THEMEN DER ZEIT

Pluralismus in der Medizin: Wahrheit als Verschiedenheit

Dtsch Arztebl 2011; 108(3): A-98 / B-74 / C-74

Achenbach, Gerd B.

Fotos: Fotolia

Philosophisches Plädoyer für eine praktische Weisheit, die den Streit der Theorien in der Medizin schlichtet

Zehn Jahre Dialogforum Pluralismus in der Medizin – welcher Art sind die Lager, die diese Einrichtung zum Dialog verführen, zum Austausch überreden, womöglich eines Tages zu einem gegenseitig vorteilhaften Frieden finden lassen möchte? Die Sichtweisen dazu unterscheiden sich je nach Standpunkt:

  • Hier ist die wissenschaftliche, die ordentliche, etablierte, universitär bestallte und somit staatlich anerkannte, gesellschaftlich hofierte, von Koryphäen repräsentativ nobilitierte, durch unentwegte Forschung auf den neuesten und letzten Stand gebrachte und durch das Purgatorium gestrenger Überprüfungen geläuterte, kurz: die saubere, die seriöse, tadellose Medizin – dort hingegen jene andere, befremdliche, ein Wildwuchs, buntscheckig und abenteuerlich, eine irgendwie fantastische, dubios verheißungsvolle, dabei leider unfassbare, oftmals raunende, nicht selten Altes, ja selbst Überständiges beschwörende, glaubenssüchtige und darum unkritische Heilkunst – so sieht es das eine Lager.
  • Das andere Lager sieht hier die menschliche, die verständnisvolle warme, dem einzelnen, dem Kranken zugewandte, eine beseelte, milde, sanfte, schonende, allenfalls behutsam helfend unterstützende, eine einer mütterlichen Allnatur vertrauende und ihr Geheimnis hütende, eine weiblich weiche, nicht zuletzt der reichlich überlieferten, tradierten Weisheit treue Heilkunst – dort hingegen, im sterilen, klinischen Milieu, herrscht der unmenschliche, kalte, rationale, technisch hochgerüstete, instrumentell armierte, gewissenlos und kühl berechnende, der rücksichtslos brachiale Apparate- und Reparaturbetrieb, der nichts als schadhafte Organe kennt und störanfällige Prozesse, Dysfunktionalitäten oder biometrische Verzerrungen festgestellter Normbefunde.
Anzeige

Doch es scheint, dass die überwiegend noch immer unversöhnten Lager mehr verbindet, als den Akteuren auf beiden Seiten schon bewusst ist. Als These sei hier vorgestellt, dass es die offizielle Medizin selbst ist, die der anderen, komplementären, Plausibilität verschafft. Denn je erfolgreicher die Medizin in ihrem Kampf gegen die Krankheiten ist, desto mehr Kranke erzeugt sie.

Am Ende siegt doch der Tod

So ist die Zunahme der chronisch-degenerativen Krankheiten als ein „Erfolg“ der modernen Medizin zu betrachten. Dieser Zusammenhang lässt sich als „Kulisseneffekt“ beschreiben: Wird eine Krankheitsart erfolgreich bekämpft – wie dies der Medizin zumal im Blick auf Infektionskrankheiten gelungen ist –, ist es, als werde nur eine Kulisse beiseitegeschoben, wodurch dann der Blick auf eine weitere und nächste Kulisse frei wird.

In dem Maß, in dem die Herz-Kreislauf-Erkrankungen beherrschbar werden, werden die Patienten nun umso wahrscheinlicher Opfer eines Karzinoms. Und werden in der Onkologie weitere Erfolge erzielt, was absehbar ist, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, als älterer Patient an Parkinson oder Alzheimer zu erkranken. Und so weiter.

Dies ist so, weil die Medizin grundsätzlich nur relative Siege im Kampf gegen den Tod und seine Truppen erringt. Die Medizin mag noch so viele Erfolge im Kampf gegen diesen letzten Feind erfechten, am Ende ist er es, der siegt, ausnahmslos; und der Mensch, der die Segnungen der avancierten Medizin rasch für Selbstverständlichkeiten nimmt, erstarrt – im Angesicht der nicht mehr handhabbaren „letzten“ Krankheit – vor einer kalten Welt der Technik und der Apparate, die ihm jetzt als das Inkognito des Todes selbst erscheint und ihn erschreckt.

