno-Teratozoospermie-Syndrom (OAT III) des Lebenspartners erfolgte die Befruchtung der Donor-Eizelle mit Fremdsperma. Die Frühschwangerschaft wurde von einer ausgeprägten Hyperemesis begleitet. In der 25+3 SSW wurde die Patientin von ihrem Frauenarzt wegen Unwohlgefühl, Magen- und Kopfschmerzen sowie unklarer Diarrhö in die Klinik der Autoren überwiesen. Hier zeigten sich Blutdruckmittelwerte von 185/105 mm Hg und eine dreifach positive Proteinurie. Unter Maximaltherapie ließ sich der Blutdruck nur mäßig beherrschen. Knapp eine Woche später wurde bei einer Eiweißausscheidung von 7 g pro Tag, Oligurie und erhöhten Transaminasen die Schwangerschaft beendet. Der weibliche Fet wog 760 g. Postpartal entwickelte die Patientin eine Dyspnoe bei beidseitigen Pleuraergüssen und wurde vorübergehend intensivmedizinisch überwacht. Nach Besserung des klinischen Zustands konnte sie unter Therapie mit oralen Antihypertonika am 16. Tag post partum entlassen werden. Das Frühgeborene verstarb nach acht Wochen.

Zwei Jahre später entschloss sich die Patientin zu einem erneuten Blastozystentransfer im selben Fertilisationszentrum. Trotz expliziter Nachfrage der Patientin wurde dort ein erhöhtes Risiko für Präeklampsie nach Eizellspende verneint. Transferiert wurde eine kryokonservierte Blastozyste der gleichen Charge, also von denselben Spendern (Eizelle/Samenzelle). Diesmal erfolgten insbesondere auf Eigeninitiative der Patientin nach Einholung von Expertenmeinungen in Deutschland ein intensives Monitoring der Schwangerschaft und eine Sekundärprophylaxe mit Acetylsalicylsäure (ASS). Nach zunächst unauffälligem Schwangerschaftsverlauf war in der 35. SSW eine rasche Gewichtszunahme von 2 kg/Woche mit ausgeprägten Ödemen und beidseitigem Karpaltunnelsyndrom zu verzeichnen. Aufgrund steigender Blutdruckwerte bis 145/80 mm Hg und in Anbetracht der Anamnese wurde die Patientin mit 36+0 SSW elektiv per Re-Sectio von einem normalgewichtigen Neugeborenen entbunden. Drei Monate postpartal zeigte sich ein weiterhin bestehendes Karpaltunnelsyndrom mit Sensibilitätsausfällen an beiden Händen bei ansonsten unauffälligem Wochenbettverlauf.

Die Fälle 4 bis 8 sind in Tabelle 1 (gif ppt) dargestellt.

Ergebnis der Literaturauswertung

Insgesamt 863 Treffer der Suchmaschinen wurden auf ihre Relevanz hin gelesen. Von diesen enthielten 33 Berichte Daten zu Schwangerschaftsverläufen und Komplikationen ab 24+0 SSW nach Eizellspende. Fünf Publikationen wurden ausgeschlossen, da es sich um Veröffentlichungen zu mehrfach publizierten Fällen handelte. 28 Arbeiten (2 308 Entbindungen nach Eizellspende) flossen in die Auswertung ein (Tabelle 2 gif ppt). Die Rate an HES unter diesen Patientinnen betrug 22,6 % (522/2 308). 26 Arbeiten gaben den Anteil an Mehrlingsschwangerschaften an (24,3 %; 541/2 223). Aus 15 Studien ließ sich das Durchschnittsalter aller Patientinnen ermitteln; es lag bei 42,1 Jahren. Bezogen auf diese Frauen lag die Rate an HES nach Eizellspende bei 28,3 % (250/882).

Neun Arbeiten berechneten den Anteil an HES bei Einlingen mit 24,0 % (164/683). Mehrlingsschwangerschaften sind innerhalb der Eizellspendegruppe annähernd doppelt so oft durch HES betroffen (sieben Studien; Odds Ratio [OR] 1,95; 95-%-Konfidenzintervall [KI] 1,368–2,796). Ebenso übt das mütterliche Alter einen signifikanten Effekt aus (sieben Studien zum Vergleich zweier Altersstufen; OR 1,65; 95-%-KI 1,206–2,246). In elf Arbeiten wurden die Schwangerschaftsverläufe nach Eizellspende mit einer Kontrollgruppe verglichen (644 EZS, 2 320 CN+ART). Die Ergebnisse sind in den Grafiken 1 (gif ppt) und 2 (gif ppt) sowie in Tabelle 3 (gif ppt) zusammengefasst.

