Johannes Clouth, Franz Porzsolt, Thomas Kohlmann, Hermann Faller, Alaa Eldin Elsharkawy, Theodor May und Elmar Brähler (von links). Foto: Lilly Deutschland GmbH
Lilly-Quality-of-Life-Preis – verliehen von dem Unternehmen Lilly Deutschland, dotiert mit insgesamt 10 000 Euro, für herausragende Forschungsleistungen im Bereich der Lebensqualität von Patienten. Die Forschungsförderung ging an Prof. Dr. phil. Theodor May, Epilepsiezentrum Bethel, Bielefeld, und Prof. Dr. med. Dr. phil. Hermann Faller, Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg.
Ulrich Ronellenfitsch. Foto: privat
Cancer Foundation Merit Award – verliehen von der amerikanischen Krebsgesellschaft „American Society of Clinical Oncology“, Dotation: 1 500 Dollar, an Dr. med. Ulrich Ronellenfitsch, Chirurgische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim. Er wurde für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Cochrane-Metaanalyse zur neoadjuvanten Chemotherapie bei Adenokarzinomen der Speiseröhre und des Magens ausgezeichnet. In Studien konnte er zeigen, dass eine Chemotherapie vor der Operation von bösartigen Tumoren von Speiseröhre und Magen – alleine oder in Verbindung mit einer Strahlentherapie – das Überleben der Patienten tatsächlich verlängert.
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DGPPN-Psychotherapiepreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit, Dotation: 5 000 Euro, für hervorragende Leistungen in klinischer oder experimenteller Psychotherapieforschung. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. phil. Steffen Moritz, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, für sein Therapieprogramm „Metakognitives Training für schizophrene Patienten“.
Else-Kröner-Exzellenzstipendium – verliehen von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, Dotation: je 240 000 Euro für zwei Jahre, an Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Brand, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dr. med. Stefanie Hahner, Universitätsklinikum Würzburg, und Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Zarbock, Universitätsklinikum Münster. Die Stipendiaten beschäftigen sich mit molekularen Entstehungsmechanismen entzündlicher Darmerkrankungen, der fortgeschrittenen Funktionsdiagnostik von Erkrankungen der Nebennieren und den molekularen Grundlagen des akuten Lungenversagens. EB
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