AKTUELL
Depression: G-BA stellt Analyse der Versorgung vor
PP 10, Ausgabe März 2011, Seite 105


Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat eine Analyse der Versorgung depressiver Patienten vorgelegt. Der mehr als 340 Seiten lange Bericht stellt detailliert den derzeitigen Stand von Diagnose, Therapie, Versorgungsangeboten und Präventionsmöglichkeiten bei Depressionen dar.
Die Analyse gehört zum Modellprojekt „Verfahren zur verbesserten Versorgungsorientierung am Beispielthema Depression“. „Die Idee war, an diesem Beispiel zu prüfen, ob die Gesamtanalyse eines Versorgungsfeldes einen Zugewinn bringt“, erklärte Dr. Rainer Hess, Vorsitzender des G-BA. Der Bericht soll als Grundlage für Arbeitsaufträge und Handlungsempfehlungen dienen, über die in den Unterausschüssen des G-BA beraten werden soll.
Eine abschließende Bewertung, ob auch weitere Indikationen nach diesem Modell analysiert werden sollen, steht noch aus. Hess sprach sich trotz des hohen personellen und zeitlichen Aufwands für die Fortführung solcher Projekte aus. Der Bericht kann auf der Internetseite des G-BA abgerufen werden (www.g-ba.de/downloads/17-98-3016/2011-02-17_Versorgungsorientierung_Bericht.pdf). mei
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