Für die Entwicklung einer HES nach Eizellspende betrug im Vergleich zur Behandlung mit ART das OR 2,57 (95-%-KI 1,91–3,47) und im Vergleich zu CN 6,60 (95-%-KI 4,55–9,57). Nur eine kontrollierte Studie untersuchte gezielt die Rate an HES in Bezug auf den Einfluss des mütterlichen Alters (< 35 Jahre versus ≥ 40 Jahre) und adjustierte auf multifetale Schwangerschaft nach Eizellspende im Vergleich zu ART. Die Autoren dieser Studie kamen zu dem Ergebnis, dass junge Eizellempfängerinnen unabhängig von der Anzahl der Feten im Vergleich zur ART-Kontrollgruppe das höchste relative Risiko für HES haben (Einlinge: OR 8,73; 95-%-KI 1,896–40,224) (e23).

Methodisch handelt es sich bei fast allen Arbeiten um retrospektive, klinische Berichte. Lediglich in zwei Arbeiten wurde ein Randomisierungsverfahren bei der Zuordnung der Kontrollgruppe angegeben (e9, e18). Zwei Arbeiten wurden prospektiv designed (e4, e8).

Diskussion

Etwa 2 % aller Entbindungen in Deutschland werden unter Zuhilfenahme reproduktiver Therapien ermöglicht (8). Eine ungewollte Kinderlosigkeit lässt sich in einigen Fällen mit den in Deutschland per Gesetz zugelassenen Verfahren jedoch nicht behandeln. Daher nutzen Paare die Möglichkeit der Eizellspende in Fertilisationszentren der Nachbarländer. Internetauftritte ausländischer Einrichtungen sind gezielt auf die deutschsprachige Klientel ausgelegt und es wird in diesem Zusammenhang von einem reproduktionsmedizinischen Tourismus gesprochen (2).

Nach dem Embryotransfer erfolgt die Weiterbetreuung in Deutschland entsprechend der Mutterschaftsrichtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen. Vorrangiges Ziel der ärztlichen Schwangerschaftsvorsorge ist die frühzeitige Erkennung von Risikoschwangerschaften und -geburten. In Unwissenheit bestehender Risiken ist eine adäquate Schwangerschaftsüberwachung nicht gewährleistet. Die geringe Akzeptanz der Eizellspende in der deutschen Bevölkerung (2) kann zur Angst der betroffenen Frauen vor Stigmatisierung führen. Rechtliche Aspekte können Paare zudem verunsichern und Patientinnen verleiten, die Entstehung der Schwangerschaft den weiterbehandelnden Ärzten in Deutschland zu verschweigen. Neben dem Verbot zur Durchführung der Eizellspende in Deutschland kann die Herbeiführung der gespaltenen Mutterschaft (die genetische und austragende Mutter stimmen nicht überein) zu juristischen Konflikten führen. In Deutschland ist die Gebärende – im Gegensatz zu anderen Ländern – immer die leibliche Mutter (9).

Die geringe Erfahrung deutscher Frauenärzte mit der Eizellspende mag zudem eine geringere Aufmerksamkeit bedingen. Ferner kann eine durch das durchführende ausländische IVF-Zentrum mangelnde Patientenaufklärung dazu führen, die Patientin in trügerischer Sicherheit zu wiegen.

Die Inzidenz an HES in der Durchschnittsbevölkerung liegt bei 5 bis 7 %. Mit mehr als 50 000 Todesfällen im Jahr machen HES weltweit einen Anteil von 12 % bis 18 % an der Müttersterblichkeit aus (7). Eine frühzeitige Diagnose kann den Schwangerschaftsausgang günstig beeinflussen. Jedoch besteht eine kausale Therapie bei der potenziell lebensbedrohlichen Multiorganerkrankung lediglich in der Beendigung der Schwangerschaft (7, 10). Gerade dies ist für Frauen mit ausgeprägtem Kinderwunsch auch in Situationen der akuten Gefährdung schwer zu akzeptieren, insbesondere dann, wenn sich der Fetus an der Grenze zur Lebensfähigkeit (in der Regel 24+0 SSW) bewegt.

