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PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2011; 108(15): A-852 / B-698 / C-698

EB

Preis für den besten Vortrag – verliehen auf dem „2nd Italian Meeting on Perforator Flaps and Aesthetical Refinements“ in Bologna, Italien, an Dr. med. Katrin Seidenstücker, Funktionsoberärztin im Sana-Krankenhaus Gerresheim, Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Düsseldorf. Der Preis ist mit einem Sachpreis (Lupenbrillensystem, 5,5-fache Vergrößerung) dotiert. Seidenstücker wurde für ihre Präsentation „Complications in free autologous breast reconstruction – how often is surgical intervention warranted and to what degree?“ ausgezeichnet.

Thomas Sitte
Foto: DPS

Deutscher Schmerzpreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Deutschen Schmerzliga, Dotation: 10 000 Euro, gestifet von der Firma Mundipharma, an Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Palliativstiftung. Er setzt sich seit mehr als 20 Jahren vorbildlich für eine Verbesserung der Sterbebegleitung ein. Mit großem persönlichem Engagement habe er es geschafft, die Politik hinsichtlich der Realisierung palliativmedizinischer Versorgung in die Pflicht zu nehmen, urteilte die Jury. Die Gründung der Deutschen Palliativstiftung im Jahr 2010 war ein weiterer Meilenstein seiner engagierten Arbeit unter hohem Einsatz.

Tim Lankisch
Foto: privat
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Vortragspreis – verliehen von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft zum Studium der Leber, Dotation: 500 Euro, an Dr. med. Tim Lankisch, Assistenzarzt, Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover. Sein Vortrag wurde aus mehr als 300 Abstracts als beste Arbeit gewertet. Titel des Abstracts: „Bile proteomic profiles differentiates cholangiocarcinoma from primary sclerosing cholangitis and choledocholithiasis.“

Graduierten-Stipendium – von der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung, Dotation: 8 000 Euro, geht an Dr. rer. nat. Florian Full, Virologisches Institut der Universität Erlangen-Nürnberg. Full will gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern eine neue Therapie gegen Zytomegalie-Virus-Infektionen vor allem nach Knochenmark- und Stammzelltransplantationen entwickeln. Dabei wird der Nachwuchswissenschaftler mit einem Graduiertenstipendium unterstützt.

Hans-Creutzig-Preis – verliehen von der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin, Dotation: 2 500 Euro, an Dr. med. Christian Furth, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin. Er wurde für seine Arbeit mit dem Titel: „Paediatric Hodgkin’s lymphoma – results for dedicated assessment criteria in a blinded dual-centre read“ geehrt.

Paul-Langerhans-Preis – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Biogen-Idec, an Prof. Dr. med. Mark Berneburg, Oberarzt am Universitätshautklinikum Tübingen. Ausgezeichnet wird er für seine Studien zu molekularen, durch ultraviolette Strahlung induzierte Veränderungen am nukleären und mitochondrialen Genom und deren funktionelle Relevanz in Alterung und Karzinogenese der Haut. Insbesondere untersuchte er mögliche prophylaktische beziehungsweise therapeutische Interventionen und Reparaturmechanismen. EB


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