Es kommt zu einer sonderbaren Umkehr und Verkehrung – die öffentlich geführte Debatte um Patientenverfügungen und um ein sogenanntes selbstbestimmtes Sterben sind dafür Indikatoren: Der medizinische Kampf gegen den Tod „bis zum letzten Atemzug“ erscheint jetzt seinerseits als tödliche Bedrohung, der Tod selbst hingegen avanciert zum Retter aus den Griffen einer als fatal empfundenen, unbarmherzigen Maschinerie, die den Sterbenden „seinen“ Tod nicht sterben lässt.

Gotthold Ephraim Lessing: „So wird niemand gesund, als wer die Arzenei mitsamt der Schachtel verschlingt?“ Foto: picture alliance

„Ganzheitliches“ ist gefragt

Was ist die Folge? Das Verlangen nach einer sanften, verständnisbereiten, menschlich teilnehmenden Heilkunst wird unausweichlich, und dieses führt nun die Menschen mehr und mehr in die Praxen der komplementären, anderen Medizin.

Es kommt Weiteres hinzu, das sich – nur scheinbar paradox – aus der Erfolgsgeschichte der modernen Medizin ergibt. So erzielt diese ihre außerordentlichen kurativen Leistungen nicht zuletzt durch ein immer weiter ausdifferenziertes Spezialistentum. Folglich fühlt sich ebenso der kranke Mensch als fragmentarisiert, was wiederum die Nachfrage nach sogenannter ganzheitlicher Heilkunst fördert.

Zeit wird zum knappen Gut

Eine moderne Medizin, die sich selbst als Fortschritt präsentiert, die zu ihrer Legitimation auf den neuesten und letzten Stand der Forschungen verweist, setzt sich eben damit der Kritik aus, die sich als unbestimmtes Unbehagen an einer diktatorischen Moderne immer ungeduldiger äußert. Die Selbstanpreisung als die Spitze der Moderne führt – wie immer dort, wo Einseitigkeiten an die Macht gelangen – dazu, dass ein Extrem das andere Extrem hervorruft. In einer auf Modernitätsstandards fixierten Welt gewinnen das Alte und das Älteste die Aura des Verheißungsvollen, dem man vertrauen darf, wohingegen die sich jagenden und überschlagenden Produkte des Fortschritts, schon weil sie immer weniger und schließlich nicht mehr zu durchschauen sind, auf Skepsis treffen und Ängste schüren, statt zu beruhigen.

„Ayurveda – eine der ältesten Heilmethoden der Welt“, so wird jetzt geworben. „Prana Heilung“, die „Energieheilung durch Handauflegen“, wird angepriesen als „zu den ältesten Heilmethoden der Menschheit“ gehörig. Das lässt sich noch überbieten: Auf einer Internetseite „Geistiges Heilen“ wird versichert, dass diese nun wirklich „älteste Heilmethode“ bereits vor 15 000 Jahren betrieben worden sei, wie sich anhand einschlägiger Höhlenmalereien habe belegen lässt. Und auch so etwas findet Gehör und Glauben.

In lockerem Zusammenhang damit steht eine andere Beobachtung: In einer Moderne, die von Überkommenem und Tradition nichts wissen will, sind immer mehr Menschen bereit, sich auf volkstümliche, altbewährte Rezepturen und Mittel zu verlassen. Die Naturheilkunde profitiert davon. Und so kommt zu seiner Revanche, was von der Moderne allzu unbekümmert erst verachtet, dann missachtet wurde.

Es wäre zur Ergänzung darauf hinzuweisen – was hier nur im Sinne einer Andeutung geschehen kann –, dass eine invasive Medizin ihre größten Erfolge nicht ohne eine Fülle unerwünschter Nebenfolgen – beispielsweise hochbelastende Befunderhebungen – erzielt. Mitunter heißt das, dass die Maßnahmen, die zur Krankheitsüberwindung nötig sind, zur eigentlichen Qual und schwer erträglichen Belastung werden.