In der hier durchgeführten Metaanalyse konnte aufgrund der bestehenden Datenlage ein erhöhtes relatives Risiko für HES durch die Eizellspende nachgewiesen werden. Dieser Effekt ist unabhängig von Alter, Mehrlingsschwangerschaft und reproduktivem Eingriff. In den 28 Arbeiten wurde durch die jeweiligen Autoren mehrheitlich eine Beziehung zwischen HES und der Eizellspende bejaht. Lediglich in der Arbeit von Krieg et al. konnte kein signifikanter Unterschied zwischen Frauen nach Eizellspende (n = 71) im Vergleich zu ART mit autologer Eizelle (n = 108) nachgewiesen werden. Maternale Charakteristika einschließlich des Alters (im Mittel 42,7 Jahre bei EZS und 41,3 bei ART) wurden in dieser retrospektiven Studie gleich gehalten. Die absoluten Zahlen zeigen dennoch ein erhöhtes Auftreten von HES in beiden Untersuchungsgruppen (Eizellspende: 19 %, ART: 15 %) im Vergleich zur Inzidenz in der Normalbevölkerung (e25). Krieg et al. mahnten zur Vorsicht bei der Interpretation von Studien mit nicht vergleichbaren Kontrollgruppen. Eine adäquate Vergleichsgruppe aufzubauen ist naturgemäß schwierig, da die Rate an Spontankonzeptionen über das 40. Lebensjahr hinaus deutlich abfällt. Frauen diesen Alters stellen aber die Hauptklientel für Eizellspendenprogramme dar.

Keegan et al. wurden dieser Problemstellung gerecht und veröffentlichten 2007 eine kontrollierte retrospektive Studie unter Einschluss von 190 Entbindungen nach Eizellspende im Vergleich zu 488 Lebendgeburten nach ART. Untersucht wurde das Auftreten von HES in Abhängigkeit vom maternalen Alter (< 35 Jahre versus > 40 Jahre) und unter Berücksichtigung der Mehrlingsschwangerschaften. Es zeigte sich das überraschende Ergebnis einer erhöhten Inzidenz an HES insbesondere in der Gruppe der unter 35-Jährigen nach Eizellspende im Vergleich zur entsprechenden Kontrollgruppe. Keegan et al begründen das vermehrte Auftreten von HES in dieser Gruppe mit der ovariellen Dysfunktion, denen diese Patientinnen unterlagen (e23).

Andere Autoren schreiben die Entstehung von HES nach Eizellspende immunologischen Prozessen zu (e1, e12, e17, e20, e23). Die Kontrolle der Immunantwort auf die sich entwickelnde fetoplazentare Einheit als Allograft ist eine der höchsten Herausforderungen an die Schwangerschaft. Eine Störung der Immunadaption wird als zentrale Ursache bei der Entwicklung der Präeklampsie angenommen (11). Im Fokus steht dabei die Interaktion des fetalen HLA-C-Antigens mit mütterlichen natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) (12, 13). Durch die NK-Zellen üben produzierte Zytokine einen Einfluss auf die Trophoblast-vermittelte Modulation uteriner Spiralarterien aus (4, 14, 15). Eine unzureichende Trophoblastinvasion und damit verminderte endovaskuläre Umwandlung der Spiralarterien führt über eine plazentare Ischämie zum Bild der Präeklampsie (16). Damit wird der Beginn der Präeklampsie nach heutigem Kenntnisstand bereits perikonzeptionell beziehungsweise in der Frühschwangerschaft angelegt (17). Grafik 3 (gif ppt) stellt den hypothetischen Pathomechanismus für die Entstehung einer Präeklampsie dar.

Daneben können die zu der Maßnahme der Eizellspende führenden begleitenden Umstände für die Entstehung einer HES begünstigend wirken. Die frühzeitige ovarielle Dysfunktion zum Beispiel ist mit maternalen Antikörpern gegen die Zona pellucida sowie gegen Granulosazellen assoziiert, was zu einer Interferenz mit invasiven Trophoblastzellen an der endometrialen Grenzfläche führt und eine gestörte Trophoblastinvasion, wie sie bei der Präeklampsie zu beobachten ist, verursachen kann (18).

In den meisten Studien wurden Schwangerschaftsabbrüche und (Fehl-)Geburten vor der 25. SSW nicht erfasst. Die Rate an Schwangerschaftsabbrüchen nach Eizellspende aus maternaler Indikation ist daher nicht zu eruieren. Die drei hier dargestellten von den Autoren betreuten Fälle stellen Extremverläufe dar, bedeuten aber eventuell keine Ausnahmen.

