Im Jahr 2009 haben etwa sechs Prozent der deutschen Bevölkerung beziehungsweise 4,88 Millionen Personen mindestens eine Computertomographie (CT) und 7,2 Prozent beziehungsweise 5,89 Millionen Personen mindestens eine Magnetresonanztomographie (MRT) erhalten.
Mehr als sieben Prozent der Einwohner in Deutschland hatten 2009 mindestens eine MRT. Foto: dpa
Damit liege Deutschland bei den CT-Untersuchungen international im Mittelfeld, bei den MRT-Untersuchungen aber an der Spitze, berichtet der neue Barmer-GEK-Arztreport. „Unsere Versicherten profitieren vom medizinischen Fortschritt, und das Solidarsystem der gesetzlichen Krankenversicherung zeigt seine Leistungsfähigkeit“, kommentierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Rolf-Ulrich Schlenker, diese Zahlen. Gleichzeitig verwies er auf geschätzte Gesamtkosten von 1,76 Milliarden Euro pro Jahr für CT- und MRT-Untersuchungen. 1,25 Milliarden Euro davon entfielen auf den ambulanten Bereich. Das seien 3,2 Prozent der ärztlichen Behandlungskosten im ambulanten Bereich.
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Im Arztreport werden die Untersuchungsraten der vergangenen Jahre analysiert. Der Trend zeigt konstant nach oben. Zwischen 2004 und 2009 stieg die Zahl der Personen mit mindestens einer CT um 26 Prozent. Der Bevölkerungsanteil mit mindestens einer Magnetresonanztomographie erhöhte sich im selben Zeitraum um 41 Prozent. hil
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