Heilsversprechen, die erklärtermaßen nur rücksichtsvolle, sanfte Prozeduren und Verfahren kennen, wozu das Schlucken unscheinbarer Kügelchen gerechnet werden darf, gewinnen unter solchen Umständen an Sympathie und Zuspruch. Unter dem Diktat der Medizin, die mit harten Bandagen der Krankheit auf den Leib rückt, willigen wir in Torturen ein, die gewiss sind, die Aussichten hingegen, die damit verbunden werden, sind es nicht.

Je erfolgreicher die ordentliche Medizin ist, je weiter sie den Umfang ihrer Eingriffsmöglichkeiten ausdehnt, desto kostenintensiver werden ihre Leistungen, was wiederum Restriktionen unausweichlich macht. Folglich wird mit kostenreduzierenden Kalkülen die „ärztliche Versorgung“ ökonomisch rationalisiert, was wiederum der menschlichen Begegnung in der Praxis beklemmend enge Grenzen setzt. Zeit, als Geld verrechnet, wird zum knappen Gut. Also wird das Versprechen komplementärer Praxen, „Zeit zu haben“, attraktiv.

Die komplementäre, die andere Medizin scheint die Wiederkehr dessen zu sein, was die ordentliche, offizielle um ihrer Erfolge willen verdrängte. Die wissenschaftlich approbierte Medizin könnte gut beraten sein, wenn sie so viel, wie ihr eben möglich und gestattet ist, von jener anderen Medizin und Heilkunst für sich selbst übernähme, wenn sie wieder integrierte, was sie selbst aus dem Weg geräumt, ausgeklammert und nach und nach dem Fortschritt geopfert hat. In der anderen Heilkunst begegnet sie sich selbst, und zwar als die, als die sie sich im Zuge ihrer Selbstverpflichtung auf Modernität und Wissenschaft verlieren musste.

Johann Wolfgang von Goethe: „Jedem Alter des Menschen antwortet eine gewisse Philosophie.“ Foto: dpa

Um letztlich überzeugend für diese These einzustehen, wäre es nötig, sie an dem eigentlichen Paradigma der offiziellen Medizin zu bewähren, also am Rang der Wissenschaft und an der Gültigkeit der Wissenschaftlichkeit als letzter, nicht mehr hinterfragbarer Instanz. Für eine Klärung lohnt ein Blick zurück in die 70er Jahre des 18. Jahrhunderts. In diesen die Konturen der Moderne herausbildenden Jahren war Gotthold Ephraim Lessing mit dem Hamburger Hauptpastor Johann Melchior Goeze in Streit geraten; dieser sah sich im Besitz eines großen, beneidenswerten Vorzugs, da er mit unerschütterlicher Sicherheit die Quelle aller Wahrheit anzugeben wusste. Und als diese galt für Goeze die Bibel.

Wer heilt, hat recht?

Nun fragte sich allerdings jemand, der bereits vom Geist der Aufklärung erschüttert war: Ist denn wirklich alles wahr und gut, was in der Bibel steht, einfach weil es in der Bibel steht? Oder ist „die Schrift“ nur „wahr und gut“, insoweit sich Wahres, Gutes in ihr findet?

Zur Klärung bediente sich Lessing einer polemischen Frage an seinen Hamburger Widerpart Goeze: „So wird niemand gesund, als wer die Arzenei mitsamt der Schachtel verschlingt?“ (1) Was wird da – elegant unter der Hand – als Kriterium der Wahrheit in Anschlag gebracht? Doch wohl, ob sie hilft, ob sie gesund macht. Unübersehbar ist die Nähe zu einer heute kontrovers diskutierten Frage. Gilt: Wer heilt, hat recht? Oder soll nur heilen dürfen, wer das Recht dazu hat?

Anspruch auf letzte Gültigkeit

Doch zurück zum Streit des Wolfenbüttelers mit jenem Mann aus Hamburg, der seinerzeit die Position vertrat, die Religion sei Inhaberin des Wahrheitsmonopols. Eine Überzeugung, die allerdings leicht in Konflikt mit einem Faktum geraten konnte, das sich eigentlich nicht übersehen ließ: Im Abendland, oder im erweiterten Mittelmeerraum, erhoben wenigstens drei Religionen diesen Anspruch auf letzte Geltung und Gültigkeit. Und alle drei hatten ihre heiligen Schriften: die Juden die hebräische Bibel, die Christen das griechische Testament und die Moslems schließlich den Koran.