Resümee

Die Ergebnisse der aktuellen Literatur weisen ein erhöhtes relatives Risiko für HES in Schwangerschaften nach Fertilisation durch eine heterologe Eizelle (Eizellspende) auf. Patientinnen, die sich in ausländischen Fertilitätszentren behandeln ließen, sollten offen auf eine stattgehabte Eizellspende angesprochen werden. Neben einer engmaschigen Überwachung der Schwangerschaft sollte die Betreuung nach Möglichkeit durch Ärzte mit pränatalmedizinischer Spezialisierung erfolgen.

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 25. 5. 2010, revidierte Fassung angenommen: 23. 9. 2010

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Ulrich Pecks
Frauenklinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin
Universitätsklinikum der RWTH Aachen
Pauwelsstaße 30
52057 Aachen

Summary

Oocyte Donation: A Risk Factor for Pregnancy-Induced
Hypertension—A Meta-Analysis and Case Series

Background: In 2008 and 2009, the authors saw in their institution three women who had undergone oocyte donation and went on to develop severe de novo hypertension before the 26th week of gestation, with values above 180/110 mmHg. Pregnancy was prematurely terminated in these cases because of the acute threat to the mother’s life, and none of the three neonates survived. Five further cases with better outcomes were found to have occurred from 2006 to 2010. On the basis of this experience, the authors performed a meta-analysis to determine whether oocyte donation elevates the risk of pregnancy-induced hypertension (PIH). The cases are discussed in detail.

Methods: Systematic review of the literature on PIH after oocyte donation, with meta-analysis and calculation of an odds ratio. We also provide a retrospective chart review of our own case series.

Results: 28 publications were evaluated. The overall rate of PIH in a total of 2308 deliveries after oocyte donation was 22.6%. With the aid of data from 11 studies, the course of pregnancy in a total of 644 oocyte recipients was compared to that in a control group of 2320 women who were not oocyte recipients. The calculated odds ratio for PIH after oocyte donation, compared to conventional reproductive therapy, was 2.57 (95% CI, 1.91–3.47), while the calculated odds ratio for PIH after oocyte donation, compared to other women in the control group, was 6.60 (95% CI, 4.55–9.57).

Conclusion: The data reveal that oocyte donation confers a considerable risk that the recipient will develop PIH. The very early and severe cases of preeclampsia that we report here are rather atypical; similar cases may have occurred elsewhere without finding their way into the relevant literature. The authors recommend close surveillance of pregnancies following allogenic oocyte transplantation by physicians with special expertise in prenatal medicine.

Zitierweise
 Pecks U, Maass N, Neulen J: Oocyte donation: a risk factor for pregnancy-induced hypertension—a meta-analysis and case series. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(3): 23–31. DOI: 10.3238/arztebl.2011.0023

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit0311

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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LuluStein
am Montag, 13. Juli 2015, 08:58

Gewünschte Schwangerschaft

Hallo!
Die Wechseljahre sind kein Grund, um auf ein Wunschkind zu verzichten. Jetzt weiß ich das ganz genau.
Ich habe den Richtigen erst mit 44 getroffen. Das war die Liebe auf den ersten Blick. Meine biologische Uhr versteht nicht, dass ich ein Kind von diesem Mann über alles will. Die vorzeitige Menopause hat meine Pläne durchkreuzt. Aufgeben? Nie im Leben.
Ich habe im Internet recherchiert und viele Länder gefunden, wo die Eizellspende erlaubt ist. Es stellte sich heraus, dass die Liste ziemlich groß ist: Großbritannien, Niederlande, Belgien, Ukraine, Frankreich, Spanien, Tschechien… In meisten Fällen gibt’s aber eine Altersgrenze für eine Empfängerin. Bald werde schon ich alles über die Eizellspende in Europa wissen.)) Nur die Ukraine setzt keine altersbezogenen Beschränkungen fest.
Mal sehen, was daraus kommt.
Liebe Grüße
Max Schneider
am Mittwoch, 17. Juni 2015, 11:34

Keine Risiken bei den Senioren nach der Eizellspende..Erstaunlich..

Die Eizellspende (EZS) wird seit mehr als 25 Jahren zur Behandlung der ungewollten Kinderlosigkeit angewendet . Inzwischen vervollkommnete sich das Verfahren. Unter Nachbarländern, in denen diese Prozedur durchgeführt wird, wurde ein wichtiges Land ausgelassen. Ich meine damit die Ukraine. Und nämlich die grösste Klinik Biotexcom, die sich davor nicht scheut auch Frauen in betagtem Alter zu befruchten. In Medien sind diese Fälle schon ziemlich bekannt. Ich frage mich, ob sie des Auftreten dieser Risiken bewusst sind???

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