Das ist der Zeitpunkt, an eine in der Gegenwart denkbare Konstellation zu erinnern. Da soll ein Krankheitsfall besprochen werden, und zu der Besprechung kommen vier Parteien zusammen. Die erste hat die Schriften Samuel Hahnemanns dabei, die zweite – die allerdings eine komplette, unhandlich umfangreiche Bibliothek heranzufahren hat – legt Schriften Rudolf Steiners auf den Tisch, die dritte hydrotherapeutische Traktate des Wörishofener Kaplans Sebastian Kneipp. Zu diesen Dreien gesellt sich als vierte Partei eine Gruppe von Teilnehmern, die falleinschlägige jüngste Veröffentlichungen aus einigen medizinwissenschaftlichen Periodika mitbringen. Es gibt also vier unterschiedliche, miteinander unverträgliche Referenztexte. Und eben so lag schon der Fall, als Lessing mit Goeze stritt.

Der moderne Mensch könnte nun meinen: Das sei ja eben der Unterschied – im Fall der Homöopathie, der Anthroposophie und Hydrotherapie hätten wir es mit Büchern zu tun, dagegen hier, im Kreis der einzig Zuständigen, mit einem wissenschaftlichen Verfahren. Aber was ist denn Wissenschaft? Und was ist eben noch, und was ist nicht mehr Wissenschaft? Wie viel Wissenschaftlichkeit wird beispielsweise den Geisteswissenschaften zugestanden? Oder was ist mit der Wissenschaft des Gestaltkreises von Viktor von Weizsäcker, der seine anthropologische Medizin schließlich als „Pathosophie“ zu bezeichnen wagte – ist das noch Wissenschaft? Und ist die Psychoanalyse, die, sofern wir ihren Gründer hören, im allerstrengsten Sinn den Anspruch stellte, genaue Wissenschaft zu sein, nach der Ansicht jener vierten Fraktion auch Wissenschaft? Wem wollen wir in diesem Fall glauben? Hier werden von verschiedenen Seiten unterschiedliche Interpretationen, was unter Wissenschaft zu verstehen ist, auf die sich alle berufen, zur Geltung gebracht. Und dieses Dilemma scheint ähnlich dem Streit um die einzig wahre Religion zu sein.

Der Streit, den Lessing mit Goeze ausfocht, musste nach der elften Lieferung seines „Anti-Goeze“ eingestellt werden, weil der Herzog seinem Bibliothekar die Fortsetzung des Streits untersagte. Daraufhin griff Lessing zu einer Notmaßnahme: Was er als theologische Streitschrift nicht weiterführen durfte, verlegte er aufs Theater: Die zwölfte und letzte Streitschrift wider den Hauptpastor Goeze erschien als Bühnenstück. Sein Titel: „Nathan der Weise“. Darin überließ Lessing nun dem ebenso klugen wie weisen Saladin den Part, jene Frage zu stellen, welche Religion nun wahr sei. Und zwar legt er sie dem scharfsinnigen, von dieser Frage zunächst entschieden in Verlegenheit gebrachten Juden Nathan vor.

Wahrheit als Verschiedenheit

Die Lösung lässt sich zugespitzt so darstellen: Den Ausschlag soll nicht der Ausgang eines theoretischen Streits ergeben, sondern der praktische Wettstreit, in dem „Sanftmut“, „Verträglichkeit“, „Wohltun“ und die „innigste Ergebenheit in Gott“ zählen. Dabei war es sicherlich Lessings Wunsch, den er dem weisen Richter in den Redetext geschrieben hat, sie alle drei mögen sich, wenn auch jede auf ihre Weise, als Praxis, in der Praxis als wahr und recht erweisen.

Friedrich Niewöhner fand dafür im Titel seiner Habilitationsschrift die überzeugende Losung: Veritas sive varietas, also Wahrheit als Verschiedenheit (2). Mit anderen Worten: Wir sind in der Postmoderne angekommen, bei Paul Feyerabend beispielsweise. Wenn eine Möchtegernhexe – von denen es reichlich genug gibt in unseren spätmodernen Zeiten – die Warze „bespricht“, und die Warze macht sich davon – nun gut.

Zum würdigen Abschluss, nach Lessing, nun noch ein Goethe-Zitat. Der kurze Text ist den „Maximen und Reflexionen“ (Nr. 1315) entnommen. Was Goethe hier anstellt, ist eine höchst kluge, wenn nicht weise Relativierung letzter, in diesem Fall philosophischer Überzeugungen. Sie alle seien auf ihre Weise und zu ihrer Zeit und unter ihren besonderen Umständen im Recht. Sie widersprechen sich, ohne sich zu widerlegen. Und darauf kommt es an.

Goethe verstand es, sie verträglich hintereinanderzustellen, so dass eine der anderen mit jeweils gleicher Berechtigung nachfolgt. Auf diese Weise findet er die Möglichkeit, ihnen allen Wahrheit zuzusprechen, mit der Einschränkung, dass sie alle nur relativ – im Verhältnis zu den Lebensaltern – wahr sind:

Jedem Alter des Menschen antwortet eine gewisse Philosophie. Das Kind erscheint als Realist; denn es findet sich so überzeugt von dem Dasein der Birnen und Äpfel als von dem seinigen. Der Jüngling, von innern Leidenschaften bestürmt, muß auf sich selbst merken, sich vorfühlen: er wird zum Idealisten umgewandelt. Dagegen ein Skeptiker zu werden, hat der Mann alle Ursache; er tut wohl, zu zweifeln, ob das Mittel, das er zum Zwecke gewählt hat, auch das rechte sei. Vor dem Handeln, im Handeln hat er alle Ursache, den Verstand beweglich zu erhalten, damit er nicht nachher sich über eine falsche Wahl zu betrüben habe. Der Greis jedoch wird sich immer zum Mystizismus bekennen. Er sieht, daß so vieles vom Zufall abzuhängen scheint: das Unvernünftige gelingt, das Vernünftige schlägt fehl, Glück und Unglück stellen sich unerwartet ins gleiche; so ist es, so war es, und das hohe Alter beruhigt sich in dem, der da ist, der da war und der da sein wird.

Könnte es wohl sein, dass die ordentliche, die offizielle Medizin jener Haltung und Philosophie entspricht, die hier, bei Goethe, vom Erwachsenen vertreten wird? Und könnte wohl manches von dem, was sich als alternativ dazu im Reich der Medizin bewegt, jenem Mystizismus des Greisenalters verwandter sein, einem Greisenalter, in dem, wie wir wissen, so manches Kindliche noch einmal wiederkehrt?

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2011; 108(3): A 98–101

Anschrift des Verfassers
Dr. Gerd B. Achenbach
Philosophische Praxis
Hermann-Löns-Straße 56 b
51469 Bergisch Gladbach
E-Mail: post@gerd-achenbach.de

Gekürzte und überarbeitete Fassung eines Vortrags anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des „Dialogforums Pluralismus in der Medizin“ am 
4. November 2010
in Berlin

1.
Lessings Werke, hrsg. von K. Wölfel, Frankfurt a. M. 1967, Bd. III, S. 432.
2.
Niewöhner F: Veritas sive varietas. Lessings Toleranzparabel und das Buch von den drei Betrügern, 1988. Siehe auch als Kurzfassung seiner Aufklärungen seinen Aufsatz: Das muslimische Familientreffen. Gotthold Ephraim Lessing und die Ringparabel, oder: Der Islam als natürliche Religion, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. Juni 1996, S. N6.
1.Lessings Werke, hrsg. von K. Wölfel, Frankfurt a. M. 1967, Bd. III, S. 432.
2.Niewöhner F: Veritas sive varietas. Lessings Toleranzparabel und das Buch von den drei Betrügern, 1988. Siehe auch als Kurzfassung seiner Aufklärungen seinen Aufsatz: Das muslimische Familientreffen. Gotthold Ephraim Lessing und die Ringparabel, oder: Der Islam als natürliche Religion, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. Juni 1996, S. N6.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Alle Leserbriefe zum Thema

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

Anzeige